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Bisco

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.12.2019

schlechter zweiter Teil

Das Meer der tausend Seelen
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„Das Meer der tausend Seelen“ ist der zweite Band einer Tribologie, welche hier leider sehr schwächelt. Der Erste Teil „Im Wald der tausend Augen“ beginnt die Geschichte und sollte zum allgemeinen Verständnis ...

„Das Meer der tausend Seelen“ ist der zweite Band einer Tribologie, welche hier leider sehr schwächelt. Der Erste Teil „Im Wald der tausend Augen“ beginnt die Geschichte und sollte zum allgemeinen Verständnis als erstes gelesen werden. Wir sind nun ein paar Jahre nach den Ereignissen des ersten Buches. Die kleine Stadt Vista, am Meer gelegen, hat sich vor der gefährlichen Außenwelt abgeschottet. Menschen welche sterben werden zu Zombies. Man nennt diese Mudo. Hauptcharakter ist die junge Gabry, welche mit ihrer Mutter Mary in einem Leuchtturm wohnt und hier jeden Abend das Licht anschaltet. Ihre Mutter kümmert sich zudem um die angespülten Murdo, welche auch wenn es nur noch Körperteile wie der Kopf sind, sehr gefährlich und fressbedürft sind. Somit lernt Gabry von Anfang an wie gefährlich und hoch die Ansteckungsgefahr ist.

Wie Teenager aber nun mal sind, und hier im Buch besonders dämlich, muss sie mit ihrer besten Freundin und ihrem Schwarm in einen abgetrennten und stillgelegten Vergnügungspark klettern. Aus der Party wird schnell ernst, weil dort Mudos jahrelang vor sich hin geschlafen haben und nun Hunger auf Teenager haben. Es werden welche sterben, welche verletzt aber überleben wegen Immunität und der Rest wird ins Arbeitslager abgeschoben. Gabry überlebt das ganze wird aber nun von Gewissensbissen geplagt. Bis hierhin war die Story noch recht gut, dann ging es aber leider schwer bergab. Wir erfahren das Mary, ihre Mutter, die Mary aus dem ersten Teil ist. Wir lernen weitere Charaktere kennen, welche mit auf die Flucht genommen werden und Gabry schwankt zwischen Ex und Neufreund hin und her. Die Flucht ist ziemlich öde beschrieben und stellenweise auch sehr langweilig. Zudem das Kind ein hin und her Handeln und Denken hat, dass man am liebsten eine Ohrfeige austeilen möge mit den Worten: Pack dich am Arsch und entscheide dich jetzt.

Ich kann es leider nicht anders sagen, aber Gabry war mir so mega unsympathisch. Ja sie war mit im Park, aber nicht ganz freiwillig. Dennoch gibt sie sich die Schuld an allem. Und ihre ständige Jammerei und Unentschlossenheit ist schon echt nervig. Leider begeistern auch die restlichen Charaktere einen sehr wenig. Das was mich positiv gestimmt hat, war zu erfahren was mit dem Dorf aus dem ersten Teil passiert ist, wo Mary zuletzt gelebt hat.

Da der zweite Teil so extrem schlecht war, werde ich den dritten und letzten Teil nicht mehr lesen. Man kann somit den ersten Teil lesen und es einfach dabei sein lassen.

Veröffentlicht am 02.12.2019

Ein Buch für die Welt

Der Kleine Prinz
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Der kleine Prinz ist eines der Bücher, welches zu jedem Zeitpunkt eines Lebens gelesen werden kann. Einfach weil die Sprache wunderschön und vielschichtig ist. Zitate die Kinder verstehen aber auch andere ...

Der kleine Prinz ist eines der Bücher, welches zu jedem Zeitpunkt eines Lebens gelesen werden kann. Einfach weil die Sprache wunderschön und vielschichtig ist. Zitate die Kinder verstehen aber auch andere die man vielleicht erst im erwachsenen Alter versteht.

Die Reise des kleinen Prinzen, wie eine Reise, welche wir alle mal vor uns haben oder in der wir uns befinden. Allein das Zitat: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“. ist Jedem bekannt und aus der Geschichte der Bücher nicht mehr wegzudenken.

Sollte für ein Kind das Buch als solches zu schwer zu verstehen sein, so kann man die Geschichte als Erwachsener diesem „leichter“ näherbringen und dennoch die Botschaften überbringen. Lediglich das Ende mit dem Schlangenbiss ist in meinen Augen etwas zu hart gewählt.

Veröffentlicht am 02.12.2019

Toller zweiter Teil

Das Buch ohne Staben
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Das Buch ohne Staben ist der Nachfolger zum ersten Teil, „Das Buch ohne Namen“. Wer nun glaubt das Buch sei mit leeren Seiten versehen irrt sich. Es beinhaltet Namen und Daten wann diese „Personen“ sterben ...

Das Buch ohne Staben ist der Nachfolger zum ersten Teil, „Das Buch ohne Namen“. Wer nun glaubt das Buch sei mit leeren Seiten versehen irrt sich. Es beinhaltet Namen und Daten wann diese „Personen“ sterben werden.

Das Buch ohne Namen, welches wirklich in der Geschichte als Buch existiert ist heiß begehrt, auch wenn jeder der es in der Hand hält später stirbt. Vampire können dieses gar nicht in die Hand nehmen, da diese sofort verbrennen.

Nach wie vor ist der Killer Bourbon Kid im Mittelpunkt des Buches. Er tötet Vampire, Werwölfe und Menschen, ohne zu zögern. Daher sind auch viele hinter ihm her. Vor allem der Mönch Peto, dessen Brüder im ersten Buch der Killer alle umgebracht hat. Er ist zudem im Besitz des blauen Steins, welcher Vampire zu Menschen zurückverwandeln kann und Menschen geradezu unsterblich macht. Hinter diesem Stein sind ebenfalls Leute hinterher. So ist in der Geschichte gefühlt jeder hinter jedem her, auch wenn jeder seinen eigenen Grund dafür hat. (Rache, Vampirblut, der blaue Stein etc.)

Neben weiteren Nebendarstellern, welche ihre eigene Geschichte zu Halloween mitbringen, ist das Buch randvoll mit Action, Tötungen, Blut, Massaker und stellenweise sehr schwarzem Humor.

Wer den ersten Teil mochte, wird den zweiten Teil umso mehr mögen. Den dieser ist voller mit Handlung und Action. Nach wie vor blutig und direkt, Eingeweiden und Massakern. Zudem erfahren wir, wer der der Bourbon Kid ist und zudem wie er zum berüchtigten Killer wurde.

Veröffentlicht am 02.12.2019

Schwacher zweiter Teil

Cassia & Ky – Die Flucht
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Im Gegensatz zum ersten Band, spielt die folgende Geschichte verstärkt im Außenbereich, wo die Gesellschaft keine direkte Machtausübung hat. Nachdem zum Ende des ersten Teil Cassia sich immer mehr zu Ky ...

Im Gegensatz zum ersten Band, spielt die folgende Geschichte verstärkt im Außenbereich, wo die Gesellschaft keine direkte Machtausübung hat. Nachdem zum Ende des ersten Teil Cassia sich immer mehr zu Ky hingezogen fühlt, muss sie nun erstmal Abschied von ihm nehmen. Ky ist ein Junge, der aus der Ehemaligen Außenwelt in die Gesellschaft geholt wurde. Da will er aber wieder hin. Weil er das System von innen stört, steckt man ihn in den Krieg und versucht ihn so zu beseitigen.

Cassia sieht keine andere Möglichkeit als ihn wiederzusehen, indem sie sich in ein Arbeitslager in den äußersten Provinzen versetzten lässt. Es ist eine Verschlechterung ihrer Arbeit, aber die Chance ist da zu fliegen. So flieht sie mit zwei anderen in den Canyon und versucht Ky zu finden. In den nächsten Seiten, oder mehr dem ganzen Buch, begeben wir uns in die Hintergründe, warum die Gesellschaft ist wie sie ist. Welche Gründe es für die starke Struktur gibt. Hierbei gibt es keine emotionale Entscheidung ob es gut oder nicht gut gelöst ist, sondern einfach nur der Sinn dahinter das alle Menschen überleben können.

Durch die Kapitelwechsel zwischen den beiden, lernen wir Ky etwas besser kennen und seine Vergangenheit. Xander ist in dem Buch schwer in den Hintergrund gerutscht. Aber wie man den Klappentext entnehmen kann ist er im späteren Verlauf auch wieder da. Die Dreiecksgeschichte geht also weiter.

Leider ist für mich der zweite Teil immens schlecht gewesen. Er hat sich gezogen und gezogen. Die ständig gleiche Kulisse machte es nicht leichter. Zudem ich kein Fan bin von kleinen Mädchen die sich Hals über Kopf verlieben und sofort auf Dumm umschalten. Leider ist für mich Cassia genauso.
Das Menschen dir ihr Leben lang treu an ihrer Seite waren wie Xander sind sofort vergessen. Diesen zweiten Teil hätte man, wie leider oft bei Trilogien, in ein halb so großes Buch unterbringen können und es hätte vollständig gereicht.

Veröffentlicht am 02.12.2019

Guter erster Start

Cassia & Ky -- Die Auswahl
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Wir finden uns in einer Welt wieder, welche von Strukturen und Regeln geführt wird. Dort lebt die 17jährige Cassia mit ihrer Familie. So wie jede andere Familie haben diese eine feste Arbeitsaufgabe und ...

Wir finden uns in einer Welt wieder, welche von Strukturen und Regeln geführt wird. Dort lebt die 17jährige Cassia mit ihrer Familie. So wie jede andere Familie haben diese eine feste Arbeitsaufgabe und sind voll und ganz auf diese konzentriert. Cassias bester Freund ist Xavier. Ihm und seiner Familie geht es nicht anders als den restlichen Bewohner dieses Staates. Es übt jeder eine feste Aufgabe aus, man weiß nicht wie es bei anderen aussieht oder was diese machen. Innerhalb der Gesellschaft gibt es strenge und sehr steife Regeln an, die sich alle halten müssen, da es sonst Sanktionen bis hin zum möglichen Tod gibt. Kleidung, Essen, Arbeit, es gibt keine freien Entscheidungen. Eine weitere ist hierbei, dass es keine freie Partnerwahl gibt.

Für die jungen Menschen ist die Besonderheit, dass diese spätestens zum 21 Lebensjahr einem festen Partner zugeordnet werden. Dabei sammelt ein System alle Informationen und Merkmale und baut daraus die besten Paarkonstruktionen. Liebe ist hierbei natürlich kein Baustein. Xander ist ein treuer und fürsorglicher Junge aber nun mal ihr bester Freund. Beide sind neugierig und wenn auch leicht verängstigt wer in Zukunft ihr Partner sein wird. So wird auf der Videowand Xander angezeigt. Ein Schock für die beiden Freunde, welche sich nie mehr vorstellen konnte. Im weiteren Verlauf der Zeremonie werden Mikrochips mit Informationen des neuen Partners ausgetauscht. Hier erhält Cassia aber nicht die Daten von Xander, sondern ebenfalls aus dem Ort stammenden Ky. Er ist ein Junge, der das System nicht hinnimmt und es hinterfrag. Er stellt Fragen und zeigt das es für ihn mehr gibt als das was man ihm erzählt. Es wird sofort als bedauerlicher Fehler dargestellt und ganz klar festgelegt, dass sie mit Xander zusammenkommen soll oder es schwere Bestrafungen für sie geben wird. Aber so einfach ist das nun doch nicht. Cassia beginnt für Ky etwas zu empfinden und gleichzeitig wangt ihr Glaube an das System.

Es beginnt also eine kleine Revolution unter den Teenagern. Es sind neue Zeiten für neue Gedanken, welche beginnen. Gedanken, welche oft in Gedichten versteckt sind, welche in der Geschichte noch eine große Rolle spielen werden.

Das Buch hat einen angenehmen Start hingelegt. Erst die schöne Zeremonie welche nach vorne hin mit Prunk und Kleidern wie eine kleine Verlobungsfeier wirkt. Wäre da nicht die Tatsache das niemand ein Mitrederecht hat. Die Charaktere sind schön ausbalanciert zwischen, „ich nehme es hin wie es ist“ und „ich schaue hinter die Fassade“. Cassia mach im ersten Buch eine erste Entwicklung durch und das Titelbild zeigt sehr schön wie sehr alle in einer gläsernen Kugel gefangen sind.

Das Buch ist schön einfach zu lesen und somit für junge wie auch für Erwachsene Leser geeignet. Das Ende machte Lust auf den zweiten Teil.