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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.05.2025

3,5 Sterne für ein schwieiriges Thema (Übergriffiges Verhalten)

Welcome Back, Alice 2
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Ich bin ein Manganeuling. Aber leider sehe ich hier, so wie oftmals bei regulären Büchern eine Verschlechterung zum ersten Teil.

Nahtlos erleben wir die Geschichte der drei Freunde, die sich seit dem ...

Ich bin ein Manganeuling. Aber leider sehe ich hier, so wie oftmals bei regulären Büchern eine Verschlechterung zum ersten Teil.

Nahtlos erleben wir die Geschichte der drei Freunde, die sich seit dem Kindergarten kennen und nun nach ein paar Jahren kommt Kei wieder. Immer noch optisch ein Mädchen, körperlich ein Junge und spricht von sich selbst, geschlechtslos zu sein. So ist Kei auch nicht wählerisch ob er ein Mädchen oder einen Jungen küsst. Und so wird auch im zweiten Teil wieder ein Spielchen gespielt, wo Kei sich an Yohei ranmacht und einen Keil zwischen ihn und Yui drängt. Aber das will Kei eigentlich gar nicht.

Das Buch hat nach wie vor wunderbare Zeichnungen und bringt die Emotionen super rüber. Aber anders als im ersten Teil gibt es weniger Dialoge vor und nach relevanten Szenen, welche über mehrere Seiten lang nur aus dem reinen Bild bestehen. So oftmals von weit weg bis hin ins Auge. Leider geht da zu viel an Kontext und Zwischenmenschlichen verloren.

Und das ist ein weiteres Problem. Der Dialog der dazu führt, dass man auch mal nein sagt. Und dies wird einfach ignoriert. Kei hat eine extrem schwierige Art und wird mehr als einmal, wie schon im ersten Teil, übergriffig und küsst oder berührt andere Personen, auch wenn diese expizit nein sagen. Es wird zwar nicht gut gesprochen durch den Autor, aber leider zu sehr vereinfacht. Würde ein Mann dies machen, wäre sofort die nächste Anzeige da.

Ich habe trotz langsamen lesens das Buch in einer halben Stunde durch. Das es 7 Bände geben wird ist zwar ein Ansporn für die Liebhaber der Reihe, aber mir wird die Geschichte jetzt schon zu sehr in die Länge gezogen und das Bitchverhalten von Kei zu sehr gefördert. Ich werde daher höchsten in meiner Bücherei die Augen aufhalten, werde die Folgebände aber nicht kaufen.

Und die ungeklärte Frage: Wer ist Alice?

Veröffentlicht am 05.05.2025

Kein Vergleich zu großen Serien/Büchern, da Charaktere und Story zu flach und zu vorhersehbar

Snehild - Die Seherin von Midgard
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Ich bin immer wieder dankbar dafür, wenn ich Teil einer Leserunde sein darf oder ein Rezensionsbuch erhalte. Um so mehr tut es mir dann leid, wenn ich nicht die vier oder fünf Sterne für ein Buch geben ...

Ich bin immer wieder dankbar dafür, wenn ich Teil einer Leserunde sein darf oder ein Rezensionsbuch erhalte. Um so mehr tut es mir dann leid, wenn ich nicht die vier oder fünf Sterne für ein Buch geben kann, aber die ehrliche Meinung, welche unkäuflich ist, ist mir dann doch sehr wichtig.

So hab ich im Folgenden Versucht meine Meinung so gut wie möglich zu erklären.

Erstmal fällt dieses so wunderschöne Cover ins Auge und wir sind sofort in die kalten Gefiele versetzt und wissen das auch Wölfe einen Bestandteil haben werden. Dann der Klappentext, welcher uns eine spannende Geschichte präsentiert.

So startet man mit vielen Erwartungen und was man erstmal erlebt, sind sehr viele Namen. Orte, Personen, Götter. Die Verbindungen wer mit wem verheiratet, verwandt, untergeben ist und wer mit wem im Bett als Affäre liegt. Für mich war daher der erste große Abschnitt schon sehr verwirrend.

Leider habe ich zu keinen der vorhandenen Charaktere eine Verbindung aufbauen können. Ich mochte Snehild nur so semimäßig, da sie mir zu schnell von nem kleinen Mädchen zur taffen Frau wurde. Berghild war die zweite taffe, junge Frau, welche ich wiederum viel mehr mochte. Aber davon abgesehen, kann ich zu keinen der Charaktere besonders viel Gutes oder Schlechtes sagen, da ich keinerlei Verbindung und tiefe in den Personen sehe. Zu wenig Gefühl, zu wenig Greifbarkeit, alles sehr kalt und oberflächlich, so empfand ich die Personen. Lediglich eine weibliche Person, mit vielen interessanten Söhne auf vier Beinen, hat es mir angetan. Hier will ich aber keine Namen nennen um sie nicht vorab zu spoilern.

Die Story selbst könnte interessant und mitreißend sein, gerade mit der nordischen Mythologie, war mir aber zu flach und zu vorhersehbar. Wer mit wem ständig im Bett liegt, wer eigentlich mit wem zusammen sein will, Rache und Eifersucht. Es hatte was von einer langweiligen Dayli Soap.

Vergleiche wie Vikings oder GoT schmälern zu sehr diese überaus gelungenen Bücher und Serien.

Zum Buchaufbau kann ich noch folgendes sagen:

Im Ganzen haben wir drei Abschnitte, mit den Namen der Nornen, welche die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft präsentieren.

Es sind mit über 80 Kapitel recht viele, die von sehr kurz bis sehr lang alles haben.

Die Visionen von Snehild waren mal kursiv geschrieben und mal nicht. Das war dann schon sehr verwirrend. Auch der Schreibstil an sich, war für mich schon recht holprig und alles andere als fesselnd.

Leider hat das Setting die negativen Punkte auch nicht rausreißen können. Leider war zu wenig von der Natur, der Umgebung, der Schönheit der Umgebung zu lesen, was der recht grauen Story ein paar Pluspunkte hätte geben können.

Hätte ich das Buch privat gelesen, hätte ich es schon recht früh abgebrochen. So habe ich es fertig gelesen, kann ihm aber leider trotz alldem nur mit viel Augen zu drücken, drei Sterne geben.

Veröffentlicht am 05.05.2025

Alchemie, Vampire, eine starke Frau - Die Schwarze Königin würde ich gerne mal treffen

Die Schwarze Königin I
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Vorab möchte ich mich bei netgGalley für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars bedanken, welches keinen Einfluss auf die Bewertung nimmt.

Wir schreiben das 15. Jahrhundert. Die junge Königin und ...

Vorab möchte ich mich bei netgGalley für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars bedanken, welches keinen Einfluss auf die Bewertung nimmt.

Wir schreiben das 15. Jahrhundert. Die junge Königin und spätere Kaisergemahlin Barbara von Cilli, gerade mal 14 Jahre alt, trifft auf den 15-jährigen Vlad (dem zweiten, Vater des späteren Pfählers).

Beide finden recht schnell eine Gemeinsamkeit, die Erforschung des Außergewöhnlichen. Barbara die schon länger an der Chemie interessiert ist und nicht das liebliche kleine Frauchen ist, wie es alle gerne hätten und Vlad der offiziell als Gefangener am Hofe gilt, verstehen sich sehr schnell sehr gut.

So erfahren wir in einer längeren Zeitlinie, wie die beiden mehr als Freunde wurden, Vlad am Ende aber immer ihr Beschützer sein wird. Mit Hilfe von Alchemie und dämonischen Fähigkeiten, haben Sie sich zum Ziel gesetzt, die Vampire mit all ihren Unterklassen auszumerzen.

Sigismund, der König, ahnt nichts davon und ich einfach nur froh das seine Königin sehr beliebt ist und ihn bei politischen Entscheidungen hilft. Natürlich nur hinter verschlossenen Türen, immerhin ist sie eine Frau. Auch die Entwicklung der Ehe und Geburten sind ein Teil der Geschichte. So ist die Geschichte trotz ihres fantastischen Teils, sehr nah an der wirklichen Zeit im 15 Jahrhundert angelehnt und wie es um Übernahme von Reichen geht und Kriege die dadurch entstanden sind.

Barbara wird somit zur „Schwarzen Königin“ und führt einen Krieg gegen die großen Herrschafter der Vampire an.

Das zweite große „Paar“ ist in unserer Gegenwart. Hier treffen wir auf Len, dem seine Großmutter eigentlich in Prag auf große Tour gehen sollte. Doch diese ist kurzfristig ausgefallen und so fährt er und trifft dort auf Klara und ihre Oma. Klara ist sofort ganz sein Fall und er sehr schnell in diese verknallt. Aber auch sie scheint nicht abgeneigt zu sein.

Bis es dann zu einem Zwischenfall kommt und Len seine Papiere und sein Geld verliert. Er ist nun gezwungen in Prag zu bleiben und darf erstmal nicht mit der Reisegruppe weiterreisen. So lernt er jedoch andere Personen kennen, welche sich mit der „Schwarzen Königin“ auskennen, ihn als letzten Nachfahren des Vlad II erkennen und somit als einen Draculesti (Vampirjäger).

So erfährt er schnell die Geschichte um die schwarze Königin und wird von nun an gejagt. Alchemie, Unsterblichkeit und so manch andere Wesen als Vampire kreuzen seinen Weg.

Schwerpunkt der Dark Fantasy ist am Ende die Charakterbildung und die ausschweifende Geschichte mit langen Dialogen und viel aufbauschenden Inhalt. Der Autor hat sich viel Mühe gegeben, die wichtigen Charaktere gut in den Vordergrund zu stellen und somit Len und Barbara den meisten Tiefgang zu geben. Die anderen Charaktere sind jetzt nicht pauschal blass dagegen, sind aber oftmals nur Randfiguren. So z.B. Klara, die erst später im Buch eine wichtige Wendung erleben wird. Sehr schön war es zu sehen, wie die Umwelt mit Barbara umgegangen ist. Eine solche Powerfrau, in einer solchen Zeit, schier unmöglich. Doch sie war immer taff und hat es geschafft, unter der Decke der Verheimlichung, sehr viel zu erreichen ohne dass es ihr Mann mitbekam. So war es mir sympathisch, dass Sie sich Sorgen machte, wenn wichtige und sehr teure Abschriften zerstört werden konnte.

Aber die Geschichte in sich war mir zu groß aufgebauscht, teilweise zu detailreich und es hätten auch 50-100 Seiten weniger sein können, gerade in den Passagen der Vergangenheit. In der Gegenwart war immer was los und es machte weit aus mehr Spaß diese zu lesen.

Das Buch ist gut recherchiert und bringt eine interessante Geschichte mit sich, wo ich es toll fand, dass mal nicht der Vampir, sondern die Menschen im Vordergrund stehen. Leider ist das Buch nur eines nicht, nämlich ein Page Turner. Hier müsste mal so mancher die Definition nachschlagen, denn der Wunsch Seite für Seite zu durchfliegen und den Wunsch, dass Buch gar nicht mehr aus den Finger zu legen, kann ich nicht teilen. Dafür war es zu langatmig.

Veröffentlicht am 05.05.2025

Ein paar nette Geschichten sind schon mit dabei

Gleanings – Storys aus dem Scythe-Universum
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Mit „Gleanings – Storys aus dem Scythe-Universum““ entführt uns Shustermann zusammen mit Co-Autoren in ein Spin-off zur „Scythe-Reihe“. 15 Kurzgeschichten erfahren wir neue Informationen zu bekannten Scythe ...

Mit „Gleanings – Storys aus dem Scythe-Universum““ entführt uns Shustermann zusammen mit Co-Autoren in ein Spin-off zur „Scythe-Reihe“. 15 Kurzgeschichten erfahren wir neue Informationen zu bekannten Scythe aber auch welchen, die für uns noch neu sind.

Wer wollte nicht wissen wie es Ben, dem Bruder von Scythe Anastasia erging, nachdem sie ihn in Ihrer Prüfung ermorden musste. Oder wie Scythe Curie zu der wurde die sie ist.

Darüber hinaus erleben wir auch Geschichten und Personen, welche nochmals ganz andere Einblicke in das Denken und Fühlen der Scythe einbringen. Mir persönlich hat hierbei die ein oder andere Geschichte mehr Freude gebracht als so manch andere. Leider war eine auch so dermaßen gegen meinen Verständnis der deutschen Sprache, dass ich diese direkt nach nur drei Sätzen abbrechen musste. Mit „meine Freund*in“ kann ich leider nichts anfangen. Für mich gehört gendern einfach nicht in Bücher.

Die Geschichte um einen Scythe, welcher den Hund eines nachgelesenen Paars übernommen hat, hat mir persönlich am besten gefallen.

Die Geschichten sind ganz nett und wie bei allen Kurzgeschichten ein auf und ab. Alles in allem für Fans der Serie zwar kein Muss, aber ein kann. Zudem es interessant zu sehen ist, wie das „Leben“ für manche Person nach den Büchern weitergangen ist.

Veröffentlicht am 05.05.2025

Absolute Leseempfehlung für alle zw. 14-99 Jahre

Written in Blood
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Du kommt in eine fremde Schule, weit weg von dem Ort, wo du die Menschen kennst und die letzten Jahre gewohnt hast. Alles ist dir fremd, selbst deine eigene Persönlichkeit, mit der du dich nun bezeichnen ...

Du kommt in eine fremde Schule, weit weg von dem Ort, wo du die Menschen kennst und die letzten Jahre gewohnt hast. Alles ist dir fremd, selbst deine eigene Persönlichkeit, mit der du dich nun bezeichnen lassen sollst. Aber du hast eine Mission und für die wirst du über Leichen gehen.

So in etwa kann man sich das Gefühlsleben von Alka vorstellen. In den letzten Jahren unter Rebellen aufgewachsen um nun selbst als Partisanin gegen das herrschende System zu kämpfen. Magie gehört im Alltag vieler dazu, wenn auch nicht jeder welche wirken kann. Aber der Unterschied innerhalb der Magieklassen ist ebenfalls nicht nur mit Freude gesehen.

So wird die 16-Jährige Alka an eine Eliteschule für Magier geschickt, um dort das bestehende System zu stürzen. Für sie ein schwieriger Weg. Denn erstmal muss der Platz der Magierin Alayne DeWinter angenommen werden. Dafür muss das Mädchen auf dem Weg zur Schule umgebracht werden und Alka sich als diese ausgeben.

Angekommen ist ihr vieles sehr fremd, da unter den Rebellen kaum Magier sind. In ihrer Rolle als Alayne findet sie jedoch ziemlich schnell einen kleinen Freundeskreis und Anschluss. So gibt es eine Ordenskollegin, welche ihr beiseite steht, so wie ihre Dienerin, eine Geringere (Menschen ohne Magie) und weitere Personen aus ihrem aber auch einem anderen Orden.

So dauert es nicht lange bis sie das ein männliches Herz für sich gewinnt und die Anzahl der Menschen um sie herum, welcher ihr positiv zustehen schnell wächst. Aber auch Feinde hat sie und diese sind bereit über Leichen zu gehen. Alka hat einen langen Weg in der Akademie vor sich und ein Ziel: Den Tod des Rektors. Den Mann, der ihre Familie getötet hat.

Die Story war für mich super geschrieben und man flog förmlich durch das Buch. Das ganze Buch besteht aus der Sicht von Alka, Dies beinhalten die Kapitel der Gegenwart, wie auch die in der Vergangenheit. Wir erfahren, was ihren Eltern zugestoßen ist und was es mit ihrer Schwester Sera auf sich hat.

Auch weitere Hintergründe erfahren wir, indem uns die weiteren Charaktere ihre eigene Vergangenheit in einem Gespräch erzählen. So erfahren wir mehr über den Prinzen Talyn und seinem besonderen Umgang mit der Magie und warum Marlena mehr darüber weiß als man am Anfang ahnt.

So ist das Thema Magie mit im Mittelpunkt und sehr schön verarbeitet. In der Schule gibt es fünf große Orden, welche ihre Schwerpunkte haben über „Macht und Dominanz“ bei Vangard oder über „Weisheit und Geduld bei Seluna. Am Anfang wird jeder Schüler einem Orden zugeteilt. Bitte stellt hier keine Vergleiche wie bei HP. Das Thema gab es auch weit davor schon und ist keine Erfindung dieser Buchreihe.

Jeder Orden muss sein Wissen und sein Können der Magie in einer Prüfung ablegen. Bis zum Ende des Schuljahres gibt es drei Stück davon und recht früh erfährt man über die hohen Ausscheidungszahlen.

Die Magie selbst, mit Glyphen welche in der Luft gezeichnet wurden, war verständlich und man konnte sich dies gut vorstellen. Auch das „Zero“ als Ort wo die Zeit verlangsamt wird und die Glyphe mehr Zeit erhält gezeichnet zu werden war super beschrieben. Zum einen wie es im Zero wirkt und zudem was die Außenstehenden, welche draußen sind, zu sehen bekommen.

Bis hierhin viel Lob, aber noch kein Aber?

Das kleine Aber kommt jetzt.

Manche Charaktere waren mir einfach zu blass geblieben und ich hätte mir hier mehr Dynamik und Interaktion, geschweige einfach nur Dialoge gewünscht.

Die Prüfungen sind in solchen Bücher immer ein Highlight, hier wurde die erste noch recht gut beschrieben, wenn auch nur aus Alkas Sicht und der Rest der Prüfung nicht wirklich nachvollziehbar war. Die zweite war dann schon ein durchfliegen, welches aber der gewählten Situation verschuldet war. Ich denke auch hier hätte man dennoch paar Details mehr einbringen können. Zur dritten sage ich aus Spoilergründen weniger, war aber schon sehr enttäuschend.

Und die letzten 30 Seiten, welche dem Buch nochmal Feuer unterm Hintern hätten machen sollen, waren für mich dann sogar die langweiligsten und haben sich hinterm Rest des Buches anstellen müssen.

Und da wäre dann noch, die neue „politisch/sexuelle“ Sprache (sorry weiß nicht wie ich es besser sagen soll) oder auch gendern, was in diesem Buch seinen Weg hineingefunden hat. Ich sage an dieser Stelle ganz klar, jeder Mensch wie er möchte. Jeder Mensch kann sich definieren in seinem Empfinden und seiner Biologie wie man möchte. Aber, für mich ist es einfach „sie“, „ihr“, usw. Die weiblichen Pronomen wurden hier mit der Variante des „xie“ (xies/xier) ausgetauscht, um zu zeigen das eine eigentliche weibliche Person, als binäre Person betrachtet werden will. Das hat mich leider sehr aus dem Lesefluss gerissen und mein Hirn macht daraus die Formen von „sie“. Ich finde es gut, wenn Bücher die Vielfalt der Menschlichkeit zeigen, aber in der deutschen Sprache ist es für mich wie ein Schluckauf, der mich aus dem Lesefluss reist. Aber die Autorin schafft es auch mit einfachen Sätzen und Worten, welche mir bis dahin fremd waren: „konterkariern damit ihre Worte“. Ich musste hier nochmal in mein Notizbuch schauen, da ich es mir nicht mal merken konnte.

Von diesen kleinen Eckpunkten, welche mich persönlich gestört haben, kann man nichts Schlechtes gegen dieses Buch sagen. Von daher gebe ich gerne 4,5 Sterne, welche je nach Homepage dann auf 5 angezeigt werden. Eine absolute Leseempfehlung

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