Rätselhafter Regency-Roman
Das Geheimnis des DukeInhalt
Charlet wird den künftigen Duke of Canterbury - Arthur - heiraten. Doch an dem Tag, als die Verlobung bekannt gegeben werden soll, gerät sie in eine Art Schnitzeljagd mit seinem Bruder Jasper. ...
Inhalt
Charlet wird den künftigen Duke of Canterbury - Arthur - heiraten. Doch an dem Tag, als die Verlobung bekannt gegeben werden soll, gerät sie in eine Art Schnitzeljagd mit seinem Bruder Jasper. Der Mann, dem eigentlich schon ihr ganzes Leben ihr Herz gehört. Doch davon möchte er nichts wissen - zumindest lässt er das Charlet glauben.
Meine Meinung
Die Geschichte habe ich in einer Leserunde bei Lovelybooks gewonnen. Dadurch, dass es ein Escape-Roman ist, muss die Geschichte nochmal anders bewertet werden.
Die Kapitelseiten sind außen illustriert, innen beschrieben, hängen jeweils zusammen und können an einer Perforation gelöst werrden. Am Ende eines jeden Kapitels findet die geneigte Leserschaft ein Rätsel, dessen Lösung auf ein Bild führt, dass auf der Vorderseite des nächsten Kapitels zu finden ist. So blättert man sich quasi hin und her durch das Buch auf der Suche nach der Fortführung.
Die Geschichte selbst ist vom Schreibstil gut geschrieben und auch inhaltlich ganz gut, wenn auch etwas kurz. Allerdings müsste man sich bei einer längeren Geschichte ja auch noch viel mehr Rätsel ausdenken... Die Rätsel werden am Anfang des nächsten Kapitels dann auch nochmal von den Hauptfiguren "gelöst", sodass etwaige Unklarheiten bzgl. der Lösung beseitigt werden können.
Auf der Rückseite des Buches gibt es eine Angabe zum Schwierigkeitslevel, die ich allerdings ohne Vergleich mit anderen Escape-Romanen nicht einschätzen kann. Anfangs sind die Rätsel etwas kniffelig, da noch nicht ganz klar ist, wie man an manches herangehen muss und ob die gefundene Lösung nicht zu einfach ist.
Die beiden Hauptcharaktere sind Charlet und Jasper. Charlet ist von Anfang an sehr sympathisch, Jasper dagegen erkämpft sich die Sympathie erst im Laufe der Geschichte. Arthur, der einige Male auftaucht, ist dagegen durchweg unsympathisch. Aber ansonsten hätte sich ja Charlet auch für ihn erwärmen können...
Die Geschichte selbst spielt in der Regency-Zeit und ist damit etwas für Bridgerton-Fans. Man stelle sich nur vor, eine junge Frau würde allein mit einem Mann Zeit verbringen...
Bei den Rätseln hätte ich es noch gut gefunden, wenn es eine Möglichkeit gegeben hätte, schon geöffnete Seiten zu markieren, da so mit voranschreitender Geschichte die geschlossenen Kapitel immer weniger wurden und schnell überblättert waren auf der Suche nach dem nächsten.
Fazit: Die Geschichte selbst ist ganz nett, ebenso das Setting und die Charaktere, hätte aber noch, ebenso wie einige Rätsel, hier oder da ein gewisses Etwas vertragen können.