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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.07.2018

Wenn Geschichten wahr werden

Feder & Klinge
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Raban lebt in einer Anstalt, in der er nur als Nummer 023 bekannt ist. Er kann sich an nichts mehr erinnern und weiß auch nicht wer er wirklich ist. Doch er weiß ganz genau, dass da etwas Großes auf ihn ...

Raban lebt in einer Anstalt, in der er nur als Nummer 023 bekannt ist. Er kann sich an nichts mehr erinnern und weiß auch nicht wer er wirklich ist. Doch er weiß ganz genau, dass da etwas Großes auf ihn wartet.
Ariane dagegen schreibt an einer Geschichte um ihrer Depression zu entkommen. Dabei wissen beide nicht, dass ihr Schicksal auf eine magische Art verbunden ist.

Durch den einfachen Schreibstil und der unterschiedlichen Schriftart, die die beiden Geschichtsstränge unterscheidet, bin ich schon von der ersten Seite an gut mit dem Buch zurechtgekommen. Man erfährt sehr schnell mit welchen Personen man es zu tun hat.
Dabei muss ich sagen, dass ich wirklich alle Personen mochte, selbst die Bösewichte. Zwar waren nicht alle besonders tiefgründig aufgebaut, aber mir hat es schon gereicht, dass die Hauptpersonen nicht so oberflächig waren und eine tolle Persönlichkeit hatten.

Die Handlung an sich war von der ersten bis zur letzten Seite spannend. Erst gab es viele Mysterien und später stieg die Spannung immer weiter an, sodass ich das Buch so schnell wie möglich lesen wollte. Alleik auch schon deswegen, weil ich überhaupt nicht vorhersehen konnte wohin die Geschichte wirklich führen würde.
Aber was mir als Doctor Who Fan wirklich gefallen hat, war das Zeitreisethema. Es ist oft sehr schwierig dieses Thema gut und logisch in eine Geschichte einzubauen, da es ganz schön kompliziert werden kann. Doch die Autorin hat es gut geschafft es nicht zu kompliziert werden zu lassen und alles gleichzeit logisch und sinnvoll zu begründen.
Außerdem war ich begeistert von der Verschmelzung der realen Welt und die der Erzählwelt aus Arianes Geschichte. Die Art wie Beides am Anfang erst wie zwei getrennte Geschichten wirkten und dann immer mehr ineinandergewoben wurden und in einer Geschichten endeten. Dieser langsame Übergang war einfach sehr interessant zu beobachten.
Aber auch die Liebesgeschichte wurde langsam aufgebaut, was ich sehr mag. So wirkte die Beziehung nicht überstürzt und war gut nachvollziehbar. Aber vor allem war sie richtig romantisch.

Zusammengefasst ist die Geschichte sehr vielseitig und für Fans von Doctor Who, X-Men und Tintenherz ist hier etwas dabei. Ich bin begeistert von der Geschichte und kann sie wärmstens weiterempfehlen. Es ist ein Traum für jeden Buchliebhaber, denn wer möchte nicht, dass seine Lieblingshelden echt werden.

Veröffentlicht am 03.07.2018

Mit Glück im Gepäck um die Welt

Mit 50 Euro um die Welt
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"Mit 50 Euro um die Welt" beschreibt den Inhalt des Buches schon echt gut. Der 19 Jahre alte Christopher beschließt mit so wenig wie möglich einmal um die Welt zu reisen. Dabei kommt er in vier Jahren ...

"Mit 50 Euro um die Welt" beschreibt den Inhalt des Buches schon echt gut. Der 19 Jahre alte Christopher beschließt mit so wenig wie möglich einmal um die Welt zu reisen. Dabei kommt er in vier Jahren durch eine Menge Länder und trifft auf viele Menschen. Was er dabei erlebt wird in diesem Buch beschrieben.

Anders als ich es erst erwartet hatte, ist dieses Buch sehr flüssig geschrieben und mir kam es nicht wie ein Bericht vor, sondern wie eine normale Abenteuergeschichte. Dabei werden manche Situationen so spannend erzählt, dass ich einfach mitfiebern musste und immer wieder wissen wollte wie es weitergeht.  Aber auch der Humor kam nicht zu kurz, was auch daran liegt, dass der Autor eine unglaublich sympathische Person ist, deren Geschichten ich einfach sehr gerne gelesen habe. Außerdem konnte man anhand der Geschichte gut verfolgen wie sich Christopher Schacht im Laufe der Jahre verändert, weiterentwickelt und dazulernt. Durch die offene Art, mit der er sogar Details beschreibt, erlebt man all die Dinge gleich mit.

Neben den interessanten Fakten über Länder, Menschen und Kulturen hat der Autor aber auch viele seiner Gedanken über Gott und die Welt preisgegeben. Diese Denkansätze werden mich wohl auch noch länger verfolgen, denn sie waren wirklich tiefgründig und bringen einen einfach dazu sich selbst Gedanken zu machen.

Allgmein hat mich dieses Buch wirklich berührt und ich bin begeistert davon wie man es schaffen kann mit so wenig so viel zu erreichen. Es macht Lust selbst mehr zu Reisen und von der Welt zu Lernen. Dabei ist es einfach wundervoll zu sehen wie jemand mit so viel Vertrauen in Gott selbst Dinge erreichen kann, die aussichtslos erscheinen.
Es ist echt ein tolles Buch, das einen noch länger begleiten wird, weshalb ich es für absolut jeden weiterempfehlen würde.

Veröffentlicht am 02.07.2018

Ein Sommerbuch zum verlieben

Wo mein Herz dich findet
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Bei einem Trip in die Natur bleibt Cara mit ihrem Auto stecken, doch weit und breit ist keiner der ihr helfen kann. Bis sie die Hütte von dem unfreundlichen Liam kommt, der ihr widerwillig hilft. Doch ...

Bei einem Trip in die Natur bleibt Cara mit ihrem Auto stecken, doch weit und breit ist keiner der ihr helfen kann. Bis sie die Hütte von dem unfreundlichen Liam kommt, der ihr widerwillig hilft. Doch liegt Cara damit richtig, dass sich unter der rauen Oberfläche ein anderer Mensch befinden.

Die Geschichte beginnt sofort mitten im Geschehen, aber trotzdem wird alles erklärt, sodass man gut folgen kann. Und auch der lockere Schreibstil sorgen dafür, dass ich schnell in dem Buch versinken und mir alles wie in einem Film vorstellen konnte.
Die Geschichte wird nicht nur aus Caras Sicht erzählt, wie ich es erst dachte, sondern auch aus Liams und nebenbei auch von Caras Bruder Patrick und ihrer Freundin Amy, die ebenfalls eine große Rolle in der Geschichte spielen.

Die vier Hauptpersonen waren mir dabei sofort sympathisch und ich mochte ihre Art einfach, weil es einfache Personen mit großen Herzen sind, mit denen man einfach gut mitfühlen kann und sie auch versteht. Die Nebencharaktere waren ebenfalls gut ausgearbeitet, auch wenn sie etwas oberflächiger ausfallen, was mich jedoch nicht besonders gestört hat. So war die meiste Aufmerksamkeit auf das Wichtigste gerichtet und dies macht das Buch auch zu einer einfachen Lektüre, bei der man gut entspannen kann.

Die Beziehungen der Personen untereinander, sowie die Romanzen, haben sich größtenteils langsam und natürlich aufgebaut, wodurch sie realistischer wirken und außerdem waren sie einfach wundervoll romantisch ohne zu kitschig zu wirken, was ich bei solchen Romanen echt gut finde und hier meinen Geschmack getroffen hat.

Die Handlung an sich ist dabei etwas vorhersehbar, aber trotzdem hat die Autorin es geschafft mich auf das Ziel zuhibbeln zu lassen. Da ich zwar wusste wie es enden würde aber nicht genau auf welche Weise und genau hier war es wirklich spannend, denn die ein und andere Sache hat mich doch überrascht.

Zusammengefasst sind die Gefühle hier nicht zu kurz gekommen und ich wurde wunderbar unterhalten von der Geschichte. Es war nicht alles perfekt, aber trotzdem ist es ein toller, leichter Roman für den Urlaub oder den Feierabend, der zwar etwas dramatisch ist an ein paar Stellen, aber doch für gute Laune sorgt und einen gut in die Geschichte abtauchen lässt. Ich kann dieses herzerwärmende Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 30.06.2018

Ein Blick in die Vergangenheit

Das Erbe der Macht - Die Chronik der Archivarin: Der verschollene Mentiglobus
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In diesem Spin-off wird nicht aus der Sicht von Alex, Jen und Co. geschrieben, sondern von den Unsterblichen Leonardo und Johanne. Man erfährt sowohl was seit dem letzten Teil passiert ist, als auch viel ...

In diesem Spin-off wird nicht aus der Sicht von Alex, Jen und Co. geschrieben, sondern von den Unsterblichen Leonardo und Johanne. Man erfährt sowohl was seit dem letzten Teil passiert ist, als auch viel aus der Vergangenheit von den Unsterblichen, was den größten Teil ausmacht.

Da ist so ziemlich jeden Charakter aus dieser Buchreihe liebe, fand ich die Idee von einem Spin-off echt super. Besonders bei den Unsterblichen hat es mich immer gewundert wie viel man in so einem langen Leben erleben muss. Hier erfährt man einen wichtigen Teil von Zweien und ich hatte total viel Spaß dabei.

Es ist absolut interessant wie Leonardo und Johanna wiedererweckt wurden und sich kennengelernt haben. Außerdem sind Dinge passiert, die mich richtig gewchockt haben. Daran merkt man auch wie sich die Geschichten der Serienreihe weiterentwickeln und sogar härter, krasser und noch spannender werden.
Aber es war auch toll mehr über die zwei Charaktere zu erfahren und zu sehen wie sie zu dem geworden sind, die sie sind.

Mit einer Menge Nervenkitzel, Zeitreise und total viel Spannung lernt man hier bekannte Charaktere der Buchreihe noch intensiver kennen, was ich richtig toll fand. Aber auch die Hinweise zu der normalen Reihe beruhigen einen etwas, während man darauf wartet wie es weitergeht. Dafür ist das hier eine wirklich zu empfehlende Überbrückung, bei der man ebenfalls unbedingt wissen will wie die Geschichte ausgeht.

Veröffentlicht am 30.06.2018

Die Monster aus der Tiefe

Aurora Sea
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Nachdem Emmas Eltern bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kommen, bekommt sie Jahre später eine SMS von einem mysteriösen Jamie. Dieser erzählt ihr, dass im Meer Monster lauern, die für den Absturz verantwortlich ...

Nachdem Emmas Eltern bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kommen, bekommt sie Jahre später eine SMS von einem mysteriösen Jamie. Dieser erzählt ihr, dass im Meer Monster lauern, die für den Absturz verantwortlich sind. Und als die Meerwesen beginnen immer öfter an Land zu kommen, muss Emma handeln.

Die Geschichte ist relativ einfach gehalten, sodass man schnell und problemlos ins Geschehen kommt und weiß wen man vor sich hat.
An sich ist die Handlung mysteriös und auch wenn es mir manchmal viel zu schnell vorkam, so wollte ich doch wissen was es mit den Meerwesen auf sich hat und konnte dementsprechend das Buch nicht aus der Hand legen. Die Wesen wurden gut beschrieben und ich fand die Idee kreativ, da es mal etwas anderes ist als die typische Meerjungfrau. Trotzdem wirkte alles, durch die schnelle Abhandlung der einzelnen Momente, etwas oberflächig.
Die Liebesgeschichte war eine typische, kitschige Liebe-auf-den-ersten-Blick, wovon ich leider gar kein Fan bin. Ich konnte überhaupt nicht nachvollziehen wieso die Beiden ganz plötzlich unsterblich ineinander verliebt waren, obwohl sie sich überhaupt nicht kannten. Aber gut, das ist eher Geschmackssache.
Ansonsten waren die Charaktere alle sympathisch und hatten eine tolle Art, wodurch man sie einfach nur gernhaben konnte. Außer natürlich die Meerwesen, die ja die Bösen sind.

Als Fazit kann ich nur sagen, dass es eine schöne Geschichte für Zwischendurch ist, vielleicht, aufgrund der Einfachheit, eher etwas für Jüngere. Richtig unhauen konnte sie mich nicht, aber dennoch war sie ganz interessant zu lesen.