Alles, was ich geben kann – The Last Letter von Rebecca Yarros
Alles, was ich geben kann – The Last LetterPhuu… ich muss ehrlich sagen, dass ich nicht so richtig weiß, wie ich beginnen soll. Dies wird die schwierigste Rezension, die ich je schreiben durfte. Ich habe vor diesem Buch bereits drei Bücher der ...
Phuu… ich muss ehrlich sagen, dass ich nicht so richtig weiß, wie ich beginnen soll. Dies wird die schwierigste Rezension, die ich je schreiben durfte. Ich habe vor diesem Buch bereits drei Bücher der Autorin gelesen und alle drei aus tiefstem Herzen geliebt. Umso mehr habe ich mich nun auf „Alles, was ich geben kann“ gefreut und meine Erwartungen waren wirklich hoch.
Das Buch hat mich direkt zu Beginn kalt erwischt. Auf Seite 47 brach mein Herz und ich war den Tränen nahe. Die nächsten 100 Seiten waren so emotional, dass es mich fast zerrissen hat. Als ich dann Seite 148 erreicht habe, war es vorbei mit meiner Selbstbeherrschung und ich musste den Tränen freien Lauf lassen. Was für ein emotionaler Beginn. Das Buch hatte mich tatsächlich direkt abgeholt, auch wenn mich das vorrangige Thema an sich doch etwas überrascht hat. Die Storyline hat mir an sich wirklich gut gefallen. Es werden viele verschiedene Themen in dem Buch aufgegriffen was mich überrascht hat. Ich hatte trotzdem nicht das Gefühl, dass das Buch dadurch überfüllt gewesen wäre. Die Handlung hatte für meinen Geschmack die perfekte Geschwindigkeit. Es war weder langatmig noch zu schnell und ich konnte richtig zwischen den Zeilen abtauchen. Der wunderbare Schreibstil von Rebecca Yarros hat sein Übriges dazu beigetragen.
Die Charaktere waren unfassbar gut ausgearbeitet und ich habe jeden einzelnen in diesem Buch geliebt. Ella ist eine unvorstellbar starke Frau, vor der ich immer und immer wieder meinen Hut ziehen wollte. Ihre Kinder Maisie und Colt habe ich von Beginn an ins Herz geschlossen und Ryan… hach… er ist einfach nur ein Traum. Lest das Buch und dann werdet ihr verstehen.
Wer gegebenenfalls schon an das Ende des Beitrags geschaut hat, wird festgestellt haben, dass ich dennoch nur 3,5 Sterne gegeben habe und sich nun gegebenenfalls fragen wieso. Die Autorin ist ja für ihre starken Plot Twists bekannt. In diesem Buch ist mir dieser am Ende aber einfach zu heftig ausgefallen und ich komme persönlich nicht darüber hinweg. Für mich zerstört das Ende das gesamte Buch und es war mir einfach zu viel. Ich hätte genauso gut ohne das Ende leben können. Auch konnte ich alles, was danach kam nicht mehr für voll nehmen oder es gar genießen. Ich finde das immer noch so unfassbar schade, weil die ersten 85% so so so gut waren.
Bitte macht euch an dieser Stelle ein eigenes Bild von der Geschichte, da es das Buch wirklich verdient hat gelesen zu werden. Viele andere lieben das Buch und finden das Ende auch wesentlich weniger problematisch als ich in diesem Fall.