Say You Swear von Meagan Brandy
Say you swearHabt ihr manchmal das Gefühl für das ein oder andere Buch zu alt zu sein?
Genauso ging es mir nämlich bei Say You Swear und ich muss gestehen, dass ich wirklich traurig darüber bin. Ich wollte dieses Buch ...
Habt ihr manchmal das Gefühl für das ein oder andere Buch zu alt zu sein?
Genauso ging es mir nämlich bei Say You Swear und ich muss gestehen, dass ich wirklich traurig darüber bin. Ich wollte dieses Buch wirklich lieben… habe alles versucht. Aber leider sollte es nicht so sein.
Zunächst war ich jedoch positiv überrascht. Schnell konnte ich mich in das Buch einfühlen und fand die Gruppendynamik rund um Ari, Cam, Mason, Chase, Brady und Noah richtig gelungen. Der Schreibstil ist sehr angenehm und hat es mir leicht gemacht in der Story zu versinken. Auch die Liebesgeschichte hat mich tief berühren können. In diesem Buch geht es um ein Love Triangle und eigentlich bin ich nicht der größte Fan dieses Tropes. In diesem Fall kam es mir jedoch nicht wie das typische Love Triangle Klische vor, weswegen ich das Ganze in diesem Buch als sehr gelungen empfunden habe.
Ari ist die Hauptprotagonistin und ich mochte sie tatsächlich sehr gern. Ein Großteil des Buches ist aus ihrer Sicht geschrieben und erst später sind auch Szenen aus der Sich von Noah und Chase hinzukommen, was wirklich gut gepasst hat. In Noah habe ich mich wirklich schwer verliebt muss ich gestehen. Auch Aris beste Freundin Cam ist großartig und verkörpert alles, was man sich von einer besten Freundin wünschen kann.
Jetzt kommen wir zu den Charakteren, mit denen ich mich eher schwergetan habe. Mason ist Aris Bruder und auch wenn ich seinen Beschützerinstinkt in Teilen nachvollziehen kann, kam es mir oft beinahe toxisch vor, wie er sich in Aris Leben eingemischt hat. Und auch mit Chase hatte ich leider meine Probleme, die zum Ende hin immer stärker geworden sind. Brady ist, nach Noah, meine zweite große Liebe im Buch und ich hatte wirklich gehofft, dass er am Ende eine wichtige bzw. größere Rolle spielen würde. Leider blieb er konstant im Hintergrund, was mich sehr enttäuscht hat. Und auch die typische College Atmosphäre hat mich mit jedem Klischee mehr gestört. Essen von Papptellern, Aufläufe in Wegwerf-Alu-Formen, starker Alkoholkonsum usw. Einige Dinge im Buch waren sehr vorhersehbar, andere haben mich dagegen komplett überrascht. Zum Ende hin gab es dann immer mehr Dinge, die mich gestört haben, weswegen ich hier für mich persönlich, eher eine negative Bilanz ziehen muss. Ich habe aber auch schon viele sehr positive Meinungen zum Buch gelesen. Wer eine wirklich emotionale und tiefgründige Liebesgeschichte sucht, kombiniert mit typisch amerikanischen College Vibes, der wird dieses Buch definitiv lieben!