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Veröffentlicht am 15.10.2025

Mimik von Sebastian Fitzek

Mimik
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Es ist definitiv schon wieder viel zu lange her gewesen, dass ich ein Buch von Sebastian Fitzek gelesen habe. Umso mehr habe ich mich auf „Mimik“ gefreut. Meine Erwartungen waren hoch und wurden definitiv ...

Es ist definitiv schon wieder viel zu lange her gewesen, dass ich ein Buch von Sebastian Fitzek gelesen habe. Umso mehr habe ich mich auf „Mimik“ gefreut. Meine Erwartungen waren hoch und wurden definitiv nicht enttäuscht… eher im Gegenteil. Die meisten Bücher von Sebastian Fitzek haben mich bisher immer in die Irre geführt und am Ende war ich so überrascht, was in Wirklichkeit hinter der Geschichte steckt. Wer bereits Bücher von Sebastian Fitzek gelesen hat, weiß was ich meine. Dieses Buch war irgendwie anders… gradliniger. Natürlich gab es auch hier ein Rätsel zu lösen, aber es war von Beginn an klar, worum es ging. Die Frage nach dem „Warum?“ stand hier eher im Vordergrund. Ich muss zugeben, dass mir das viel besser gefallen hat als in den letzten Büchern, die ich von dem Autor gelesen habe.

Bevor ich zu den Charakteren übergehe, möchte ich kurz über das Ende sprechen… was war denn das bitte? Diese Frage möchte ich dem Autor gerne stellen. Damit habe ich nicht gerechnet und ich bin immer noch mehr als verwirrt. Ich möchte nicht verschweigen, dass ich wirklich kein Fan von offenen Enden bin… aber dieses Ende war nicht einfach nur offen. Die Tür war so weit offen, dass noch eine ganze Armee mit Blendgranaten bewaffnet hindurchgerannt ist. Ich war und bin nach wie vor schockiert.

Die zwei Hauptprotagonisten in diesem Buch waren Hannah und Blankenthal. Hannah war mir von Beginn an sehr sympathisch und ihr Fachgebiet der Mimikresonanz ist unglaublich faszinierend. Auch wenn sie als Charakter recht blass bleibt, hat mich das in diesem Fall nicht gestört. Auch Blankenthal konnte ich das ein oder andere abgewinnen, was ich in diesem Fall mal wieder selbst etwas komisch finde. Der Schreibstil von Sebastian Fitzek ist wie immer großartig und ich fliege bei jedem seiner Bücher nur so durch die Seiten.

Alles in allem mal wieder ein tolles Buch, wie man es von Sebastian Fitzek gewohnt ist. Einzig und allein das Ende lässt mich etwas verzweifelt zurück und der fehlende halbe Stern zur vollen Punktzahl ist in diesem Fall wohl eher persönlicher Natur.

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Veröffentlicht am 15.10.2025

Der Knochensplitterpalast. Der Kaiser

Der Knochensplitterpalast
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Was für ein Buch… magisch, anders, abenteuerlich und gewaltig. Aber zu Beginn eben auch langatmig und zäh. Meine Gefühle sind gemischt. Mein Herz hängt an der Story. Band eins habe ich geliebt. Nun, nachdem ...

Was für ein Buch… magisch, anders, abenteuerlich und gewaltig. Aber zu Beginn eben auch langatmig und zäh. Meine Gefühle sind gemischt. Mein Herz hängt an der Story. Band eins habe ich geliebt. Nun, nachdem ich das Ende von Band zwei gelesen habe, kann ich sagen, dass ich Band drei kaum erwarten kann, denn das Ende war gewaltig und überraschend! Die letzten Seiten habe ich einfach nur verschlungen und war kaum in der Lage das Buch beiseitezulegen. So viele neue Informationen die auf mich eingeprasselt sind…

Leider war es nicht die ganze Zeit über so spannend. Ich habe eigentlich kein Problem, wenn sich eine Handlung ein wenig zieht, aber hier wurde der Bogen für meinen Geschmack ein wenig überspannt. Ein Großteil des Buches zieht sich leider sehr in die Läge. Es ist nicht so, dass es in dieser Zeit keine neuen Informationen gäbe oder der Inhalt komplett uninteressant wäre. Aber es gibt definitiv genug Stellen, die man wirklich hätte weglassen können. Ob die Soldaten, mit denen Jovis trainiert, Mephi nun mögen oder nicht, war wirklich nicht relevant… auch nicht am Ende des Buches.

Die Charaktere entwickeln sich in eine spannende Richtung weiter. Vornweg Jovis und Phalue: für mich ist bei den beiden das meiste und spannendste passiert. Aber auch Lin und die anderen machen große Sprünge und ich mag die Richtung, in die sich die Charaktere entwickeln. Beinahe alles, was in diesem Buch passiert ist, hat mich überrascht und auch die Brutalität, die in einigen Kapiteln an den Tag gelegt wird, hat mich eiskalt erwischt.

Überrascht hat mich auch die Liebesgeschichte, die für mich komplett aus dem Nichts aufgetaucht ist. Ich muss gestehen, dass ich nicht wirklich wusste, was ich damit anfangen sollte. Der Schreibstil ist nach wie vor anders, aber wirklich angenehm zu lesen. Nur bei der Liebesgeschichte hatte ich das Gefühl, das die Nüchternheit des Schreibstils hier einiges kaputt gemacht hat. Trotz der Kritik kann ich es kaum erwarten, das Finale der Reihe in den Händen zu halten.

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Veröffentlicht am 15.10.2025

Dunbridge Academy

Dunbridge Academy - Anymore
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Ich muss ehrlich sagen, dass ich nicht richtig weiß, womit ich anfangen soll… an sich war das Buch ok, aber so richtig gut war es tatsächlich nicht. Fangen wir vielleicht mit dem Positiven an: das Setting. ...

Ich muss ehrlich sagen, dass ich nicht richtig weiß, womit ich anfangen soll… an sich war das Buch ok, aber so richtig gut war es tatsächlich nicht. Fangen wir vielleicht mit dem Positiven an: das Setting. Die Autorin schafft es sehr gut, die Dunbridge Academy lebendig werden zu lassen. Die Internatsatmosphäre kommt unglaublich gut rüber und genauso stelle ich mir persönlich das Internatsleben vor. Auch der Schreibstil war sehr angenehm und ich bin wirklich schnell durch die Geschichte gekommen.

Damit sind die positiven Dinge leider schon fast alle genannt. Emma mochte ich eigentlich gern. Ich kann sie ziemlich gut verstehen und viele ihrer Gedanken nachvollziehen. Auch Henry ist mir eigentlich sehr sympathisch, nur finde ich, dass er sich in Sachen Liebe nicht ganz korrekt verhält. Ich hätte mir gewünscht, dass er seine Angelegenheiten wesentlich früher regelt und moralisch nicht in einen solche Konflikt gerät. Leider konnte ich die Liebesgeschichte zwischen Emma und Henry nicht nachvollziehen und bei mir kam gefühlstechnisch nur wenig an. Dass Emma sich beim ersten Zusammentreffen bereits wünscht, an seiner Schulter einschlafen zu können und beide direkt hin und weg voneinander sind, hat es für mich gleich zu Beginn kaputt gemacht. Wirklich positiv ist mir Grace aufgefallen. Vor ihrem Umgang mit der ganzen Situation ziehe ich meinen Hut.

Henry und Emma sind beide 17 Jahre alt, benehmen sich in meinen Augen aber nicht immer ihrem Alter entsprechend. Auch die erste wirklich intime Szene finde ich von der Örtlichkeit her total unpassend. An dieser Stelle konnte ich nur den Kopf schütteln… aber es war ja „wirklich ziemlich perfekt“.

Den Hype um das Buch kann ich leider gar nicht nachvollziehen. Noch habe ich nicht entschieden, ob ich die Reihe weiterlesen werde. Eigentlich gibt es zu viele gute Bücher…

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Veröffentlicht am 15.10.2025

Throne of Glass – Kriegerin im Schatten

Throne of Glass – Kriegerin im Schatten
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Auch wenn der Hype nach dem ersten Band noch nicht bei mir angekommen war, hat mich das Buch definitiv neugierig auf Teil zwei gemacht. Fangen wir ausnahmsweise einmal mit den Charakteren an. Celaena fand ...

Auch wenn der Hype nach dem ersten Band noch nicht bei mir angekommen war, hat mich das Buch definitiv neugierig auf Teil zwei gemacht. Fangen wir ausnahmsweise einmal mit den Charakteren an. Celaena fand ich bisher etwas schwierig, da sie komplett anders ist, als ich sie mir vorgestellt habe. Auch in Band zwei ändert sich dies nur geringfügig. Auch wenn sie den Menschen hilft, geht es ihr oft nur um ihr eigenes Wohl. Chaol beginnt sich langsam zu entwickeln und ich mag es, wie er nach und nach Dinge in Frage stellt. Und auch Dorian macht eine starke Entwicklung durch, wobei ich mir bei ihm gewünscht hätte, dass er sich mehr Leuten anvertraut. Am liebsten hätte ich ihn beim Lesen in die richtige Richtung geschubst. Am meisten mochte ich Nehemia. Auch wenn sie oft geheimnisvoll wirkt, war sie ganz klar meine Favoritin.

Der Schreibstil passte sich in diesem Buch etwas mehr dem Stil an, den ich von Sarah J. Maas gewohnt bin. Ich liebe es zusammen mit Celaena durch die Stadt zu wandern. Der Touch Mittelalter macht diese Fantasy Welt für mich zu etwas besonderem. Endlich erfährt man mehr über das Magiesystem, was ich unfassbar spannend finde. Trotz allem bleiben natürlich, ganz typisch für Sarah J. Maas, noch genug Fragen offen.

Grade in der zweiten Hälfte des Buches, gibt es einige Plot Twists die mich komplett überrascht haben. Auch wenn der Hype noch immer nicht bei mir angekommen ist, wurde mein Herz beim Lesen gebrochen und die Überraschungen die mich staunend zurück gelassen haben blieben auch nicht aus. Die Enthüllung am Ende des Buches war für mich vorherzusehen, was dem Ganzen aber keinen Abbruch getan hat. Band zwei hat mir somit etwas besser gefallen als Band eins und ich konnte es kaum erwarten mit dem nächsten Teil fortzufahren.

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Veröffentlicht am 15.10.2025

Whitestone Hospital - Drowning Souls

Whitestone Hospital - Drowning Souls
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Teil zwei der Whitestone Hospital-Reihe bin ich mit gemischten Gefühlen angegangen. Der erste Band konnte mich nur teilweise abholen und es gab einiges an Kritik von meiner Seite. Das größte Problem war, ...

Teil zwei der Whitestone Hospital-Reihe bin ich mit gemischten Gefühlen angegangen. Der erste Band konnte mich nur teilweise abholen und es gab einiges an Kritik von meiner Seite. Das größte Problem war, dass ich im ersten Teil keinerlei Bindung zu den Protagonisten aus dem zweiten Band aufgebaut hatte. Sierra und Mitch waren für mich zwei beinahe unbeschriebene Blätter und ich muss gestehen, dass ich ein wenig gehofft hatte, dass sich Band zwei um Ian drehen würde. Glücklicherweise konnte ich schnell eine Bindung zu beiden aufbauen und gerade Sierra fand ich, jetzt wo ich hinter ihre Fassade blicken konnte, als Charakter sehr interessant. Mitch ist eine wirklich gute Seele und ich habe ihn direkt in den ersten Kapiteln in mein Herz geschlossen. Überrascht hat mich, dass Sierra und Laura als sehr gute Freundinnen dargestellt werden. In Band eins haben sie sich zwar gut verstanden, aber von wirklich guten Freunden war das noch weit entfernt.

Ab einem gewissen Punkt hat mich Sierras Verhalten dann aber leider nur noch genervt. Erst stellt sie sich absolut queer und dann auf einmal geht alles ganz schnell. Zu schnell und zu tief für mein Empfinden. Hier hätte ich mir einen Mittelweg gewünscht. Ansonsten hat mir die Geschichte eigentlich gut gefallen, auch wenn es wenig gab, was abseits der Hauptstory geschehen ist. So lief das Geschehen wie ein roter Faden durch das Buch. Schade fand ich, dass es, bis auf das Ende, sehr vorhersehbar war.

Der Schreibstil ist wie in Band eins auch sehr angenehm und ich habe das Buch recht schnell lesen können. Wirklich kritisch sehe ich das Ende vom Buch. Hier kann sich natürlich jeder seine eigene Meinung bilden, für mich war es jedoch absolut aus der Luft gegriffen. Es gab mindestens drei Themen, die angeschnitten wurden und für ein potenzielles Ende nutzbar gewesen wären… und dann kam das. Ich werde die Reihe definitiv weiterlesen, aber nur weil es im nächsten Band um Grant geht, den ich sehr ins Herz geschlossen habe.

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