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Veröffentlicht am 16.09.2024

Große Leseempfehlung

Akikos stilles Glück
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„Akikos stilles Glück“ von Jan-Philipp Sendker
Verlag: Blessing

Es lässt sich nicht ändern.
Shikata ga nai (仕方がない)


Jan-Philipp Sendker schreibt in seinem unnachahmlichen, sensiblen und sanften Schreibstil ...

„Akikos stilles Glück“ von Jan-Philipp Sendker
Verlag: Blessing

Es lässt sich nicht ändern.
Shikata ga nai (仕方がない)


Jan-Philipp Sendker schreibt in seinem unnachahmlichen, sensiblen und sanften Schreibstil mit diesem Roman wieder ein großartiges Buch über die Gesellschaft und Kultur in Japan.

Familien-/Arbeitsstrukturen, sowie Emotionen, Traditionen und Beziehungen in Japan sind für Menschen im Westen teilweise unverständlich und nicht nachvollziehbar. Und doch zieht uns der Autor mit seinem fundierten Wissen und seinen sehr intensiven Recherchen unaufgeregt in ein faszinierendes Land.

Akiko ist 29 Jahre alt und lebt nach dem Tod ihrer Mutter, alleine in einer Wohnung in Tokio. Sie arbeitet gewissenhaft in einer großen Firma als Buchhalterin und außer ihren Freundschaften zu Arbeitskollegen/innen hat Akiko wenig soziale Kontakte. Hobbys lassen ihre begrenzte Freizeit kaum zu.

Kobayashi Kento-kun, lebt seit 10 Jahren im gleichen Viertel in Tokio, er bewegt sich nur nachts außerhalb seiner Wohnung, ihm ist alles zu viel, er ist ein Hikikomori und versucht irgendwie mit dieser Krankheit zu leben. Seine Familie versteht dies nicht, nur sein Vater hat Rücksicht auf seine Gefühle genommen. Menschen und Eindrücke überwältigen ihn sehr schnell und kosten ihn unglaublich viel Energie.

In der Junior High School in Nara lernen sich die beiden kennen. Beide belegen denselben Bukatsu. Der bedachte, geheimnisvolle Kento, gemunkelt wurde er ist ein musikalisches Wunderkind, es handelt sich wohl um eine Gabe und die stille Akiko, ausgezeichnet für ihre wundervollen Texte und fantasievollen Geschichten, kommen sich im Bukatsu Fotografie näher.
Akiko schwärmt heimlich für den schlaksigen, zu großen und introvertierten Jungen mit den seltsamen Proportionen. Und dann verlieren sie sich aus den Augen……

Welch Zufall, dass sie sich in Tokio nachts vor einem Konbini wieder treffen. Als Akiko ihrem Jugenschwarm Kento, Jahre später, er ist etwas verwahrlost und noch introvertierter, von ihrem geplanten „Solo Wedding“ erzählt, fragt dieser erstaunt, ob sie sich das gut überlegt habe.
Seine nächsten Fragen wühlen Akiko jedoch auf und sind der Beginn in ein anderes Leben:
„Kennst du dich? Magst du dich?“

Sendker versteht es, die beiden Geschichten der jungen Menschen miteinander zu verweben. Akiko findet auf der Suche nach sich selbst viel über ihre Vergangenheit heraus und steht vor der Frage, ob alles nur eine Lüge in ihrem Leben war. Kann sie noch jemanden vertrauen, kann sie den Mut aufbringen, sich der Vergangenheit zu stellen? Zu verstehen, hinzunehmen und zu verzeihen? Kento versucht, soweit es ihm in seinem eingeschränkten Leben möglich ist, ihr beizustehen, mit Worten und Stille zu unterstützen und ohne Wertung für sie da zu sein.

Die junge Frau hat das Gefühl, die kleine (Vergangenheit) und große (Gegenwart) Akiko sind sich fremder als je zuvor. Herzerwärmend und feinfühlig nimmt uns der Autor mit, das Selbst zu finden, zu lieben und zu akzeptieren.
Auch Kento berührt mit seinen ruhigen Offenbarungen in seinen Mails an Akiko. Er beschreibt seine Sichtweise auf die Dinge und zeigt auf, wie schwer es ist, etwas zu wollen und etwas tatsächlich zu tun. Kento hat schon lange keine Stimme mehr, keine Worte für seine Gefühle und Gedanken.

Eine zarte Beziehung beginnt aufzublühen, wie ein Schmetterling so leicht und wie ein Windhauch so flüchtig. Akiko versucht zu akzeptieren und zu verstehen, sie will nicht „zu viel“ für Kento werden.

Wann beginnt die eigene Geschichte? Der Autor zeigt uns nicht nur nach und nach die Geschichte der beiden jungen Menschen, er zeigt uns auch Wege über das eigene Leben, die Ziele und die Selbstliebe nachzudenken.

Ein Buch, welches ich Satz für Satz inhaliert habe und mich selbst zurückhalten musste, es nicht zu verschlingen. Diese unglaublich schöne Sicht auf die Dinge, das Leben und unsere Vorstellung davon sind es wert, langsam und mit Bedacht gelesen zu werden,

Jan-Philipp Sendker beschreibt die Orte in Japan bildlich, die Menschenmassen in der U-Bahn oder an Straßenkreuzungen, nachts die ruhigeren Straßen im belebten Tokio und trotz der vielen Menschen kann man auch die Einsamkeit spüren.
Die Protagonisten werden authentisch, klar und sehr realistisch beschrieben. Die Emotionen, gesellschaftliche Zwänge und Traditionen werden verständlich beschrieben und auch wenn wir nicht alles begreifen, können wir es doch nachvollziehen.

Ein Herzensbuch mit vielen wichtigen Botschaften.

Eine große Leseempfehlung für dieses Jahreshighlight!

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Veröffentlicht am 14.09.2024

Geheimnis

Das Geflüster
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Das Geflüster“ von Ashley Audrain
Verlag: Penguin Verlag
Triggerwarnung beachten

Im teuersten Haus der Straße, bei den Loverlys treffen sich die Nachbarn zu einer Gartenparty. Außer Mara und Albert, ...

Das Geflüster“ von Ashley Audrain
Verlag: Penguin Verlag
Triggerwarnung beachten

Im teuersten Haus der Straße, bei den Loverlys treffen sich die Nachbarn zu einer Gartenparty. Außer Mara und Albert, den älteren Nachbarn, sind alle gekommen.

Whitney, Karrierefrau, Mutter von Xavier und Zwillingen, ist nicht der geduldigste Mensch und von Kindern, vor allem von ihrem Sohn Xavier, schnell genervt. Ihre Wut kann sie nur schlecht im Griff behalten und ihr Mann Jacob versucht die Kinder zu beschützen.
Leider konnte sie sich auch bei ihrer Grillparty nicht beherrschen und der Fauxpas, ihren Sohn Xavier bei geöffnetem Fenster anzuschreien, lässt die Gäste erstarren und hinter vorgehaltener Hand lästern.

Blair, in der Hauptsache Mutter von Chloe und Ehefrau, weiß alles über Kinderkrankheiten, Bedürfnisse und Wünsche der Kids. In ihrer Gegenwart fühlt sich sogar Whitney als eine etwas bessere Mutter.

Rebecca, eine sehr emphatische und hübsche Frau, Ärztin aus Leidenschaft und kinderlos, träumt von einer Familie.

Mara Álvaro, zweiundachtzig, gepflegt und unsichtbar für ihre Nachbarn, hört und sieht so einiges.

Neun Monate später wird Xavier mit Verdacht auf ein schweres Schädelhirntrauma in den Reanimationsraum, in welchem Rebecca Dienst hat, eingeliefert. Ein Sturz in der Nacht aus seinem Kinderzimmerfenster. War es wirklich ein Unfall?
Das Geflüster geht wieder los oder geht es nur weiter?

Ashley Audrain nimmt uns mit in das Leben von vier unterschiedlichen Familien. Xavier kämpft um sein Leben auf der Intensivstation und abwechselnd wird aus vier verschiedenen Perspektiven berichtet, was vorangegangen ist. Neid, Missgunst, Angst und Lügen wechseln sich ab mit erotischen Phantasien, Affären und Gewissenlosigkeit.

Als Leser:in versteht man erst peu à peu die Zusammenhänge.
Die Geheimnisse der einzelnen Personen werden aufgedeckt und unglaubliches kommt zum Vorschein.
Außen hui und Innen pfui scheint passend für einige Personen in dieser Nachbarschaft.

Die Protagonisten wurden bildlich gezeichnet, von sympathisch bis verlogen und emotionslos waren alle Charaktere dabei.
Der Schreibstil ist strukturiert, klar und detailliert; Sexszenen, Fehlgeburten und sexuelle Phantasien werden unglaublich präzise beschrieben.
Die Geschichten der Nachbarn sind miteinander verbunden und auch wenn niemand etwas gesehen hat: gehört haben es alle.

Die Story wird langsam aufgebaut und man wird sehr gut unterhalten.
Ein gelungenes Werk, welches ich empfehlen kann.

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Veröffentlicht am 10.09.2024

Grandios

Brown Girls
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„Brown Girls“ von Daphne Palasi Andreades
Verlag: Luchterhand

Brown Girls in Queens, die versuchen alles zu sein: brave Mädchen, anständige und fleißige Mädchen, intelligente und hübsche Mädchen, begehrte ...

„Brown Girls“ von Daphne Palasi Andreades
Verlag: Luchterhand

Brown Girls in Queens, die versuchen alles zu sein: brave Mädchen, anständige und fleißige Mädchen, intelligente und hübsche Mädchen, begehrte und wilde Mädchen.

Sie wollen in die amerikanische Kultur eintauchen, integriert sein, mit weißen Boys Beziehungen eingehen und von brown Boys gehalten werden. Sie sehen sich nach mehr und verfolgen ihre Träume.

Manche von ihnen lernen, um aus dem Viertel in Queens auszubrechen; mit einem Stipendium für Universitäten steht den Brown Girls der Weg offen. Weiße Eltern von Freunden geben bissige Bemerkungen von sich, wenn ihre Kids nicht an der begehrten Universität angenommen wurden.
Verwirrung, Wut und Scham bricht über die fleißigen Girls herein.

„….ich vermute mal, dass die Schulen, die sie abgelehnt haben, dieses Jahr ihre Quote für bestimmte Schüler erfüllen mussten…“

Brown Girls verstecken ihre Intelligenz vor weißen und brown People. Die weißen erkennen ihre Intelligenz oftmals nicht an und die Eltern, Familie, Freunde keifen die Mädchen an. „Was-hältst du dich für was besseres?“
Sie wollen eine bessere Welt für ihre Girls und doch möchten sie diese nicht loslassen.

Brown Girls passen sich an, verstecken ihre Gedanken und Träume, zucken mit den Schultern bei Beleidigungen und verleugnen fast ihre Herkunft. Brown Girls verstehen endlich, dass sie aus verschiedene Geschichten bestehen. Ihre Identität setzt sich aus vielen zusammen und immer wieder sind brown Girls zwischen der amerikanischen und ihrer eigenen Kultur hin-/hergerissen.

Es gibt viel sichtbares und unsichtbares, was die brown Girls aus Queens mit sich tragen:
Stolz, Angst und Verletzlichkeit.

Freundschaften verändern sich und aus vertrauten, fröhlichen Mädchen sind oftmals fragile Frauen geworden, die einander fremd sind.
Musik, lachen und Träume in der Vergangenheit geben den Ton an für das Erwachsenwerden in Amerika.

Und doch sagt eine innere Stimme, wenn sie sich zu weit von ihrem selbst entfernen:

„Wach jetzt endlich auf!“

Heimat ist nicht nur ein einziger Ort!
Brown Girls - stark für diese Welt.

Die Autorin beschreibt unglaublich einfühlsam und ausdrucksstark das Leben der jungen Menschen mit Migrationshintergrund in der amerikanischen Kultur.

Ein grandioser Roman, erzählt über brown Girls aller Zeiten; eine Vielzahl an Emotionen werden aufgezeigt. Die Mädchen gehen verschiedene Wege, mit oder ohne Partner, Kindern, Karriere, Geld oder Haus und kommen immer wieder, egal wie nah oder fern sie ihrer Heimat sind, dorthin zurück.

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Veröffentlicht am 08.09.2024

Atmosphärisch

Die Nacht der Bärin
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„Die Nacht der Bärin“ von Kira Mohn
Verlag : HarperCollins
Ebook : Triggerwarnung fehlt / bitte beachten, es geht um häusliche Gewalt

Die Autorin schreibt einen atmosphärischen und kraftvollen Roman, ...

„Die Nacht der Bärin“ von Kira Mohn
Verlag : HarperCollins
Ebook : Triggerwarnung fehlt / bitte beachten, es geht um häusliche Gewalt

Die Autorin schreibt einen atmosphärischen und kraftvollen Roman, der sich intensiv mit dem Thema körperliche und seelische Gewalt in der Beziehung und Familie auseinandersetzt.
Zitate vor den Kapiteln vermitteln die Grausamkeit und lassen den Schmerz greifbar werden.

In zwei Zeitebenen schreibt Kira Mohn eine Familiengeschichte, deren zerstörerischen Ereignisse bis in die Gegenwart andauern.

Maja und ihre Schwester Anna wachsen in einem Haushalt mit einem gewalttätigen Vater und einer verängstigten Mutter auf. Die Kinder flüchten oft in den nahegelegenen Wald und verbringen dort Zeit mit phantasievollen Geschichten. Vor allem Maja ist angetan von einer Bärin und ihren Jungen; sie sieht diese Bärenmutter als Beschützerin.
Zu Hause herrscht Angst und selbst die Mutter begehrt selten auf. Die Konsequenzen sind zu schlimm. Nur Anna bietet ihrem Vater jeden Sonntag die Stirn und kann aufgrund seiner Gewalttaten oftmals am nächsten Tag nicht die Schule besuchen.
Bis das unvorstellbare passiert und ab diesem Tag ist alles anders.

Erzählt wird aus der Sichtweise der kleinen Maja; die Mädchen werden intensiv beschrieben und auch deren Emotionen kann man spüren. Die gewalttätigen Ereignisse zu Hause werden bildlich und sehr emotional beschrieben. Die Angst vor dem Ehemann und Vater ist für mich als Leserin spürbar. Niemand in der Familie wollte die Aufmerksamkeit des Vaters auf sich ziehen.

Der Wald hingegen verströmt ein Gefühl der Ruhe und Idylle, ein perfekter Zufluchtsort für die Kinder. Obwohl es sich manchmal so anfühlt, als wäre ein Ungeheuer im Dickicht.

Jule ist auf dem Weg zu ihren Eltern. Ihr Lebensgefährte Jasper ist handgreiflich geworden und die junge Frau muss weg aus ihrem Zuhause. Zuhause erfährt ihre Mutter Anna, dass ihre Mutter, Jules Großmutter, gestorben ist. Jule hat die Frau nie kennengelernt und möchte mehr über die Familiengeschichte wissen. Im Nachlass finden die beiden Frauen einiges über die Vergangenheit und Jule merkt, dass diese von ihrer Mutter totgeschwiegen wurde.

Die Autorin beschreibt die Wichtigkeit, die Vergangenheit aufzuarbeiten, damit die Gegenwart leuchten kann. Die Erzählstränge gehen ineinander über und als Leser:in verschlingt man das Buch.

Was passiert in der Gegenwart mit Jule und Jasper? War es nur ein einmaliger Vorfall oder muss sich Jule mit den Konsequenzen auseinandersetzen. Reichen seine Entschuldigungen aus oder muss sie vor dem nächsten Streit Angst haben?

„Sie hatte die Wahl, hat meine Mutter hinzugefügt. Und du hast diese Wahl auch.“

Und wäre es wirklich besser, man lässt die Vergangenheit ruhen?

Ein gewaltiges Buch, welches stark berührt und nachhallt.
Absolute Leseempfehlung für dieses aufwühlende Buch.

„Du verdienst es, geliebt zu werden.“


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Veröffentlicht am 05.09.2024

Himmelsboten

Die Glückslieferanten
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„Die Glückslieferanten“ von Sanaka Hiiragi wurde übersetzt von Yukiko Luginbühl und Sabine Mangold 
Verlag: Hoffmann und Campe
In ihrem wundervollen Schreibstil erzählt die Autorin poetisch, nüchtern ...

„Die Glückslieferanten“ von Sanaka Hiiragi wurde übersetzt von Yukiko Luginbühl und Sabine Mangold 
Verlag: Hoffmann und Campe
In ihrem wundervollen Schreibstil erzählt die Autorin poetisch, nüchtern und warmherzig über die Endlichkeit und die Wichtigkeit der unausgesprochenen Worte.
In verschiedenen Geschichten nimmt uns Sanaka Hiiragi auf berührende Weise mit, wie die junge Nanahoshi als Lieferantin für den „Himmelsboten“ unterschiedliche Pakete ausliefert.
„Der Tod ist jenseits des Flusses, fern und unbekannt für uns Lebende. Am anderen Ufer angelangt, kann man nichts und niemanden mehr etwas mitteilen. Von dort gibt es kein Zurück.“ (Pos.2622)
Deshalb nutzen einige Menschen den Kurierdienst für ihre Dienste. 
Sie wissen, dass sie zum Zeitpunkt der Lieferung wahrscheinlich verstorben sein werden, jedoch noch wichtige Botschaften für ihre Lieben übermitteln wollen.
Oft ist es aus verschieden Gründen nicht möglich, diese wichtigen Botschaften zu Lebzeiten den Herzensmenschen mitzuteilen. Die „Himmelsboten“ führen den Auftrag gewissenhaft und konsequent aus.
Warmherzig und berührend erzählt uns die Autorin drei Geschichten mit zugehörigen Unterstorys. Es geht um den Verlust geliebter Menschen, falsche Annahmen, fehlende Kommunikation oder auch einfach nur um den Stolz oder das Festhalten an Traditionen, welche die Menschen bewegen die Himmelsboten hinzuzuziehen.
Es gibt die unterschiedlichsten Hinterlassenschaften an die verschiedensten Menschen, Tiere, Pflanzen oder Dinge.
Jeder Kunde hat seine individuelle Geschichte und nicht immer waren diese harmonisch und friedlich.
Als Leser:in spürt man förmlich die Wichtigkeit, Dinge und Angelegenheiten zu regeln. Auch wenn diese oftmals schmerzhaft sind, ist es befreien, seine Gedanken und Gefühle zu Lebzeiten in Worte zu fassen. Man sollte ohne Wertung, was richtig oder falsch ist, in das Gespräch gehen.
Wer japanische Geschichten und deren besondere Schreibweise liebt, kann von diesem Buch nur profitieren. Die Autorin versteht es, die Protagonisten authentisch zu beschreiben und bringt uns die japanische Denk-/Lebensweise nahe.

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