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Veröffentlicht am 22.03.2026

Highlight

Ein Mädchen verließ das Zimmer
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„Ein Mädchen verließ mit vierzehn das Zimmer und wurde nicht mehr gesehen. Ein weißer Fleck auf der Karte. Ein nasser Fleck auf dem Laken. Eine leere Puppe. Ein Loch in der Welt.“ (Pos.3741)
Ein Mädchen ...

„Ein Mädchen verließ mit vierzehn das Zimmer und wurde nicht mehr gesehen. Ein weißer Fleck auf der Karte. Ein nasser Fleck auf dem Laken. Eine leere Puppe. Ein Loch in der Welt.“ (Pos.3741)
Ein Mädchen verlässt ein Zimmer und mit ihr verschwindet etwas, das nie wieder ganz zurückkehrt.
„Ein Mädchen verließ das Zimmer“ von Ulrikka S. Gernes / Verlag: Gutkind
Ein junges Mädchen wird verführt. Nicht mit Gewalt, nicht mit Druck, sondern mit Worten. Mit Briefen, in denen Sehnsucht mitschwingt, in denen von Liebe erzählt wird. Und doch ist diese Liebe ein Verbrechen. An ihrer Person. An ihrem Werden. Ein Verlust ihrer selbst. Nur weiß das junge Mädchen das alles noch nicht.
„Niemand versteht die Liebe, niemand außer denen, die sie fühlen.“ (Eg/Brief 05.02.1980)
Eg, Schriftsteller, Freund der Eltern, trifft auf Tanja. Vierzehn Jahre alt, eine Bohnenstange, voller Unsicherheit und doch mit einer tiefen Liebe zur Poesie. Zwischen ihnen entsteht ein reger Briefwechsel. Anfangs vielleicht harmlos, doch Eg beginnt, sich in ihre Gedanken zu schreiben. Mit Komplimenten, mit großen Worten, mit der Behauptung, sie sei sein Leben, seine Liebe, seine Sehnsucht. So geschickt, so subtil, dass Tanja sich ebenfalls in ihn verliebt. In einen 46-jährigen Mann.
Er spricht von Gleichberechtigung, von Tiefe, von einer besonderen Verbindung. Doch von der Verletzung ihrer Integrität, ihrer Würde, davon spricht er nicht.
Und das vielleicht Erschütterndste: Niemand greift ein.
Nicht die Eltern. Nicht Freunde. Nicht einmal Fremde.
Tanja, kaum älter als Egs eigene Tochter, verliert nicht nur ihre Unschuld, sondern sich selbst. Wer wäre sie gewesen ohne ihn? Was hätte sie gewollt, wenn seine Worte nicht ihre Gedanken überlagert hätten?
„Wie sieht man die Wirklichkeit in der Wirklichkeit? Auch eine Fotografie ist nur ein Ausschnitt.“ (Pos.2767)
Dieser Satz beschreibt so viel von dem, was dieses Buch ausmacht. Wir sehen Ausschnitte. Gefühle. Erinnerungen. Und erst nach und nach setzt sich das ganze Bild zusammen: erschütternd, schmerzhaft, klar, unausweichlich.
Tanja liebt. Sie gibt sich hin. Und genau darin liegt die Tragik. Denn sie ist nicht Opfer im klassischen Sinne und doch ist sie es in jeder Faser ihres Seins. Eg nimmt sich, was er will, und nennt es Liebe. Und sie glaubt ihm.
Selbst Jahre später kann er sie nicht loslassen. Seine Worte finden immer wieder ihren Weg zu ihr. Und Tanja schafft es nie ganz, sich zu befreien.
Erst als erwachsene Frau - in einer gesunden Beziehung, an der Seite eines Mannes in ihrem Alter - beginnt sie zu verstehen. Beginnt zu begreifen, was ihr genommen wurde. Dass es Worte für das gibt, was geschehen ist, dass es Gesetze dafür gibt.
Paragraf 223, Absatz 2, Strafgesetzbuch.
Doch was hilft ihr der Paragraf heute? Was kann er ihr zurückgeben? Nichts!
Und es bleibt die Frage, warum hat niemand etwas getan? Warum hat man das zugelassen?
„Du wurdest geschaffen, um mein zu sein. Eine solche Liebe setzt man nicht aufs Spiel. Als Du nichtsdestotrotz Sonne und Mond verwechseltest, verloren wir einander.“ (Pos.3692)
Diese Worte sind schwer zu ertragen. Weil sie so viel offenlegen. Besitz. Manipulation. Verdrehte Realität.
Die Autorin klagt nicht an. Sie verurteilt nicht. Und genau darin liegt die Wucht dieses Buches. Sie erzählt. Lässt uns fühlen. Lässt uns eintauchen in Tanjas Gedankenwelt, erst die des Mädchens, dann die der Frau, die zurückblickt und versucht zu verstehen.
Man spürt die verlorene Kindheit. Die Verwirrung. Die Sehnsucht nach etwas, das sich als Illusion entpuppt.
Sprachlich ist dieses Buch ein absolutes Highlight. Fließend, eindringlich, voller Emotionen. Jeder Satz sitzt, jede Zeile hallt nach. Es ist keine laute Geschichte, aber eine, die lange bleibt.
Ein Buch, das erschüttert und das wehtut.
Und ein Buch, das man nicht so schnell vergisst.

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Veröffentlicht am 20.03.2026

Ruhiger Roman

Das kleine Café der magischen Minuten
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Das Wohlfühl-(Hör-)Buch aus Japan: Shiori Ota bringt uns zurück in das magische Café in Sapporo. Alles kann sich ändern, genau in der Zeit, in der ein Barista den perfekten Kaffee für dich kreiert.
„Das ...

Das Wohlfühl-(Hör-)Buch aus Japan: Shiori Ota bringt uns zurück in das magische Café in Sapporo. Alles kann sich ändern, genau in der Zeit, in der ein Barista den perfekten Kaffee für dich kreiert.
„Das kleine Café der magischen Minuten- Das 4 Minuten 33 Sekunden-Café“ von Shiori Ota, Band 2. 
Gelesen von Melanie Fouché
Verlag: Argon Hörbuch
Himari, eine begabte Klavierspielerin in der 7. Klasse, musste nach einem Unfall von Großbritannien zurück nach Sapporo ziehen.
Dort entdeckt sie, dass sie eine Zeitwächterin ist.
Zeitwächter können Menschen, die große Reue empfinden, helfen, für genau 4 Minuten und 33 Sekunden in die Vergangenheit zu reisen, doch nur ein einziges Mal im Leben. Sie selbst jedoch können nicht in ihre eigene Vergangenheit zurückkehren.
Himari besucht oft das kleine Café im Park, dessen Inhaberin und Barista Hayari von manchen sogar „Hexe“ genannt wird.
In dem Café hängt ein Bild: Es zeigt eine eigenwillige, faszinierende Frau, die Hayari unglaublich ähnlich sieht oder ist sie es vielleicht selbst? Eine Frau, die scheinbar nicht altert, festgehalten beim Zubereiten von Kaffee.
„Die Hexe von Kaffee und Zeit?“ Ein faszinierender Gedanke.
Dieses Café ist außergewöhnlich. Während der Barista den perfekten Kaffee zubereitet, kann ein Gast, der etwas in seinem Leben zutiefst bereut oder eine falsche Entscheidung getroffen hat, in die Vergangenheit reisen. Doch nicht jede Reise hat den gewünschten Effekt auf die Gegenwart.
Und kann man die Vergangenheit wirklich immer besser machen?
Ist das überhaupt der Sinn und ist es wirklich gewünscht?
Mit leisen, warmherzigen Tönen schenkt uns dieses Hörbuch Hoffnung und liebevolle Weisheiten. Es fühlt sich an wie eine sanfte Umarmung, Himari auf ihrer Reise zu begleiten und dabei mitzuerleben, wie sie ihr eigenes Schicksal annimmt und ihr wahres Selbst entdeckt.
Eine wunderschöne Geschichte über zweite Chancen, über das Verarbeiten von Trauer und Schmerz.
Shiori Ota entführt uns in eine magische Welt und zeigt, was uns Trost schenken kann und wie wir mit Verlust umgehen lernen. Wie wichtig die kleinen Dinge im Leben sind und wie wertvoll jeder einzelne Tag ist.
Auch die Sprecherin Melanie Fouché zieht uns mit ihrer ruhigen, sanften Stimme direkt hinein, nach Japan, in dieses besondere Café im Park.

Ein ruhiger, unglaublich schöner Roman, der nachhallt und unser Innerstes mit Wärme erfüllt.

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Veröffentlicht am 16.03.2026

Unterhaltsam

The Exes
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„The Exes“ von Leodora Darlington, gesprochen von Benito Bause, Sandrine Mittelstädt, Viola Müller

Verlag: Hörbuch Hamburg
„The Exes“ erzählt die Geschichte von Natalie, die verzweifelt auf der Suche ...

„The Exes“ von Leodora Darlington, gesprochen von Benito Bause, Sandrine Mittelstädt, Viola Müller

Verlag: Hörbuch Hamburg
„The Exes“ erzählt die Geschichte von Natalie, die verzweifelt auf der Suche nach Liebe ist. Doch irgendwas läuft hier richtig schief. Ihre Ex-Freunde sterben auf mysteriöse Weise und genau als sie denkt, endlich James gefunden zu haben, holt sie ihre Vergangenheit ein. Stück für Stück, durch Rückblicke, Briefe und Zeitsprünge, setzt sich das ganze Chaos zusammen, und man merkt, hinter Natalies Leben steckt mehr, als man zuerst ahnt.
Das Hörbuch selbst ist ein echtes Highlight. Die Sprecher:innen hauchen jeder Figur Leben ein, transportieren die Emotionen perfekt und machen die Wendungen richtig greifbar. Ich habe oft mitgefiebert und gerätselt, was als Nächstes passieren könnte.
Die Zeitsprünge zwischen Gegenwart, Rückblicken und Briefen fand ich besonders gelungen, sie machen den Thriller abwechslungsreich und lassen einen nach und nach das ganze Bild von Natalies Leben zusammensetzen. Atmosphärisch zieht uns die Autorin hinab in die düsteren schwarzen Abgründe der menschlichen Psyche.
Trotzdem hat das Buch seine Schwächen. Die erste Hälfte zieht sich ein wenig, manche Kapitel wirken überladen und einige Szenen wirken ein bisschen unrealistisch.
Die kleinen Spannungsbögen konnten mich nicht immer packen. Vielleicht hätte man hier und da den Thriller etwas kürzer, dafür spannungsreicher gestalten können.
Aber dann kommt das letzte Drittel und ich konnte den Atem kaum anhalten. Die überraschenden Wendungen haben den Thriller und das Ende richtig spannend gemacht.
Es ist kein Buch, das man durchgehend atemlos hört, aber durch psychologische Spannung, interessante Charaktere und unerwartete Entwicklungen bleibt dieses Debüt definitiv hängen. Die Autorin punktet mit ihrem flüssigen Schreibstil und den verschiedenen Zeitebenen. Spannend werden auch die Geschichten der drei Ex-Freunde erzählt und vor allem Natalies Briefe lassen uns bereits vermuten, was passierte. Doch ist dies wirklich die Realität?
Für mich ein unterhaltsames Debüt mit unerwarteten Wendungen

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Veröffentlicht am 15.03.2026

Genial konstruiert

Kill for Me
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Inspiriert von dem Buch „Der Fremde im Zug“ von Alfred Hitchcock bringt eine Frau auf eine verstörende Idee:
Wir tauschen Morde.
Du tötest meinen Feind und ich deinen und niemand kommt uns auf die Schliche.
„Kill ...

Inspiriert von dem Buch „Der Fremde im Zug“ von Alfred Hitchcock bringt eine Frau auf eine verstörende Idee:
Wir tauschen Morde.
Du tötest meinen Feind und ich deinen und niemand kommt uns auf die Schliche.
„Kill for me“ von Steve Cavanagh / Verlag: Goldmann
Der Autor hat wieder einmal sein unglaubliches Können bewiesen. New York, eine Stadt, in der alles möglich ist. Und in der das Böse erschreckend leichtes Spiel hat.
Ruth wird in ihrem Haus überfallen und schwer verletzt, von einem Mann mit stechend blauen Augen. Ihr Glück und ihr Überleben hing an einer Sirene. Doch seit dieser Nacht ist ihr Leben ein einziger Albtraum. Angst schnürt ihr die Kehle zu. In ihr eigenes Haus kann sie nicht mehr zurück und auch die Aufenthalte im Hotel bringen keine Ruhe. Die Panik sitzt tief.
Bis ihr Mann Scott auf ihren Hinweis hin einen fatalen Fehler begeht. Ruth ist darüber so glücklich, so erleichtert und plötzlich scheint die Welt wieder in Ordnung. Die Angst ist verschwunden. Doch diese Sicherheit ist trügerisch. Denn als ihr Fehler aufgedeckt wird, bricht die Angst mit voller Wucht wieder über sie herein.
Amanda hingegen führt ein glückliches Leben. Verheiratet, eine kleine Tochter namens Jess. Sie genießt jeden Moment mit ihrer Familie und ihres Lebens. Bis der Milliardärssohn Wallace Crone ihr das Liebste nimmt und es zerstört. Auf bestialische und grausame Weise- weggeschmissen wie Müll!
Doch man kann ihm nichts nachweisen.
Ihr Verlust ist unermesslich. Und mit ihm wächst der Hass. Amanda würde alles tun, um Gerechtigkeit zu bekommen oder Rache.
Als Amanda in einer Selbsthilfegruppe Wendy kennenlernt, der ebenfalls durch ein brutales Verbrechen das Liebste genommen wurde, entsteht eine Idee. Eine dunkle, gefährliche Idee.
Du tötest den Mörder meiner Liebsten und ich töte deinen. Wie aus dem Buch / Film von Alfred Hitchcock.
Ein perfider Plan. Ein tödliches Spiel. Und scheinbar der perfekte Mord.
Der Autor spielt jedoch nicht nur mit seinen Protagonisten, sondern auch mit uns Leser:innen. Immer wieder werden wir auf falsche Fährten geführt. Nichts ist, wie es scheint. Mit jeder Seite zieht sich das Netz enger zusammen, die Spannung steigt und ein Plot-Twist jagt den nächsten.
Es ist ein echter Pageturner, der einen kaum noch loslässt. Die Kapitel sind kurz, der Sog ist stark und plötzlich merkt man, dass man schon wieder viel weiter gelesen hat, als man eigentlich wollte.
Nach und nach fügen sich die Fäden zusammen und offenbaren ein raffiniert konstruiertes Gesamtbild. Steve Cavanagh nimmt uns mit in die Tiefe der menschlichen Psyche und zeigt, was traumatische Erfahrungen mit Menschen machen können. Wie stark Schmerz sein kann. Und wie mächtig das Gefühl von Rache wird. Um was ? Erleichterung zu spüren? Gerechtigkeit zu erfahren? Oder auch anderen den Schmerz zuzufügen?
Ohne zu spoilern kann ich euch diesen Thriller absolut ans Herz legen.
Genial konstruiert, voller Spannung, mit überraschenden Wendungen und bis zum Schluss auf falschen Fährten.
Ich mag den Schreibstil des Autors sehr, seine Bücher überzeugen mich immer wieder.
Und auch „Kill for Me“ ist für mich eine absolute Thriller- Empfehlung, genau wie die Eddie Flynn Reihe.

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Veröffentlicht am 06.03.2026

Vegane Naschkatzen

natürlich vegan backen
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„Für alle Naschkatzen, die nach einer neuen Art zu backen suchen.“ (Philip Khoury)

„Natürlich vegan backen“ von Philip Khoury / Verlag: Südwest

Neben der charmanten Vorstellung des preisgekrönten australischen ...

„Für alle Naschkatzen, die nach einer neuen Art zu backen suchen.“ (Philip Khoury)

„Natürlich vegan backen“ von Philip Khoury / Verlag: Südwest

Neben der charmanten Vorstellung des preisgekrönten australischen Autors libanesischer Abstammung, der zwar keine Anstellung in London bei der Queen erhielt, jedoch als Chefkonditor bei Harrods eine der weltweit größten Pâtissier-Brigaden übernahm, gewährt dieses Buch spannende Einblicke in seine Arbeit.

Dort konnte er experimentieren und erfolgreich eine Linie rein pflanzlicher Köstlichkeiten etablieren.

Philip Khoury präsentiert klassische Backwaren ebenso wie neue Kreationen: von Hefegebäck über zarte Tartes und Pies bis hin zu Kuchen, Torten und Desserts. Als erfahrener Pâtissier zeigt er eindrucksvoll, dass Backen ohne tierische Produkte keinerlei geschmackliche Einbußen oder Nachteile in der Konsistenz bedeutet, ganz im Gegenteil.

Besonders hilfreich sind die pflanzlichen Grundrezepte, etwa für Mürbeteig, Blitzteig, Schlagcreme, Konfitüren oder Glasuren.

Darüber hinaus stellt Khoury verschiedene Trieb-, Binde- und Geliermittel vor, erklärt, welche Öle sich am besten eignen, und erläutert die Unterschiede zwischen den verschiedenen Pflanzendrinks.

Ganz wunderbar finde ich die Angaben zu unterschiedlichen Backformen bei den einzelnen Rezepten, das habe ich bislang in keinem anderen Backbuch gesehen.

Genial sind auch die QR-Codes bei vielen Rezepten. Sie führen direkt zu YouTube-Videos, in denen man dem Pâtissier Schritt für Schritt bei der Zubereitung zusehen kann.

Zu jedem Rezept gibt es eine persönliche Anmerkung mit Tipps und Tricks sowie sympathischen Einblicken des Autors.

Die stimmungsvollen Fotografien von Matt Russell setzen die Kreationen gekonnt in Szene und machen große Lust, auch außergewöhnliche Rezepte selbst auszuprobieren.

Ein inspirierendes Backbuch für alle, die pflanzlich backen möchten oder einfach neugierig auf neue Wege in der Pâtisserie sind.

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