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Veröffentlicht am 14.08.2025

Gänsehaut feeling

Panik
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“Panik - Dieses Haus will deinen Tod” von Sebastian Halm
Verlag: Goldmann

Ein Thriller, den man nicht mehr aus der Hand legen kann. Ich habe dieses Buch verschlungen, eingesogen und war zugleich fasziniert ...

“Panik - Dieses Haus will deinen Tod” von Sebastian Halm
Verlag: Goldmann

Ein Thriller, den man nicht mehr aus der Hand legen kann. Ich habe dieses Buch verschlungen, eingesogen und war zugleich fasziniert wie entsetzt.
Was uns ein Haus, ein System, ein Mensch antun kann!
Ruth und Bill verbringen ein Wochenende in einem Luxus-Strandhaus an der Ostsee. Abgelegen, mit allem erdenklichen Komfort, wollen sie hier ihre Ehe retten. Doch schon beim Betreten irritiert der Anblick: Putzutensilien liegen verstreut, als hätte jemand mitten in der Arbeit aufgehört. Die Vormieter haben ihre Hygieneartikel zurückgelassen und sogar Koffer samt Inhalt stehen noch in der Ankleide.
Seltsam. Und dann, in der ersten Nacht, verschwindet Bill. Ruth findet ihn schließlich, draußen im Garten, auf der anderen Seite des riesigen Panoramafensters. Doch das Glas spiegelt das Innere, sie kann ihn nicht mehr sehen. Keine Chance, von seinen Lippen abzulesen oder in Gebärdensprache zu kommunizieren.
Keine Möglichkeit, sich zu verständigen.
Schnell wird klar: Das KI-gesteuerte Sicherheitssystem hat das Kommando übernommen. Es sorgt nicht für Sicherheit, es macht Jagd und verbreitet Todesangst. Getrennt voneinander müssen Ruth und Bill ums Überleben kämpfen. Für Ruth, die gehörlos ist, ist das eine beinahe unüberwindbare Hürde.
Ein Hund taucht auf, versucht das Paar zu warnen. Doch es ist längst zu spät. Das System hat Hostilitätslevel 4 aktiviert.
Sebastian Halm hat hier ein atemloses Debüt geschaffen: fesselnd, beklemmend und erschreckend vorstellbar. Die KI wirkt so real, dass man sich unweigerlich fragt, wie nah wir dieser Zukunft schon sind. Die Emotionen der Protagonisten sind so eindringlich beschrieben, dass man sie fast körperlich spürt.
Packend und mitreißend steigert sich der Spannungsbogen bis zum Äußersten und endet in einem stimmigen Schluss. Die Angst vor einer KI, die angeblich nur Befehle befolgt oder längst ihren eigenen Willen hat, lässt einem das Blut in den Adern gefrieren.
Was erwartet uns in Zukunft? Oder ist diese Zukunft längst da?
Ruth und Bill im Kampf um Leben und Tod, ein Kampf, der aussichtslos scheint. Und doch gibt es immer Hoffnung. Die Frage ist nur: Wird sie dieses Mal reichen?
Ich kann den Thriller von Sebastian Halm absolut empfehlen!

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Veröffentlicht am 12.08.2025

Ein starker Buch

Die Passantin
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„Die Passantin“ von Nina George
Verlag: Kein & Aber

Ein Buch, das leise kommt und mit einer Wucht zuschlägt. Ein Roman, der nachhallt.

Jeanne Patou – diesen Namen gibt ihr ihr Mann. Sie ist eine gefeierte ...

„Die Passantin“ von Nina George
Verlag: Kein & Aber

Ein Buch, das leise kommt und mit einer Wucht zuschlägt. Ein Roman, der nachhallt.

Jeanne Patou – diesen Namen gibt ihr ihr Mann. Sie ist eine gefeierte Filmikone. Eine Frau in der Öffentlichkeit. Doch innerlich längst verloren. Als sie plötzlich im Fernsehen ihr eigenes Bild sieht, unterlegt mit der Nachricht ihres Todes bei einem Flugzeugabsturz, sitzt sie in einer Bar und denkt nur: Ich bin tot?!

Die Welt trauert um Jeanne Patou. Und Jeanne? Sie erkennt: Das ist meine Chance.
Eine Chance, allem zu entkommen: ihrer Ehe, ihrer Rolle, der Frau, zu der Bernard, ihr Ehemann, sie gemacht hat. Eine toxische Liebe, ihre größte Obsession und zugleich ihr tiefster Schmerz. Jeanne ergreift die Möglichkeit. Und lässt alles zurück. Ihre Töchter. Ihre Identität. Ihre Jeanne.

Sie sucht sich selbst.
Inmitten von Frauen, die ebenfalls ihre Geschichten und Verluste tragen, findet sie ein neues Leben. Ein Haus in Barcelona: still, weiblich, solidarisch.
Und eine neue Rolle: Consuela Rubio Garcia, kurz Sella.

Am Ende dieser langen Suche entdeckt sie etwas viel Tieferes: Alva.

Die Frau, die sie ist. Ohne Rolle. Ohne Spiegel.
Doch das Vergangene hat lange Schatten. Als sie viereinhalb Jahre später auf La Rambla als Passantin ihrem Ehemann begegnet, trifft sie nicht nur Bernard wieder - sie trifft auch auf eine Frau, die ihr gleicht. Und erkennt: das Spiel hat sich wiederholt. Bernard liebt in Mustern. Und zerstört in Mustern.
Es ist der Moment, in dem Jeanne nicht länger flieht. Sondern sich stellt. Nicht nur Bernard – sondern vor allem sich selbst: Alva! Ihrer Geschichte. Ihrer Obsession. Ihrem Schmerz.
Sprachlich ist dieser Roman eine Wucht. Zart, feminin, fesselnd. Und dennoch ruhig erzählt. Mit Zeitsprüngen zwischen 2015 und 2019 - zwischen Jeanne auf der Rambla, beobachtend, und der Frau, die damals nach ihrem Tod eine neue wurde.
Ein Buch über Selbstfindung. Über das Verlorensein in einer Beziehung, in der man irgendwann nicht mal mehr weiß, was man gerne isst.
Ein Buch darüber, wie tief Frauen sich verbiegen - um zu gefallen, zu funktionieren, zu überleben.
Aber auch ein Buch darüber, dass es immer einen Weg zurück zu sich selbst geben kann.
Kein Schauspiel mehr. Kein Verbiegen. Nur noch das wahre Ich.
Nina George zeigt in „Die Passantin“ eindrucksvoll, wie wichtig weibliche Solidarität ist. Wie notwendig es ist, dass wir Frauen uns gegenseitig unterstützen, zuhören, helfen, vertrauen, statt aufeinander herumzuhacken.

Denn manchmal reicht schon ein freies Zimmer. Eine offene Tür. Ein Zuhören.
„Wir sind von Wundern umgeben, die wir nicht sehen, während sie uns beim Leben betrachten.“

Und dann - wie bei Jeanne und Bernard:
„Wir sind von Wunden umgeben, die wir nicht sehen, während sie uns beim Überleben betrachten.“

Ein Roman, der in seiner Stille laut wird.
Ein Roman über das Abtauchen, das Loslassen, das Wiederauftauchen. Über das Frau-Sein und das Mensch-Sein.

Ein starkes Buch, das bleibt.

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Veröffentlicht am 10.08.2025

Beeindruckendes Debüt

Zu wenig vom Guten
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„Zu wenig vom Guten“ von Katinka Ruffieux
Verlag: Arche

Katinka Ruffieux erzählt in ihrem Debütroman von einer ungarischen Familie in der Schweiz, einem Land, das inzwischen zwar ihr Zuhause ist, aber ...

„Zu wenig vom Guten“ von Katinka Ruffieux
Verlag: Arche

Katinka Ruffieux erzählt in ihrem Debütroman von einer ungarischen Familie in der Schweiz, einem Land, das inzwischen zwar ihr Zuhause ist, aber nicht ihre Heimat. Und Ungarn? Ist es ebenso wenig.

Das Haus wie eine Forelle, im Sommer das Maul weit geöffnet, die Mauern voller Schuppen, das Innere ein riesiger Fischbauch.
Drei Abteile, drei Familien und in den Abteilen Kammern, die man nie ganz für sich hat. Die namenlose Ich-Erzählerin lebt mit ihrer Familie beengt in einer Wohnung, teilt sich das Zimmer mit Schwester und Großvater.

Ihr Wunsch nach Zugehörigkeit ist riesig, fast übermächtig. Sie versucht, sich anzupassen – mal schweizerisch, mal ungarisch.

Doch ihre ungarischen Wurzeln lassen eine schweizerische Zugehörigkeit nicht zu. Sobald sie die Sprache wechselt, immer bemüht, Deutsch zu sprechen, fühlt sie es: die Andersartigkeit, das Nicht-Dazugehören, das Fremde. Sie wünscht sich Gleichartigkeit und versteht nicht, warum ihre Familie nicht denselben Wunsch hat.

Auf Deutsch möchte sie gefallen, auf Ungarisch ist sie laut und fordernd. Doch selbst nach der Einbürgerung ändert sich wenig. Es ist nur ein Papier und wie ihre Schwester sagt: 

Wir sind nichts weiter als Papierlischwiizer!

Als der Großvater stirbt, bricht die Familie auseinander.

Der Vater zieht aus, die Mutter macht sich als Heiratsvermittlerin selbständig, die Schwester rebelliert gegen alles. Sie schließt sich radikalen Bewegungen an, nimmt Drogen, richtet ihre Wut gegen Politik, Vater, Männer - gegen so vieles. Ihre Worte verletzen, und die Erzählerin versucht, das Negative der Schwester innerhalb der kleinen Restfamilie auszugleichen. Bis die Schwester verschwindet.

Die Erleichterung der Erzählerin ist da , doch sie wiegt nicht so schwer wie die Angst der Mutter. Also macht sie sich auf die Suche.
Sie raucht Gras, schließt sich dem Krawall an – der schwimmenden Demo – doch ihre Schwester bleibt verschwunden.

Es gibt immer mehr als eine Zukunft! Ist das so? Und wie nennt man das? Zukünfte? Diese Frage stellt sich die Schwester. Ihre Gedanken sind anders, ungebändigter als die unserer angepassten Erzählerin. Aber eine muss ja anständig und normal sein, oder?

Und dann liegt sie in einem Sarg aus Glas, wird ausgestellt, alle ziehen an ihr vorbei und die Erzählerin fragt sich immer wieder: Warum?

Poetisch und feinfühlig erzählt die Autorin ungeschönt von Grenzen, Verlusten und der Sehnsucht nach Zugehörigkeit – nach Akzeptanz und Verständnis. Die innere Zerrissenheit der Ich-Erzählerin ist eindringlich beschrieben.

Als Leser:in spürt man ihre Sehnsucht, die Tiefe dieser Geschichte über eine ungarische Familie in der Schweiz. Ruffieux zeigt, was es heißt, sein Land zu verlassen, neue Wurzeln zu schlagen und wie viel Anpassung nötig ist, um nicht zu verzweifeln.

Zwei Schwestern – zwei Wege.

Migration passiert nicht nur im Außen, sondern auch im Inneren – dort, wo sie unsichtbar bleibt.

Ein beeindruckendes Debüt.

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Veröffentlicht am 05.08.2025

Hört rein! Lasst euch berühren!

Freitags um fünf
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„FREITAGS UM FÜNF“ von Thomas Montasser, 
gelesen von Peter Lontzek

Hörbuch: Argon Verlag

Dauer: 3 Stunden 40 Minuten 

ET: 01.08.2025

„Manchmal genügt eine kleine Murmel, um die ganze Welt 
auf den ...

„FREITAGS UM FÜNF“ von Thomas Montasser, 
gelesen von Peter Lontzek

Hörbuch: Argon Verlag

Dauer: 3 Stunden 40 Minuten 

ET: 01.08.2025

„Manchmal genügt eine kleine Murmel, um die ganze Welt 
auf den Kopf zu stellen“ (Seite 160)

Was für eine wundervolle, leise Geschichte. 
Eine Geschichte, die im Herzen bleibt.

Bundeskanzler Ernst Meister verirrt sich durch eine Tür ohne Sicherheitspersonal. Und draußen stößt er auf ein Mädchen: Emma, zehn Jahre alt und sie spielt mit Murmeln.
Emma begegnet dem Kanzler, als wäre er einfach ein Mensch. 
Kein Amt. Kein Protokoll. Kein Titel.

Genau das macht dieses Hörbuch „Freitags um fünf“ so besonders.

Emma begegnet ihm mit kindlicher Direktheit, voller Wärme und ohne Scheu. Und Ernst Meister, völlig überarbeitet, eingespannt in politischen Druck und dem endlosen Rauschen seiner Umgebung, beginnt innezuhalten. Und nachzudenken - über sich und das, was war. Und über das, was wichtig ist!

Die Treffen mit Emma, immer freitags um fünf, werden zu einem kleinen Highlight in Ernst Meisters Leben. Ohne dass viel passieren muss. Es ist das stille Zusammensein, das Spiel mit den Murmeln, die Gespräche voller kindlicher Weisheit – die mir selbst beim Hören öfter mal einen kleinen Stich ins Herz gegeben haben. Ehrlich und echt. Ohne Erwartungen!

Als Emma nicht zu einem Treffen kommt, wirkt Ernst Meister an dem Treffpunkt, mit seinen Murmeln in der Jackentasche verloren. Als Emma ein weiteres Mal nicht kommt, macht er sich Sorgen. Ich habe mitgefühlt mit dem Bundeskanzler und mich gefreut, als er sich endlich auf die Suche machte.

Peter Lontzek als Sprecher hat mich ganz sanft durch diese Geschichte getragen. Seine Stimme hat dem Text Tiefe, Wärme und Intensität verliehen. Ich war als Hörerin mitten im Kanzleramt, im Park, beim Murmelspiel.

Thomas Montasser hat hier kein lautes Buch geschrieben.

Es ist ein stilles, aber unglaublich starkes Plädoyer:
Für mehr Menschlichkeit als Bürokratie.
Mehr Miteinander als Gegeneinander.
Mehr echte Gespräche statt leerer Floskeln.

Manchmal braucht es kein großes Drama.
Nur eine kleine Murmel, Ehrlichkeit und ein paar stille Minuten.

Und ein Kind, das einen daran erinnert, wer man einmal war, was wichtig ist im Leben und wie man für seine Meinung einstehen kann.
Ein berührendes kleines Highlight voller Gefühl, Wärme und Wahrhaftigkeit.

Ich bin dankbar für diese kleine Auszeit mit dem Bundeskanzler und kann euch nur empfehlen:
Hört rein. Lasst euch berühren.
Vielleicht verändert es euch auch ein kleines bisschen.

Freitags um fünf. Oder wann immer ihr mögt.

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Veröffentlicht am 03.08.2025

Was für eine tolle Story!!

Im Leben nebenan 
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„Im Leben nebenan“ von Anne Sauer, gelesen von Chantal Busse
Verlag: Hörbuch Hamburg
Dauer: 6 Stunden 19 Minuten

„Sie ist nicht allein. Sie ist nur für sich.“ (87,6%)


Was für ein Buch! Zwei Leben, ...

„Im Leben nebenan“ von Anne Sauer, gelesen von Chantal Busse
Verlag: Hörbuch Hamburg
Dauer: 6 Stunden 19 Minuten

„Sie ist nicht allein. Sie ist nur für sich.“ (87,6%)


Was für ein Buch! Zwei Leben, eine große Liebe, eine erste alte Liebe – und die Frage: Was, wenn das Leben eine zweite Richtung genommen hätte?
Anne Sauer entwirft mit „Im Leben nebenan“ eine fesselnde, berührende Geschichte über Toni oder ist es Antonia? Zwei Frauen, ein Ich, das sich teilt, spaltet, sich verliert und wiederfindet.

In der einen Welt gibt es Jakob, Zweisamkeit, einen unerfüllten Kinderwunsch. In der anderen ist da Adam, das Kind Hanna, die Schwiegermutter und ein Leben, das Antonia völlig fremd ist, obwohl es scheinbar ihr eigenes ist.
Ein Kind, ja, aber nicht mit dem Mann, den sie liebt? Oder lieber kein Kind, aber dafür Nähe, Vertrautheit, Freiheit? Toni wünscht sich ein Leben mit Jakob, ein Kind jedoch ohne Klinik, ohne Hormontherapie, ohne Druck. Ansonsten lieber nur sie beide. Doch dann braucht er plötzlich Bedenkzeit. Ist sein Wunsch nach einem Kind größer als seine Liebe zu ihr?
Gleichzeitig wacht Antonia in einem Leben auf, das sie sich nie bewusst ausgesucht hat. Sie erkennt nichts; nicht das Haus, nicht einmal das Kind. Alles scheint perfekt, liebevoll, bürgerlich und doch ist da diese Leere. Keine Verbindung zu Hanna. Ist sie wirklich die Mutter? Ihre Narbe beweist es, aber will sie das überhaupt sein? Mit ihrer ersten Liebe in ihrem Heimatdorf?

Anne Sauer erzählt nicht nur eine Geschichte, sie zeigt uns Möglichkeiten. Sie lässt uns mitfühlen, die Verwirrung, den Schmerz, die tiefe Sehnsucht nach einem Leben, das sich richtig anfühlt. Und sie zeigt auch, wie Liebe sich verändert, wie Nähe entsteht, wie ein Herz sich für einen Menschen oder ein Kind öffnen kann, selbst wenn es sich zunächst verschlossen hat.

Besonders berührt hat mich, wie zart und ehrlich die Autorin die Ambivalenz von Mutterschaft beschreibt. Kein Urteil, keine Wertung, nur das Aufzeigen verschiedener Wege. Mit Kind? Ohne Kind? Sicherheit oder Freiheit? Alte Liebe oder neuer Halt? Vielleicht gibt es keine richtige Entscheidung, nur ein echtes Empfinden im jeweiligen Moment.
Toni und Antonia: zwei Frauen, ein Innenleben, das sich spiegelt. Der Schmerz, der Verlust, die Hoffnung, das „Was wäre wenn“.

Mit der ruhigen, gefühlvollen Stimme von Chantal Busse wird das Hörbuch zu einem tiefen, nahen Erlebnis. Es zieht einen sanft hinein in diese Parallelwelten, in denen am Ende vor allem eines zählt:

„Atmen und sein.“

Und vielleicht bleibt nur diese eine Frage offen, die wie ein leiser Nachhall im Ohr bleibt:

Kommst du bald zurück?

Eine klare Empfehlung für dieses wundervolle Hörbuch!




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