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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.01.2026

Emotional und poetisch

Verlorenes Herz (The Last Bloodcarver, Band 1)
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Mit "Verlorenes Herz" legt Vanessa Le einen emotionalen Roman vor, der sich mit Verlust und Selbstfindung beschäftigt. Das Buch überzeugt durch seine gefühlvolle Atmosphäre und die Beschreibungen der inneren ...

Mit "Verlorenes Herz" legt Vanessa Le einen emotionalen Roman vor, der sich mit Verlust und Selbstfindung beschäftigt. Das Buch überzeugt durch seine gefühlvolle Atmosphäre und die Beschreibungen der inneren Gefühlswelt der Charaktere, hatte aber auch einige Schwächen für mich.

Die größte Stärke liegt aber erstmal im Schreibstil. Vanessa Le schreibt einfühlsam und poetisch, wodurch Emotionen glaubwürdig transportiert werden. Besonders die nachdenklichen Passagen wirken authentisch und verleihen den Figuren Tiefe.

Kritisch zu betrachten ist allerdings das Erzähltempo. Die Handlung entwickelt sich über weite Strecken sehr langsam, wodurch sich einige Kapitel langatmig anfühlen. Bestimmte Konflikte werden zudem eher angedeutet als ausgearbeitet, was dafür gesorgt hat, dass mich die Handlung nicht wie erwartet mitgerissen hat.

Wer keine actionreiche Handlung erwartet, sondern Wert auf Gefühle und innere Entwicklung legt, wird das Buch mögen.


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Veröffentlicht am 18.01.2026

Anders als gedacht

Ruf der Leere
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"Ruf der Leere" handelt von existenziellen Themen wie Sinnsuche, Isolation und die verschiedensten inneren Abgründe. Dem Autor gelingt es recht gut, Stimmungen einzufangen, denn die ruhigeren Passagen ...

"Ruf der Leere" handelt von existenziellen Themen wie Sinnsuche, Isolation und die verschiedensten inneren Abgründe. Dem Autor gelingt es recht gut, Stimmungen einzufangen, denn die ruhigeren Passagen laden dazu ein, sich auf die emotionale Verfassung der Figuren einzulassen. Der Erzählstil erzeugt mit Leichtigkeit Bilder im Kopf und ist metaphernreich.

Gleichzeitig ist die starke Fokussierung auf die innere Verfassung der Figuren auch mein größter Kritikpunkt, denn die Spannung leider darunter. Der Plot entwickelt sich phasenweise nur langsam, was die Spannung eben deutlich mindert.

Trotz der Beschreibung innerer Monologe und Gemütsverfassungen lassen es die Figuren auch an Tiefe für mich vermissen und hätten noch ein wenig vielschichtiger ausgearbeitet werden können.

Insgesamt ist "Ruf der Leere" für mich ein Roman, der nicht durchgehend überzeugt. Wer ruhige, nachdenkliche Literatur schätzt, wird hier fündig. Leserinnen und Leser mit Fokus auf Handlung und Spannung könnten jedoch andere Erwartungen haben. Für mich war das Buch so ein solides Werk mit Potenzial.

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Veröffentlicht am 17.01.2026

Tödliche Spannung

The Ordeals
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"The Ordeals" überzeugt gleich auf den ersten Blick durch seine hübsche Gestaltung. Das Cover scheint die zur Geschichte passende Atmosphäre zu erzeugen und die Details wirken sorgfältig durchdacht. Es ...

"The Ordeals" überzeugt gleich auf den ersten Blick durch seine hübsche Gestaltung. Das Cover scheint die zur Geschichte passende Atmosphäre zu erzeugen und die Details wirken sorgfältig durchdacht. Es ist definitiv ein Buch, das im Regal auffällt.

Inhaltlich bietet die Autorin eine spannende, oft intensive Erzählung, die mich zum Weiterlesen motiviert hat. Die Figuren wirken außerdem größtenteils authentisch und ihre inneren Konflikte sind nachvollziehbar dargestellt.

Kleine Kritikpunkte habe ich dennoch: An manchen Stellen hätte die Handlung etwas mehr ausgebaut werden können, da einzelne Entwicklungen recht zügig abgehandelt wurden. Zudem bleiben einige Nebenfiguren und teilweise auch der Love Interest etwas blass.

Insgesamt ist "The Ordeals" jedoch ein gelungenes Buch mit starker Atmosphäre und wunderschöner Gestaltung.

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Veröffentlicht am 14.12.2025

Düster und fesselnd

House of the Beast
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House of the Beast hat mich aufgrund seines Klappentextes gleich angesprochen. Die düstere Gestaltung passt sehr gut zum dunklen Inhalt der Geschichte. Gleich auf den ersten Seiten gibt es wunderschöne ...

House of the Beast hat mich aufgrund seines Klappentextes gleich angesprochen. Die düstere Gestaltung passt sehr gut zum dunklen Inhalt der Geschichte. Gleich auf den ersten Seiten gibt es wunderschöne Illustrationen von Kugara und der Schattenebene, um sich besser in der Welt zurechtzufinden. Auch an den Kapitelanfängen und zwischen den Sätzen gibt es die ein oder andere anschauliche und zum Text passende Zeichnung. Alleine deswegen war ich schon begeistert.

Die Geschichte selbst ist oft grausam. Alma wächst als uneheliches Kind auf, das von ihrer Umgebung geachtet wird und nur ihre Mutter in ihrem Leben hat.

Als ihre Mutter krank wird, schreibt Alma an den entfremdeten Vater, nicht ahnend, dass er einer der Adligen Familien angehört, die den Göttern dienen. Alma soll ihren Arm geben, damit ihre Mutter weiterlebt. Als ihre Mutter trotzdem stirbt und Alma auf dem Anwesen der Familie ihres Vaters gefangen ist, schwört sie Rache. Durch die Zeremonie, in der sie ihren Arm verlor, ist sie nun ebenfalls mit der Kraft eines brutalen Gottes verbunden und wird auf eine gefährliche Reise geschickt.

Die Welt von House of the Beast ist oft düster und hoffnungslos. Alma hat in ihrem so jungen Leben schon viele Opfer bringen und Schicksalsschläge ertragen müssen. Nach dem Verlust ihrer Mutter wird sie von Rache getrieben, was ihr Kraft für die anstehenden Herausforderungen gibt.

Die Geschichte hat zudem keinen Spice, was eine schöne Abwechslung für mich war.

Ich mag eigentlich auch nicht sehr gerne zu brutale Szenen und der Einstieg des Buches ist bereits herzzereißend. Trotzdem oder vielleicht auch gerade deswegen hat mich die Handlung gefesselt. Ich würde das Buch auf jeden Fall empfehlen.

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Veröffentlicht am 11.12.2025

Eine süße Geschichte

The Heat is on – Something‘s Cooking Between Us
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FBI-Agent Dwight soll sich als "Romeo" in ein italienisches Restaurant in New York mit angeblichen Verbindungen zur Unterwelt einschleusen.

Dort trifft er auf Julia, der Tochter des Chefs, die ihn von ...

FBI-Agent Dwight soll sich als "Romeo" in ein italienisches Restaurant in New York mit angeblichen Verbindungen zur Unterwelt einschleusen.

Dort trifft er auf Julia, der Tochter des Chefs, die ihn von Anfang an so gar nicht ausstehen kann. Aber die Funken fliegen ganz langsam dann dich.


The Heat is on ist eine süße, leichte Geschichte, die man mit ihren kurzen Kapiteln und dem flüssigen Schreibstil schnell durchlesen kann. Manchmal hat es sich dabei etwas gezogen. 


Außerdem leidet Julia an Morbus Crohn und die Einbindung dieser Krankheit in die Geschichte hat mir zusätzlich gefallen und ihr auch noch einige Tiefe verliehen.


Die Szenen mit dem Spice habe ich teilweise überblättert.


Das Buch war eine tolle, unterhaltsame Geschichte für Zwischendurch, die mich mit ihrer Leichtigkeit überzeugen konnte, sich manchmal aber auch gezogen hat. 


Deswegen 3,5 Sterne

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