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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.05.2026

Hat mich gefesselt

Dire Bound
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"Direbound" ist wirklich wunderschön gestaltet. Die dunklen Farben ergeben mit den goldenen Elementen ein schönes und edles Bild und haben mich noch neugieriger auf die Geschichte gemacht.

Meryn Cooper ...

"Direbound" ist wirklich wunderschön gestaltet. Die dunklen Farben ergeben mit den goldenen Elementen ein schönes und edles Bild und haben mich noch neugieriger auf die Geschichte gemacht.

Meryn Cooper wächst in relativ ärmlichen Verhältnissen auf und hasst die Kriegerelite von Nocturna. Als ihre kleine Schwester Saela entführt wird, bleibt ihr jedoch keine andere Wahl, als sich der Armee anzuschließen, um dem Feindesgebiet und damit ihrer Schwester, nahe zu kommen.

Und so muss sie sich Auswahlverfahren stellen und eine Ausbildung überleben, die so brutal wie tödlich sein kann ...

Meryn bindet sich mit einer Schattenwölfin. Diese Bindung war eines der Highlights des Buches für mich und Schattenwölfin Anassa definitiv einer meiner liebsten Charaktere!
Meryn selbst ist zäh und mutig, wenn auch manchmal mit einer Sturheit gesegnet, die ihr nicht immer gut tut.

Das Buch ist über 800 Seiten lang, es passiert aber immer etwas und so kamen mir die Seiten deutlich weniger vor. Die Handlung ist dabei allerdings mehrfach vorhersehbar.

Das Ende sorgt aber definitiv dafür, dass ich am liebsten gleich zur Fortsetzung gegriffen hätte.

"Direbound" hat mich vor allem mit seiner starken Protagonistin und einem detaillierten und originellem Magieystem überzeugt und dadurch durch die Seiten fliegen lassen.

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Veröffentlicht am 13.05.2026

Große Leseempfehlung

Beth is dead
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Meg, Jo, Beth und Amy sind trotz aller Differenzen durch ihre geschwisterliche Liebe untrennbar miteinander verbunden. Doch als Beth stirbt, reißt sie ein großes Loch in das ohnehin schon fragile Familienkonstrukt. ...

Meg, Jo, Beth und Amy sind trotz aller Differenzen durch ihre geschwisterliche Liebe untrennbar miteinander verbunden. Doch als Beth stirbt, reißt sie ein großes Loch in das ohnehin schon fragile Familienkonstrukt. Hat eine der anderen Schwestern Beth ermordet?

Beth is dead ist ein Retelling von Little Women. Der Vater der vier hat einen Roman mit diesem Titel herausgebracht und erzählt darin teilweise sehr intime Details von Meg, Jo, Amy und Beth. Während Jo ihren Vater vergöttert und es ihm nicht übel nimmt, wird Amy von den Leser:innen gehasst und hat gemeinsam mit Meg und Beth mit den Auswirkungen der Veröffentlichung zu kämpfen. Am schlimmsten trifft es aber Beth: Am Ende seines Romans stirbt sie und Leser:innen denken, dies entspreche der Wahrheit.

Als sie tatsächlich leblos im Park gefunden wird und alles auf einen Mord hindeutet, kommen viele verdrängte Geheimnisse ans Licht.

Da das Buch aus Sicht jeder Schwester geschrieben ist und in ein Davor und Danach eingeteilt wurde, wird die Spannung konstant aufrecht erhalten. Ich habe mitgerätselt und mitgelitten, mit den Schwestern gelacht und geweint und konnte besonders die Gefühle von Beth sehr nachvollziehen. Ihr Tod war wirklich traurig.

Das Ende des Buches ist richtig spannend! Auch wenn einiges zum Schluss nicht mehr ganz überraschend für mich war, kam noch ein Plot-Twist, den ich so nicht erahnt hätte.

Ich empfehle dieses Buches allen, die sonst auch nicht so Thriller lesen und bereit sind, diese vier so verschiedenen und auf ihre Art wunderbaren und tollen Schwestern in ihr Herz zu schließen. Große Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 07.05.2026

Atmosphärisch

Wenn sie wüsste
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Millie hat eine schwere Vergangenheit hinter sich und ist umso glücklicher, als sie die Stelle bei Nina bekommt. Doch nichts ist so wie es scheint und es gehen düstere Macenschaften vor sich, denen Millie ...

Millie hat eine schwere Vergangenheit hinter sich und ist umso glücklicher, als sie die Stelle bei Nina bekommt. Doch nichts ist so wie es scheint und es gehen düstere Macenschaften vor sich, denen Millie erst nach und nach auf die Schliche kommt - bis es fast zu spät ist.

Ich habe die gesamte Handlung über mitgerätselt und nich gefragt, wem ich denn nun trauen kann bzw ob nicht allen Figuren zu misstrauen ist. Ninas Verhalten fand ich etwas vorhersehbar, das Ende aber umso spannender.

Für mich ein gelungener Thriller.

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Veröffentlicht am 18.01.2026

Authentisch

In den Scherben das Licht
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Mit "In den Scherben das Licht" hat Carmen Korn ein Werk geschaffen, das an vieles anknüpft, was Leser und Leswrinnen aus anderen ihrer Werke bereits kennen. Ich mochte die Jahrhundert-Trilogie sehr gerne ...

Mit "In den Scherben das Licht" hat Carmen Korn ein Werk geschaffen, das an vieles anknüpft, was Leser und Leswrinnen aus anderen ihrer Werke bereits kennen. Ich mochte die Jahrhundert-Trilogie sehr gerne und war deswegen nun auch auf "In den Scherben das Licht" gespannt.

Wieder steht eine Zeit des Umbruchs im Mittelpunkt und persönliche, berührende Schicksale stehen im Mittelpunkt der Geschichte. Der Erzählstil ist ruhig und hat mich trotzdem größtenteils gefesselt.

Die historischen Hintergründe sind auch hier wieder verständlich und unaufdringlich in die Handlung eingewoben, die Figuren authentisch, mit ihrem ganz eigenen Eigenarten und Ecken und Kanten. Große Überraschungen gab es im Verlauf der Handlung nicht für mich, was auch der kleine Kritikpunkt für mich an diesem Buch war. Ich mochte zwar diese unaufgeregt Geschichte, die ein oder andere Wendung wäre trotzdem zusätzlich spannend gewesen.

Ich empfehle es insgesamt gerne weiter.

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Veröffentlicht am 18.01.2026

Düster

Beautiful Venom (Vipers, Band 1)
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"Beautiful Venom" von Rina Kent hat hohe Erwartungen in mir geweckt, immerhin ist ihr Name wohl vielen ein Begriff, die Dark Romance lesen. Letztendlich hat mich das Buch aber mit gemischten Gefühlen zurückgelassen. ...

"Beautiful Venom" von Rina Kent hat hohe Erwartungen in mir geweckt, immerhin ist ihr Name wohl vielen ein Begriff, die Dark Romance lesen. Letztendlich hat mich das Buch aber mit gemischten Gefühlen zurückgelassen.

Rina Kent bleibt erstmal ihrem typischen Erzählstil treu und die düstere Atmosphäre und moralley grey Charaktere stehen im Mittelpunkt. Wer ihre Bücher kennt, weiß, worauf er sich da einlässt.

Die Chemie zwischen den Hauptfiguren ist spürbar und einige Szenen sind definitiv fesselnd. Allerdings wirkte die Beziehung stellenweise sehr vorhersehbar, besonders, wenn man schon andere Bücher von Rina Kent gelesen hat und sich Erzählmuster wiederholen.

Einige Passagen waren außerdem langatmig, bestimmte Konflikte hätten dafür besser ausgearbeitet werden müssen.

Insgesamt ist "Beautiful Venom" ein solides Buch für Fans von Rina Kent (so wie ich es eigentlich auch bin), bietet aber dadurch auch wenig Neues oder Überraschendes. Es war unterhaltsam, stellenweise packend, aber leider kein Highlight.

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