Fantastische Fortsetzung
The Things Gods Break – SchattenverführtIn „A Games Gods Play“ musste Lyra sich in zahlreichen tödlichen Prüfungen bewähren, während sie langsam und unwiderruflich ihr Herz an Hades verloren hat. Das Ende lässt uns mit einem Cliffhanger zurück, ...
In „A Games Gods Play“ musste Lyra sich in zahlreichen tödlichen Prüfungen bewähren, während sie langsam und unwiderruflich ihr Herz an Hades verloren hat. Das Ende lässt uns mit einem Cliffhanger zurück, das mich sehnsüchtig hat auf die Fortsetzung warten lassen!
„The Things Gods Break“ schließt nun fast nahtlos an den ersten Band an. Lyra findet sich im Tartaros wieder, in dem die Titanen seit Jahrhunderten gefangen sind. Gerade erst hat sie das Crucible überstanden, nun ist sie im Tartaros den nächsten tödlichen Gefahren ausgesetzt und muss sich abermals göttlichen Prüfungen stellen, die als einziges ihr Versagen im Sinn haben.
Zwischen bedrohlichen Titanen und unmöglichen Aufgaben muss Lyra nun um ihr Leben und ihre Freiheit fürchten, während Hades in seiner Verzweiflung und Sorge um Lyra die Welt niederzureißen droht.
Sowohl Lyra als auch wir als LeserInnen müssen uns zu Beginn der Geschichte im Tartaros zurechtfinden. Alles im Tartaros ist darauf bedacht, die Titanen in ihrem Gefängnis zu halten und Nachfragen bezüglich ihrer Situation werden Lyra von den Titanen nur zögerlich oder gar nicht beantwortet. Dadurch ist der Spannungsbogen gleich zu Beginn der Geschichte vorhanden, oftmals bekommt man die Fragen allerdings nicht so schnell beantwortet, wie man es sich erhoffen würden.
Dafür offenbart sich im Laufe der Geschichte immer mehr, wie raffiniert Abigail Owen ihre Handlungsfäden miteinander verknüpft hat. Während des Lesens konnte man viele Stellen oft nicht richtig einordnen, wodurch man durch das im Laufe der Handlung neu erworbene Wissen nun bestimmte Momente neu bewertet und versteht. Dadurch ist ein Lesesog entstanden, der mich komplett an die Handlung gefesselt hat.
Lyra wir oft an den Rand ihrer Kräfte gebracht, kann sich letztendlich aber immer auf ihre eigene Resilienz und ihre Verbündeten verlassen. Ihre Freundschaft zu Boone hat mir in Band eins schon so sehr gefallen und auch in der Fortsetzung mochte ich die Dynamik und die freundschaftliche Zuneigung zwischen den beiden wieder unheimlich gerne.
Die Beziehung zu Hades ist im zweiten Band oft die Definition des Yearning – die Liebe der beiden reicht über Raum und Zeit hinweg. Da aus beiden Sichtweisen erzählt wird, gibt es oft emotionale und bewegende Momente.
"The Things Gods Break" war für mich eine packende Romantasy über gnadenlose Götter und eine dramatische Liebesgeschichte, die mich ganz in den Bann gezogen hat. Nach dem erneuten Cliffhanger am Ende der Geschichte bin ich nun super gespannt auf Band drei.