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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.01.2026

Fantastische Fortsetzung

The Things Gods Break – Schattenverführt
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In „A Games Gods Play“ musste Lyra sich in zahlreichen tödlichen Prüfungen bewähren, während sie langsam und unwiderruflich ihr Herz an Hades verloren hat. Das Ende lässt uns mit einem Cliffhanger zurück, ...

In „A Games Gods Play“ musste Lyra sich in zahlreichen tödlichen Prüfungen bewähren, während sie langsam und unwiderruflich ihr Herz an Hades verloren hat. Das Ende lässt uns mit einem Cliffhanger zurück, das mich sehnsüchtig hat auf die Fortsetzung warten lassen!

„The Things Gods Break“ schließt nun fast nahtlos an den ersten Band an. Lyra findet sich im Tartaros wieder, in dem die Titanen seit Jahrhunderten gefangen sind. Gerade erst hat sie das Crucible überstanden, nun ist sie im Tartaros den nächsten tödlichen Gefahren ausgesetzt und muss sich abermals göttlichen Prüfungen stellen, die als einziges ihr Versagen im Sinn haben.
Zwischen bedrohlichen Titanen und unmöglichen Aufgaben muss Lyra nun um ihr Leben und ihre Freiheit fürchten, während Hades in seiner Verzweiflung und Sorge um Lyra die Welt niederzureißen droht.

Sowohl Lyra als auch wir als LeserInnen müssen uns zu Beginn der Geschichte im Tartaros zurechtfinden. Alles im Tartaros ist darauf bedacht, die Titanen in ihrem Gefängnis zu halten und Nachfragen bezüglich ihrer Situation werden Lyra von den Titanen nur zögerlich oder gar nicht beantwortet. Dadurch ist der Spannungsbogen gleich zu Beginn der Geschichte vorhanden, oftmals bekommt man die Fragen allerdings nicht so schnell beantwortet, wie man es sich erhoffen würden.

Dafür offenbart sich im Laufe der Geschichte immer mehr, wie raffiniert Abigail Owen ihre Handlungsfäden miteinander verknüpft hat. Während des Lesens konnte man viele Stellen oft nicht richtig einordnen, wodurch man durch das im Laufe der Handlung neu erworbene Wissen nun bestimmte Momente neu bewertet und versteht. Dadurch ist ein Lesesog entstanden, der mich komplett an die Handlung gefesselt hat.

Lyra wir oft an den Rand ihrer Kräfte gebracht, kann sich letztendlich aber immer auf ihre eigene Resilienz und ihre Verbündeten verlassen. Ihre Freundschaft zu Boone hat mir in Band eins schon so sehr gefallen und auch in der Fortsetzung mochte ich die Dynamik und die freundschaftliche Zuneigung zwischen den beiden wieder unheimlich gerne.

Die Beziehung zu Hades ist im zweiten Band oft die Definition des Yearning – die Liebe der beiden reicht über Raum und Zeit hinweg. Da aus beiden Sichtweisen erzählt wird, gibt es oft emotionale und bewegende Momente.

"The Things Gods Break" war für mich eine packende Romantasy über gnadenlose Götter und eine dramatische Liebesgeschichte, die mich ganz in den Bann gezogen hat. Nach dem erneuten Cliffhanger am Ende der Geschichte bin ich nun super gespannt auf Band drei.

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Veröffentlicht am 25.01.2026

Herrlich britisch

Down Cemetery Road
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Sarah Tucker lebt eigentlich ein beschauliches Leben als Hausfrau in Oxford, bis ein Kind in der Nachbarschaft verschwindet.
Zusammen mit der Privatermittlerin Zoë Boehm versucht Sarah, Licht in das Verschwinden ...

Sarah Tucker lebt eigentlich ein beschauliches Leben als Hausfrau in Oxford, bis ein Kind in der Nachbarschaft verschwindet.
Zusammen mit der Privatermittlerin Zoë Boehm versucht Sarah, Licht in das Verschwinden des Kindes zu bringen - und stößt auf ein Netz aus Geheimnissen und Intrigen, das weiter reicht als gedacht.

"Down Cemetery Road" hat für mich von Beginn an wie eine schräge aber herrlich britische Geschichte gewirkt!
Die Story braucht zwar etwas Anlauf, besticht dann aber durch trockene Dialoge, schrullige Figuren und den typischen britischen Humor, anstatt den Fokus auf Action und Spannung zu legen.

Überrascht hat mich, dass Sarah erst im Mittelpunkt der Handlung steht und Zoë erst später mehr Raum in der Geschichte einnimmt. Besonders ab dem Mittelteil, wo dann auch nochmal mehr Spannung herrscht, hat mich das Buch überzeugen können.

"Down Cemetery Road" ist nichts für jemanden, der einen blutigen, actionreichen Krimi suchen, aber ideal für alle, die Lust auf clevere, leicht schräge Unterhaltung mit feinem Humor haben.

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Veröffentlicht am 23.01.2026

Düster

Blutwild
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"Blutwild" hat mich recht schnell in seine düstere Atmosphäre gezogen. Der Einstieg fiel mir dadurch leicht, obwohl die Handlung sich erstmal ruhig entwickelt, dadür aber immer weiter Spannung aufbaut.

Der ...

"Blutwild" hat mich recht schnell in seine düstere Atmosphäre gezogen. Der Einstieg fiel mir dadurch leicht, obwohl die Handlung sich erstmal ruhig entwickelt, dadür aber immer weiter Spannung aufbaut.

Der Schreibstil ist klar und eindringlich, stellenweise sehr bildhaft, was die dunkle Stimmung noch verstärkt. Einige Szenen empfand ich als ziemlich hart.

Während der Handlung hätte ich mir an manchen Stellen allerdings etwas mehr Tempo oder zusätzliche Tiefe bei einzelnen Handlungssträngen gewünscht und ich hatte häufiger das Gefühl, dass Figuren unlogisch handeln oder es den ein oder anderen Plot Hole gibt.

"Blutwild" ist ein spannender, atmosphärischer Thriller, der mich gut unterhalten und gleichzeitig nachdenklich gemacht hat, allerdings auch Schwächen vorzuweisen hatte.

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Veröffentlicht am 23.01.2026

Zwiespältige Freundschaften

Spielverderberin
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Die Prämisse von "Spielverderberin" hat mich generell erstmal angesprochen: Da gibt es dieses freundschaftliche Dreiergespann aus Sophie, Lotte und Romy. Sophie und Lotte wachsen auf dem Land auf, Romy ...

Die Prämisse von "Spielverderberin" hat mich generell erstmal angesprochen: Da gibt es dieses freundschaftliche Dreiergespann aus Sophie, Lotte und Romy. Sophie und Lotte wachsen auf dem Land auf, Romy stößt in der Oberstufe aus München hinzu. Eine Weile nach dem Schulabschluss treffen sich die Drei wieder und es wird klar, dass etwas vorgefallen sein muss. Was genau, wird über den Großteil der Geschichte nicht geklärt, allerdings immer mal wieder angedeutet.

Figuren müssen nicht immer SympathieträgerInnen sein, aber hier hatte ich Schwierigkeiten mit jeder der Freundinnen. Sie schienen mir grundsätzlich zu unsympathisch, zu blass und das war auch einer der Gründe, warum mir das Weiterlesen schwer fiel.

Gefallen hat mir dafür der flüssige Erzählstil, der mich letztendlich doch zum Ende der Geschichte getragen hat.

Für mich eine tolle Grundidee, die Potential verschenkt hat.

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Veröffentlicht am 23.01.2026

Berührend

Elf ist eine gerade Zahl
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"Elf ist eine gerade Zahl" ist ein Buch mit einem hochenotionalem Thema. Paula ist an Krebs erkrankt und schottet sich aufgrund dieses Schicksals von ihrer Mutter Katja ab. Diese leidet auch sehr unter ...

"Elf ist eine gerade Zahl" ist ein Buch mit einem hochenotionalem Thema. Paula ist an Krebs erkrankt und schottet sich aufgrund dieses Schicksals von ihrer Mutter Katja ab. Diese leidet auch sehr unter der Situation. Zugang zu Paula findet sie über das Geschichtenerzählen und einen kleinen Fuchs und ein Mädchen, die einem dunklen Schatten entkommen müssen.

Die Momente im Krankenhaus, wie die ganze Familie an Paulas Schicksal anteilnimmt und versucht, einen Umgang mit dieser Ausnahmesituation zu finden, war total berührend zu lesen.

Die Geschichte in der Geschichte nahm für meinen Geschmack einen etwas zu großen Anteil in der Handlung ein. Ich war gefühlsmäßig ganz gefangen im Leben von Katja und Paula und wollte gerne noch mehr über die beiden lesen.

Für nich war "Elf ist eine gerade Zahl" zwar eine emotionale Lektüre, das Konzept mit der Fantasygeschichte ging aber nicht ganz für mich auf.

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