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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.10.2025

So berührend, so wunderschön

This could be forever
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"This could be forever" ist der dritte und damit abschließende Band der Hawaii-Love-Trilogie.

Im Finale lernen wir nun Millie und Chip näher kennen. Beide Figuren haben in den vorherigen Büchern bereits ...

"This could be forever" ist der dritte und damit abschließende Band der Hawaii-Love-Trilogie.

Im Finale lernen wir nun Millie und Chip näher kennen. Beide Figuren haben in den vorherigen Büchern bereits eine Rolle gespielt - ob nun durch Erzählungen oder als Nebenfigur in der Geschichte anderer Charaktere. Die Bücher sind unabhängig voneinander lesbar, ich fand es jedoch schöner, sie in Reihenfolge zu lesen. Zudem erfährt man natürlich ansonsten, wie die Liebesgeschichte der anderen Figuren ausgegangen ist.

Millie und Chips Geschichte steht unter dem Trope "Second Chance".
Beide waren Childhood Sweethearts, bevor ein tödlicher Surfunfall ihre Beziehung auseinanderriss.

Millie flüchtet von Hawaii nach San Diego. Erst die Regiearbeiten an einem Dokumentarfilm führen Sie wieder nach Hawaii. Doch der Fulm handelt ausgerechnet vom Big Wave Surfen und Chip ist der Protagonist. Millie möchte sich diese Karrierechance trotzdem nicht entgehen lassen.

Sobald sie auf Hawaii ankommt, wird sie unweigerlich mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Mit nostalgischen und bittersüßen Momenten. Und mit der beständigen Anwesenheit von Chip. Den unausgesprochenen Worten zwischen ihnen und einer Anziehung, die nie aufgehört hat ...

"Second Chance" bezieht sich hier nicht auf das Zerbrechen der Beziehung durch verschiedene Zukunftsvorstellungen oder Misskommunikation. Stattdessen gab es einen Todesfall, der sowohl Millie als auch Chip tief erschüttert hat. Nicht zuletzt durch diesen Hintergrund hat die Handlung mich häufig berührt oder sogar die ein oder andere Tränen fließen lassen.

Lillys plastischer, fließender Schreibstil trägt zusätzlich dazu bei, dass sich die traumhafte Landschaft Hawaiis nur einen Wimpernschlag weit weg anfühlt.

Gerade in "This could be forever" werden allerdings auch Probleme wie Overtourism, die schwere Wohnungskrise oder Wasserknappheit auf Hawaii angesprochen und einer Romantisierung vorgebeugt - auch wenn das Setting natürlich traumhaft ist.

Ich mochte jedes einzelne Buch der Trilogie und auch wenn sie nun erstmal abgeschlossen ist, meinte Lilly bei ihrer Lesung "bei ihr weiß man ja nie". Gerade ist es nicht so wahrscheinlich, aber vielleicht kommt es ja doch noch irgendwann zu einem Wiedersehen mit geliebten Figuren!

Ich kann euch alle Bücher ans Herz legen, "This could be forever" hat mich aber nochmal besonders emotional mitgerissen 💘

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Veröffentlicht am 29.10.2025

Ein dunkles Märchen

Broken Prince
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Bei "Broken Prince" handelt es sich um das Finale der Northern-Royals-Dilogie.

Band eins hat uns mit einem Cliffhanger zurück gelassen. In der Fortsetzung knüpfen wir nun nahtlos an die letzte Szene des ...

Bei "Broken Prince" handelt es sich um das Finale der Northern-Royals-Dilogie.

Band eins hat uns mit einem Cliffhanger zurück gelassen. In der Fortsetzung knüpfen wir nun nahtlos an die letzte Szene des vorangegangenen Bandes an.

Sofia kann sich mit wenigen körperlichen Verletzungen vor dem Überfall in ihrem Zimmer retten. Doch sie ist zutiefst verunsichert - wem kann sie noch trauen? Wer aus dem Königshaus weiß um Alvas Verschwinden oder trägt sogar die (Mit-)Schuld daran?

Mit ihren Nachforschungen deckt sie immer mehr Intrigen und Geheimnisse auf und gefährdet damit nicht nur sich selber sondern auch ihre Liebsten ...

Während ich mir in "Dark Cinderella" mehr Suspense-Anteil gewünscht habe, ist im zweiten Band tatsächlich deutlich mehr Suspense in die Geschichte eingeflossen. Sofia muss um ihr Leben fürchten, während sie immer weiter zu den Geheimnissen vordringt, die mit aller Macht gewahrt werden sollen.

Auch ihre Beziehung zu Maximilian leidet unter der Ungewissheit, wem sie noch trauen kann. Und während er selbst die Wichtigkeit von Ehrlichkeit betont, hat Sofia ihn für Alva die ganze Zeit belogen. Gibt es so überhaupt eine Chance auf ein Happy End?

Die emotionale Zerrissenheit der beiden wird durch jede Seite spürbar, genauso wie die stets vorhandene Tension. In "Broken Prince" beinhaltet die Handlung auch mehr Spice als in "Dark Cinderella".

Die Frage nach der Auflösung hat die Handlung mitreißend für mich gestaltet.
Das Ende selbst hat sich wenig am Realismus orientiert, wirkt jedoch schlüssig, wenn man auf die Titel "Dark Cinderella" und "Broken Prince" schaut und sich hier in mehrfacher Hinsicht eine ganz eigene Art von dunklem Märchen abgespielt hat.

"Broken Prince" war die Art spannende und emotionale Fortsetzung, die ich mir gewünscht habe.

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Veröffentlicht am 29.10.2025

Ein Safe Space

Purple Clouds - Meet Cute
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Nachdem mir Band eins der Purple Clouds-Reihe rund um ein feministisches Magazin in New York City so gut gefallen hat, war ich schon unglaublich gespannt auf Band zwei!

Riley durften wir bereits in Band ...

Nachdem mir Band eins der Purple Clouds-Reihe rund um ein feministisches Magazin in New York City so gut gefallen hat, war ich schon unglaublich gespannt auf Band zwei!

Riley durften wir bereits in Band eins als Freundin von Emory kennenlernen, die eine quirlige Art besitzt, aber auch dem Glücksspiel und Alkohol nicht abgeneigt gegenübersteht.

In "Purple Clouds - Meet Cute" scheint Riley dies hinter sich gelassen zu haben. Sie liebt ihre Arbeit beim Magazin und ihre trubelige WG. Beides gibt ihr Halt im Leben.

Dann trifft sie Louis auf der Dachterrasse ihrer Arbeitsstelle. Louis, der kurz vor einer Panikattacke steht. Louis, der eigentlich ein Interview mit Purple Clouds führen sollte. Louis, der berühmte Schauspieler, der spontan und heimlich in Rileys WG einzieht. Langsam nähern sich die beiden immer weiter an. Doch sie können nicht lange in ihrer kleinen Blase in einer WG in Queens leben. Hätte ihre Beziehung eine Chance zwischen Drehterminen in L.A. und Purple Clouds in NYC?

Mounia Jayawanth hat mit der Geschichte rund um Riley und Louis ein weiteres Buch geschaffen, das berührende und unterhaltende Szenen mit wichtigen Themen verknüpft.

Die Annäherung zwischen Louis und Riley findet unter den vorherigen Belastungen ihrer Vergangenheit statt. Beide müssen sich auf unterschiedliche Arten überwinden, sich zu öffnen und dem Gegenüber zu vertrauen. Wie gut, dass Rileys WG-Zimmer klein und kuschelig ist und die beiden viel Zeit zum Reden haben. Beide durchlaufen während der Geschichte eine Charakterentwicklung, die auch ihre Beziehung beeinflusst.

In der WG in Queens rund um Emory und seine FreundInnen fühlt man sich zudem sofort wohl. Der Abschied von der Freundesgruppe fiel mir in beiden Büchern schwer.

Mounia Jayawanth schafft mit "Purple Clouds" einen Safe Space zwischen einer wunderbaren Freundesgruppe und spricht dabei wichtige und bewegende Themen an, in denen sich viele LeserInnen wiedererkennen werden.

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Veröffentlicht am 12.10.2025

So süß

The Penguin Paradox
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"The Penguin Paradox" von Greta Milán sieht einfach total cute aus!

Ich kenne schon "Take me Home to Willow Falls" von ihr und es war eine richtig schöne cosy Romance. Genauso etwas habe ich mir nun ...

"The Penguin Paradox" von Greta Milán sieht einfach total cute aus!

Ich kenne schon "Take me Home to Willow Falls" von ihr und es war eine richtig schöne cosy Romance. Genauso etwas habe ich mir nun von ihrem neuesten Werk erhofft und wurde absolut nicht enttäuscht!

Das Setting ist durch die Antarktis etwas winterlich angehaucht, was mir für diese Jahreszeit sehr gefallen hat.

Emerie reist auf die Forschungsstation in die Antarktis. Dort trifft sie auf Beckett, der sie in den Wahnsinn zu treiben scheint. Doch gleichzeitig fliegen auch irgendwann die Funken zwischen den beiden.

Die Pinguine waren für mich die heimlichen Stars der Geschichte und haben eine tolle Rahmenhandlung zu der Lovestory ergeben.

Beckett tat mir manchmal zwar etwas leid, Emmies Abneigung scheint manchmal etwas übertrieben. Aber insgesamt mochte ich das Buch wirklich sehr!

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Veröffentlicht am 11.10.2025

Magischer Auftakt

The Witch Collector
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"The Witch Collector" von Charissa Weaks sieht schon mit seiner glänzenden Gestaltung und dem düsteren Wald auf Cover und Farbschnitt nach einer Geschichte aus, die spannende Unterhaltung verspricht.

Raina ...

"The Witch Collector" von Charissa Weaks sieht schon mit seiner glänzenden Gestaltung und dem düsteren Wald auf Cover und Farbschnitt nach einer Geschichte aus, die spannende Unterhaltung verspricht.

Raina Bloodgood ist eine unterschätzte Hexe, die auf Gebärdensprache kommuniziert. Dass ihre Fähigkeiten übersehen werden, möchte sie sich zu Nutze machen, um den Witch Collector Alexus Thibault zusammen mit dem zu Frost King töten, denn sie haben ihre Schwester entführt. Doch schon bald verschwimmen die Grenzen zwischen gut und Böse und sie gerät in einen Abgrund aus Geheimnissen und Intrigen.

Die Leseprobe hatte mich einfach sofort von dem Buch überzeugt. Der Schreibstil ist bildhaft und flüssig, Raina wird als mutige und willensstarke Protagonistin skizziert. Auch die Verbindung zu Alexus verspricht knisternde Spannung. Zur Mitte des Buches wird die Geschichte dann aber spannungsarm und dialoglastig, während sie zum letzten Drittel wieder Fahrt aufnimmt.

"The Witch Collector" ist ein spannender Auftakt, der Schwächen in der Mitte der Geschichte aufweist, aber durch eine vielschichtige, inklusiv beschriebene Protagonistin und ein mitreißendes Ende punktet.

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