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Veröffentlicht am 23.09.2025

So süß

Sterne glitzern auch im Schnee
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Ich muss zugeben, ich war von diesem Büchlein sofort bezaubert. Nicht nur das Cover ist wunderbar winterlich gestaltet, sondern das Buch ist insgesamt wunderschön illustriert. Die Geschichte an sich beträgt ...

Ich muss zugeben, ich war von diesem Büchlein sofort bezaubert. Nicht nur das Cover ist wunderbar winterlich gestaltet, sondern das Buch ist insgesamt wunderschön illustriert. Die Geschichte an sich beträgt nicht einmal 200 Seiten und wird auf dem Cover auch als "kleiner Winterroman" beschrieben.

Der Leser kehrt zu Anni und Thies aus "Sterne sieht man nur im Dunkeln" aus Meike Werkmeisters erstem Roman zurück. Es lässt sich jedoch gut unabhängig davon lesen, finde ich, auch wenn auf einiges aus dem Roman Bezug genommen wird.

Schön für mich als gebürtige Bremerin war auch, dass der Handlungsort zum Großteil in Bremen liegt und die Figuren an den verschneiten Wallanlagen langspazieren, im Viertel leben und durch die weihnachtliche Bremer Innenstadt schlendern.
Dadurch wird die Weihnachtsatmosphäre so gut herübergebracht, dass sie sich auf mich trotz des gerade regnerischen Herbstwetters übertragen hat.

Ab und zu wird es kitschig - aber diese Eigenschaft gehört ja fast zu jeder weihnachtlichen Geschichte oder auch Weihnachtsfilmen dazu.

Anschließend an die Geschichte gibt es noch Annis Adventskalender mit Bastelideen, Rezepten oder einer Weihnachts-Playlist. Platz für eigene Notizen hat man auch.

Wer Romane zum Wohlfühlen liebt, schon jetzt in weihnachtliche Stimmung kommen möchte oder noch einen schön gestalteten winterlichen Roman zum Verschenken sucht, ist bei diesem Buch absolut richtig.

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Veröffentlicht am 23.09.2025

Bin ein Fan der Reihe

Scarlett & Browne - Die Berüchtigten
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Ich bin ein großer Fan der Bücher von Jonathan Stroud. Sobald ein neues Werk von ihm angekündigt wird, setzt bei mir der "Muss ich lesen"- Reflex ein, da mir die Bücher rund um "Bartimäus" und "Lockwood ...

Ich bin ein großer Fan der Bücher von Jonathan Stroud. Sobald ein neues Werk von ihm angekündigt wird, setzt bei mir der "Muss ich lesen"- Reflex ein, da mir die Bücher rund um "Bartimäus" und "Lockwood & Co" so sehr gefallen haben.

Nachdem ich bereits den ersten Teil von "Scarlett & Browne" innerhalb kurzer Zeit durchgelesen hatte, war ich schon gespannt auf den Nachfolgeband.

Der Schreibstil ist abermals flüssig und unterhaltsam, sodass ich mich schnell wieder in der Geschichte zurecht gefunden habe.

Wir begleiten die beiden Outlaws auch in diesem Buch quer durch die Sieben Königreiche, auf den beiden Karten am Anfang des Buches kann ab und zu nachgeguckt werden, wo die Erlebnisse Scarlett und Albert gerade hinführen.

Actionreiche Szenen wechseln sich dabei mit humorvoller Unterhaltung ab, oft wird auch beides miteinander verwoben.
Das Geplänkel zwischen Scarlett und Albert macht besonders Spaß zu lesen, die Raubzüge, Verfolgungsjagden und andere diverse gefährliche Abenteuer, missliche Lagen und Herausforderungen lassen einen das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Besonders im letzten Drittel musste ich einfach unbedingt wissen, wie es weitergeht. In vielfacher Hinsicht beweisen Scarlett und Albert warum sie mittlerweile "Die Berüchtigten" sind und sogar eine Ballade über sie verfasst wurde.

Wer auf Spannung und Humor steht, Dystopien, Western oder Fantasy mag, der liegt mit "Scarlett & Browne" goldrichtig.📚

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Veröffentlicht am 23.09.2025

Schön

So federleicht wie meine Träume
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Auf " So federleicht wie meine Träume" von Mariko Turk war ich sehr gespannt. Das Cover ist gelungen, passt zur Geschichte und ist schön anzusehen.
Was mich aber besonders angesprochen hat, ist, dass Ballett ...

Auf " So federleicht wie meine Träume" von Mariko Turk war ich sehr gespannt. Das Cover ist gelungen, passt zur Geschichte und ist schön anzusehen.
Was mich aber besonders angesprochen hat, ist, dass Ballett eine große Rolle im Leben der Protagonistin und damit auch in dem Buch spielt.

Alina ist begnadete Ballerina, träumt von einer Karriere an der American Ballett School und ist zutiefst verzweifelt, als ein Unfall diesen Traum beendet.
Ihre Freundin Margot bittet sie einige Zeit nach dem Unfall sich beim Schulmusical für eine Rolle zu bewerben, diese bekommt sie auch. Obwohl Alina die Chance wahrnimmt, hat sie noch sehr mit dem plötzlichen Ende ihrer Ballett-Karriere zu kämpfen.

Ich habe selbst jahrelang Ballett getanzt, Alinas Welt ist mir also nicht fremd. Die meisten Balletttänzerinnen, die den Tanz professionell ausüben wollen, machen dies mit einer Leidenschaft, die sie sämtliche Entbehrungen und Verletzungen überstehen und akzeptieren lassen.
Auch der Druck auf den perfekten schlanken Körper ist nicht zu unterschätzen. Meine eigene Ballettlehrerin meinte, dass Ballerinas nicht über 60 kg wiegen sollten, sonst wären sie zu schwer für Hebefiguren. Da wir eine Gruppe waren, die Ballett als Hobby betrachtete, blieb uns die Diät erspart.
Bei Alina kommt noch ein weiterer negativer Aspekt hinzu: Sie wurde öfter wegen ihrer japanischen Wurzeln diskriminiert, kann sich dies aber erst mit Abstand und der Hilfe ihrer kleinen Schwester eingestehen.

Der Schreibstil ist locker und leicht, dadurch ist es nicht schwer, die Handlung zu verfolgen.
Alina leidet, stößt leider aber auch immer wieder Familie und Freunde vor den Kopf- oftmals in Momenten, in denen in Alina die "Neidbombe" explodiert, weil andere Menschen ihre (tänzerischen) Ziele noch erreichen können, sie jedoch nicht mehr.
Sie bricht zudem den Kontakt zu ihrer besten Freundin Colleen ab, als Leser möchte man ihr nach einigen von ihr unbeantworteten Nachrichten sehr ans Herz legen, Colleen doch zu schreiben.

Gelegentlich kommt bei Alina aber auch der Sarkasmus durch- diese Stellen im Buch haben mir gut gefallen.

Ich habe es sehr gerne gelesen.

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Veröffentlicht am 23.09.2025

Unterhaltungsroman

Zwei Herzen unter acht Millionen
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Nicht nur das sonnengelbe Cover von "Zwei Herzen unter acht Millionen" hat mich angesprochen, sondern auch die Stadt in der es spielt: New York City.

Ich liebe Bücher, die in New York spielen und kann ...

Nicht nur das sonnengelbe Cover von "Zwei Herzen unter acht Millionen" hat mich angesprochen, sondern auch die Stadt in der es spielt: New York City.

Ich liebe Bücher, die in New York spielen und kann ihnen oft nur schwer widerstehen.

Die Geschichte ist abwechselnd aus der Sicht von Franny und Hayes erzählt. Über den Namen ist jedes Mal die Skyline von New York abgebildet, was mir am Design zusätzlich gefallen hat. Angekündigt ist die Handlung als Liebesgeschichte, die durch einen typisch verrückten New Yorker Moment entsteht. Da Franny allerdings unversehens durch einen Unfall mit eine U-Bahntür halbnackt mit zerissenem Kleid in besagter U-Bahn steht, ein Fremder ihr mit seinem Sakko hilft und die Chemie auffällig zwischen den beiden stimmt, schlägt dieser Moment doch hohe Wellen in den sozialen Medien und landet sogar im Fernsehen.

Auf den darauffolgenden Seiten haben sowohl Franny als auch Hayes einige Herausforderungen und den ein oder anderen Moment der Selbstfindung zu bewältigen.
Und dies ständig mit der Frage im Hintergrund, ob die Chemie beim ersten Treffen zwischen den beiden eingebildet war oder doch tatsächlich der Funke übergesprungen ist.

Leider kam mir die Liebesgeschichte zwischen Franny und Hayes viel zu langsam in Gang.Teilweise empfand ich die Geschichte als recht langatmig. New York wird von der Autorin in der Danksagung als lebendige, atmende, pulsierende Stadt beschrieben, von Franny und Hayes wird sie als magisch bezeichnet.
Und genau das hat mir in der Geschichte gefehlt: die Verrücktheit, das Magische, das Geschehen von Dingen die so oftmals nur in New York passieren.

Dass so viele New Yorker Schauplätze erwähnt worden und in dem Buch eine Rolle spielten, gefiel mir wiederum sehr. Als Leser verspürt man sofort die Lust New York einen Besuch abstatten zu wollen. Es gibt auch durchaus humorvolle und/oder absurde Szenen, von denen ich mir noch mehr gewünscht hätte.

"Zwei Herzen unter acht Millionen" ist ein Buch für Liebhaber von leichten Liebesgeschichten und der Stadt New York.

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Veröffentlicht am 23.09.2025

Ermutigend

Soul Food
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"Soul Food" lässt sich mit kurzen Kapiteln und locker-leichter Sprache schnell durchlesen. Die Geschichte rund um Emoni, wie sie darum ringt ihre Träume zu verwirklichen und der liebevolle Umgang mit ihrer ...

"Soul Food" lässt sich mit kurzen Kapiteln und locker-leichter Sprache schnell durchlesen. Die Geschichte rund um Emoni, wie sie darum ringt ihre Träume zu verwirklichen und der liebevolle Umgang mit ihrer Großmutter, Tochter und anderen Menschen um sie herum, die es gut mit ihr meinen, hat mir gefallen.
Gerne koche ich auch bald die Rezepte in dem Buch nach, schließlich wirkt Emonis Leidenschaft zu kochen während des Lesens sofort ansteckend.
Es ist wirklich ein schönes Buch für zwischendurch, nicht allzu kompliziert zu lesen aber mit tollem Unterhaltungswert.

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