Percy and Joe lernen sich Anfang der 2000er in einer Studentenbar kennen. Percys große Leidenschaft ist die Musik und auch an diesem Abend analysiert sie wieder einen Song, der in der Jukebox gespielt ...
Percy and Joe lernen sich Anfang der 2000er in einer Studentenbar kennen. Percys große Leidenschaft ist die Musik und auch an diesem Abend analysiert sie wieder einen Song, der in der Jukebox gespielt wird. Während ihre Freunde ihre Musikanalyse nicht sonderlich zu schätzen wissen, ist das bei Joe anders. Er schreibt selber an einem Song und möchte unbedingt Percys Meinung wissen. Aus dieser Begegnung entwächst eine Verbindung, die über viele Jahre andauert und von der gemeinsam Musikleidenschaft geprägt wird.
Mit dem Einstieg der Geschichte wird sowohl das Lebensgefühl der 2000er sehr gut beschrieben als auch Percys Hingabe für die Musik.
Der Schreibstil ist locker und flüssig, hat mich jedoch auch immer etwas auf Distanz zu den Figuren gehalten. So hat es eine Weile gedauert bis ich mich mehr in Percy hineinfühlen konnte. Die Verweise auf verschiedene Songs und Musiker sind dafür wie erhofft zahlreich. Wer Musik liebt, wird bei Deep Cuts voll auf seine Kosten kommen.
Ich bin zufällig auf das Buch gestoßen, nachdem ich bereits die Serie rund um die Betrügerin Anna Sorokin auf Netflix geschaut hatte.
In dem Buch von Rachel wird nun noch einmal genauer erklärt, wie das ...
Ich bin zufällig auf das Buch gestoßen, nachdem ich bereits die Serie rund um die Betrügerin Anna Sorokin auf Netflix geschaut hatte.
In dem Buch von Rachel wird nun noch einmal genauer erklärt, wie das Kennenlernen mit Anna ablief und wie sie es immer wieder schaffte, die Menschen um den Finger zu wickeln und dabei an ihr Geld und Leistungen zu gelangen.
Bei vielen Szenen war ich überrascht bis erschrocken, wie viel Anna mit einer gehörigen Portion Dreistigkeit und Selbstbewusstsein durchsetzen konnte. Ihr einnehmendes Wesen wird gut dargestellt, aber ebenso Rachels Naivität in Bezug auf Ungereimtheiten.
Das Buch war für mich eine spannende Ergänzung zur Netflix-Serie.
Ich habe kürzlich Band 2 der Today-Reihe von meinem SuB befreit und mochte es wieder unglaublich gerne!
India hat ihrer Mutter versprochen, auf ihrer Hochzeit mit ihrem Freund zu erscheinen. Den gibt ...
Ich habe kürzlich Band 2 der Today-Reihe von meinem SuB befreit und mochte es wieder unglaublich gerne!
India hat ihrer Mutter versprochen, auf ihrer Hochzeit mit ihrem Freund zu erscheinen. Den gibt es aber leider gar nicht. Schließlich hat sie noch niemanden getroffen, der sie nicht auf irgendeine Art stört. Gut, dass es nun eine Dating-App mit dem Namen "TheIck" gibt, auf der sie sich auf die Suche nach einer Hochzeitsbegleitung machen kann. Dabei rechnet India jedoch nicht mit Brian, mit dem sie sich täglich unterhält und tiefgründige Gespräche führt. Gleichzeitig wirbt auch Asher um sie, mit dem sie eigentlich nichts zu tun haben möchte. Bis er aus Versehen zu ihrem Hochzeitsdate wird und sich eine unbestreitbare Anziehung zwischen den beiden entwickelt. Wie soll India sich nur entscheiden? Und wie viele Pflanzen muss sie im Laufe dieses Buches mit ihrer Suppenkelle auf der naheliegenden Verkehrsinsel begraben?
Ich habe mich gefreut, weiter über liebgewonnene Figuren aus Band 1 zu lesen und mehr über India in Band 2 zu erfahren. Sie stellt Asher ihrer Mutter als Chase vor - die beiden geben sich aber auch die Spitznamen Kim und Ron. Kater Grumpy war natürlich auch in diesem Buch wieder mein kleines Highlight.
Das Buch startet mit einem kleinen Rückblick zu Band eins. Und obwohl ich den ersten Band erst kurz zuvor gelesen habe, hat die Zusammenfassung nochmal geholfen. Ich hoffe, dass solche Rückblicke zukünftig ...
Das Buch startet mit einem kleinen Rückblick zu Band eins. Und obwohl ich den ersten Band erst kurz zuvor gelesen habe, hat die Zusammenfassung nochmal geholfen. Ich hoffe, dass solche Rückblicke zukünftig immer gängiger in Büchern werden.
Während Book of Azrael schon mit 700 Seiten glänzen konnte, besitzt der Folgeband „The Throne of Broken Gods“ nun sogar über 900 Seiten.
Der zweite Band schließt fast nahtlos an den ersten an. Dianna ist zutiefst erschüttert durch den Tod ihrer Schwester Gabby und jagt all diejenigen, die sie verraten haben oder auf irgendeine andere Art Anteil am Tod ihrer Schwester hatten. Ihr Weg wird durch Leichen und Zerstörung gepflastert, während sie sich selbst immer mehr in ihrer Rachsucht verliert. Samkiel beobachtet Diannas rasendes Wüten in hilfloser Verzweiflung und versucht immer wieder zu ihr durchzudringen. Wird er es schaffen, bevor er sie ganz verliert?
Ich war so begeistert von Book of Azrael, dementsprechend hoch waren meine Erwartungen an die Fortsetzung. Amber V. Nicole hat ein Gespür für ein ausgefeiltes Worldbuildung und lässt uns ihre Figuren in all ihrer Komplexität kennenlernen. Während Charaktere in anderen Büchern traumatische Ereignisse schnell überwinden, schafft Dianna das nach dem Tod ihrer Schwester nicht. Sie verdrängt und zieht eine Spur der Vernichtung hinter sich her – wer „Female Rage“ liebt, der ist bei „The Throne of Broken Gods“ richtig.
Doch auch wenn mir eine ausführlichere Aufarbeitung von Diannas Gefühlen und ihrem tausendjährigen Leidensweg gefallen hat, bestanden die ersten 400 Seiten nur aus einer Protagonistin, die alle von sich wegstößt, sie mit Worten oder Taten verletzt und dabei zutiefst überzeugt ist, jegliches Leid verdient zu haben und nicht liebenswert zu sein. Ab einer gewissen Seitenanzahl stand das für mich einfach im Gegensatz zu der Dianna, die zwar immer wieder tief verletzt wurde, aber trotzdem weiß, was sie sich wert ist und dass mit ihr nicht zu scherzen ist.
Nachdem der Plot angezogen hat, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen und habe die letzten 100 Seiten fast in eins durchgelesen.
900 Seiten hätte die Handlung nicht gebraucht. Gerade im Mittelteil hätte gekürzt werden können. Das Buch besteht auch aus vielen Rückblicken, an denen man merkt, dass die Autorin ihre Welt in wahnsinnig vielen Facetten ausgearbeitet hat. Trotzdem wären die Rückblicke in ihrer Ausführlichkeit ebenfalls nicht notwendig gewesen.
„The Throne of Broken Gods“ war ein Buch für mich, das durch sein Ideenreichtum begeistern konnte, Diannas Charakterentwicklung aber teilweise schwer nachvollziehbar für mich gestaltet hat.
„Mein Name ist Emilia del Valle“ war mein erstes Werk von Isabel Allende. Das Cover ist in einem surrealistisch angehauchten Stil gehalten und hat mich mit seinen pastelligen Tönen gleich angesprochen. ...
„Mein Name ist Emilia del Valle“ war mein erstes Werk von Isabel Allende. Das Cover ist in einem surrealistisch angehauchten Stil gehalten und hat mich mit seinen pastelligen Tönen gleich angesprochen.
Der Schreibstil von Isabel Allende ist der einer langjährig routinierten und talentierten Autorin. Es war leicht, in die Geschichte zu finden, die mit der Kindheit von Emilia einsteigt und den LeserInnen durch Emilia selbst einen kleinen Überblick über ihre Familiengeschichte gibt. Die Mutter ist gottesfürchtig und wollte Nonne werden, eine Affäre mit einem chilenischen Adligen verhindert diesen Plan, denn sie wurde mit Emilia schwanger. Ein liebevoller Stiefvater bietet ihr trotz einfacher Lebensumstände eine schöne Kindheit.
Emilia aber träumt von Größerem: Sie möchte Journalistin werden, etwas, das im 19. Jahrhundert für eine Frau nicht einfach ist. Als Kriegsberichterstatterin erlebt sie den sich anbahnenden chilenischen Bürgerkrieg und muss ich schließlich auch mit ihren eigenen Wurzeln auseinandersetzen.
Isabel Allende versteht es meisterlich, das Leben ihrer Figuren mit historischen Begebenheiten zu verweben und die LeserInnen dabei noch gut zu unterhalten. Emilia ist eine mutige und durchsetzungsstarke Protagonistin, die Herausforderungen in ihrem Leben mit einer ihr innewohnenden Stärke angeht und bewältigt. Ihr Weg zu einer erfolgreichen Karriere hat mich ein wenig mehr mitgerissen, als die Liebesgeschichte, aber das ist eigentlich keine Kritik.
„Mein Name ist Emilia del Valle“ überzeugt sprachloch und inhaltlich auf ganzer Linie.