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Veröffentlicht am 14.11.2025

Das zweite Abenteuer von Flinn und Frieda

Es düst ein Rentier durch den Schnee
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Meine Meinung

In ihrem zweiten Abenteuer entführt Smilla Blau erneut in die winterliche Welt von Flinn und Frieda und ihrer Familie. Rentier Flinn, das seit Friedas guter Pflege zwar wieder gesund ist, ...

Meine Meinung

In ihrem zweiten Abenteuer entführt Smilla Blau erneut in die winterliche Welt von Flinn und Frieda und ihrer Familie. Rentier Flinn, das seit Friedas guter Pflege zwar wieder gesund ist, leitet nun aber unter Flugangst.

Hier hat der Weihnachtsmann erneut um Hilfe gebeten. Nun geht es in den Urlaub und hier sorgt er beim Skiurlaub für turbulente und humorvolle Momente, während Frieda ihm mit Mut und Einfühlungsvermögen zur Seite steht. Die Geschichte verbindet geschickt Spaß, Spannung und nachdenkliche Momente über Freundschaft, Zusammenhalt und vor allem über das Überwinden von Ängsten.

Im Hörbuch konnte mich erneut Cathlen Gawlich durch lebendige Stimmen und gut strukturierte Kapitel, die gemeinsames Zuhören erleichtern, überzeugen.

Wer den ersten Band nicht kennt, könnte vereinzelt Hintergrundinformationen vermissen. Dennoch funktioniert die Geschichte auch als eigenständiger Winterspaß. Es wird auch viel nochmals erwähnt, dass man schon gut ohne Band 1 gehört oder gelesen zu haben hineinstarten kann. Insgesamt ist das Buch eine warmherzige, humorvolle und stimmungsvolle Wintergeschichte – perfekt zum Vorlesen, gemeinsamen Hören und für Kinder, die Abenteuer mit Herz lieben.


Über die Autorin

Smilla Blau wurde 1971 am Fuß der Schwäbischen Alb geboren, wo sie auch heute noch mit ihrer Familie lebt. Nach einem Wirtschaftsstudium mit Schwerpunkt Marketing verfasste sie für ein Wäscheunternehmen Werbetexte und verkaufte schwäbische Büstenhalter in Nordamerika. Am liebsten hat sie ihre Zeit aber schon immer in Kinderbuchabteilungen verbracht und deshalb ein Studium bei der Textmanufaktur mit dem Schwerpunkt Kinderbuch abgeschlossen. Seitdem schreibt sie Geschichten für Kinder und Jugendliche, am liebsten mit tierischen Side-Kicks. Sie ist Mitglied der internationalen Autor:Innen-Gruppe „Das Schreibkreativ“.

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Veröffentlicht am 14.11.2025

Tolles Hörerlebnis für Groß und Klein

Es niest ein Rentier vor der Tür
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Meine Meinung

Ich bin auf „Es niest ein Rentier vor der Tür“ aufmerksam geworden, weil es bei einem Weinleseabend vorgestellt wurde. Eigentlich erwartete ich an diesem Abend nicht unbedingt Empfehlungen ...

Meine Meinung

Ich bin auf „Es niest ein Rentier vor der Tür“ aufmerksam geworden, weil es bei einem Weinleseabend vorgestellt wurde. Eigentlich erwartete ich an diesem Abend nicht unbedingt Empfehlungen für Kinder und Familiengeschichten, aber die Vorstellung war so lebendig und sympathisch, dass ich neugierig wurde. Die Beschreibung klang nach einer warmen, humorvollen Erzählung, die sowohl Erwachsene als auch Kinder anspricht. Genau das hat sich beim Hören bestätigt. Es ist eine Geschichte, die man problemlos gemeinsam genießen kann, ohne dass eine Seite sich unterfordert oder gelangweilt fühlt.

Die Handlung ist einfach super niedlich und humorvoll. Die kleine Frieda bekommt zu Weihnachten einen Arztkoffer und da denkt der Weihnachtsmann sich,dass sich Frieda und ihre Familie ja um sein erkältetes Rentier kümmern könnten. Aus dieser Ausgangssituation entwickelt sich eine abenteuerliche, liebevolle Geschichte, die mit vielen humorvollen Szenen und einer angenehmen Wärme überzeugt.

Die Sprecherin Cathlen Gawlich trägt das Hörbuch mit großer Souveränität. Sie verleiht jeder Figur eine eigene Stimme und schafft es, den feinen Humor und die winterliche Stimmung deutlich herauszuarbeiten. Für mich ein tolles Erlebnis was das Buch absolut hörenswert macht! Auch Flinn, das kranke Rentier, erhält durch sie eine charakteristische und sehr stimmige Darstellung, die sich sofort einprägt.

Mit nur wenigen Stunden Hörbuch- Laufzeit bleibt die Geschichte kompakt und unkompliziert. Sie eignet sich gut für Familienabende, entspannte Nachmittage oder als Begleiter durch die Adventszeit. Für Kinder ist sie verständlich und freundlich erzählt, und Erwachsene können sie gut mit hören, weil sie nicht künstlich kindlich wirkt, sondern schlicht warmherzig und angenehm.

Für mich war es eine gute Entscheidung, das Hörbuch nach dem Weinleseabend auszuprobieren. „Es niest ein Rentier vor der Tür“ ist eine schöne Empfehlung für groß und klein und ein angenehmer Begleiter in der kalten Jahreszeit.

Hörbuchsprecherin

Cathlen Gawlich ist eine der wandelbarsten deutschen Synchron- und Hörbuchsprecherinnen. Ihre klugen und lebhaften Interpretationen und ihre große Stimmenvielfalt machen jedes ihrer Hörbücher zu einem Erlebnis.

Über die Autorin

Smilla Blau wurde 1971 am Fuß der Schwäbischen Alb geboren, wo sie auch heute noch mit ihrer Familie lebt. Nach einem Wirtschaftsstudium mit Schwerpunkt Marketing verfasste sie für ein Wäscheunternehmen Werbetexte und verkaufte schwäbische Büstenhalter in Nordamerika. Am liebsten hat sie ihre Zeit aber schon immer in Kinderbuchabteilungen verbracht und deshalb ein Studium bei der Textmanufaktur mit dem Schwerpunkt Kinderbuch abgeschlossen. Seitdem schreibt sie Geschichten für Kinder und Jugendliche, am liebsten mit tierischen Side-Kicks. Sie ist Mitglied der internationalen Autor:Innen-Gruppe „Das Schreibkreativ“.


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Veröffentlicht am 10.11.2025

3 Sätze bis zur Wahrheit - Selbstoptimierung im Brennglas

Gym
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Meine Meinung

Ich liebe es selbst, einige Stunden meiner Freizeit im Gym zu verbringen und war neugierig auf das Werk.

Es geht um eine namenlose Ich‑Erzählerin, welche eine Stelle als Tresenkraft im ...

Meine Meinung

Ich liebe es selbst, einige Stunden meiner Freizeit im Gym zu verbringen und war neugierig auf das Werk.

Es geht um eine namenlose Ich‑Erzählerin, welche eine Stelle als Tresenkraft im Fitnessstudio „MEGA GYM“ übernimmt , obwohl sie augenscheinlich nicht in das dort erwartete Körperbild passt.

Im Vorstellungsgespräch behauptet sie, sie habe gerade ein Kind bekommen – eine Lüge, die sich im weiteren Verlauf zu einer Art Ausgangspunkt ihrer Selbstoptimierung entwickelt. Eine Lüge, die sich bis zum Schluss durchzieht, bis die Bombe platzt.

Mich hat besonders gefesselt, wie wenig über ihre Bewährung / Bewährungshelferin, ihren Exfreund und die Trennung preisgegeben wird. Ich wusste nicht sofort, welche Rolle Vergangenheit, Schuld und emotionale Konflikte im Hier und Jetzt spielen.

Im Verlauf des Romans verändert sich ihr Verhältnis zu Körper, Leistung und Anerkennung dramatisch, denn die anfänglich vermeintlich lockere Position im Fitnessstudio wandelt sich in einen Sog aus Ehrgeiz, Kontrollzwang bis hin zur Selbstzerstörung. Dabei dient das Studio nicht nur als Arbeitsort, sondern zunehmend als Metapher für eine Gesellschaft, in der Performance, Körper und Selbstbild zur Währung werden.

Sprachlich überzeugt das Buch durch Knappheit, ein hohes Tempo und eine Erzählweise, die sich kaum Pausen gönnt. Das passt zur Thematik des ständigen „Dranbleibens“, des Trainings und der Wiederholungen.

Gym ist ein relevantes, provokantes Buch, das in meiner Wahrnehmung sehr gut gelungen ist in der Darstellung einer Kultur von Körper, Leistung und Selbstoptimierung.



Über die Autorin

Verena Keßler, geboren 1988 in Hamburg, lebt in Leipzig, wo sie am Deutschen Literaturinstitut studierte. Ihr Debütroman, Die Gespenster von Demmin, wurde für zahlreiche Preise nominiert und mit dem Kranichsteiner Jugendliteratur-Stipendium ausgezeichnet. Eva ist ihr zweiter Roman.

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Veröffentlicht am 10.11.2025

Der lange Weg an die Spitze

Die Frau der Stunde
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Meine Meinung

Der Roman" Die Frau der Stunde" hat mich vor allem aufgrund des Klappentextes angesprochen. Das Buch bietet eine kräftige Verbindung aus politischer Brisanz und persönlichem Schicksal.

Die ...

Meine Meinung

Der Roman" Die Frau der Stunde" hat mich vor allem aufgrund des Klappentextes angesprochen. Das Buch bietet eine kräftige Verbindung aus politischer Brisanz und persönlichem Schicksal.

Die Protagonistin Catharina Cornelius beweist Zielstrebigkeit und Intelligenz im Ringen um Einfluss und Position und verbindet damit eine starke Präsenz mit glaubhafter Verletzlichkeit.

Mir hat gefallen, wie klar und ruhig die Geschichte erzählt wird. Man spürt, dass alles gut recherchiert ist, ohne dass es trocken wirkt. Bei mir hat es allerings etwas gedauert in die Geschichte sofort einzusteigen.

Die Atmosphäre der späten Siebzigerjahre kommt deutlich rüber. Ich konnte mir gut vorstellen, wie es damals war, als Macht, Männer und Medien das politische Geschehen bestimmten.

Ich hätte mir allerdings gewünscht dass einige Wendungen noch mutiger gestaltet wären und die innere Entwicklung der Hauptfigur noch prägnanter herausgearbeitet würde.

Persönlich hätte ich mir ein anderes, möglicherweise weniger offenes Ende gewünscht.

"Die Frau der Stunde" bietet einen kraftvollen Blick auf Macht, Identität und Wandel. Wer sich für politisch geprägte Geschichten mit starken Charakteren interessiert wird hier gut bedient. Für alle, die wissen, wie viel Stärke es braucht, gehört zu werden


Über die Autorin

Heike Specht studierte Geschichte und Literaturwissenschaft in München, promovierte über die Familie Lion Feuchtwangers und arbeitete mehrere Jahre als Verlagslektorin.

Geschichte und Geschichten – zwischen zwei Buchdeckel gepackt, zum Anhören oder Ansehen, vorgelesen oder erzählt – sind ihre Leidenschaft. In Städten sucht sie stets das Dorf und wurde sowohl in München, als auch in New York und Zürich fündig.

Sie ist Autorin mehrerer Sachbücher. Am 1.10.2025 erscheint ihr erster Roman "Die Frau der Stunde".

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Veröffentlicht am 07.11.2025

Entschleunigung im Schnee

Drei Tage im Schnee
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Meine Meinung

"Drei Tage im Schnee" von Ina Bhatter hat mir wirklich gut gefallen. Es erzählt von Hannah, die aus ihrem hektischen Alltag ausbricht und sich für ein paar Tage in eine einsame Hütte im ...

Meine Meinung

"Drei Tage im Schnee" von Ina Bhatter hat mir wirklich gut gefallen. Es erzählt von Hannah, die aus ihrem hektischen Alltag ausbricht und sich für ein paar Tage in eine einsame Hütte im Schnee zurückzieht. Diese einfache Entscheidung wird zu einer Reise zu sich selbst. Beim Lesen hatte ich das Gefühl, mitten in dieser Winterlandschaft zu stehen. Die Autorin schafft es, mit wenigen Worten eine dichte und ruhige und tolle Atmosphäre aufzubauen.

Was mich besonders angesprochen hat, war die Stimmung. Dieses Gefühl von Rückzug, von Abstand zur Welt, hat mich sehr berührt. Das Buch ist sicherlich auch gerade zu dieser Jahreszeit toll, denn so kurz vor Weihnachten bringt nochmal zusätzlicher Stress aus. Ich konnte Hannah gut verstehen, wie sie mit der kleinen Sophie und auch sich selbst ins Gespräch kommt, Erinnerungen zulässt und plötzlich wieder Dinge wahrnimmt, die sie lange übersehen hat. Viele Sachen haben mich auch zum Schmunzeln gebracht und auch selbst angesprochen z.B. das Thema "Sparen". Sophie ist einfach niedlich, ich hatte richtig Lust sie selbst kennenzulernen.

Die Sprache fand ich angenehm und klar. Ina Bhatter schreibt ruhig, aber nicht langweilig.

Für mich war "Drei Tage im Schnee" ein schönes, stimmungsvolles Buch, das nachhallt. Es erinnert einen selbst daran, dass man sich mal eine Auszeit gönnt, entschleunigt, mal öfter das Handy weglegt usw.


Klappentext

Hannah führt ein turbulentes Großstadtleben. Sie hetzt von einem Termin zum nächsten und verbringt ihre Tage damit, auf Dinge zu reagieren, die von außen auf sie einströmen, findet kaum Zeit für sich selbst. Um abzuschalten, mietet sie sich für ein paar Tage ein kleines Holzhaus an einem See, eingebettet in weiß verschneite Natur. Plötzlich taucht dort ein Kind in einem roten Schneeanzug auf: die kleine Sophie. Die beiden freunden sich an.

Während sie in der entrückten Winterwelt Iglus bauen und Schneeengel machen, kommt Hannah so allerlei in den Kopf, was sie längst verloren glaubte: alte Freundschaften, vergessene Sehnsüchte und Talente. Etwas verschiebt sich und alles ordnet sich neu an. Allmählich beginnt Hannah, ihr Leben und die Welt in einem neuen Licht zu sehen: bunt und echt wie in ihrer eigenen Kindheit.


Über die Autorin

Ina Bhatter hat Journalistik, Romanistik und Internationale Beziehungen in Leipzig und Paris studiert und beim Radio und in den Pressestellen verschiedener Unternehmen gearbeitet. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Berlin. »Drei Tage im Schnee« ist ihr erstes Buch.

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