Cover-Bild Drei Tage im Schnee
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20,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Seelenleben
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 176
  • Ersterscheinung: 09.10.2025
  • ISBN: 9783462009477
Ina Bhatter

Drei Tage im Schnee

Roman | Von der Suche nach dem Leuchten in uns

Eine Geschichte über den Mut, auf die eigene Stimme zu hören. Und darüber, wie wir den Menschen finden, der wir werden wollten, als wir klein waren.

Hannah führt ein turbulentes Großstadtleben. Sie hetzt von einem Termin zum nächsten und verbringt ihre Tage damit, auf Dinge zu reagieren, die von außen auf sie einströmen, findet kaum Zeit für sich selbst. Um abzuschalten, mietet sie sich für ein paar Tage ein kleines Holzhaus an einem See, eingebettet in weiß verschneite Natur. Plötzlich taucht dort ein Kind in einem roten Schneeanzug auf: die kleine Sophie. Die beiden freunden sich an.

Während sie in der entrückten Winterwelt Iglus bauen und Schneeengel machen, kommt Hannah so allerlei in den Kopf, was sie längst verloren glaubte: alte Freundschaften, vergessene Sehnsüchte und Talente. Etwas verschiebt sich und alles ordnet sich neu an. Allmählich beginnt Hannah, ihr Leben und die Welt in einem neuen Licht zu sehen: bunt und echt wie in ihrer eigenen Kindheit.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.01.2026

Hyggelig

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Das Buch liest sich so, wie ein Tag im Schnee sein sollte: erst vorsichtig herantastend, dann zunehmend unbeschwert, losgelöst von den Verpflichtungen und Erwartungen des Alltags.

So ein bisschen Hannah ...

Das Buch liest sich so, wie ein Tag im Schnee sein sollte: erst vorsichtig herantastend, dann zunehmend unbeschwert, losgelöst von den Verpflichtungen und Erwartungen des Alltags.

So ein bisschen Hannah steckt doch in uns allen: ausgelaugt vom Alltag, gefangen im ewigen Hamsterrad nach schneller, weiter, mehr und immer mehr. Statt uns auf Ruhe und Einkehr zu besinnen und Glück in den kleinen Dingen zu finden, sind wir pausenlos gestresst und unzufrieden. Dabei braucht es so wenig, um zufrieden zu sein und im Moment aufzugehen.

Die Geschichte hat so einen kleinen Vibe von „Geist der Vergangenheit“. Ich fands schön, wie die Begegnung mit Sophie in Hannah spürbare Spuren hinterlässt. Und diese zu einer Reise ins Innere, zu Selbstreflexion und mehr Selbstverständnis führen. Hannah beginnt sich zu erinnern, was die Schlüsselmomente ihres Lebens waren, fernab von Arbeit, Erwartungsdruck und Selbstoptimierung. Und diese Botschaft ist nicht nur super wichtig, sondern hier auch einfach wunderschön verpackt

Ich hab mich beim Lesen auch immer mal wieder ertappt gefühlt, wenn Sophie mit ihrer offenen, direkten Art Hannah einen kleinen Denkanstoß gibt.
Eine Geschichte, die heimelig anmutet und trotzdem nachklingt.

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Veröffentlicht am 01.01.2026

Das innere Kind

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Worum es geht?
Die Geschichte dreht sich um Hannah, eine Frau Mitte 30, die in Berlin ein extrem durchgetaktetes und stressiges Leben führt. Sie funktioniert nur noch, fühlt sich aber innerlich leer und ...

Worum es geht?
Die Geschichte dreht sich um Hannah, eine Frau Mitte 30, die in Berlin ein extrem durchgetaktetes und stressiges Leben führt. Sie funktioniert nur noch, fühlt sich aber innerlich leer und ausgebrannt. Um dem Hamsterrad zu entkommen, mietet sie sich für ein Wochenende allein ein kleines Holzhaus an einem verschneiten See.
Dort begegnet sie der kleinen Sophie, einem Mädchen im roten Schneeanzug. Durch die unbeschwerten Spiele im Schnee, wie Iglubauen oder Schneeengel machen, und die ehrlichen Fragen des Kindes beginnt Hannah, ihr eigenes Leben zu hinterfragen. Sie erinnert sich an ihre Träume aus der Kindheit und merkt, wie sehr sie den Kontakt zu sich selbst verloren hat.

Meine Meinung
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, schlicht und dennoch leicht poetisch.
Es ist kein Ratgeber mit erhobenen Zeigefinger und statt trockener Theorie zur Resilienz gibt es eine berührende Geschichte. Der Leser oder die Leserin lernt gemeinsam mit Hannah, ganz ohne Druck.
Es hat Alltagsnähe und die Fragen, die das Buch aufwirft, betreffen jeden von uns. Warum nehmen wir uns selbst die Leichtigkeit?
Es ist atmosphärisch, denn der Schnee und die Abgeschiedenheit bilden den perfekten Rahmen für diese innere Einkehr.
Das Cover gefällt mir sehr gut, strahlt es doch diese Ruhe aus, die dieses Buch transportiert.

Fazit
Dieses Buch ist perfekt für kalte Wintertage. Es fordert die Leser auf, mal inne zu halten und über sich selbst nachzudenken. Mir hat es wunderbar gefallen. Deshalb gibts von mir eine absolute Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 06.12.2025

Die Farben des Schnees

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Passend zum Jahreswechsel und den grauen, kalten Monaten bringt Ina Bhatter mit ihrem poetischen Selbstfindungsroman „Drei Tage im Schnee“ Licht in die Dunkelheit und erzählt die berührende Geschichte ...

Passend zum Jahreswechsel und den grauen, kalten Monaten bringt Ina Bhatter mit ihrem poetischen Selbstfindungsroman „Drei Tage im Schnee“ Licht in die Dunkelheit und erzählt die berührende Geschichte von Hannah. Nachdem sich im Leben der Mittdreißigerin immer mehr Unzufriedenheit breit macht, mietet sie sich für drei Tage in eine kleine, an einem See gelegene, Hütte auf dem Land ein, um dort dem geschäftigen Großstadtleben zu entfliehen. Inmitten der idyllischen, schneebedeckten Landschaft lernt Hannah die kleine Sophie kennen und mit ihr, einen Weg zurück zu sich selbst zu finden.

Da ich einfach mal so richtig faul sein wollte, habe ich zu der wunderschön eingesprochenen Hörbuchversion von „Drei Tage im Schnee“ gegriffen, völlig die Zeit vergessen und das Buch in einem Rutsch durchgehört. Bei vielen Selbstfindungsromanen habe ich Eindruck, das mit Macht eine Botschaft verkündet werden soll und sie dadurch irgendwie erzwungen wirken. Das war bei diesem Buch überraschenderweise überhaupt nicht der Fall. Während die Autorin eine wirklich stimmungsvolle, berührende Geschichte erzählt, erinnert sie den Leser nicht nur daran was im Leben wirklich zählt, sondern auch daran, wie wichtig Ruhephasen und eigene Auszeiten sind. Zudem konnte ich mich in den Erinnerungen, an die Träume und Wünsche der kindlichen Hannah, die im Laufe des Lebens in Vergessenheit geraten sind, absolut wiederfinden und in ihnen Inspiration finden. Und die Motivation manche Dinge in Zukunft wieder mit anderen Augen zu betrachten.

Fazit: Ein wirklich schönes und stimmungsvolles, kluges Buch zum runterkommen, erinnern, nachdenken.. und einfach zum Wohlfühlen!

Ein Buch, das ich sicherlich auch dieses Jahr noch, an Menschen die mir wichtig sind, zu Weihnachten verschenken werde.

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Veröffentlicht am 24.11.2025

Kindermund tut Wahrheit kund

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Der Roman Drei Tage im Schnee von Ina Bhatter handelt von Hannah, die durch ihren Job und enge Zeitstrukturen des Tages von einem Termin zum nächsten hetzt. Sie nimmt sich eine kleine Auszeit, mietet sich ...

Der Roman Drei Tage im Schnee von Ina Bhatter handelt von Hannah, die durch ihren Job und enge Zeitstrukturen des Tages von einem Termin zum nächsten hetzt. Sie nimmt sich eine kleine Auszeit, mietet sich ein Häuschen für drei Tage im Schnee. Dort trifft sie auf ein kleines Mädchen in einem roten Schneeanzug, Sophie, und freundet sich mit ihr an. Hannah lernt durch Sophie, die Welt mit den Augen eines Kindes zu sehen.

Ein schönes Buch, in dem ich mich tatsächlich wiedergefunden habe. Ich kann Hannahs Alltag und Hannas Probleme verstehen, gleichzeitig aber auch Sophies Sichtweise, die einfach nur total simpel und logisch ist. Sophie betrachtet die Welt aus Kinderaugen, einfach frei heraus, wir haben es einfach nur verlernt und verkomplizieren alles.

Gerade mal 176 Seiten, die es aber in sich haben. Ich habe sie total gerne gelesen, weil darin einfach nur viel Wahrheit enthalten ist.

Kann ich nur empfehlen.

Veröffentlicht am 16.11.2025

Eine Geschichte so sanft wie Schnee

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Hannah lebt ein erfolgreiches Großstadtleben - Beruf, Karriere, Deadlines, Optimierung, usw… eine Auszeit in einer abgelegenen Hütte soll ihr Erholung verschaffen. Das fällt Hannah anfangs schwer. Plötzlich ...

Hannah lebt ein erfolgreiches Großstadtleben - Beruf, Karriere, Deadlines, Optimierung, usw… eine Auszeit in einer abgelegenen Hütte soll ihr Erholung verschaffen. Das fällt Hannah anfangs schwer. Plötzlich Zeit, sie weiß nichts mit sich anzufangen. Bis sie auf Sophie trifft, ein kleines Mädchen mit Schneeanzug, viel Fantasie und einer Vorliebe für heiße Schokolade. Nachbebe nach lässt Hannah sich auf Sophie ein, bis sie schließlich selbst Schneinhörner und Iglus baut und dabei die Welt um sich herum wieder völlig vergessen lässt.

Wann genau verlernt man eigentlich, die Welt mit kindlichen Augen zu sehen? Wann verschwindet die Farbe aus dem Leben und wird zu Terminen, Verpflichtungen, Hektik und Stress? Und warum ist es so schwer als erwachsener zumindest ab und an wieder kindliche, unverfälschte Freude zu empfinden? Die Geschichte ist wunderbar zart und einnehmend und hat mich sehr, sehr nachdenklich gemacht. Sanft geschrieben, leise und doch tief. Ich kam mir selbst oft vor wie Hannah, müssen statt wollen, Termine, Druck… Ich kann mich gut hineinversetzen und genau deshalb hat mich das Buch sehr nachdenklich zurückgelassen. Auf eine angenehme Art. Ich werde beim nächsten Schnee definitiv daran zurückdenken.

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