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Veröffentlicht am 08.03.2026

Lebensbornheime

Die verlorenen Kinder vom Fjord
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Das Buch Die verlorenen Kinder vom Fjord von Helen Parusel handelt von Laila, die zu Zeiten des zweiten Weltkrieges in Narvig bei ihren Eltern wohnt. Die Deutschen haben Norwegen überfallen. Laila tritt ...

Das Buch Die verlorenen Kinder vom Fjord von Helen Parusel handelt von Laila, die zu Zeiten des zweiten Weltkrieges in Narvig bei ihren Eltern wohnt. Die Deutschen haben Norwegen überfallen. Laila tritt zwar dem Widerstand bei, verliebt sich jedoch in den deutschen Soldaten Josef. Als Josef nach Russland geschickt wird, merkt Laila, dass sie schwanger ist. Sie wird von ihrem Vater verstoßen und sucht Hilfe in einem Lebensbornheim. Aber dort tun sich immer mehr Sonderbare und Grausame Dinge auf.

Das Buch liest sich sehr spannend und lesen. Die Hauptprotagonistin Laila ist einem sofort sympathisch und man fühlt mit ihr den ganzen Roman mit. Der Zwiespalt aufgrund der Gefühle zu Josef, der ja zu den Feinden gehört, das Verstoßenwerden durch die Familie, nachher Flucht und Angst. Eine sehr starke Frau. Das Buch führt einem auch sehr gut vor Augen, wie grausam der zweite Weltkrieg war und was in den Lebensborn-Heimen passiert ist. Unglaublich.

Ich kann das Buch nur empfehlen.

Veröffentlicht am 08.03.2026

Wer wird denn da aus dem Hut gezaubert?

Herwig und Elsie – Wo ist der große Zauberer?
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Das Kinderbuch Herwig und Elsie – Wo ist der große Zauberer? Von Ute Krause handelt von Herwig, der verzweifelt nach seinem Freund dem Zauberer Hokus sucht. Herwig und Hokus sind jahrelang vor Publikum ...

Das Kinderbuch Herwig und Elsie – Wo ist der große Zauberer? Von Ute Krause handelt von Herwig, der verzweifelt nach seinem Freund dem Zauberer Hokus sucht. Herwig und Hokus sind jahrelang vor Publikum aufgetreten, Hokus hat Herwig immer aus dem Hut gezaubert und auf einmal ist er ganz allein. Herwig versucht sich an einem Zauberspruch und zaubert anstatt Hokus Elsie die Elefantendame herbei. Elsie ist aktuell auch gerade auf der Suche nach ihrem Freund. Herwig und Elsie tun sich zusammen, um die verschwundenen Freunde zu finden.

Es handelt sich hierbei um ein Vorlesebuch für Kinder ab 5 Jahren und es hat uns sehr gut gefallen. Die einzelnen Kapitel sind nicht zu lang und die Sätze zum Vorlesen und Verstehen nicht zu kompliziert. Die Geschichte ist sehr süß geschrieben und lustig aufgebaut, behandelt jedoch zum Schuss noch ein ernstes Thema, denn Hokus ist verstorben. Dieses traurige Thema nimmt nicht wirklich viel Raum ein, wird am Rande erwähnt, man kann dann aber gut mit dem Kind darüber ins Gespräch kommen. Im Vordergrund des Buches stehen Freundschaft, Mut und Zusammenhalt.

Die Geschichte wird mit bunten und schönen Illustrationen untermalt.

Eine schöne Geschichte, die wir bestimmt nochmal ein weiteres Mal lesen werden.

Kann ich nur empfehlen.

Veröffentlicht am 02.03.2026

Geisterhafte Familientragödie

The Girls Ghostbusting Agency – Crazy Spooky Love
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Der Roman The Girls Ghostbusting Agency Crazy Spooky Love von Josie Silver ist der erste Band einer Paranormal Romance-Trilogie. Melody Bittersweet kann tote Menschen sehen und mit ihnen sprechen. Sie ...

Der Roman The Girls Ghostbusting Agency Crazy Spooky Love von Josie Silver ist der erste Band einer Paranormal Romance-Trilogie. Melody Bittersweet kann tote Menschen sehen und mit ihnen sprechen. Sie gründet mit ihrer besten Freundin Melody die Girls Ghostbusting Agency. Zusammen mit ihr, Artie, einem Auszubildenden als Geisterjäger, und dem Mops Lestat, bekommen sie ihren ersten Auftrag: Ein altes Herrenhaus von drei toten Brüdern befreien, einer der Brüder wurde ermordet und der Mord wurde nie aufgeklärt. Diesen Auftrag will auch Melodys Ex, Leo Dark, bekommen, der immer noch sehr gut aussieht, aber sich selbst einfach am nächsten ist. Und dann taucht auch noch Fletcher auf, ein Journalist, der Melody einfach nur den Kopf verdreht.

Das Buch hat mir gut gefallen. Es hat mich leicht und locker und humorvoll unterhalten. Man kann der Geschichte leicht folgen und Melody war mir von Anfang an sympathisch. Für mich stand allerdings nicht die Liebesgeschichte im Vordergrund, sondern eher der Humor des Buches. Die Idee, mit Geistern zu sprechen, und einen alten Mordfall aufzuklären, damit alle ihre Ruhe finden, fand ich sehr gut und auch gelungen.

Gerne vergebe ich für dieses Buch 4 Sterne.

Veröffentlicht am 02.03.2026

Rückschau aufs Leben

Ein Versuch, meine Liebe zu ordnen
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Der Roman Ein Versuch, meine Liebe zu ordnen handelt von der Autorin, Christien Brinkgreve selber, die nach dem Tod ihres Mannes das gemeinsame Haus ausräumt und über ihr Leben, ihre Ehe nachdenkt.

Der ...

Der Roman Ein Versuch, meine Liebe zu ordnen handelt von der Autorin, Christien Brinkgreve selber, die nach dem Tod ihres Mannes das gemeinsame Haus ausräumt und über ihr Leben, ihre Ehe nachdenkt.

Der Roman ist in der Ich-Form geschrieben, alle darin vorkommenden Personen werden namentlich nicht genannt, mein Mann, meine Schwester, es kam mir beim Lesen sehr anonym vor. Ich persönlich hatte das Gefühl, dass sämtliche Gedankengänge von der Autorin zu Papier gebracht worden sind, vielen nachvollziehbar, verständlich, jedoch für mich ohne roten Faden. gerade im letzen drittel des Buches hatte ich Mühe, Allem zu folgen und gedanklich mitzukommen.

Es ist ein leises Buch, ohne Spannung, für mich zu unspektakulär, so dass ich mich zum Schluss zum Weiterlesen zwingen musste.

Da jedoch viele Gedankengänge sehr realistisch und nachvollziehbar waren, kann ich maximal 3 Sterne vergeben. Unbedingt weiterempfehlen würde ich es nicht.

Veröffentlicht am 01.03.2026

Schöner Feel-Good-Roman

Ein Zuhause im Frühling
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Der Roman Ein Zuhause im Frühling handelt von Ella, die sich für eine Auszeit im Haus Tante derzeit auf Kreuzfahrt ist, kann Ella nebenbei das Haus hüten und auf den Hund aufpassen, anfangs nur unter Protest. ...

Der Roman Ein Zuhause im Frühling handelt von Ella, die sich für eine Auszeit im Haus Tante derzeit auf Kreuzfahrt ist, kann Ella nebenbei das Haus hüten und auf den Hund aufpassen, anfangs nur unter Protest. Eigentlich wollte sie nur allein sein, will über ihre Künstler-Krise und ihre On-Off-Beziehung nachdenken. Allerdings halten der Hund und die Dorfbewohner sie so auf Trab, dass an Ruhe nicht zu denken ist. Aber langsam verliebt sich Ella in den Ort und in den Zusammenhalt des Dorfes. Auch der Tierarzt hat es ihr angetan.

Ach, einfach ein schöner Roman, Ella ist einem sofort sympathisch. Das Buch liest sich leicht und locker, man kommt schnell in die Geschichte rein und erfährt das Leben in Wilsgrave. Ohne viel Spannung liest sich das Buch mit Humor und Gefühl und man selber verspürt den Drang nach solch einem entschleunigten Leben.

Ein ruhiges Buch, das schöne und ruhige Gedanken hinterlässt.

Kann ich nur empfehlen.