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Veröffentlicht am 21.03.2025

Ein fesselnder Thriller zwischen Traum und Albtraum

Der Nachtgänger
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Meine Meinung und Inhalt

Lars Keplers neuester Thriller hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen. Ich habe schon einige Bücher von Kepler gelesen und bin wirklich ein Fan von den Werken. ...

Meine Meinung und Inhalt

Lars Keplers neuester Thriller hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen. Ich habe schon einige Bücher von Kepler gelesen und bin wirklich ein Fan von den Werken.

Diesmal beginnt die Geschichte um den "Nachtgänger" mit einem grausamen Fund: ein blutgetränkter Wohnwagen, eine zerstückelte Leiche – und ein junger Mann, der schlafend inmitten dieses Albtraums liegt. Er leidet an Somnambulismus, was ihn sowohl zum Verdächtigen als auch zum möglichen Zeugen macht.

Besonders fasziniert hat mich die düstere Atmosphäre, die sich durch das ganze Buch zieht. Die Ermittlungen von Joona Linna sind spannend und psychologisch tiefgründig, vor allem durch die Zusammenarbeit mit einem Hypnotiseur, die neue, unheimliche Einblicke eröffnet. Immer wieder verschwimmen die Grenzen zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein, Realität und Wahn – was mich als Leser ständig zweifeln ließ, wem man trauen kann.

Die Handlung ist rasant und voller unerwarteter Wendungen. Gerade wenn ich dachte, die Lösung zu erahnen, überraschte mich die Geschichte erneut. Der Schreibstil ist packend, fast schon filmisch, sodass ich die düsteren Szenen förmlich vor mir sehen konnte.

„Der Nachtgänger“ ist für mich ein herausragender Thriller, der tief in die Abgründe der menschlichen Psyche eintaucht. Spannung, psychologische Raffinesse und ein packendes Finale machen das Buch zu einem echten Pageturner.


Inhalt

Der Alarm kommt in der Nacht. Auf einem Stockholmer Campingplatz wurden Einbrecher gesichtet. Vor Ort bietet sich der Polizei in einem Wohnwagen dann ein grauenvoller Anblick. Alles ist in Blut getränkt, der Boden, die Wände, alles. Hier wurde offenbar ein Mensch zerstückelt. Und da ist noch jemand, ein junger Mann im Tiefschlaf, dessen Kopf auf einem abgehackten Arm ruht. Wie sich herausstellt, ist es der Sohn eines berühmten Schriftstellers, der an Somnambulismus leidet. Wegen seiner Krankheit kann er Täter oder Zeuge des Gemetzels sein. Kommissar Joona Linna übernimmt den Fall und ahnt nach dem Verhör und dank des Hypnotiseurs Bark, dass dies erst der Beginn einer brutalen Mordserie ist ...


Über Lars Kepler

Gemeinsam schreibt es sich noch besser: Lars Kepler ist das Pseudonym des schwedischen Ehepaares Alexandra und Alexander Ahndoril. Ihr Debüt "Der Hypnotiseur" war in Schweden sensationell erfolgreich und das Buchereignis des Jahres.

Der Roman erscheint in über dreißig Ländern. Gleichzeitig bildete er den Auftakt um die Krimireihe um Kommissar Joona Linna.

Die Bücher der Ahndorils wurden mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet. Das Ehepaar lebt mit seinen drei Kindern in Stockholm.


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  • Spannung
Veröffentlicht am 18.03.2025

Ein intensives Debüt über Freundschaft, Selbstfindung und Schmerz

Erdbeeren und Zigarettenqualm
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Meine Meinung und Inhalt

"In deinem Inneren empfindest du es als zutiefst beschämend, etwas zu genießen und das auch zuzugeben. Du bist ganz anders als Ella, die schnell und offen weint und ohne einen ...

Meine Meinung und Inhalt

"In deinem Inneren empfindest du es als zutiefst beschämend, etwas zu genießen und das auch zuzugeben. Du bist ganz anders als Ella, die schnell und offen weint und ohne einen Hauch von Ironie uncoole Musik hört. Du hast noch nie irgendetwas getan, ohne Sorge zu haben, es könnte falsch sein." (ZITAT)

Madeline Dochertys Debütroman "Erdbeeren und Zigarettenqualm" bietet einen schonungslosen Einblick in das Leben einer jungen Frau, die zwischen Selbstfindung, intensiver Freundschaft und den Herausforderungen einer chronischen Krankheit balanciert. Einer Krankheit, von der mehr Frauen betroffen sind und vielleicht zu weniger darüber gesprochen wird.

Die Protagonistin teilt ihre intimsten Erlebnisse, wie den Verlust ihrer Jungfräulichkeit, sofort mit ihrer besten Freundin Ella. Diese enge Bindung wird jedoch durch exzessiven Alkoholkonsum, wilde Partys und nächtliche Anrufe auf eine harte Probe gestellt, wodurch die Grenzen ihrer Beziehung zunehmend verschwimmen.

Besonders hervorzuheben ist Dochertys Entscheidung, die Geschichte in der Du-Perspektive zu erzählen. Dieser erzählerische Kniff zieht die Lesenden direkt in die Gefühlswelt der Protagonistin und schafft eine intensive Nähe. Der rohe und ehrliche Schreibstil der Autorin ermöglicht es, Themen wie Frausein, Intimität und die Auswirkungen chronischer Erkrankungen authentisch zu erleben.


Insgesamt überzeugt "Erdbeeren und Zigarettenqualm" als beeindruckendes Debüt, das die Höhen und Tiefen des Erwachsenwerdens,


"Du dachtest, mit deinem achtzehnten Geburtstag würden sich alle Probleme lösen, und der Besitz eines gültigen Personalausweises wäre der einzige Talisman, den du für ein aufregendes Leben bräuchtest, ein Leben, in dem du über Macht und Einfluss verfügst und dich bedienen lassen kannst. Heutzutage vermisst du die Qualen der Jugend und würdest sofort wieder dorthin zurückkehren, um der Realität des Erwachenseins zu entkommen." (ZITAT)


sowie die Intensität von Freundschaften und die Herausforderungen des Lebens mit einer chronischen Krankheit eindrucksvoll beleuchtet. Ein Buch, das nachhallt und zum Nachdenken anregt.


Inhalt

Du verlierst deine Jungfräulichkeit an einen Jungen aus deinem Gendertheorieseminar, und die erste Person, der du davon erzählst, ist Ella.
Ella ist mit dir auf der Party, als du zum ersten Mal ein Mädchen küsst. Und Ella bringt dich in die Notaufnahme, als du die erste Diagnose erhältst. In den nächsten Jahren hast du eine Reihe von Beziehungen und Jobs, lebst ein schnelles, unstetes Leben, aber du kannst dich immer darauf verlassen, dass Ella für dich da ist – bis der Alkoholkonsum und die Partys, die Krankenhausbesuche und die nächtlichen Anrufe die Grenzen eurer Freundschaft verwischen und daraus etwas Unausgewogenes und Fragiles entsteht, das Gefahr läuft, ganz zu zerbrechen.
Das Schlimme daran ist, dass du es kommen siehst. Das Schlimmste daran ist, dass du nicht weißt, wie du es verhindern kannst ...


Über die Autorin

Madeline Docherty ist 23 und lebt in Glasgow. »Erdbeeren und Zigarettenqualm« schrieb sie, um ihre eigenen Erfahrungen mit dem Frausein und chronischer Krankheit zu verarbeiten. Sie gewann den Preis der North Literary Agency der Universität Glasgow. Docherty arbeitet in der Kommunikationsbranche und leitet Workshops in Kreativem Schreiben für die Charity-Organisation Mind Waves.



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Veröffentlicht am 10.03.2025

Eine nachdenkliche Sammlung

Nach Innen
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Meine Meinung und Inhalt

"Nach Innen" von Yung Pueblo ist eine Sammlung von Gedichten, die sich mit Themen wie Selbstliebe, Heilung und dem Loslassen von negativen Gedanken und Gefühlen beschäftigen. ...

Meine Meinung und Inhalt

"Nach Innen" von Yung Pueblo ist eine Sammlung von Gedichten, die sich mit Themen wie Selbstliebe, Heilung und dem Loslassen von negativen Gedanken und Gefühlen beschäftigen. Die Texte sind einfach geschrieben und laden dazu ein, über das eigene Leben und das eigene Wachstum nachzudenken.

Die meisten Gedichte haben mich wirklich berührt und zum Nachdenken angeregt. Besonders die Teile, die das Thema Selbstheilung behandeln, fand ich sehr hilfreich. Yung Pueblo spricht oft davon, wie wichtig es ist, sich selbst zu akzeptieren und negative Gedanken loszulassen. Diese Botschaften sind für mich sehr relevant und machen das Buch zu einem guten Begleiter für jeden, der mehr über sich selbst erfahren möchte.

Allerdings gibt es auch Passagen, die für mich nicht ganz so stark waren. Einige Gedichte wirken etwas zu allgemein und weniger tiefgehend. Ich hatte manchmal das Gefühl, dass sie nicht wirklich zu mir durchdringen, was schade war.

Insgesamt würde ich Nach Innen mit 3 von 5 Sternen bewerten. Es ist ein schönes Buch mit vielen inspirierenden Gedanken, aber nicht jedes Gedicht hat mich auf die gleiche Weise erreicht. Wenn man auf der Suche nach einer einfachen und zugänglichen Sammlung von Gedanken über Selbstreflexion und Heilung ist, ist dieses Buch auf jeden Fall einen Blick wert.


Über den Autor

Diego Perez, Bestsellerautor und Poetry-Star, wurde in Ecuador geboren und wanderte als Kind in die USA ein. Er wuchs in Boston auf und studierte an der Wesleyan University. Seine erste beiden Bücher „Inward“ und „Clarity & Connection“ erlangten sofort den Bestsellerstatus. Mit der englischsprachigen Ausgabe von „Love Revolution“ landete er anschließend auf Platz 1 der New-York-Times-Bestsellerliste. Als Yung Pueblo ist er darüber hinaus sehr erfolgreich in den sozialen Netzwerken unterwegs und hat mit über zwei Millionen Abonnenten seine größte Fangemeinde auf Instagram. Er lebt heute im Westen von Massachusetts, wo er gemeinsam mit seiner Frau ein ruhiges Leben führt und täglich meditiert.


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Veröffentlicht am 10.03.2025

Idole, Fandom und Selbstfindung

I Was Born for This (deutsche Ausgabe)
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Meine Meinung und Inhalt

"I Was Born for This" von Alice Oseman hat mich auf eine Reise in die Welt der Musik, der Idole und vor allem der Selbstfindung mitgenommen. Im Mittelpunkt stehen Angel und Jimmy ...

Meine Meinung und Inhalt

"I Was Born for This" von Alice Oseman hat mich auf eine Reise in die Welt der Musik, der Idole und vor allem der Selbstfindung mitgenommen. Im Mittelpunkt stehen Angel und Jimmy – zwei sehr unterschiedliche, aber dennoch miteinander verbundene Charaktere. Angel ist eine leidenschaftliche Fangirl, die alles für ihre Lieblingsband gibt. Jimmy hingegen ist der Frontmann der Band, der hinter dem Rampenlicht mit Ängsten und Unsicherheiten kämpft. Ihre Geschichten verflechten sich auf eine Art und Weise, die mich von Anfang bis Ende fesselte.

Was mich an diesem Buch besonders berührt hat, ist die Art und Weise, wie Oseman die Faszination von Fandoms darstellt. Die intensiven, fast schon obsessiven Gefühle, die Angel für „The Ark“ hat, sind so realistisch beschrieben, dass ich mich als Leser selbst darin wiedererkennen konnte – sei es bei Musik, Serien oder auch Menschen, die einen besonderen Platz im eigenen Leben einnehmen. Aber das Buch geht noch weiter und zeigt auch die Kehrseite dieser Bewunderung.

Osemans Schreibstil ist warm und gleichzeitig präzise. Sie schafft es, die Gedanken und Gefühle ihrer Charaktere so authentisch darzustellen, dass ich mich immer wieder in ihre Situationen hineinversetzen konnte.

Der Roman ist nicht nur eine Geschichte über Musik und Ruhm, sondern auch eine über die Suche nach dem eigenen Platz in der Welt.

I Was Born for This hat mich nicht nur zum Lachen gebracht, sondern mir auch tiefe Einsichten in die Komplexität menschlicher Beziehungen und den Preis des Ruhms gegeben. Es ist ein Buch, das mich noch lange begleitet hat und das für jeden, der sich mit den Themen Fandom, Identität und dem Leben in der Öffentlichkeit auseinandersetzen möchte, eine spannende und ehrliche Lektüre ist.

Über die Autorin

Alice Oseman veröffentlichte den ersten Roman, als sie 19 war. Inzwischen sind drei weitere Jugendromane erschienen sowie die erfolgreiche Webcomicserie Heartstopper.

Alice starrt am liebsten stundenlang auf einen Computerbildschirm, stellt dabei die menschliche Existenz in Frage und tut alles Mögliche, um einen ordentlichen Bürojob zu vermeiden.

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Veröffentlicht am 10.03.2025

Ein Klassiker der feministischen Literatur

Play It As It Lays
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Meine Meinung und Inhalt

Play It As It Lays hat mich auf eine raue, ungeschönte Reise durch das Leben von Maria Wyeth mitgenommen. Sie ist eine Schauspielerin, die in Hollywood lebt, aber nichts an ihrem ...

Meine Meinung und Inhalt

Play It As It Lays hat mich auf eine raue, ungeschönte Reise durch das Leben von Maria Wyeth mitgenommen. Sie ist eine Schauspielerin, die in Hollywood lebt, aber nichts an ihrem Leben fühlt sich glamourös an. Statt Erfolg und Glück erlebt sie Leere, Einsamkeit und Orientierungslosigkeit.

Didion schreibt auf eine knappe und direkte Art, die mich sofort in die Geschichte gezogen hat.

Die kurzen Kapitel und die oft sprunghafte Erzählweise spiegeln Marias innere Zerrissenheit wider. Sie verbringt viel Zeit damit, ziellos durch Kalifornien zu fahren – ein starkes Bild für ihre innere Leere.


Der Roman ist düster und zeigt eine Welt voller Oberflächlichkeit und Selbstzerstörung. Hollywood wirkt hier nicht wie ein Traumort, sondern wie ein kalter, emotionsloser Ort, an dem Menschen benutzt und fallen gelassen werden. Ich fand es faszinierend, wie Didion die glitzernde Fassade aufbricht und die Abgründe dahinter sichtbar macht.

Besonders eindrucksvoll ist Marias Haltung zum Leben: Sie glaubt nicht daran, dass gute Dinge passieren, sondern nur daran, dass es Strafen gibt. Dieser Nihilismus durchzieht das gesamte Buch und macht es zu einer schonungslosen, aber sehr eindringlichen Lektüre.

Play It As It Lays ist keine leichte Kost. Es gibt keine große Handlung oder klassische Spannung, sondern ein intensives Stimmungsbild. Der Roman hat mich nachdenklich gemacht und mir lange nach dem Lesen nicht aus dem Kopf gegangen. Wer sich auf eine tiefgründige, melancholische Geschichte einlassen kann, wird hier ein starkes und eindrucksvolles Buch finden.


Über die Autorin

Joan Didion, geboren am 5. Dezember 1934 in Sacramento, ist eine US-amerikanische Schriftstellerin und Journalistin. Sie studierte Literatur an der University of California und fing nach ihrem Abschluss an für die Vogue zu arbeiten. Darüber hinaus schrieb sie zusammen mit ihrem Eheman zahlreiche Drehbücher für Theaterstücke und Fernsehfilme.

Ihr literarisches Schaffen umfasst berühmte Verschwörungstheorien und Soziopathen der Geschichte. So wurde sie, dank ihrer erfolgreichen Werke schnell zu einem festen Bestandteil der amerikanischen Literatur-Szene. Für ihre herausragenden Werke wurde sie bereits mit dem National Book Award ausgezeichnet.

Heute schreibt sie regelmäßig für renommierte Zeitschriften und Zeitungen, wie den New York Review of Books und den New Yorker. Heute lebt sie zusammen mit ihrer Familie in New York.


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