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Veröffentlicht am 27.02.2025

Eine poetische Erzählung mit Tiefgang

Gespräche auf dem Meeresgrund
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Meine Meinung und Inhalt

In Gespräche auf dem Meeresgrund von Root Leeb begegnen sich drei verstorbene Seelen auf dem Grund des Mittelmeers: der Eine, der Andere und die Dritte. Sie teilen ihre Lebensgeschichten ...

Meine Meinung und Inhalt

In Gespräche auf dem Meeresgrund von Root Leeb begegnen sich drei verstorbene Seelen auf dem Grund des Mittelmeers: der Eine, der Andere und die Dritte. Sie teilen ihre Lebensgeschichten und reflektieren über Themen wie Flucht, Ungerechtigkeit und persönliche Schicksale. Die Autorin nutzt dabei eine bildhafte Sprache und integriert mythologische Elemente, was der Erzählung eine besondere Atmosphäre verleiht.

Obwohl die Grundidee faszinierend ist, bleibt die Umsetzung stellenweise oberflächlich. Die angesprochenen Themen werden oft nur angerissen, ohne in die Tiefe zu gehen. Zudem wirken einige Dialoge konstruiert und weniger authentisch. Dennoch bietet das Buch interessante Denkanstöße und überzeugt durch seine künstlerische Gestaltung mit Illustrationen der Autorin.

Insgesamt ist Gespräche auf dem Meeresgrund eine lesenswerte Erzählung, die jedoch ihr volles Potenzial nicht ganz ausschöpft.


Über die Autorin

Geb.1955 in Würzburg Studium Germanistik und Philosophie in München M.A. Studium Sozialpädagogik in München Dipl. Soz.Päd.FH Deutschlehrerin für Ausländer, Straßenbahnfahrerin seit 1991 freischaffende Autorin und Künstlerin

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Veröffentlicht am 25.02.2025

Ein eindringlicher Roman über Isolation und Umweltzerstörung

Rosa Schleim
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Meine Meinung und Inhalt

In Rosa Schleim entführt die uruguayische Autorin Fernanda Trías die Leser:innen in eine namenlose Hafenstadt, die von einer mysteriösen Umweltkatastrophe heimgesucht wird. Ein ...

Meine Meinung und Inhalt

In Rosa Schleim entführt die uruguayische Autorin Fernanda Trías die Leser:innen in eine namenlose Hafenstadt, die von einer mysteriösen Umweltkatastrophe heimgesucht wird. Ein roter Wind trägt eine Krankheit vom Meer ins Landesinnere, was zu einem massiven Fischsterben und dem Zusammenbruch der städtischen Infrastruktur führt. Inmitten dieses Chaos begleitet man eine namenlose Ich-Erzählerin, die zwischen ihrer isolierten Mutter, ihrem erkrankten Ex-Mann und einem Kind, das nicht ihr eigenes ist, hin- und hergerissen ist. Dieses Kind leidet an einer seltenen Krankheit, die ständigen Hunger verursacht, was die ohnehin angespannte Situation weiter kompliziert.

Trías gelingt es meisterhaft, die düstere Atmosphäre einer Stadt im Niedergang mit poetischer Sprache zu vermitteln. Die Protagonistin reflektiert über ihre zerbrochenen Beziehungen und die bröckelnde Welt um sie herum, während sie versucht, in einer zunehmend feindlichen Umgebung zu überleben. Der Titel "Rosa Schleim" bezieht sich auf ein künstliches Nahrungsmittel, das in der Krise zur Hauptnahrungsquelle wird und symbolisiert die Dekadenz und den Verfall der Gesellschaft.

Obwohl der Roman vor der COVID--Pandemie geschrieben wurde, weist er bemerkenswerte Parallelen zu aktuellen globalen Krisen auf, insbesondere in Bezug auf Isolation, Angst und den Umgang mit unbekannten Bedrohungen. Trías' Fähigkeit, eine solch bedrückende Thematik mit lyrischer Eleganz zu behandeln, macht Rosa Schleim zu einem herausragenden Werk der zeitgenössischen Literatur.

Für Leser:innen, die sich für dystopische Szenarien und tiefgründige Charakterstudien interessieren, bietet dieser Roman eine fesselnde und nachdenklich stimmende Lektüre.


Über die Autorin

Fernanda Trías, geboren 1976 in Montevideo, lebte im Rahmen von Stipendien und Forschungsaufenthalten im Süden Frankreichs, in London, Berlin und Buenos Aires. An der New York University studierte sie Kreatives Schreiben. Für Rosa Schleim wurde sie 2021 mit dem Sor Juana Inés de la Cruz Preis ausgezeichnet. Derzeit lehrt sie Kreatives Schreiben an der Universidad de los Andes in Bogotá, Kolumbien.


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Veröffentlicht am 25.02.2025

Ein packender Trip ins Harlem der 1970er Jahre

Die Regeln des Spiels
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In Die Regeln des Spiels führt Colson Whitehead die Geschichte von Ray Carney fort, einem Möbelhändler, der sich eigentlich von kriminellen Geschäften fernhalten will – doch das ist in Harlem nicht so ...

In Die Regeln des Spiels führt Colson Whitehead die Geschichte von Ray Carney fort, einem Möbelhändler, der sich eigentlich von kriminellen Geschäften fernhalten will – doch das ist in Harlem nicht so einfach. Der Roman spielt in den Jahren 1971, 1973 und 1976 und zeigt, wie sich Carney immer wieder mit der Unterwelt der Stadt auseinandersetzen muss.

Im ersten Teil gerät er in Schwierigkeiten, weil er seiner Tochter Konzertkarten für die Jackson 5 besorgen will. Im zweiten Teil geht es um den Rausschmeißer Pepper, der eine verschwundene Schauspielerin sucht. Und im dritten Teil erlebt Harlem eine Welle von Brandstiftungen, während Carney versucht, sich und seine Familie zu schützen.

Whitehead beschreibt das Harlem der 70er Jahre sehr lebendig – mit all seinen Problemen, aber auch mit seinem Charme. Der Schreibstil ist direkt, manchmal humorvoll, aber immer mit einem ernsten Unterton. Die Figuren sind spannend und wirken sehr echt.

Die Regeln des Spiels ist ein fesselndes Buch über Kriminalität, Familie und das harte Leben in Harlem. Es ist unterhaltsam, aber auch nachdenklich – und absolut lesenswert.

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Veröffentlicht am 25.02.2025

Loslassen und Heilung – Ein Buch, das berührt

When You're Ready, This Is How You Heal
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Meine Meinung und Inhalt

When You're Ready, This Is How You Heal von Brianna Wiest ist eine Sammlung tiefgehender Essays über den Prozess der Selbstheilung. Es ist kein klassischer Ratgeber, sondern eher ...

Meine Meinung und Inhalt

When You're Ready, This Is How You Heal von Brianna Wiest ist eine Sammlung tiefgehender Essays über den Prozess der Selbstheilung. Es ist kein klassischer Ratgeber, sondern eher eine Einladung, sich bewusst mit den eigenen inneren Wunden auseinanderzusetzen und zu lernen, sie nicht als Schwäche, sondern als Teil des eigenen Wachstums zu begreifen.

Wiest schreibt in einer klaren, einfühlsamen Sprache, die mich immer wieder zum Nachdenken bringt. Sie erinnert daran, dass Heilung kein geradliniger Weg ist – manchmal fühlt es sich an, als würde man zurückfallen, aber in Wahrheit bewegt man sich vorwärts. Besonders beeindruckt hat mich, wie sie betont, dass Loslassen nicht bedeutet, zu vergessen oder Schmerz zu verdrängen, sondern ihn anzunehmen und in etwas Neues zu verwandeln.

Jeder Essay wirkt wie ein kleines Gespräch mit einer guten Freundin, die genau die richtigen Worte findet, wenn man sie am meisten braucht. Es ist ein Buch, das mich ermutigt, alte Denkmuster zu hinterfragen und mit mehr Mitgefühl für mich selbst durchs Leben zu gehen.

When You're Ready, This Is How You Heal ist für mich mehr als nur ein Buch – es ist ein Begleiter in schwierigen Zeiten und eine Erinnerung daran, dass Heilung möglich ist, wenn man bereit ist, sich ihr zu öffnen.



Über die Autorin

Brianna Wiest ist die Autorin des SPIEGEL-Nummer-1-Bestsellers »101 Essays, die dein Leben verändern werden«, »The Mountain Is You« und »When You‘re Ready, This Is How You Heal«. Sie schreibt unter anderem für Forbes und The Huffington Post über Achtsamkeit, Spiritualität und Selbstoptimierung. Mit ihren Texten und Büchern erreicht sie weltweit eine große Leserschaft.

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Veröffentlicht am 25.02.2025

Einfühlsam und intensiv

Luftpolster
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Meine Meinung und Inhalt

In Luftpolster nimmt Lena-Marie Biertimpel die Leser:innen mit auf eine emotionale Reise durch die Gedankenwelt einer jungen Frau, die in einer psychiatrischen Klinik aufgenommen ...

Meine Meinung und Inhalt

In Luftpolster nimmt Lena-Marie Biertimpel die Leser:innen mit auf eine emotionale Reise durch die Gedankenwelt einer jungen Frau, die in einer psychiatrischen Klinik aufgenommen wird. In kurzen, eindringlichen Szenen schildert die Autorin den Alltag auf der Station, Begegnungen mit Mitpatient:innen und das Ringen mit der eigenen Vergangenheit.

Der Roman ist in einer schnörkellosen, direkten Sprache geschrieben, die die Intensität der Gefühle verstärkt. Die Hauptfigur reflektiert über ihre Kindheit, ihre Familie und frühere Beziehungen – immer auf der Suche nach Halt und Verständnis. Dabei gelingt es Biertimpel, psychische Erkrankungen nicht klischeehaft, sondern authentisch und vielschichtig darzustellen.

Besonders eindrucksvoll ist die Atmosphäre des Buches: Die Isolation, die Routinen der Klinik und die Gespräche mit anderen Patient:innen lassen den Leser tief in die innere Zerrissenheit der Protagonistin eintauchen. Luftpolster ist kein leichtes Buch, aber ein wichtiges, das zeigt, wie schwer und gleichzeitig hoffnungsvoll der Weg zur Heilung sein kann.

Ein berührender, poetischer Roman, der nachwirkt und zum Nachdenken anregt.

Über die Autorin

Lena-Marie Biertimpel, 1991 in Hamburg geboren, lebt in Wien und studiert Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst. Sie schreibt Theatertexte und Prosa, veröffentlichte in Literaturzeitschriften und Anthologien. »Luftpolster« ist ihr erster Roman, für den sie das Start-Stipendium des österreichischen Bundeskanzleramts erhielt.

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