Ein packender Trip ins Harlem der 1970er Jahre
In Die Regeln des Spiels führt Colson Whitehead die Geschichte von Ray Carney fort, einem Möbelhändler, der sich eigentlich von kriminellen Geschäften fernhalten will – doch das ist in Harlem nicht so ...
In Die Regeln des Spiels führt Colson Whitehead die Geschichte von Ray Carney fort, einem Möbelhändler, der sich eigentlich von kriminellen Geschäften fernhalten will – doch das ist in Harlem nicht so einfach. Der Roman spielt in den Jahren 1971, 1973 und 1976 und zeigt, wie sich Carney immer wieder mit der Unterwelt der Stadt auseinandersetzen muss.
Im ersten Teil gerät er in Schwierigkeiten, weil er seiner Tochter Konzertkarten für die Jackson 5 besorgen will. Im zweiten Teil geht es um den Rausschmeißer Pepper, der eine verschwundene Schauspielerin sucht. Und im dritten Teil erlebt Harlem eine Welle von Brandstiftungen, während Carney versucht, sich und seine Familie zu schützen.
Whitehead beschreibt das Harlem der 70er Jahre sehr lebendig – mit all seinen Problemen, aber auch mit seinem Charme. Der Schreibstil ist direkt, manchmal humorvoll, aber immer mit einem ernsten Unterton. Die Figuren sind spannend und wirken sehr echt.
Die Regeln des Spiels ist ein fesselndes Buch über Kriminalität, Familie und das harte Leben in Harlem. Es ist unterhaltsam, aber auch nachdenklich – und absolut lesenswert.