Warum ich dieses Buch leider abbrechen musste…
Missing Page - Tödliche WorteWas einem als Erstes bei dem Buch ins Auge springt, ist wohl die Aufmachung: ein wunderschönes Cover und ein noch verführerischer Farbschnitt. Nachdem ich von ihrem Debütroman begeistert war und mir auch ...
Was einem als Erstes bei dem Buch ins Auge springt, ist wohl die Aufmachung: ein wunderschönes Cover und ein noch verführerischer Farbschnitt. Nachdem ich von ihrem Debütroman begeistert war und mir auch bei diesem der Klappentext gefiel, musste ich es unbedingt lesen.
Gleich zu Beginn lernen wir Toni und einige andere Charaktere kennen, die ebenfalls an dem Schreibworkshop teilnehmen. Das Setting klingt im ersten Moment sehr vielversprechend, mit dem alten Herrenhaus mitten in Schottland, wo weit und breit nichts weiter als Ländereien sind. Gleiches gilt für die etwas verschrobenen Angestellten und den Hausherren selbst. Erst mit der Zeit erfahren wir, warum diese sich so seltsam verhalten.
Deshalb war ich zu Beginn Feuer und Flamme und wollte unbedingt wissen, welche Wendungen es in dem Buch noch gibt und wie sich das Ganze entwickelt.
Nach einer Weile fand ich die Geschehnisse jedoch sehr in die Länge gezogen und auch die Spannung lies mehr und mehr nach. Nachdem eine Leichte gefunden wurde und die Jugendlichen nicht den Erwachsenen Bescheid geben, sondern das Opfer verbergen, kamen bei mir die ersten Zweifel am Inhalt des Buches auf. Die hier durchgeführte Leichenschau durch die Jugendlichen fand ich dann mehr als makaber und irgendwie suspekt. Ebenso die ständigen Wiederholungen, dass Toni sich jetzt als Hobby-Kommissarin versucht und sie in dauernder Angst lebt, dass Jemand die Leiche entdeckt, bevor sie das Rätsel aufgeklärt hat, waren mir dann einfach zu viel. Auch wenn es sich um ein Jugendbuch handelt, sind bei mir irgendwann gewisse Grenzen erreicht. Gerade, wenn es sich um ernsthafte Angelegenheiten handelt, wo Kinder plötzlich erwachsen wirken wollen…