Erfrischend anders und spannend bis zum Schluss
Serial Killer Support Group - Diese Selbsthilfegruppe ist tödlichNachdem ihre Schwester Mira brutal ermordet wurde und die offiziellen Ermittlungen der Polizei ins Stocken geraten, weigert sich die Protagonistin Cyra, tatenlos zuzusehen. Angetrieben von tiefer Wut und ...
Nachdem ihre Schwester Mira brutal ermordet wurde und die offiziellen Ermittlungen der Polizei ins Stocken geraten, weigert sich die Protagonistin Cyra, tatenlos zuzusehen. Angetrieben von tiefer Wut und dem Drang nach Gerechtigkeit, nutzt sie Insider-Informationen ihres Freundes Eli, der bei der Polizei arbeitet. Er stößt auf die Existenz eines exklusiven Netzwerks von Mördern. Um den Täter auf eigene Faust zu entlarven, schleust sich Cyra als vermeintliche Gleichgesinnte in die Gruppe ein und muss dafür eine gefährliche Aufnahmeprüfung bestehen. Sie begibt sich als einzige Frau mitten in ein Haifischbecken voller unberechenbarer Psychopathen.
Die Geschichte ist extrem packend geschrieben und baut eine beklemmende Atmosphäre auf. Was diesen Thriller aber besonders auszeichnet, sind die unzähligen unvorhergesehenen Wendungen. Jedes Mal, wenn ich dachte, ich hätte das Puzzle durchschaut, hat die Autorin den Spieß wieder umgedreht. Einzig das Finale war ein wenig vorhersehbar und für meinen Geschmack etwas zu offensichtlich. Was den Lesespaß jedoch nicht mindert.
Ein riesiges Highlight waren für mich die Figuren, da alle sehr unterschiedlich in ihren ‚Vorlieben‘ und Handlungen sind. Die schrittweise Enthüllung deren persönlicher Geschichten und Anfänge haben zum Gesamtbild beigetragen.
Meine Lieblinge waren dabei Cyra und Lampert, denen ich zugern ein etwas anderes Ende zugedacht hätte – selbst wenn es vielleicht etwas makaber ist, das an dieser Stelle zu erwähnen.
Das Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite absolut gefesselt, was vor allem an der Idee liegt: eine geheime Selbsthilfegruppe, in der sich Serienmörder über ihre Taten austauschen und sich gegenseitig Tipps geben.