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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.05.2026

Warum ich dieses Buch leider abbrechen musste…

Missing Page - Tödliche Worte
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Was einem als Erstes bei dem Buch ins Auge springt, ist wohl die Aufmachung: ein wunderschönes Cover und ein noch verführerischer Farbschnitt. Nachdem ich von ihrem Debütroman begeistert war und mir auch ...

Was einem als Erstes bei dem Buch ins Auge springt, ist wohl die Aufmachung: ein wunderschönes Cover und ein noch verführerischer Farbschnitt. Nachdem ich von ihrem Debütroman begeistert war und mir auch bei diesem der Klappentext gefiel, musste ich es unbedingt lesen.

Gleich zu Beginn lernen wir Toni und einige andere Charaktere kennen, die ebenfalls an dem Schreibworkshop teilnehmen. Das Setting klingt im ersten Moment sehr vielversprechend, mit dem alten Herrenhaus mitten in Schottland, wo weit und breit nichts weiter als Ländereien sind. Gleiches gilt für die etwas verschrobenen Angestellten und den Hausherren selbst. Erst mit der Zeit erfahren wir, warum diese sich so seltsam verhalten.
Deshalb war ich zu Beginn Feuer und Flamme und wollte unbedingt wissen, welche Wendungen es in dem Buch noch gibt und wie sich das Ganze entwickelt.
Nach einer Weile fand ich die Geschehnisse jedoch sehr in die Länge gezogen und auch die Spannung lies mehr und mehr nach. Nachdem eine Leichte gefunden wurde und die Jugendlichen nicht den Erwachsenen Bescheid geben, sondern das Opfer verbergen, kamen bei mir die ersten Zweifel am Inhalt des Buches auf. Die hier durchgeführte Leichenschau durch die Jugendlichen fand ich dann mehr als makaber und irgendwie suspekt. Ebenso die ständigen Wiederholungen, dass Toni sich jetzt als Hobby-Kommissarin versucht und sie in dauernder Angst lebt, dass Jemand die Leiche entdeckt, bevor sie das Rätsel aufgeklärt hat, waren mir dann einfach zu viel. Auch wenn es sich um ein Jugendbuch handelt, sind bei mir irgendwann gewisse Grenzen erreicht. Gerade, wenn es sich um ernsthafte Angelegenheiten handelt, wo Kinder plötzlich erwachsen wirken wollen…

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Veröffentlicht am 04.05.2026

Wer würde nicht gern als Housesitter einem der renommiertesten Häuser New Yorks Leben wollen?

Verschließ jede Tür
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Nachdem Jules mit einem Wimpernschlag nicht nur ihren Job, sondern auch ihren Freund verloren hatte, entdeckt sie kurz darauf eine Annonce, die ihre Träume wahrwerden lässt. Als sie kurz darauf auch noch ...

Nachdem Jules mit einem Wimpernschlag nicht nur ihren Job, sondern auch ihren Freund verloren hatte, entdeckt sie kurz darauf eine Annonce, die ihre Träume wahrwerden lässt. Als sie kurz darauf auch noch die Zusage erhält, scheint es langsam wieder in ihrem Leben bergauf zu gehen, wären da nicht die seltsamen Vorkommnisse wie die nächtlichen Geräusche in der Wohnung oder das plötzliche Verschwinden von Mitbewohnern…

Schon von Anfang an war ich bei dem Buch in seinen Bann gezogen und wollte unbedingt wissen, was es mit dem Bartholomew auf sich hat. Denn immer wieder gibt es einige Hinweise auf unerklärliche Ereignisse, die auch ich irgendwann ergründen wollte.
Das muss man dem Autor wirklich lassen: Er versteht sich sehr gut darauf, gewisse Brotkrumen zu verstreuen, dass man der Spur folgen möchte und immer wieder neue Hinweise entdeckt, ohne das Rätsel zu schnell zu lösen. Gerade als ich dachte, dass ich der Lösung ein Stück nähergekommen bin, gab es einen Twist und ich stand wieder am Anfang, was mir unglaublich viel Spaß gemacht hatte – denn mit so einem Ende hatte ich garantiert nicht gerechnet.
Die Charaktere hatte ich alle sehr gemocht. Vor allem Dylan und Bobby hatten es mir sehr angetan, auch wenn ich den beiden zu Beginn ein wenig skeptisch gegenüberstand.
Kurzzeitig fand ich es allerdings etwas schwierig nachzuvollziehen, warum Jules ihrer verschwundenen Nachbarin so hinterherjagt. Immerhin kannten sich die beiden erst einen Tag – doch irgendwie muss man hier auch den Bogen schließen, um mit den wirklich wichtigen Ereignissen fortfahren zu können.

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Veröffentlicht am 27.04.2026

Mehr Drama als Thriller

Meeresdunkel
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Was mich bei diesem Buch am meisten angesprochen hatte, war der Klappentext. Denn hier kommen verschiedene Faktoren zusammen, die einfach Bock machen: Urlaub, ein Family-Time, eine beeindruckende Finca ...

Was mich bei diesem Buch am meisten angesprochen hatte, war der Klappentext. Denn hier kommen verschiedene Faktoren zusammen, die einfach Bock machen: Urlaub, ein Family-Time, eine beeindruckende Finca mit Blick über die Bucht und dann noch eine Doppelbuchung.
Klingt zwar nicht ganz so nach Spaß, wie sich die Familie es wünschen würde, für mich als Leser aber nach einer Menge Konflikte, Spannungen und viel Potential. Gerade, wenn das Buch als Thriller-Highlight des Jahres betitelt wird.

Schon mit Beginn des Buches wird aber bewusst, dass es sich bei dem Ferienhaus nicht um einen Traum handelt, sondern viel eher um eine Bruchbude, wo ich mich niemals mit meinen Kindern hin getraut hätte. Gerade bei Löchern im Dach und feuchten Wänden schreit alles in mir nach einer von Schimmelversuchten Hütte, wo ich die Gesundheit meiner Liebsten niemals hätte aus Spiel gesetzt. Und dann dafür noch zahlen…. Nee Nee
Dennoch versprach es ein interessanter Urlaub zu werden. Doch leider wurde ich hier zunehmend enttäuscht. Denn mehr und mehr hatte ich das Gefühl, dass sich das Buch von einem Thriller in ein Buch voller Tragödien und Dramen entwickelt, was mir irgendwann einfach zu viel wurde. Gerade der letzte Teil hat es mir unglaublich schwer gemacht, hier noch Logiken und einen gewissen Wahrheitsgehalt zu erkennen. Da wirkte vieles einfach zu durcheinandergeworfen, unklar und nicht greifbar.
Eventuell lag es aber auch daran, dass einige der Hauptfiguren bis zum Schluss nur sehr blass blieben und ich daher nicht verstehen konnte, was diese zu der Handlung getrieben veranlasst hat oder woher plötzlich die Gefühlsregungen kommen. Wenn man mich fragt, hätten allein die Einführung von Juri und Hedwig genug Stoff geboten, um hier eine richtig gute und krasse Geschichte aufzubauen, aber irgendwie….

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Veröffentlicht am 11.04.2026

Gelungener und lesenswerter Jugend-Thriller

Oxford Blood (Oxford Blood 1)
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Was mich bei diesem Buch als Erstes angesprochen hat, war natürlich das Cover, wobei ich im ersten Moment dachte, dass es sich hierbei um ein Buch aus einem anderen Genre handelt.
Nachdem ich den Klappentext ...

Was mich bei diesem Buch als Erstes angesprochen hat, war natürlich das Cover, wobei ich im ersten Moment dachte, dass es sich hierbei um ein Buch aus einem anderen Genre handelt.
Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte wusste ich, dass ich es unbedingt lesen muss, da es nicht nur DarkAcademia-Vibes versprüht, sondern auch nach einem fesselnden Jugend-Thriller klingt.

Gleich zu Beginn stirbt der beste Freund unserer Protagonistin auf tragische Weise in der Erstie-Woche am Campus von Oxford. Schnell ist ihr klar, es kann sich dabei nicht um einen Unfall handeln und nachdem die Polizei den Fall zu schnell zu den Akten zu legen scheint, ermittelt Eva auf eigene Faust.
Was mir hier wirklich sehr gut gefallen hatte, war, wie gut die Autorin die Gedanken und Gefühle dargestellt hat. Beim Lesen verlieh es den Eindruck, die Ereignisse hautnah mitzuerleben, was nicht immer leicht war und unter die Haut geht. Vor allem die ersten Kapitel haben mich Eva dadurch um so nähergebracht. Wobei ich sie in manchen Situationen den örtlichen Behörden gegenüber etwas zu arrogant und überheblich fand.
Neben Eva gab es noch eine Menge andere Charaktere, die wir im Laufe des Buches besser kennenlernen – selbst George, der zu diesem Zeitpunkt bereits tot war – verbirgt viele spannende Seiten, über die ich als Leser nur zu gern mehr erfahren hätte.

Den hier dargestellten Fall fand ich äußerst eindrucksvoll.
Mir ist es dabei nicht gelungen, den wahren Täter zu ermitteln. Obwohl es einige Hinweise gab, die ich alle falsch gedeutet habe. Doch vielleicht war es auch Absicht? 😉

Da es sich hierbei um den ersten Band handelt, kann man schon ungefähr erraten, wie das Buch ausgehen wird. Daher hoffe ich, dass wir in den folgenden Bänden noch mehr über die weiteren Mitstreiten und das College sowie dessen verborgenen Mysterien erfahren.

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Veröffentlicht am 11.04.2026

Spannung, Humor, Sarkasmus und eine Portion Mord - was will man mehr?

Ein Mord wird angekündigt
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Wie würdet ihr euch fühlen, wenn ihr in der Zeitung von einem Mord erfahrt, der sich bei euch im Haus erst noch ereignen soll? Klingt seltsam? So war es für die Herrin des Hauses bestimmt auch. Besonders, ...

Wie würdet ihr euch fühlen, wenn ihr in der Zeitung von einem Mord erfahrt, der sich bei euch im Haus erst noch ereignen soll? Klingt seltsam? So war es für die Herrin des Hauses bestimmt auch. Besonders, als dann das halbe Dorf bei ihr versammelt war und der anfängliche Spaß zur Realität wurde.

Diesen Roman habe ich von der ersten Seite an geliebt! Denn er beinhaltet genau das, was mich vor vielen Jahren zum Lesen der Christie-Romane gebracht hat: Humor, Sarkasmus, spannende Szenen und Charaktere, die man einfach gernhaben muss. Gepaart wird das ganze noch mit einem Mordfall, der so rätselhaft ist, dass man bis zur letzten Seite Spaß daran hat, selbst als Ermittler zu fungieren und den Täter zu finden und den Tathergang zu rekonstruieren.

Während des Lesens hatte ich einige Theorien, wie sich das Unglück ereignet haben könnte, wer darin verwickelt ist und welche Personen vielleicht noch mit dem Feuer spielen.
Was soll ich sagen? Miss Christie hat mich hier ordentlich an der Nase herumgeführt und mit der Auflösung hätte ich niemals so gerechnet. Dabei wirkte es nicht an den Haaren herbeigezogen. Im Gegenteil. Schritt für Schritt klären sich die verschiedenen Sachverhalte auf und ergeben am Ende eine sehr runde und stimmige Geschichte.

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