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Veröffentlicht am 31.01.2026

Werde zum Licht, das über ganz Fantome scheint

The Dagger and the Flame
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Bei dem Buch geht es um zwei verschiedene Gilden, deren Grundsätze unterschiedlicher nicht sein könnten: Auf der einen Seite stehen die Dagger, die von einen Markierten erhalten, deren sie sich entledigen ...

Bei dem Buch geht es um zwei verschiedene Gilden, deren Grundsätze unterschiedlicher nicht sein könnten: Auf der einen Seite stehen die Dagger, die von einen Markierten erhalten, deren sie sich entledigen sollen und den Cloak, die Aufträge zum Diebstahl erhalten.
Dagger nutzen Shade, indem sie es zu sich nehmen und so stark genug für ihre Aufträge zu sein, Cloaks fertigen daraus Kleidung, um unsichtbar zu sein.

Unsere beiden Protagonisten Seraphine und Ransom machen schon innerhalb der ersten Kapitel Bekanntschaft miteinander und finden sehr schnell heraus, dass sie dasselbe Ziel verfolgen – die Freiheit von Fantome.
Doch haben beide unterschiedliche Herangehensweisen und Vorstellungen oder auch nicht?

Schon von Beginn an hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen. Gerade weil die beiden Perspektiven immer wieder zwischen Sera und Ransom wechseln, sodass wir die Ereignisse aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten können.
Sera mochte ich von Beginn an, da sie sich sehr schnell in das Leben einfügt und immer begierig darauf ist, mehr über die Umstände und die Vergangenheit zu erfahren, den gewissen Biss in sich trägt und auch vor Herausforderungen nicht zurückschreckt.
Ransom hingegen ist anfangs eher ein BadBoy, der alles daransetzt, seine Ziele zu erreichen. Doch nachdem er von Sera einige Denkanstöße erhält, schaut er hinter die Fassade und fängt an, vieles zu hinterfragen.

Der Schreibstil ist sehr angenehm. Manches wird nur angedeutet und ich hätte mir daher an der einen oder anderen Stelle tiefere Einblicke in die Gilden und deren Herkunft gewünscht. Doch vielleicht folgt dies im zweiten Band?
Mir gefiel an dem Buch aber nicht nur die Hauptstory, sondern auch die Entwicklung zwischen den einzelnen Personen und unseren Protagonisten. Hier entstand eine tolle Bindung, die es hat reichlich knistern lassen, was sich wunderbar in die Geschichte einfügt und nicht deplatziert wirkt.

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Veröffentlicht am 22.01.2026

Eine passende Wahl für ein Fantasybuch mit einem jungen Protagonisten

Die Kalimba der Zeit
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Seid ihr auf der Suche nach einer passenden Fantasy-Buchreihe für die Jüngeren unter uns, wo der Protagonist voller Tatendrang steckt?
Dann könnte dies hier genau das Richtige sein!

Im ersten Band lernen ...

Seid ihr auf der Suche nach einer passenden Fantasy-Buchreihe für die Jüngeren unter uns, wo der Protagonist voller Tatendrang steckt?
Dann könnte dies hier genau das Richtige sein!

Im ersten Band lernen wir Phelan kennen und erhalten erste Einblicke in seine Vergangenheit und wie er zu seiner Mission gekommen ist, sein Dorf zu verlassen und sich auf diesen abenteuerlichen Weg zu begeben – da sein Schicksal mit dem der Welt eng umwunden ist.
Mit Phelan begegnen wir gemeinsam das erste Mal den fremden Wesen und erhalten Einblicke in die noch neue Welt bzw. den Wald, der viele Geheimnisse in sich trägt.

Zu Beginn des Buches hatte ich bereits das Gefühl, mich hier komplett fallen lassen zu können, da mich der Schreibstil ein wenig an Märchen erinnerte. Gerade die ersten Seiten und die Beschreibung des Dorfes, der Einwohner und deren Rituale haben es mir dabei angetan. Hier hätte ich gern noch mehr erfahren und hoffe, dass wir da in den kommenden Bänden noch tiefere Einblicke erhalten.
Damit man sich auch als Leser zurechtfindet, ist gleich zu Beginn eine Karte mit den wichtigsten Orten abgebildet. Und auch weiter gibt es schöne Illustrationen vom Dorf, den Tierzeichen – welche eine hohe Bedeutung haben – und den Kapitelanfängen.

Die Dorfbewohner fand ich ziemlich hart. Zwar hat Angst diese zu bestimmten Entscheidungen getrieben, aber man sollte dennoch nicht aus den Augen verlieren, dass es sich bei Phelan um ein Kind handelt, welches hier ‚verteufelt‘ wird.
Phelan selbst fand ich richtig mutig, abenteuerlustig und sehr gut beschrieben. Allerdings auch noch etwas oberflächlich, was für einen ersten Band auch vollkommen okay ist, da man erstmal ankommen und sich in das Geschehen einfinden muss.

Der Schreibstil ist sehr passend für die Fantasywelt und an ein Buch, welches sich an eine jüngere Generation wendet. An manchen Stellen waren ein paar Wiederholungen, die nicht weiter ins Gewicht fallen.

Alles in allem ein schönes Buch, was ich wahrlich empfehlen kann.

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Veröffentlicht am 13.01.2026

Entsprach leider nicht meinen Erwartungen

Nachtwald
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Die ersten Seiten bzw. Kapitel fand ich wirklich klasse und konnte mir nicht vorstellen, warum das Buch eine so harsche Kritik abbekommen hatte.

Alles beginnt damit, dass eine Familie aus zwei Familien ...

Die ersten Seiten bzw. Kapitel fand ich wirklich klasse und konnte mir nicht vorstellen, warum das Buch eine so harsche Kritik abbekommen hatte.

Alles beginnt damit, dass eine Familie aus zwei Familien zusammenwächst. Darunter eine Mutter mit zwei Kindern, wovon die Tochter kurz zuvor aus der Suchtklinik entlassen wurde und einem Vater mit seiner Tochter. Das Besondere: beide Elternteile sind verwitwet und suchen nun ihr neues Glück beieinander.
Dazu fahren Sie in ein abgelegenes Haus mitten im Wald, wo es keinerlei Handyempfang gibt. Was aber auch nicht sonderlich stört, weil die Familie so sich zusammenwachsen soll.

Bis dato war ich auch vollkommen überzeugt von dem Buch. Fand Schreibstil, Figuren und Geschichte spannend, glaubwürdig und genial.
Gerade die Tochter war es, die bei mir ein bleibendes Bild hinterlassen hatte, da ihr Kampf mit den Süchten sehr nachvollziehbar beschrieben wurde und ich es nahezu spüren konnte, wie es ihr ergeht und wie allein sie sich mit manchen Themen fühlt.

Doch dann gab es ein Ereignis, was alles so ins Wanken brachte, dass auch ich mich immer mehr gefragt habe, ob ich noch dasselbe Buch lese.
Denn einer der Personen (welches unverhofft dort in der Idylle auftauchte) an diesem Wochenende stirbt und die Familie lebt weiter, als wäre nichts geschehen. Einfach so. Niemand will sich damit beschäftigt, obwohl alles auf Mord hindeutet und der Täter unter ihnen zu sein scheint…

Danach folgen weitere Ereignisse und Wendungen, die irgendwie nicht so ganz in das Schema gepasst hatten.
Darunter viele falsche Fährten, die mich irgendwann nicht nur in die Irre geführt, sondern auch gänzlich verwirrt zurückgelassen haben. Zu sehr wirkte es dann instruiert, dass ich mir nicht vorstellen konnte, dass die hier präsentierte Lösung wirklich das Ende des Buches ist.

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Veröffentlicht am 13.01.2026

Geschichte mit Tiefgang und toller Vater-Sohn-Beziehung

Weihnachtliche Geheimnisse
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Auch wenn es evtl. Etwas zu spät für Weihnachten ist, möchte ich euch dieses Buch hier vorstellen, welches ich im Rahmen des #Wanderbuch lesen durfte.

Hierbei geht es um einen jungen Mann, dessen Großvater ...

Auch wenn es evtl. Etwas zu spät für Weihnachten ist, möchte ich euch dieses Buch hier vorstellen, welches ich im Rahmen des #Wanderbuch lesen durfte.

Hierbei geht es um einen jungen Mann, dessen Großvater gestorben ist und nun die Hinterlassenschaften aus dem Haus geräumt werden. Dabei findet Dante ein Tagebuch, welches sein Großvater kurz zuvor noch verfasst hatte und worin er sein größtes Geheimnis offenbart.

Das Buch lässt sich mit seinen 86 Seiten wirklich sehr schnell lesen und ist auch recht einfach geschrieben. Allerdings bringt es dennoch genug Tiefgang mit, dass ich mich beim Lesen in die Geschichte hineinversetzen konnte und die Gefühle und Gedanken sehr gut nachvollziehen konnte.

Mir gefiel die hier dargestellte Beziehung zwischen Vater und Sohn sehr gut, da man schnell merkt, wie nah sich beide stehen und wie eng diese Bindung ist. Unter anderem geht der Vater sehr offen mit seinem Sohn um und bittet ihn um mithilfe und schildert offen seine Ängste.

Einzig das Ende war mir zu abrupt. Da hätte ich mir gern noch mehr im Aufbau gewünscht und wie sich das alles entwickelt – zu viel will ich aber auch nicht verraten, um nicht das Geheimnis zu spoilern 😉

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Veröffentlicht am 04.01.2026

Wunderbares Buch für Groß und Klein

Sila
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Auf den 56 Seiten begleiten wir Tulugaq dabei, der auf der Suche nach einem passenden Geschenk für seine Freundin Asiaq ist. Gleichzeitig lernt er etwas zum Thema Klimawandel kennen und welche Tiere der ...

Auf den 56 Seiten begleiten wir Tulugaq dabei, der auf der Suche nach einem passenden Geschenk für seine Freundin Asiaq ist. Gleichzeitig lernt er etwas zum Thema Klimawandel kennen und welche Tiere der Arktis davon betroffen sind.
Wer allerdings jetzt glaubt, dass es sich um ein Standardwerk handelt, was nicht besonders lesenswert ist, weil wir alles schon mal irgendwo gehört haben, täuscht sich. Denn die Geschichte wird durch Mythen und dem Naturverständnis der Inuit untermalt, was wunderschön zu lesen ist.
Weiterhin möchte ich auf die super schönen Zeichnungen aufmerksam machen, die uns auf jeder Seite begegnen und mich als Leser zusätzlich in Staunen versetzt haben.

Insgesamt ist es ein wirklich schönes Kinderbuch, was mehr beinhaltet, als eine Geschichte.

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