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Veröffentlicht am 12.05.2026

Ein fesselnder Roman voller Geheimnisse und Wendungen

Die blaue Stunde
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Meine Meinung und Inhalt

Paula Hawkins, bekannt durch ihren Weltbestseller „The Girl on the Train“, überrascht mit „Die blaue Stunde“ – einem atmosphärischen spannenden Buch, der auf subtile Weise zwischen ...

Meine Meinung und Inhalt

Paula Hawkins, bekannt durch ihren Weltbestseller „The Girl on the Train“, überrascht mit „Die blaue Stunde“ – einem atmosphärischen spannenden Buch, der auf subtile Weise zwischen Roman und Krimi pendelt. Der Roman entfaltet sich langsam, doch geschickt und entführt den Leser in eine Welt voller Geheimnisse, psychologischer Tiefe und überraschender Wendungen.

Die Geschichte dreht sich um die geheimnisvolle Künstlerin Vanessa Chapman, deren Werke nach ihrem Tod mehr denn je gefeiert werden. Als in einer ihrer Skulpturen ein menschlicher Knochen entdeckt wird, beginnt der Museums-Kurator James Becker, auf Spurensuche zu gehen. Er reist auf die isolierte Gezeiteninsel Eris Island, wo Vanessas langjährige Freundin und Testamentsvollstreckerin Grace lebt. Dort entfaltet sich ein Netz aus Geheimnissen, das nicht nur die Künstlerin, sondern auch ihre Beziehungen und das Verschwinden ihres Mannes betrifft.

Hawkins versteht es meisterhaft, die Atmosphäre der Geschichte zu gestalten. Die Gezeiteninsel, die nur zu bestimmten Zeiten zugänglich ist, wird als düsterer, fast mystischer Ort beschrieben, der den perfekten Hintergrund für ein solches Geheimnis bildet. Die Natur wird in detaillierten Beschreibungen eingefangen, die das Gefühl der Abgeschiedenheit und der ständigen Bedrohung verstärken. Es entsteht ein Gefühl von Isolation, das die Spannung kontinuierlich steigert. Besonders hervorzuheben ist die geschickt eingesetzte Perspektivenvielfalt: Die Geschichte wird aus der Sicht von James Becker, der Nachlassverwalterin Grace sowie durch Vanessas Tagebucheinträge und Presseartikel erzählt. Diese wechselnden Blickwinkel liefern nach und nach neue Puzzleteile, die das Gesamtbild zusammenfügen und den Leser immer tiefer in das Netz aus Geheimnissen hineinziehen.

Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft, was das Lesen angenehm und fesselnd macht. Durch die Erzählweise wird die psychologische Komplexität der Charaktere wunderbar zur Geltung gebracht. Vanessa, Grace und Becker sind allesamt vielschichtige Figuren, deren Beziehungen sich im Laufe des Romans zunehmend entfalten. Die Spannung baut sich langsam auf, aber sie ist konstant und sorgt dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann.

Besonders faszinierend ist der psychologische Aspekt des Romans, der die inneren Konflikte und Abhängigkeiten der Charaktere beleuchtet. Die Frage, wie viel von Vanessas Geheimnissen mit dem Knochenfund und dem Verschwinden ihres Mannes zu tun hat, zieht sich wie ein roter Faden durch die Erzählung.

Obwohl der Spannungsroman langsam und subtil beginnt, steigert sich die Handlung zu einem dramatischen Höhepunkt, der zwar nicht jedermanns Erwartungen übertrifft, aber dennoch die Spannung aufrecht erhält und die Geschichte zu einem befriedigenden Abschluss bringt.


„Die blaue Stunde“ ist ein fesselnder Roman, der nicht nur Kunstliebhaber anspricht, sondern auch all jene, die sich für komplexe menschliche Beziehungen und die dunklen Geheimnisse hinter erfolgreichen Leben interessieren. Es ist eine gelungene Mischung aus Kunst, Spannung und psychologischem Drama, die den Leser bis zur letzten Seite in ihren Bann zieht.


Inhalt

Die geheimnisumwitterte Künstlerin Vanessa Chapman ist schon lange tot, doch ihre Werke sind berühmter denn je und werden in den renommiertesten Häusern ausgestellt. Als eines Tages ein menschlicher Knochen in einer der Skulpturen Chapmans entdeckt wird, ist die Aufregung groß: Woher stammt der Knochen und wie konnte er Teil eines gefeierten Kunstwerks werden?

James Becker, der Kurator des Museums, begibt sich auf Spurensuche und reist dafür auf die abgeschiedene Gezeiteninsel Eris Island, die nur eine einzige Bewohnerin hat und weit mehr als nur eine dunkle Wahrheit verbirgt.


Über die Autorin

Paula Hawkins wurde in Simbabwe geboren und wuchs in einem Vorort von Harare auf. 1989 ging Hawkins nach London, um ihre Schulausbildung zu beenden. Sie studierte an der Oxford University Politikwissenschaften und Philosophie und arbeitete nach ihrem Abschluss als Wirtschaftsjournalistin für die Times. Nach fünfzehn Jahren Arbeit als Journalistin, widmete sich Hawkins dem Schreiben. Ihre Lieblingsautoren sind unter anderem Donna Tartt, Tana French und Gillian Flynn. Ihr erster Roman "Girl on the Train" erschien 2015 in Deutschland. Das englische Orginal feierte große Erfolge und belegte Platz eins der NY-Times Bestseller-Liste. Auch ihr weiterer Roman "Into The Water - traue keinem außer dir selbst" konnte auf Englisch sowie auf Deutsch an ihren ersten Erfolg anknüpfen und erhielt überwiegend positive Berwertungen.

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Veröffentlicht am 12.05.2026

Bedeutung der Dunkelheit

Dunkelheit
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Meine Meinung

Dunkelheit war für mich nie ein besonders bedeutendes Thema. Ich habe sie eher als etwas Nebensächliches gesehen, als etwas, das einfach da ist, wenn es Nacht wird oder man das Licht ausschaltet ...

Meine Meinung

Dunkelheit war für mich nie ein besonders bedeutendes Thema. Ich habe sie eher als etwas Nebensächliches gesehen, als etwas, das einfach da ist, wenn es Nacht wird oder man das Licht ausschaltet in einem Raum ohne Fenster. Das Buch "Dunkelheit" bringt einen dazu, diese Selbstverständlichkeit zu hinterfragen. Der Klappentext hatte mich neugierig gemacht.

Die Autorin schreibt sachlich und ohne unnötiges Pathos. Sie zeigt, wie stark unser Verhältnis zur Dunkelheit von Kultur, Technik und gesellschaftlichen Strukturen geprägt ist. Dabei geht es nicht nur um Lichtverschmutzung oder Umweltaspekte, sondern auch um Sicherheit, Kontrolle und Machtverhältnisse. Die Argumentation ist meist nachvollziehbar, manche Abschnitte haben für mich aber etwas sprunghaft gewirkt. Der Text ist eher essayistisch aufgebaut, was gut zum Thema passt, aber nicht immer ganz klar strukturiert ist.Es gibt keine fertigen Antworten, eher Beobachtungen, Denkanstöße und Perspektivwechsel. Das Buch fordert keine bestimmte Haltung ein, sondern legt Zusammenhänge offen und überlässt die Bewertung den Lesenden selbst....

Was ich mitnehme, ist ein nüchterneres Bewusstsein dafür, wie selbstverständlich Dauerbeleuchtung geworden ist und welche Folgen daovon (möglicherweise). Nicht nur für die Umwelt, sondern auch für den eigenen Rhythmus und das Erleben von Zeit und Raum. Das Buch hat keine großen emotionalen Spuren hinterlassen, aber es hat meinen Blick auf ein alltägliches Thema geschärft.


Klappentext

Mit Dunkelheit verbinden wir Gefahr, Angst und Einsamkeit. Das Bild einer Frau, die mit dem Pfefferspray in der Hand nach Hause eilt. Die Monster unter dem Bett, die sich zeigen, sobald das Licht erlischt. Der Tod, vor dem wir uns fürchten. Gleichzeitig ziehen uns das Finstere und die Nacht an, sie faszinieren uns, waren schon immer Teil der (Pop-)Kultur und Kunst. Das Spiel von Schatten und Licht gehört seit jeher dazu. Dunkelheit bedeutet Schrecken und Schönheit.
Doch nach und nach haben wir die Dunkelheit aus unseren Leben, unseren Städten verdrängt. Lichtverschmutzung, Umweltzerstörung, der Skyglow, der uns den Schlaf raubt: Zu viel künstliches Licht wirkt sich katastrophal auf ganze Ökosysteme, Tiere und Menschen aus. Die Lösung: Es braucht positive Ansätze und eine reelle Gesetzgebung, um unsere Natur zu schützen.


Über die Autorin

Lisa-Viktoria Niederberger lebt als Schriftstellerin und Kulturwissenschaftlerin in Linz. Sie schreibt Prosa, Essays und Texte für Kinder, u. a. über Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit.

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Veröffentlicht am 12.05.2026

Woran erkenne ich gesunde Beziehungen? Interessanter Ratgeber

Red Flags, Green Flags
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Meine Meinung

"DIE SITUATION BEIBEHALTEN ODER BEENDEN? WAS DU BEI DIESER ENTSCHEIDUNG BEACHTEN SOLLTEST Überlege dir: Soll deine Vergangenheit deine Zukunft bestimmen oder nicht?" (ZITAT)

Ich habe ...

Meine Meinung

"DIE SITUATION BEIBEHALTEN ODER BEENDEN? WAS DU BEI DIESER ENTSCHEIDUNG BEACHTEN SOLLTEST Überlege dir: Soll deine Vergangenheit deine Zukunft bestimmen oder nicht?" (ZITAT)

Ich habe "Red Flags, Green Flags" gelesen, weil ich mir mehr Klarheit über gewisse Beziehungsmuster (nicht nur in einer Partnerschaft, sondern auch in Freundschaften) in meinem Leben gewünscht habe. Darüber was mir guttut und was ich nicht mehr bereit bin zu akzeptieren. Ali Fenwick trifft den Kern ziemlich gut. Er erklärt was Red Flags sind also toxische Verhaltensweisen, wie Lügen, emotionale Manipulation oder / und ständige Vorwürfe.

Gleichzeitig zeigt er aber auch Green Flags auf, also gesunde Verhaltensweisen, wie echtes Zuhören Verlässlichkeit oder ehrliche Hilfsbereitschaft. Was mir besonders geholfen hat, war die Vielfalt an Alltagssituationen die im Buch vorkommen. Es geht nicht nur um romantische Beziehungen sondern auch um Freundschaften, Familie (viele haben mit toxischen Elternteilen zu kämpfen) und sogar berufliche Dynamiken. In ein paar der 24 Alltagsszenarien habe ich mich selbst wiedergefunden. Das hat mir geholfen zu verstehen warum ich mich in bestimmten Momenten unwohl oder verunsichert gefühlt habe.

Ich kann mir gut vorstellen, dass das Buch ermutigt, seine Bedürfnisse klarer zu beleuchten und striktere Grenzen zu setzen.

Nicht alles war für mich neu. Einige Kapitel fand ich eher allgemein und manches war mir schon bekannt. Durch Erfahrungen lernt man schließlich auch, was einem eher gut tut und was nicht. Trotzdem war der praktische Nutzen da und nochmal eine Auffrischung.

Es geht darum Red Flags rechtzeitig zu erkennen und Green Flags bewusst zu fördern.

Mein Fazit: Ein verständliches alltagstaugliches Buch das zur Reflexion anregt und in einigen Momenten wirklich helfen kann.


Über den Autor

ALI FENWICK ist Professor für Organisationsverhalten und Innovation an der Hult International Business School. Er ist außerdem CEO des Dr. Fenwick Lab for Human Behavior & Technology, einem Forschungs-, Trainings- und Beratungsunternehmen.

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Veröffentlicht am 12.05.2026

Ein Ratgeber über das Ende des People Pleasing

Bist du sauer auf mich?
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Meine Meinung

"Keiner ist heimlich sauer auf dich. Das gaukelt dir deine Psyche nur vor, weil sie Angst hat. Ich weiß, du fürchtest, insgeheim ein schlechter Mensch zu sein und dass es vielleicht ...

Meine Meinung

"Keiner ist heimlich sauer auf dich. Das gaukelt dir deine Psyche nur vor, weil sie Angst hat. Ich weiß, du fürchtest, insgeheim ein schlechter Mensch zu sein und dass es vielleicht nur eine Frage der Zeit ist, bis alle anderen das herausfinden, aber in Wirklichkeit bist du sicher.«" (ZITAT)

„Bist du sauer auf mich?“ von Meg Josephson ist ein einfühlsames Buch für alle, die sich ständig fragen, ob sie es anderen recht gemacht haben. Die Frage des Titels selbst haben sicherlich viele (und ja ich auch schon) mal einer anderen Person gestellt.

Es geht um den tief verwurzelten Wunsch, gemocht zu werden, und die Angst vor Ablehnung, die viele von uns aus der Kindheit mitbringen. Die Autorin beschreibt sehr verständlich, warum wir uns so oft anpassen und dabei selbst verlieren, also wie überhaupt das Ganze entstanden ist.

Die Autorin hat einen ruhigen und klaren Ton, der freundlich wirkt. Sie zeigt auch klar, dass unsere Gefühle und Emtionen nicht falsch sind; dass es vollkommen ok ist, diese zu haben.

Die Bereiche nach Abschluss eines jeden Kapitels "Zum Nachdenken" fande ich eine schöne Relexionsübung. Beispiel: "Erinnere dich an eine Situation, in der deine Gedanken von Ängsten beherrscht waren und dir etwas vorgemacht haben, das gar nicht wahr war. Inwiefern könnten diese Gedanken versucht haben, dich zu schützen?" (ZITAT)


"Doch hier geht es nicht um Schuldzuweisungen, sondern letztendlich darum, Wunden zu betrachten, die schon lange um Anerkennung gebettelt haben, zu begreifen, wie alte Verletzungen in unsere Gegenwart hineinwirken, auf dass wir mit mehr Akzeptanz als bisher weiterleben können." (ZITAT)


Ich finde das Buch aufschlussreich und informativ.


Über die Autorin

MEG JOSEPHSON ist Psychotherapeutin und Meditationslehrerin und hat über 500.000 Follower*innen und Millionen von Likes auf Instagram, TikTok und Substack. Meg Josephsons Ansatz verbindet westliche klinische Ansätze mit buddhistischen Lehren und Praktiken.

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Veröffentlicht am 11.05.2026

Insel der Rache

Bachelorette Party
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Meine Meinung

"Bachelorette Party" hat mich vor allem aufgrund des Klappentextes angesprochen. Die Geschichte beginnt ruhig, aber schon früh hatte ich das Gefühl, dass es nicht lange so bleiben würde. ...

Meine Meinung

"Bachelorette Party" hat mich vor allem aufgrund des Klappentextes angesprochen. Die Geschichte beginnt ruhig, aber schon früh hatte ich das Gefühl, dass es nicht lange so bleiben würde. Die Insel wirkt von Anfang an wie ein Ort, an dem man lieber nicht zu lange bleiben möchte.

Ich hatte mit den ganzen Namen zuerst etwas zu kämpfen um die Gruppen auseinander zu halten (2022 und 10 Jahre zuvor).

Die Beziehungen zwischen den Frauen fand ich besonders gelungen dargestellt. Sie wirken vertraut und gleichzeitig seltsam distanziert.

Tessa, einer der Frauen, hat mich schnell für sich eingenommen. Ich mochte sie durch ihre Art. Sie hat auch Fehler in der Vergangenheit gemacht, die sie bis heute nocht loslassen. Aber hier ist sie nicht die einzige.

Die Insel selbst ist ein stiller Druckpunkt. Je länger die Frauen dort feststecken, desto dichter wird die Atmosphäre. Das Boot ist weg. Dann eine der Frauen usw.

Der Schreibstil ist klar und direkt, ohne unnötige Ausschmückungen. Die kurzen Kapitel haben dafür gesorgt, dass ich immer weitergelesen habe, weil jedes Ende ein kleiner Zug nach vorn war. Die Rückblenden von 2022 auf 2012 fügen sich nahtlos ein und geben der Geschichte einen zweiten Rhythmus, der die Spannung noch verstärkt.

Das Ende kam für meinen Geschmack etwas schnell, aber es hat den Gesamteindruck nicht geschwächt. Die Atmosphäre, die Figuren und die psychologische Spannung bleiben.


Über die Autorin

Camilla Sten hat schon als Kind die ersten Geschichten aufgeschrieben – und das ist kein Zufall: Ihre Mutter ist die schwedische Bestsellerautorin Viveca Sten. Camilla Sten lebt in Barcelona, doch sie reist nach Schweden, so oft sie kann – am liebsten im Sommer, denn ihre Familie besitzt ein Ferienhaus in den Stockholmer Schären. Die raue Schönheit dieser Inseln hat sie zu ihrem neuen Thriller inspiriert.

Quelle: Verlag / vlb


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