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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.10.2022

Richie und Maxi

Zwischeneinander
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Meine Meinung und Inhalt

Catherine Strefford, 1987er Dorfkind, lebt mit Mann und Katze in Schwerte.

Sie liest, gestaltet und schreibt Bücher. Am liebsten schreibt sie über das Menschsein und die, die ...

Meine Meinung und Inhalt

Catherine Strefford, 1987er Dorfkind, lebt mit Mann und Katze in Schwerte.

Sie liest, gestaltet und schreibt Bücher. Am liebsten schreibt sie über das Menschsein und die, die irgendwie Außenseiter sind. Happy Ends sind ihr meistens zu öde und sie mischt Genres wie andere die Zutaten für Cocktails.

Tee ist ihr Kaffee und Chips und Kekse durchaus angemessene Hauptnahrungsmittel.



"Konzentrier dich darauf und lass das deinen Motor werden, den Grund, warum du morgens aufstehst, dein Feuer. Keine Ahnung, ob es einfacher wird." (ZITAT)


"Zwischeneinander" ist eine emotionsgeladene Geschichte über Richie und seine Angst sich zu binden. Denn nichts Neues kann wachsen, so lange das Herz und die Seele noch mit dem Unkraut der Vergangenheit bewuchert sind.


""Es ist schon wieder passiert. Ohne dass Richie weiß, was das Problem ist, hat er Maxi angegriffen. Eine weitere Tür aufgestoßen, aus der neue Munition für den Streit herausstürzt." (ZITAT)

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass „Zwischeneinander“ ein sehr emotionaler, einfühlsamer Liebes-/Coming of Age-Roman ist, der durch lebendig ausgestaltete Figuren geprägt ist. Alles beginnt durch eine schicksalshafte Begegnung auf der Toilette bis hin zu RÜckblicken in die Vergangenheit.

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Veröffentlicht am 27.10.2022

Magical Lights

Magical Lights: Die Lichter der Hoffnung
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Meine Meinung und Inhalt

"Ja, sie hatte mir meine Unbeschwertheit, mein Glück genommen und mir dafür Mut und die Kraft zum Widerstand gegeben. Das Gegebene würde ich behalten und das Genommene, das ...

Meine Meinung und Inhalt

"Ja, sie hatte mir meine Unbeschwertheit, mein Glück genommen und mir dafür Mut und die Kraft zum Widerstand gegeben. Das Gegebene würde ich behalten und das Genommene, das würde ich mir zurückholen."


Teil 2 der Romantasy-Trilogie Magical Lights


Mich konnte der erste Teil - Die Lichter der Hüter bereits überzeugen. Das farbenkräftige Cover ist ähnlich wie das des ersten Bandes und gefällt mir aufgrund der strahlenden Farbkraft sehr.

Das Leseerlebnis ist magisch und ebenso spannend und fesselnd geht es im zweiten Teil weiter.

Gewaltsam vom Sommerball fortgerissen, erwartet Elena ein grauenhafter Albtraum. Aus der menschlichen in eine unbekannte Welt entführt,
erwacht sie in den dunklen Kerkern des Palasts von Undgar.
Alleine, ohne ihre Freunde, trotzt sie den Grausamkeiten der Königin
und den Intrigen am Hofe.
Dort trifft sie nicht nur auf ihren Entführer, sondern auch auf ihre große Liebe Lucian.


Es empfiehlt sich, das zweite Band direkt nach dem ersten zu lesen, da es wirklich aufeinander aufbaut.

Einige Fragen werden in diesem zweiten Teil beantwortet. Andere bleiben offen und werden hoffentlich im dritten und letzten Teil geklärt.

Das Buch ist eine absolute Leseempfehlung an alle, die etwas Magie in ihrem Leben gebrauchen können und in eine andere Welt eintauchen möchten.



Karen A. Moon wurde 1980 geboren. Beruflich hat sich die Autorin zunächst für die Fotografie entschieden und einen Bachelor- und einen Masterabschluss im Fach Fotografie gemacht. Heute ist sie außerdem Mutter von drei Kindern. Nach vielen Streifzügen im kulturellen, künstlerischen und auch geschäftlichen Bereich, hat sich Karen A. Moon mit der Magical Lights Trilogie einen langersehnten Herzens- wunsch erfüllt und ihr erstes Buch geschrieben. Das Reich der Fantasie ist für die Autorin unendlich groß und so werden sicher noch viele magische Geschichten folgen.

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Veröffentlicht am 27.10.2022

Café Leben

Café Leben
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Zwei Frauen, zwei Schicksale – eine bewegende Botschaft

Meine Meinung und Inhalt

"Die Zeit vergeht. Der Schlamm sinkt wieder auf den Grund.
Und noch immer kommt niemand." (ZITAT)

Mich konnte ...

Zwei Frauen, zwei Schicksale – eine bewegende Botschaft

Meine Meinung und Inhalt

"Die Zeit vergeht. Der Schlamm sinkt wieder auf den Grund.
Und noch immer kommt niemand." (ZITAT)

Mich konnte dieses Buch total berühren. Die Protagonistin war mir sehr authentisch erschienen. Die Schicksale waren sehr bewegend und ergreifend. Von Anfang an habe ich den Sprecherinnen des Hörbuchs, Nora Jokhosha, Tanja Fornaro und Heike Warmuth, gerne zugehört. Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig.
Alles in einem, wirklich gute Leseunterhaltung.


"Alles in allem muss Henrietta sich eingestehen, dass der erste
Samstag im Café Leben kein Bombenerfolg war. Sie hatte damit
gerechnet, dass alles sehr geradlinig vonstattengehen würde –
dem Interviewpartner ein Formular zum Ausfüllen geben, in
der Handy-App auf »Aufnahme« drücken, ein paar Notizen machen. Aber die Sache hat sich als etwas komplizierter erwiesen. " (ZITAT)

Schon früh in ihrem Leben hat die 32-jährige Henrietta eine Mauer zwischen sich und der Welt errichtet. Das verhilft ihr zu einem Job, bei dem man besser nicht ständig in Tränen ausbricht: Sie soll für todkranke Menschen deren Lebensgeschichte aufschreiben. Ihre erste Klientin, die 65-jährige Krebspatientin Annie, weicht Henriettas Fragen jedoch immer wieder aus, sodass sich einfach kein klares Bild ergeben will. Um Annies Leben zu verstehen und zu erfahren, was ihrer Schwester vor 46 Jahren zugestoßen ist, muss Henrietta etwas tun, was sie noch nie zuvor getan hat: ihre eigene Geschichte erzählen.


Jo Leevers, geboren und aufgewachsen in London, schreibt für zahlreiche Magazine, u.a. für The Guardian, The Observer, The Telegraph, World Of Interiors und Living. Ihr Spezialgebiet ist Interior Design. Sie hat zwei erwachsene Kinder und lebt mit ihrem Mann und der Hündin Lottie in Kent. Café Leben ist ihr Debütroman.

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Veröffentlicht am 27.10.2022

In deinen Augen der Tod

In deinen Augen der Tod
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Rückkehr ins Dorf

Meine Meinung und Inhalt

Nachvollziehbar, kalkulierbar und authentisch schildert die Autorin die Rückkehr in die Vorstadt-Hölle der Protagonistin Olivia Bloch. Kulissentechnisch glasklare ...

Rückkehr ins Dorf

Meine Meinung und Inhalt

Nachvollziehbar, kalkulierbar und authentisch schildert die Autorin die Rückkehr in die Vorstadt-Hölle der Protagonistin Olivia Bloch. Kulissentechnisch glasklare Schilderungen, die mich etwas an den NETFLIX Erfolg "Dark" erinnert haben. „In deinen Augen der Tod“ beginnt als scharf kalkulierter Psychothriller, geprägt durch Schüben von Paranoia und Flashbacks.

Bloch kehrt nach einer tödlichen Geiselnahme schwer traumatisiert in das Dorf ihrer Kindheit zurück.

Schnell bekommt sie die Ablehnung der Einwohner zu spüren, die die Gerüchte zu glauben scheinen, sie wäre die Komplizin der Geiselnehmer gewesen. Als sich die Anzeichen mehren, dass sie beobachtet wird und außer ihr noch jemand in ihrer Wohnung ein und aus geht, muss sie sich ihrer Vergangenheit stellen – bevor es zu spät ist.



Der Kindheitstraum: Kerstin Ruhkieck, geboren in 1979, schreibt Geschichten, seit sie einen Stift halten kann. Sie schreibt Psychothriller für Erwachsene und Jugendbücher, beides Genre, die sie selbst gerne liest. Mit dem Motto "Ich kreiere, also bin ich" feiert sie ihren erfüllten Kindheitstraum, indem sie ihre Leser an ihrer Fantasiewelt teilhaben lässt. Nachdem das Leben einige Stolpersteine für sie bereitgehalten hatte, holte die Autorin ihr Abitur auf dem zweiten Bildungsweg nach und studierte einige Zeit Deutsche Sprache und Literatur in Hamburg. Kerstin Ruhkieck ist verheiratet und hat zwei Söhne.

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Veröffentlicht am 27.10.2022

Realität und Traum, Gegenwart und Vergangenheit, Licht und Schatten

Schwerer als das Licht
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Meine Meinung und Inhalt

Mich hat vor allem der Klappentext des Buches sofort angesprochen. Die Atmosphäre, welche von der Autorin von der ersten Seite an beschrieben wird ist vor allem eines - düster, ...

Meine Meinung und Inhalt

Mich hat vor allem der Klappentext des Buches sofort angesprochen. Die Atmosphäre, welche von der Autorin von der ersten Seite an beschrieben wird ist vor allem eines - düster, beklemmend und angsteinflößend. Der Schreibstil ist schnörkellos und klar. Figuren bleiben namenlos, beschrieben wird nur das Nötigste; kein Wort ist zu viel, kein Satz zu lang, nur bei den Naturbeschreibungen erlaubt sich Raich, etwas weiter über die Ufer zu treten. „Schwerer als das Licht“ ist ein Roman, der reich ist an Bildern und Deutungsmöglichkeiten und durch seinen parabelhaften Charakter von den zentralen Gegenpolen des Lebens erzählt: vom Anfang und Ende, von Licht und Schatten, von der Natur und dem Übernatürlichen, Krieg und Frieden, Macht und Ohnmacht, Täter und Opfer.


Es ist eine Geschichte der Menschheit und ihres Untergangs, die uns schmerzlich vor Augen führt, was wir verloren haben und was wir noch verlieren werden.


Eine Frau lebt auf einer tropischen Insel. Berichtartig gibt sie Auskunft über all die seltsamen Dinge, die passieren. Die Blätter der Bäume färben sich schwarz. Am Ufer liegen tote Fische. Sterne fallen vom Himmel. Und in ihr wächst die Angst vor denen, die im Norden der Insel leben. Sie baut ihr Haus zu einer Festung aus, ständig gefasst auf den Angriff ihrer Feinde.Realität und Traum, Gegenwart und Vergangenheit, Licht und Schatten - alles überlagert sich und bald ist nicht mehr klar: Sind es die anderen, oder ist sie sich selbst die größte Bedrohung?




Tanja Raich, 1986 in Meran (Italien) geboren, lebt als Lektorin und Autorin in Wien. Verschiedene Preise und Stipendien, u. a.: Literaturpreis Frontiere –Grenzen, Finalistin beim 20. MDR-Literaturwettbewerb, Exil-Literaturpreis. Ihr Debütroman "Jesolo" (Blessing 2019) wurde für den Österreichischen Buchpreis Debüt sowie für den Alpha Literaturpreis nominiert. Zuletzt erschien die von ihr herausgegebene Anthologie "Das Paradies ist weiblich. 20 Einladungen in eine Welt, in der Frauen das Sagen haben" (Kein & Aber 2022). "Schwerer als das Licht" ist ihr zweiter Roman, für einen Auszug daraus gewann sie 2017 den Ö1-Literaturwettbewerb.


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