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Veröffentlicht am 01.06.2019

Elliott und Jasmine und die Liebe zur Musik

Wenn Donner und Licht sich berühren
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Meine Meinung und Inhalt
Dies war mein erstes Buch der Erfolgsautorin Brittainy C. Cherry und ihr Schreibstil ist absolut fantastisch.

Die Geschichte rund um Elliott (oder Elliot. Der Klappentext verwendet ...

Meine Meinung und Inhalt
Dies war mein erstes Buch der Erfolgsautorin Brittainy C. Cherry und ihr Schreibstil ist absolut fantastisch.

Die Geschichte rund um Elliott (oder Elliot. Der Klappentext verwendet eine andere Schreibweise als das Buch selbst) und Jasmine spielt in zwei Zeiten. Zu Beginn wird die Phase des Kennenlernens und Verliebens geschildert. Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein. Eigentlich passen sie nicht zusammen, doch was sie verbindet ist Musik - und ihre Einsamkeit.

"Das Leben war manchmal hart, aber vielleicht hatte Gott uns die Musik gegeben, um sich dafür zu entschuldigen." (ZITAT)

"Ich war gerade sechzehn geworden, und ich kannte das Gefühl, abgelehnt zu werden, besser als die meisten anderen Menschen." (ZITAT)

Mit Jasmine fühlt sich das Leben für Elliott das erste Mal unbeschwert und leicht an.

"Er war genau das, was ich brauchte, auch wenn ich nicht einmal gewusst hatte, dass ich es brauchte. Das Licht, das die Dunkelheit erleuchtete, in der ich so lange gelebt hatte." (ZITAT)

Doch ausgerechnet dann, als Elliott Jasmine am meisten braucht, ist sie plötzlich verschwunden.

Im zweiten Teil zeigt Cherry die beiden als sie sich nach langer Zeit wieder in New Orleans begegnen. Für beide war die Zeit eine sehr schwere. Elliott muss den Tod eines geliebten Menschen verschmerzen, für welchen er sich die Schuld gibt. Er verändert sich. Er wird hart. Er bestraft sich selbst und lässt niemanden an sich ran.

Auch Jasmine hat sich verändert.
Doch die zerbrochenen Scherben ihrer Seelen erkennen noch immer die Traurigkeit des anderen - und die Liebe zueinander. Und Elliot weiß, dass er seinen Fehler nicht noch einmal machen wird, dass er Jasmine diesmal nicht mehr gehen lassen wird!

"Manchmal braucht man keine Worte, Elliott. Manchmal braucht man nur Raum, um zu fühlen, was man eben fühlt. und jemanden an seiner Seite, der einen daran erinnert, dass man nicht alleine ist." (ZITAT)

Das Cover ist einfach wahnsinnig schön! Extra-Pluspunkt und Eye-Catcher-Bonus :)

Das Ende von "Wenn der Donner und das Licht sich berühren" fand ich sehr berührend und absolut passend. Das richtige Maß an Happy End.
Es lohnt sich absolut, dieses Buch zu lesen.

Veröffentlicht am 27.05.2019

Toxische Freundschaft

So schöne Lügen
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Meine Meinung und Inhalt
Das wunderschöne Cover hat einen extra Pluspunkt verdient. Ein absoluter Eye-Catcher, der mich sofort auf "So schöne Lügen" aufmerksam gemacht hat.

In dem Buch geht es unter ...

Meine Meinung und Inhalt
Das wunderschöne Cover hat einen extra Pluspunkt verdient. Ein absoluter Eye-Catcher, der mich sofort auf "So schöne Lügen" aufmerksam gemacht hat.

In dem Buch geht es unter anderem um Lousie. Diese ist Ende zwanzig und versucht, sich in New York durchzuschlagen. Eigentlich wollte sie Schriftstellerin werden - jetzt lebt sie in Brooklyn, hat mehrere miserabel bezahlte Jobs und wird von Selbstzweifeln geplagt.

"Louise beobachtet gern Leute; sie findet das so beruhigend; wenn du dich lange genug auf das konzentrierst, was mit anderen nicht stimmt, fragst du dich dann nicht mehr ganz so oft, was mit dir nicht stimmt." (ZITAT)

Als sie Lavinia kennenlernt, scheint ihr die Welt offen zu stehen, denn Lavinia hat wirklich alles: Sie wohnt auf der Upper East Side, ist wild, frei und wunderschön und vor allem reich!

Ihr glamouröses Leben teilt sie gern - auf sämtlichen sozialen Netzwerken, aber auch mit Louise.
Die beiden ungleichen Frauen werden Freundinnen. Louise wird auf Partys herumgereicht, lässt sich von Lavinia einkleiden, zieht bei ihr ein - sie verfällt Lavinia und ihrer Welt.

Doch die Schattenseiten des Reichtums werden schnell sichtbar. Louise verändert sich und wird unberechenbar - schreckt vor nichts zurück. Sie möchte dieses Leben nicht mehr verlieren.

"Louise erlaubt sich Dummheiten. Sie achtet nicht mehr so darauf, ihr Geld zusammenzuhalten. ... Sie beginnt Menschen zu vertrauen, so wie Lavinia den Menschen vertraut, fängt an zu glauben, dass die Welt ein wohlgeordneter Ort ist, an dem nie ewas unrettbar schief geht. Louise wartet nicht mehr auf das Ende der Welt. Bis zu der Nacht, in der es beinahe eintritt." (ZITAT)

Die Freundschaft gestaltet sich wirklich mehr als toxisch. Burton zeigt einen spannenden Roman über eine Welt der Eitelkeiten und Oberflächlichkeiten und dies schildert sie auf eine wirklich besondere Art und Weise.
Ihr Schreibstil war zu Beginn sehr ungewöhnlich und es hat etwas gedauert, sich daran zu gewöhnen. Dieser hat mir aber dann durchaus gut gefallen!

Die Persönlichkeitsentwicklung von der Protagonistin Louise war wirklich faszinierend und erschreckend zu beobachten.

Fazit:
Ein wirklich tolles Buch, das in Erinnerung bleibt und wirklich außergewöhnlich ist.

Veröffentlicht am 26.05.2019

Der Würfler

10 Stunden tot
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Meine Meinung und Inhalt
"10 Stunden tot" war mein erstes Buch von dem Autor Stefan Ahnhem.
Nachdem ich das Buch gelesen hatte, kann ich ganz klar sagen, dass es von Vorteil ist auch die drei dazugehörigen ...

Meine Meinung und Inhalt
"10 Stunden tot" war mein erstes Buch von dem Autor Stefan Ahnhem.
Nachdem ich das Buch gelesen hatte, kann ich ganz klar sagen, dass es von Vorteil ist auch die drei dazugehörigen Vorgängerbücher rund um Fabian Risk und Co. zu lesen!

Der Schreibstil von Ahnhem gefällt mir relativ gut, denn er wirkt flüssig und abwechslungsreich.

In dem Buch geht es unter anderem um einen Mörder, der seine Opfer zufällig auswählt - scheinbar.

"Der Würfel hatte sich ein Opfer ausgesucht, und nun war es an der Zeit, herauszufinden, wer diese Person war." (ZITAT)

Kommissar Fabian Risk und das Helsingborger Kommissariat stehen vor einem Rätsel. Helsingborg ist nicht mehr der idyllischen Ort an der schwedischen Küste, der er mal war.

"Anfangs begriff sie nicht, warum ihr Kopfhörer, die mit dem kleinen iPod verbunden waren, aus den Ohren gerissen wurden. Geschweige denn, woher der Druck kam, mit dem etwas in ihre Brüste und dann auch in Schlüsselbeine und Hals schnitt. Erst als sie rücklings zu Boden fiel, sah sie die gespannte Angelschnur im Licht aufblitzen." (ZITAT)

Während eine Reihe von Morden die Stadt erschüttert, kämpft Kommissar Fabian Risk gegen sein ganz persönliches Leid: Seine Familie droht an seiner Arbeit als Mordermittler zu zerbrechen.

Aber sein Job ist sein Leben. Er kann nicht anders und nimmt sich der Aufklärung der Morde an, doch er findet keine Spur.

Um ehrlich zu sein bin ich mit dem Buch, der Story und dem Ende ziemlich unzufrieden. "10 Stunden tot" hat mir zu viele Rätsel aufgegeben und mich kaum fesseln können.

Es wurden sehr viele Personen, Handlungsstränge und Geschehnisse geschildert, der Schlusspart wurde viel zu schnell abgehandelt und meiner Meinung nach zu sehr offen gelassen wurde. Demnach hätte ich mir also doch schon eine abgeschlossene Geschichte - vor allem im Bezug auf dem Würfler gewünscht!

Ich bezweifle, dass ich den Nachfolge (also Band Nummer 5) lesen werden.


Veröffentlicht am 20.05.2019

Wo ist Donna?

Mein
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Meine Meinung und Inhalt
Das Cover ist sehr auffallend, ebenso wie der prägnante Titel.
Beides hat mich sofort angesprochen und die Geschichte hat mich nicht enttäuscht.

Wir begleiten in diesem Buch ...

Meine Meinung und Inhalt
Das Cover ist sehr auffallend, ebenso wie der prägnante Titel.
Beides hat mich sofort angesprochen und die Geschichte hat mich nicht enttäuscht.

Wir begleiten in diesem Buch die Londoner Scheidungsanwältin Francine Day. Diese möchte mit dem Fall Martin Joy endlich Karriere machen.

Dieser will sich von seiner Frau Donna scheiden lassen. Der Unternehmer ist millionenschwer - und wahnsinnig attraktiv. Wider besseres Wissen beginnt Fran eine verbotene Affäre mit ihrem Mandanten, dem sie mehr und mehr verfällt.

Etwas übertrieben fand ich die teilweis geschilderte Überstürzung von Frans Handlungen. Diese verhält sie sich - möglicherweise auch aus Gründen der Verliebtheit- unvernünftig, vor allem im Bezug auf ihren geliebten Beruf. Dies ist mir als Leser während der Geschichte leider weniger nachvollziehbar gewesen, dies hat jedoch der Sympathie zur Protagonistin - nicht zuletzt wegen ihres klugen Verstandes und Ehrgeizes - keinen Abbruch getan.

Als Martins Frau kurz darauf spurlos verschwindet, gerät Martin ins Visier der Ermittlungen. Doch auch die Protagoistin Fran hat ein Geheimnis.

"Ich wollte mein Leben immer so unkompliziert wie möglich gestalten,alles so gut unter Kontrolle haben, wie ich nur kann. Wenn man schon im Wortsinn himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt war, wünscht man sich einfach nur eine gewisse Berechenbarkeit im Leben." (ZITAT)

Fran ist nicht nur Anwältin und Geliebte des Hauptverdächtigen - sie ist die letzte Person, die Donna Joy lebend gesehen hat.

"Aber es bringt Probleme mit sich, andere Menschen in sein Leben zu lassen. Es ist schon schwer genug, mit den eigenen Gefühlen umzugehen, geschweige denn mit denen von anderen." (ZITAT)


Der Leser fragt sich, was Fran wohl in der Nacht, als Donna verschwand erlebt hat bzw. wie viel damit wirklich zu tun hat. Ihre Erinnerungen an diese Nacht scheinen nicht mehr vorhanden bzw. abrufbar zu sein.

"Dabei handelt es sich um eine Abspaltung von der Realtiät, sagte Gil und ließ den Stift sinken. Das kann ganz harmlos ausfallen wie bei einem kleinen Tagtraum, aber auch so extrem sein, dass man alternativ Identitäten herausbildet.
So etwas erlebe ich häufig bei Patienten aus Kriegsgebieten und Missbrauchsopfern: Sie verdrängen die verstörenden Erinnerungen. Damit schützt sich das Gehirn vor unangenehmen Empfindungen - es tut einfach so, als wäre das nie passiert." (ZITAT)

Das Ende konnte mich - zum Glück - positiv überraschen und hat das Buch sehr gut abgeschlossen.

Fazit:
Die Story konnte mich durchaus fesseln, was auch an dem fesselnden und abwechslungsreichen Schreibstil der Autorin lag. Ein gelungenes Buch mit kleinen Schwachstellen, aber definitiv lesenswert!


Veröffentlicht am 19.05.2019

Wenn es besser ist zu gehen...

Schluss jetzt
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Meine Meinung und Inhalt
"Das Durchstehen einer Trennung gleicht nicht selten einem emotionalen Bootcamp, es treibt einen an die eigenen Grenzen. Die vielsagenden Worte >>Wir müsen reden>Es geht nicht ...

Meine Meinung und Inhalt
"Das Durchstehen einer Trennung gleicht nicht selten einem emotionalen Bootcamp, es treibt einen an die eigenen Grenzen. Die vielsagenden Worte >>Wir müsen reden<< oder >>Es geht nicht mehr<< müssen rausgewürgt werden. Warum eigentlich? Weil die Angst vor den Folgen zu groß war. Zu groß die Sorge, jemand könnte verletzt werden.Und nun haben sich die Folgen blöderweise verselbstständigt. Derjenige, der diese Worte zuerst ausspricht, befindet sich in einer merkwürden Position. Einerseits so nah bei sich, und gleichzeitig ist es, als hätte er oder sie den Raum verlassen und schaute sich bei allem nur noch zu. Ein bizarrer Moment, in dem der vertrauteste Mensch schlagartig auf Distanz gebracht wird." (ZITAT)

Wenn die Frage "Gehen oder bleiben?" mehr Zeit beansprucht als die Planung des nächsten Urlaubs, dann raten Heike Blümner und Laura Ewert: Natürlich gehen! Ich vermute, viele, die dieses Buch lesen, entdecken sich in manchen Situationen oder Gedanken selbst und möglicherweise hilft dieses auch eine Entscheidung zu treffen.

Schlüssig erklären die Autorinnen, wie wir uns aus toxischen Beziehungen lösen können, warum Untreue nicht unbedingt, kein Sex jedoch fast immer zur Trennung führt, welche finanziellen Hürden Trennungswillige nehmen müssen. Und was uns danach erwartet.

Blümner und Ewert wollen mit dem Buch auch unter anderem daraufhinweisen, dass wo Trennung stattfindet, vorher Bindung vorhanden war und wo Bindung vorhanden ist auch oftmals dieselbenTypen herumlungern.

"Zu viele Menschen harren immer noch dauerhaft zu zweit in ihrem selbst gezimmerten Leid aus. Von außen scheint es oft unbegreiflich. Meistens ist es wohl die Angst vor der Bewegung, die dazu führt, dass Unglückliche einfach bleiben, komme, was wolle. Die Angst vor Verlust wird mit Liebe verwechselt." (ZITAT)

Desweiteren geht es auch darum, dass Menschen am Anfang - innerhalb einer Beziehung - das Gefühl haben, einzigartig zu sein, aber wenn es auf das Ende zugeht, werden diese Bindungen
gerne der Einfacheit halber nach ein-oder mehrmals erfolgreich durchexerzierten Abläufen beendet - nach sogenannten Mustern.

"...Und schon zweifelt man wieder an der eigenen Bindungsfähigkeit oder fantasiert gleich von einer ganzen Gesellschaft, die zur wahren Liebe nicht mehr fähig ist." (ZITAT)

Die Autorinnen greifen viele - auch bekannte - Quellen auf wie z.B. Eva Illouz, Cornelia Koppetsch, Paul Sullivan und Michael Nast, sowie natürlich viele Interviews und Statistiken.

Ein wirklich sehr aufschlussreiches Buch das mir gut gefallen hat.