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Veröffentlicht am 04.03.2026

düsteres Romantasy‑Debüt

The Ordeals
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Meine Meinung

Ich war aufgrund des Klappentextes neugierig auf "The Ordeals". Am meisten mochte ich die Atmosphäre, die dunkle, spannungsgeladene Welt konnte mich auch zu Beginn gleich in den Bann ziehen.

Sophia ...

Meine Meinung

Ich war aufgrund des Klappentextes neugierig auf "The Ordeals". Am meisten mochte ich die Atmosphäre, die dunkle, spannungsgeladene Welt konnte mich auch zu Beginn gleich in den Bann ziehen.

Sophia hat mich berührt: eine junge Illusionistin, die unter der Kontrolle ihres Onkels steht und deren Magie sie körperlich auslaugt. Ihr verzweifelter Wunsch, an Killmarth aufgenommen zu werden, um endlich frei zu sein, hat für mich die emotionale Wucht der Geschichte ausgemacht. Die brutalen Prüfungen wirkten dabei weniger wie Action, sondern eher wie psychologische Belastungstests, die mich beim Lesen richtig mitfiebern ließen.

Die Mischung aus Romantasy und Dark‑Academia‑Atmosphäre hat mich stark angesprochen. Gleichzeitig habe ich gemerkt, dass manche Tropes (sehr) vorhersehbar sind und sich das Buch an einigen Stellen sehr vertraut /bekannt anfühlt.

Fazit-> "The Ordeals" ist für mich ein gutes atmosphärisch starkes und packendes Debüt - ich bin auf die Fortsetzung gespannt


Klappentext

Sophia ist seit ihrer Kindheit an ihren grausamen Onkel, den Sammler, gebunden, nachdem er einen Blutsbund von ihr gefordert hat. Als sie von Killmarth erfährt, einer Elite-Akademie für Magiebegabte außerhalb der Kontrolle des Sammlers, sieht sie darin ihre Chance, sich von ihm zu befreien. Aber um dort aufgenommen zu werden, muss sie in brutalen Prüfungen gegen andere Illusionisten, Maskierer, Botaniker und Alchemisten antreten. Nur die Mächtigsten werden diese »Ordeals« überleben. Sophia weiß, dass ihre Fähigkeiten als Illusionistin zu schwach sind und tut sich mit dem mächtigen (und unerträglich attraktiven) Botaniker, Alden Locke, zusammen. Um lebend herauszukommen, muss sie ihre Magie stärken und herausfinden, wer Rivale und wer Verbündeter ist. Denn jetzt muss sie nicht nur ihr Herz schützen, sondern auch ihr Leben. Ist Sophia in ihrer Eile, dem Sammler zu entkommen, direkt in eine tödliche Falle geflüchtet?

Über die Autorin

Rachel Greenlaw wuchs in Nord-Cornwall auf, umgeben von wilden Moorlandschaften. Sie studierte Englisch mit kreativem Schreiben an der Universität Falmouth, bevor sie auf eine Insel im Atlantik zog, wo sie mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern lebt.

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Veröffentlicht am 02.03.2026

Verloren in der Ungewissheit

Ich, die ich Männer nicht kannte
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Meine Meinung
"Ich, die ich Männer nicht kannte" hat mich zu Beginn an super neugierig gemacht, aber am Ende nicht wirklich überzeugt. Die Grundidee – eine namenlose Erzählerin, eingesperrt mit anderen ...

Meine Meinung
"Ich, die ich Männer nicht kannte" hat mich zu Beginn an super neugierig gemacht, aber am Ende nicht wirklich überzeugt. Die Grundidee – eine namenlose Erzählerin, eingesperrt mit anderen Frauen in einem unterirdischen Raum, abgeschnitten von der Welt – fand ich zunächst stark und atmosphärisch dicht. Die Kargheit der Situation, die völlige Orientierungslosigkeit und das Fehlen jeder Erklärung haben bei mir anfangs eine beklemmende Spannung erzeugt. Doch je weiter ich gelesen habe, desto mehr hatte ich das Gefühl, dass diese Ausgangslage für mich nicht genug trägt.

Die Welt außerhalb des Käfigs, die später eine Rolle spielt, wirkte auf mich eher schemenhaft als faszinierend.

In meinem Kopf Fragen über Fragen (Wohin sind die Männer, warum hat das "Experiment stattgefunden usw.).

Auch das Tempo empfand ich als sehr zäh. Die langen Passagen der Wiederholung, der Stille, der inneren Monologe haben mich irgendwann eher ermüdet als hineingezogen. Ich hätte mir mehr Entwicklung erwartet und am Ende des Buches war es als hätte ich auf was gewartet, das nicht kam.

Kurzum, tolle Grundidee, super Start, gute Atmosphäre, jedoch zu wenig Entwicklung, zu viel Unvollständigkeit und Distanz....

Über die Autorin

Jacqueline Harpman, 1929 in Etterbeek, Belgien, geboren, ist eine der großen Stimmen der französischsprachigen Literatur des 20. Jahrhunderts. Ihre Familie musste vor den Nationalsozialisten nach Casablanca fliehen und konnte erst nach dem Krieg in ihre Heimat zurückkehren. Nach einem Studium der französischen Literatur begann sie eine Ausbildung zur Ärztin, die sie jedoch aufgrund einer Tuberkuloseerkrankung nicht abschließen konnte, und wandte sich dem Schreiben zu. Im Jahr 1980 machte sie ihren Abschluss als Psychoanalytikerin. Harpman schrieb über 15 Romane und gewann zahlreiche Literaturpreise.

Quelle: Verlag / vlb

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Veröffentlicht am 02.03.2026

leise, eindringliche Familiengeschichte

Das gute Leben
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Meine Meinung

"Das gute Leben" ist ein ruhiger, nachdenklicher Generationenroman über vier Frauen, deren Leben zwischen Rumänien und Deutschland miteinander verwoben sind. Im Mittelpunkt steht Christina, ...

Meine Meinung

"Das gute Leben" ist ein ruhiger, nachdenklicher Generationenroman über vier Frauen, deren Leben zwischen Rumänien und Deutschland miteinander verwoben sind. Im Mittelpunkt steht Christina, die nach dem Tod ihrer Großmutter Anni in das alte Haus zurückkehrt. Wir begleiten sie und die ganzen Erinnerungen die ihr geblieben sind.

Die Atmosphäre des Spätsommers, die reifen Trauben im Garten, das langsame Öffnen der Vergangenheit fand ich gut umgesetzt. Man erfährt mehr, auch die Art, wie Annis Leben sichtbar wird ist toll umgesetzt. Ihre Flucht aus Rumänien, ihr Neubeginn in Deutschland, die harte Arbeit beim Quelle‑Versand, das Alleinsein, das Pflichtgefühl ... Ich habe beim Lesen oft gedacht, wie viel Kraft in einem Leben stecken kann, das von außen unspektakulär wirkt.

Die Sprache des Romans empfand ich als ruhig, klar und flüssig und teilweise poetisch. Schön fand ich auch, dass der Titel des Buches sich in mir in eine Frage gewandelt hatte, nämlich: Was bleibt von einem Leben? Was geben wir weiter? Und was bedeutet es überhaupt, ein „gutes Leben“ geführt zu haben?

Am Ende blieb bei mir ein Gefühl von Wehmut, aber auch von Dankbarkeit. Der Roman hat mich daran erinnert, wie sehr die Geschichten unserer Mütter und Großmütter in uns weiterleben, selbst wenn wir sie erst spät wirklich verstehen. Und vielleicht geht es vielen Leser:innen auch wie mir, dass man durch das Buch wieder an seine Großeltern (und die, die das Glück haben durftern die Urgroßeltern noch kennenzulernen auch an diese) zurückzudenken. Der Roman wirkt durch Atmosphäre und viele Erinnerungen, weniger durch Handlung.



Über die Autorin

Nadine Schneider, geboren 1990 in Nürnberg, stammt aus einer rumäniendeutschen Familie. Sie studierte Musikwissenschaft und Germanistik in Regensburg, Cremona und Berlin. Ihr erster Roman »Drei Kilometer« wurde mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Literaturpreis der Stadt Fulda. 2021 las sie beim Ingeborg-Bachmann-Preis. Im selben Jahr erschien ihr zweiter Roman »Wohin ich immer gehe«. Nadine Schneider lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Nürnberg.

Quelle: Verlag / vlb

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Veröffentlicht am 18.02.2026

Mord(s)plan

Kill for Me
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Meine Meinung

"Kill for Me" ist nicht mein erstes Buch von Steve Cavanagh. Ich bin ein absoluter Fan von dem Autor und seinem Schreibstil und seinen spannungsgeladenen Plots. Ich kann seine bisherigen ...

Meine Meinung

"Kill for Me" ist nicht mein erstes Buch von Steve Cavanagh. Ich bin ein absoluter Fan von dem Autor und seinem Schreibstil und seinen spannungsgeladenen Plots. Ich kann seine bisherigen Werke also wärmstens empfehlen.

Steve Cavanagh zeigte mir nun auch mit diesem Thriller erneut, wie toll er psychologische Spannung mit einer vielschichtigen Handlung verbindet. Das Buch fesselt sofort von Beginn an. Was mich auch in diesem Buch wieder beeindruckt hat, ist die Art, wie Steve Cavanagh Spannung aufbaut. Man hat als Leser so oft das Gefühl, dass etwas Unausweichliches näher rückt, und genau dieses Gefühl hat mich durch das Hörbuch getragen. Die Handlung wirkt durchdacht, klar strukturiert und gleichzeitig voller Überraschungen, die mich immer wieder neu gefesselt haben.

Was mir ebenfalls besonders gefallen hat, ist das hohe Tempo. Die kurzen Kapitel und die Perspektivwechsel haben dafür gesorgt, dass ich ständig weiterlesen wollte. Kaum dachte ich, ich hätte einen Überblick, kam eine neue Wendung, die meine Annahmen wieder ins Wanken brachte. Diese Unvorhersehbarkeit hat für mich den größten Reiz des Buches ausgemacht. Ich war wirklich mehrfach überrascht.

Auch die Atmosphäre hat mich sehr angesprochen. Das New York, das Cavanagh zeichnet, fühlt sich kalt und distanziert an, fast so, als würde die Stadt selbst die Einsamkeit der Figuren widerspiegeln. Diese Stimmung hat für mich perfekt zu den Themen des Buches gepasst. Es geht nicht nur um Verbrechen, sondern um Verlust, um Rache und um die Frage, wie weit Menschen gehen, wenn sie sich im Stich gelassen fühlen und ihren Frieden herbeiführen möchten.

"Kill for Me" ist emotional, atmosphärisch dicht und klug erzählt.

Ihr liebt Bücher voller Spannung und Nervenkitzel, dann seid ihr bei diesem Buch genau richtig!


Klappentext

An einem kalten New Yorker Abend lernen sich zwei Frauen in einer Selbsthilfegruppe für Trauernde kennen: Amanda und Wendy können nicht mit der Vergangenheit abschließen, nachdem sie ihre Liebsten durch brutale Verbrechen verloren haben. Beide warten vergeblich darauf, dass der Täter zur Rechenschaft gezogen wird. So schließen sie einen Pakt: Amanda wird den Mann töten, der Wendys Tochter vergewaltigt und ermordet hat. Und Wendy wird Wallace Crone umbringen, den Mörder von Amandas kleiner Jess. Doch der Plan geht schrecklich schief. Denn eine der beiden spielt ein falsches Spiel …


Über den Autor

Steve Cavanagh wuchs in Belfast auf und studierte in Dublin Jura. Er arbeitete in diversen Jobs, bevor er eine Stelle bei einer großen Anwaltskanzlei in Belfast ergatterte und als Bürgerrechtsanwalt bekannt wurde. Mittlerweile konzentriert er sich auf seine Arbeit als Autor. Seine Thrillerserie um Eddie Flynn machte ihn zu einem der erfolgreichsten Spannungsautoren in Großbritannien und den USA.

Quelle: Verlag / vlb

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Veröffentlicht am 16.02.2026

Band 1 der Honeypot-Protokoll-Reihe

Dogma der Wahrheit
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Meine Meinung

Ich habe den Klappentext gelesen und war ab da schon fasziniert und schockiert vor dieser Idee.

"Dogma der Wahrheit" hat mich bereits nach wenigen Seiten gepackt, weil es eine Zukunft zeigt, ...

Meine Meinung

Ich habe den Klappentext gelesen und war ab da schon fasziniert und schockiert vor dieser Idee.

"Dogma der Wahrheit" hat mich bereits nach wenigen Seiten gepackt, weil es eine Zukunft zeigt, die sich erschreckend real anfühlt. Die Idee, dass Wahrheit verordnet wird und Denken gefährlich ist, wirkt nicht wie reine Fiktion, sondern wie eine Warnung. Die Atmosphäre ist bedrückend und beängstigend - permanent.

Hagen als Hauptfigur, die Anomalie des Ganzen, hat mich überrascht. Seine Schuld, seine Erinnerungen an die alte Welt und der Mythos um den „Root Chip“ geben der Geschichte eine Tiefe, die ich so nicht erwartet hätte.

Das Buch ist nichts für zwischendurch, das wird schnell klar, ich musste mich beim Lesen auch auf die anspruchsvolle Handlung konzentrieren.

Ich hab mich bei vielen Szenen gefragt was überhaupt real ist und was nicht, das hat meiner Meinung nach für zusätzliche Spannung gesorgt. Eine Triggerwarnung zu Beginn aufgrund sexueller Gewaltszenen fände ich wünschenswert.Das Ende ist toll gewählt und ich freue mich tatsächlich schon auf den 2. Band!
Für mich ist es eine gelungene Dystopien, die man nicht einfach weglegt und vergisst. Tolle Idee!


Klappentext

Es gab eine Zeit, da gehörten die Gedanken dir. Jetzt lesen Wächter Absichten – wer falsch denkt, stirbt. Brutal. Und unter Beifall.

Hagen erinnert sich an die alte Welt. Aber während andere sterben, sieht er weg – bis die Wahrheit ihm alles nimmt. Manche flüstern vom Root Chip, einem Schlüssel zur absoluten Kontrolle. Für ihn ist es nur ein Mythos. Doch die Schuld lässt ihm keine Ruhe – und treibt ihn in eine Hoffnung, die tödlich ist. Als er sich auf die Suche macht, markiert ihn der Moebius-Konzern.

Die Jagd beginnt.

Seine Zeit läuft ab.


Über den Autor

Schon in der Schulzeit schrieb E.X. Behemoff erste Drehbücher – Geschichten waren immer sein Antrieb. Nach der Geburt seiner Tochter nutzte er unzählige schlaflose Nächte, um einen alten Traum zu erfüllen: eine der vielen Ideen in seinem Kopf endlich zu Papier zu bringen. Geboren in Moskau, aufgewachsen in Lübeck, studierte er Maschinenbau an der RWTH Aachen, gründete mehrere Tech-Start-ups und arbeitet heute als Unternehmensberater im IT-Sektor. Seine Texte verbinden die Faszination für futuristische Technologien und gesellschaftliche Entwicklungen mit dem, was ihm am wichtigsten ist: Familie. Aktuell schreibt er an Band 2 der Honeypot-Protokoll-Reihe.

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