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Veröffentlicht am 19.12.2018

Wunderschön

Ich treffe dich zwischen den Zeilen
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nhalt:
Stephanie Butlands herzergreifender Roman erzählt vom Wunder der Liebe und von der heilenden Kraft der Literatur. Mit Piercings und tiefschwarz gefärbten Haaren versucht Loveday, die Welt von sich ...

nhalt:
Stephanie Butlands herzergreifender Roman erzählt vom Wunder der Liebe und von der heilenden Kraft der Literatur. Mit Piercings und tiefschwarz gefärbten Haaren versucht Loveday, die Welt von sich fern zu halten. Sie ist ein wahrer Büchernarr, umgibt sich lieber mit Literatur als mit Menschen und trägt die Anfangssätze ihrer Lieblingsromane als Tattoos auf dem Körper. Wirklich wohl fühlt sie sich nur in Archies Antiquariat. Der alte Mann hat ihr nicht nur einen Job gegeben, er akzeptiert sie vor allem, ohne Fragen zu stellen. Als Loveday Nathan kennenlernt, scheint ihre Welt heller zu werden: Er nimmt sie mit zu einem Poetry-Slam, und die Gedichte öffnen beiden einen Weg, sich die Dinge mitzuteilen, für die ihnen sonst die Worte fehlen. Zwischen den beiden entwickelt sich eine zarte Liebe. Doch dann werden im Antiquariat Bücher für Loveday abgegeben, die sie zurück in ihre Kindheit führen und schmerzhafte Erinnerungen an eine Familientragödie wecken, die sie nur zu gerne weiter verdrängt hätte. Kann sie mit Archies und Nathans Hilfe endlich mit der Vergangenheit Frieden schließen und über die Ereignisse hinwegkommen, die ihr Leben so sehr erschüttert haben?

Meine Meinung:
Dies ist definitiv eines meiner Buch-Highlights des Jahres. Bereits in der Leseprobe konnte man bereits erkennen, dass dieses Buch von einem unglaublich großartigem Schreibstil geprägt ist.

Das Buch beinhaltet Sätze, welche mir als Buchliebhaberin aus der Seele sprechen. Die Protagonisten sind absolut passend gewählt und so beschrieben, dass sie einem im Laufe des Buches ans Herz wachsen.

"Ein paar Ecken waren sorgfältig umgeknickt und bildeten
parteiische rechtwinklige Dreiecke. Ich würde das nie tun, dafür habe ich eine zu hohe Achtung vor Büchern, und überhaupt – so schwer ist es nun wirklich nicht, ein Lesezeichen aufzutreiben. Irgendwas findet sich immer. Eine Busfahrkarte, eine Keksverpackung, die abgerissene Ecke einer Quittung. Trotzdem mag ich es, wenn jemand Worte auf einer Seite für wichtig genug hält, um sie mit einem Eselsohr zu kennzeichnen." (ZITAT)

Das Cover ist sehr passend und ganz zauberhaft - es würde mich definitiv zum Cover-Kauf animieren.

Dieser tolle Roman von Stephanie Butland wird mir noch lange in Erinnerung bleiben, denn die Story ist sowohl tragisch als auch spannend, sowie humorvoll und vor allem sehr berührend. Ein Buch, das jedem ans Herz geht.

Zwei Menschen begegnen sich mithilfe von Büchern und Gedichten. Ganz allmählich öffnen sie sich dem anderen. Es ist nicht leicht und manchmal machen sie wieder einen Schritt von einander weg.

"Die Leichtigkeit, in der es möglich war, stundenlang kaum ein Wort zu wechseln und trotzdem das Gefühl zu haben, eine Welt zu teilen." (ZITAT)

Doch die Liebe schleicht sich ganz allmählich in ihr Leben und bringt Loveday und Nathan ganz unerwartet einander näher. Stephanie Butland hat mich mit ihrem zarten Roman berührt.

Absolute Leseempfehlung meinerseits.

Veröffentlicht am 19.12.2018

Gib deine Träume niemals auf!

Die Lichter von Paris
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Inhalt:
Nach außen scheint alles perfekt. Madeleine ist mit einem erfolgreichen Geschäftsmann verheiratet, sie hat ein schönes Zuhause in Chicago und keine finanziellen Sorgen. Dennoch ist sie nicht glücklich: ...

Inhalt:
Nach außen scheint alles perfekt. Madeleine ist mit einem erfolgreichen Geschäftsmann verheiratet, sie hat ein schönes Zuhause in Chicago und keine finanziellen Sorgen. Dennoch ist sie nicht glücklich: Wie schon ihre Mutter und ihre Großmutter ist sie gefangen in einem Leben, das aus gesellschaftlichen Verpflichtungen besteht; die eigenen Träume sind auf der Strecke geblieben.
Als Madeleine eines Tages auf dem Dachboden ihres Elternhauses die Tagebücher ihrer Großmutter entdeckt, erfährt sie Unglaubliches: Die strenge, stets auf Etikette bedachte Großmutter Margie war einst eine lebenslustige junge Frau, die der Enge des Elternhauses nach Europa ins wilde Paris der 20er Jahre entfloh, um frei und unabhängig als Schriftstellerin zu leben. Dort verliebte sie sich in einen charismatischen jungen Künstler und verbrachte einen glücklichen Sommer in der Pariser Boheme.
Von Margies Geschichte ermutigt, fasst sich Madeleine endlich ein Herz, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen …

Meine Meinung:
Ich liebe dieses Buch.
Gleich nachdem ich die Leseprobe verschlungen hatte, wusste ich, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss.

Das Cover ist träumerisch und wunderschön, ebenso wie der Schreibstil - einfach malerisch und voller Leidenschaft.

Dieses Buch wechselt zwischen den Erzählperspektiven von Madeleine und ihrer Großmutter Margaret Brooke Pearce. Man begleitet beide Frauen auf ihrem Lebensweg und verliebt sich in die Protagonisten. Man begibt sich auf eine aufregende Reise nach Paris, mit Höhen und Tiefen - aber vor allem auf der Suche nach sich selbst.

Im Laufe der Erzählung werden die Gemeinsamkeiten der beiden Frauen deutlich, u.a. die Liebe zur Kunst.

Sie hielt die Kunst nicht für eine Sache, welcher man entwachsen kann, nur weil sie kein Teenager war. Ihre Mutter und ihr Ehemann hatten kein Verständnis dafür. Die Distanz zwischen Madeleine und ihrem Ehemann war erschreckend zu lesen. Er schränkt sie ein, wo es nur geht und gibt ihr vor, was sie zu tun und zu lassen hat.


"Die in der Öffentlichkeit demonstrierte Kühle war in unser Privatleben vorgedrungen und hatte uns auf Cocktailpartys zu Fremden werden lassen, die sich sicher waren, dass sie einander schon früher einmal begegnet waren und sich quer durch den Raum neugierige Blicke zuwarfen." (ZITAT)

Die Geschichte ist berührend und traurig, regt aber zugleich zum Nachdenken an und gibt Mut. Mut, sich an seine Träume
zu erinnern und diese nicht auf der Strecke zu lassen.

"Alles ging zu Ende, alles löste sich auf, und sie hatte das Gefühl, einen endlosen Abrund hinabzurutschen, auf das Leben zu, das sie nicht wollte, niemals gewollt hatte". (ZITAT)

Beide Protagonisten waren in ein solch exquisiten Lebensstil geboren, ohne je das Gefühl gehabt zu haben, dazuzugehören.

"Glücklich. Ich dachte daran, wie mir die Tage durch die Finger schlüpften, wie leer die Zeit verstrich. Ich empfand kein Glück, ein Leben zu leben, das ich zwar gewählt, aber nie gewollt hatte." (ZITAT)

Dieses Zitat beschreibt die Geschichte beider Frauen ziemlich gut.

Absolute Leseempfehlung meinerseits!

Veröffentlicht am 19.12.2018

Thinking of Ending Things

The Ending - Du wirst dich fürchten. Und du wirst nicht wissen, warum
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Inhalt:
Eine Frau fährt mit ihrem neuen Freund Jake durch die winterliche Weite Kanadas. Trotz ihrer besonderen Verbindung denkt sie darüber nach, die Sache zu beenden. Und während draußen die Dämmerung ...

Inhalt:
Eine Frau fährt mit ihrem neuen Freund Jake durch die winterliche Weite Kanadas. Trotz ihrer besonderen Verbindung denkt sie darüber nach, die Sache zu beenden. Und während draußen die Dämmerung das einsame Land in Dunkelheit hüllt, werden drinnen im Wagen Gespräche und Atmosphäre immer unheimlicher: Weshalb hält die Erzählerin einen Stalker vor Jake geheim, der ihr seit längerem Angst macht? Warum gibt Jake nur bruchstückhaft etwas von sich preis? Wort für Wort steigt aus den Seiten ein kaum greifbares Unbehagen auf, denn eines ist von vornherein klar: Das junge Paar steuert unaufhaltsam in die Katastrophe.

Meine Meinung:
Der flüssige Schreibstil des Autors hat mir sehr gut gefallen und es fiel mir dadurch leicht, in die Story zu finden.
Zu Beginn des Buches, war ich ziemlich ratlos, wohin die Geschichte führen soll. Die Handlung des Buches erschien mir zuerst wirr und mysteriös und der Spannungsaufbau hat erst nach der Hälfte des Buches eingesetzt. Erst der Schluss konnte Klarheit schaffen.

"Jede Erinnerung gewinnt in dem Moment, wo sie uns in den Sinn kommt, ihr Eigenleben. Sie ist nicht absolut. Die Geschichten, die auf
tatsächlichen Erlebnissen beruhen, sind oft mehr Fiktion als Fakt." (ZITAT)

Cover und Klappentext klingen absolut vielversprechend (ebenso der Untertitel: "Du wirst dich fürchten. Und du wirst nicht wissen, warum"), jedoch war der Inhalt wirklich wider meiner Erwartungen.
Ich war vom Ende und von der Richtung, welcher der Autor eingeschlagen hat, ziemlich überrascht und am begeistert, bin jedoch zeitgleich der Meinung, dass man noch mehr aus der Geschichte hätte hervorbringen können.

"Manchmal kommt ein Gedanke der Wahrheit, der Wirklichkeit mehr als eine Tat." (ZITAT)

Super für zwischendurch. Leseempfehlung meinerseits!

Veröffentlicht am 19.12.2018

Der Wunschasten

Gwendys Wunschkasten
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Inhalt:
Die kleine Stadt Castle Rock in Maine hat die seltsamsten Vorkommnisse und ungewöhnlichsten Besucher erlebt. Warum sollte es der 12-jährigen Gwendy anders ergehen? Eines Tages tritt ein schwarz ...

Inhalt:
Die kleine Stadt Castle Rock in Maine hat die seltsamsten Vorkommnisse und ungewöhnlichsten Besucher erlebt. Warum sollte es der 12-jährigen Gwendy anders ergehen? Eines Tages tritt ein schwarz gekleideter Unbekannter an sie heran und macht ihr ein Geschenk: einen Kasten mit lauter Schaltern und Hebeln. Wozu er dient? Gwendy probiert es aus, und ihr Leben verändert sich von Grund auf.

Meine Meinung:
In diesem kleinem Büchlein steckt eine ja ganz großartige Story, welche ich innerhalb eines Tages verschlungen hatte.

Man darf sich hierbei keinen Thriller a la King vorstellen. Es handelt sich um einen Roman, bei dem man kaum erahnen würde, dass hier "Kingsche"-Einflüsse dahinterstehen.

In diesem Buch geht es um einen Wunschkasten, welcher Richard Farris der 12-jährigen Gwendy Peterson übergibt.
"Pass auf den Kasten auf. Er teilt Geschenke aus, aber das sind nur kleine Entschädigungen für die Verantwortung, die mit ihm einhergeht." (ZITAT)

Gwendy kann es kaum fassen, dass ihr dieser Wunschkasten gehört und ihr ist die Verantwortung den Wunschkasten zu beschützen sehr wohl bewusst. Sie kann ihr Glück jedoch kaum fassen, denn der Kasten verändert ihr Leben.

"Ich bin nicht mehr in Castle Rock, denkt Gwendy.
Ich muss in einer Welt aus meinen Lieblingsbüchern gelandet sein.
In Oz oder Narnia oder dem Auenland. Das alles kann einfach nicht wahr sein." (ZITAT)

Der Schreibstil ist großartig und ich liebe den Ausgang der Geschichte. Das Cover sieht wunderschön und absolut passend aus.

Absolute Leseempfehlung meinerseits.

Veröffentlicht am 19.12.2018

Tiefgründig

Der gefährlichste Ort der Welt
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Inhalt:
Als Tristan Bloch eines Morgens auf sein Fahrrad steigt und losradelt, auf die Golden Gate Bridge zu, den heißen, schweißnassen Kopf gesenkt, da ahnen wir schon, dass ihn der Verrat seiner Angebeteten, ...

Inhalt:
Als Tristan Bloch eines Morgens auf sein Fahrrad steigt und losradelt, auf die Golden Gate Bridge zu, den heißen, schweißnassen Kopf gesenkt, da ahnen wir schon, dass ihn der Verrat seiner Angebeteten, Calista, vernichtet hat. Sein Liebesbrief wurde auf Facebook gepostet, und das war ihre Schuld.

Fünf Jahre später: Kurz nach dem dramatischen Ende einer Abschlussparty betrachtet Calista, Tristans erste und letzte große Liebe, in dem Versuch, die Ereignisse zu begreifen, ein altes Klassenfoto – Tristan, lachend, in seinen unmöglichen grellgelben Trainingshosen, der sanfte Dave Chu, der durchtriebene Ryan Harbinger, Baseball-Captain und Schwarm aller Mädchen, Abigail Cress, damals noch Calistas beste Freundin, die später mit einem Lehrer anbandelte, und all die anderen, die mit dem Leben und der Liebe gespielt hatten. Ihre fröhlichen Gesichter täuschen. »Sie taten, was sie konnten, um zu überleben.«

Für einen von ihnen war Mill Valley, das verträumte reiche Städtchen über der Bucht von San Francisco, ein vermeintliches Paradies, zur Hölle geworden. Und sie, die zurückblieben, waren vom Leben gezeichnet, noch bevor es richtig begonnen hatte.

Meine Meinung:
"Der gefährlichste Ort der Welt" ist anders, als Cover (welches mir nachdem ich das Buch gelesen hatte, noch besser gefallen hat, als zuvor schon) und Klappentext vermuten lassen. Dieses Buch ist besonders und der "gefährlichste Ort" kann nun wirklich überall sein und nicht nur in Mill Valley.

"Im Grunde heißt das, es ist in dieser Stadt egal, wo man hinzugehen versucht. Man landet immer wieder da, wo man losgegangen ist." (ZITAT)

Der Schreibstil von der Autorin hat mir ausgesprochen gut gefallen und dadurch konnte sie die Thematik und Problematik wirklich sehr gut an den Leser weitergeben. Man sollte nicht die Augen verschließen und das Buch soll wachrütteln, denn oftmals weiß man nicht was in Menschen vorgeht, ehe es zu spät ist, dies zu erfahren.

Sie beschreibt Mill Valley und das Leben darin, das sich für verschiedene Protagonisten nach einem Vorfalll ändert. Sie durchleuchtet die Persönlichkeiten und bringt teileweise erschreckende Geschichten zum Vorschein.

"Er konnte die Schönheit dieser Landschaft jetzt ohne jeden Schmerz, ohne jede Traurigkeit würdigen, denn im Geiste hatte er es bereits getan - die Entscheidung getroffen." (ZITAT

Absolute Leseempfehlung meinerseits, denn dieses Buch berührt. Man sollte sogar darüber nachdenken, dieses Buch als Schul-Lektüre zu verwenden.