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Veröffentlicht am 15.02.2026

Sieben Prüfungen - Düster, intensiv, faszinierend

Empire of Whispers and Shadows
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Meine Meinung
„Empire of Whispers and Shadows“ konnte mich wirklich überraschen. Wir starten die Geschichte mit Saya als Baby und begleiten sie dann 18 Jahre später.

Ich habe bereits von Beginn an die ...

Meine Meinung
„Empire of Whispers and Shadows“ konnte mich wirklich überraschen. Wir starten die Geschichte mit Saya als Baby und begleiten sie dann 18 Jahre später.

Ich habe bereits von Beginn an die Härte dieser Welt gespürt: ein abgeschottetes Trainingslager im Dschungel, tödliche Prüfungen in der Hauptstadt, viele Intrigen und Täuschungen und eine dichte Atmosphäre in der japanischen Welt. Ich habe mich sofort in diese japanisch inspirierten Elemente /Bezeichnungen verliebt, denn sie verleihen der Geschichte eine tolle Tiefe und ein Gefühl von Fremdheit, das perfekt zur Brutalität der Assassinen-Ausbildung passt. Super auch auf dem Buchinnenumschlag ganz am Ende die Darstellung der Waffen wie z.B. Tanto.

Die Protagonisten Teno und Saya sind gezwungen, zusammenzuarbeiten, obwohl zwischen ihnen Hass, Schmerz und unausgesprochenen Themen stehen. Saya, eine "Gezeichnete" und auch Teno werden als sehr starke Figuren dargestellt.

Ich mochte, dass man eigentlich immer genau wusste, was in Sayas und Tenos Gedankenwelt vor sich ging, also die inneren Konflikte, die Schuldgefühle, die Rachegedanken und ebenso den Wunsch nach der Nähe zwischen den beiden.

Enemies to Lovers und magische Elemente werden hier im Buch toll umgesetzt, genauso wie ich es es mag, ohne zu übertrieben zu wirken.

Die Prüfungen, welche die beiden zusammen bestehen müssen, sind nicht nur actionreich, sondern auch fordernd.Ein falscher Moment könnte den Tod bedeuten. Zeitgleich enthüllt jede Prüfung ein Stück mehr über die Welt, die Strukturen rund um den Gottkaiser. Trotz der Komplexität hatte ich nie das Gefühl, den Überblick zu verlieren, manchmal (und deshalb auch den Stern-Abzug) hatte ich nur Schwierigkeiten mir manche Beschreibungen bildlich gut darstellen zu können, gelegentlich war es für mein Empfinden auch etwas sprunghaft, was sich aber aufs Ende zu stark verbessert hat.

Das Ende des ersten Bandes bleibt spannend und lässt viele Fragen offen. Ich werde den zweiten Teil definitiv lesen müssen, um zu erfahren, wie das letzte Spiel ausgeht.

Die wunderschöne Ausgabe mit gestaltetem Buchschnitt macht das Ganze zusätzlich zu einem besonderen Erlebnis – ein echtes farbliches Highlight im Regal.

Über die Autorin

Ursa Jaumanns Liebe für Fantasy wurde mit vier Jahren durch den »Zauberer von Oz« erweckt und hat sie seitdem nicht mehr losgelassen. Während der Krebserkrankung ihres Sohnes verwirklichte sie sich den Traum, eine ihrer Geschichten zu veröffentlichen, und war – zu ihrer eigenen Überraschung – sehr erfolgreich damit. Dank der Begeisterung ihrer Leser:innen schaffte sie es im Selfpublishing mehrfach auf die SPIEGEL-Bestsellerliste. Quelle: Aufbau Verlage

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Veröffentlicht am 10.02.2026

Kleiner Ratgeber für ein nicht ganz so leichtes Thema

Sei mutig und trenn dich!
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Meine Meinung

Vermutlich werden dieses Buch / diesen Ratgeber eher Menschen lesen, die sich ein einer solchen Lage befinden. In einer Lage, wo man hadert und sich fragt oder fragen sollte, ob man in der ...

Meine Meinung

Vermutlich werden dieses Buch / diesen Ratgeber eher Menschen lesen, die sich ein einer solchen Lage befinden. In einer Lage, wo man hadert und sich fragt oder fragen sollte, ob man in der Beziehung in dieser Art und Weise glücklich ist.

Ich habe es in einer Phase in die Hand genommen, in der ich selbst nicht mehr wusste, wie lange ich meine Beziehung noch aushalten möchte. Genau deshalb hat mich der direkte, klare Stil sofort abgeholt. Sylvia Löber schreibt so, als würde sie neben mir sitzen und mir wie eine Freundin Ratschläge geben.

Das Buch ist eher ein Büchlein und recht kurz gelesen. Ich finde auch, dass es eher als eine Schritt für Schritt Anleitung zu sehen ist, beginnend mit dem bloßen Gedanken bis hin zur Planung und des weiteren Vorgehens.

Das Cover wirkt ruhig, fast tröstlich. Die kurzen Kapitel haben mir gutgetan, weil ich nicht das Gefühl hatte, mich durch schwere Theorie kämpfen zu müssen.

Besonders hilfreich fand ich die vielen Fragen, die sie stellt. Sie zwingen einen dazu, ehrlich hinzuschauen: Was will ICH eigentlich?

Die Autorin schreibt selbst offen (aus eigener Erfahrung) darüber, dass eine Trennung nicht automatisch Freiheit bedeutet, sondern erst einmal Chaos, Zweifel und Angst.

Am Ende hat mir das Buch nicht die Entscheidung abgenommen – aber es hat mir geholfen, mich selbst wieder ernst zu nehmen und viel viel viel zu reflektieren.

Über die Autorin

Sylvia Löber ist Autorin und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Beziehungsthemen, Selbstfürsorge und der emotionalen Verarbeitung von Trennungen. Eigene Erfahrungen in einer langjährigen, unglücklichen Partnerschaft haben sie besonders sensibilisiert für die Schwierigkeiten, die Menschen in festgefahrenen Beziehungen erleben. Daraus entstand die Motivation, praktische Orientierung, Mut und emotionale Unterstützung für Betroffene zu bieten. In ihrem Buch „Sei mutig und trenn dich!“ verbindet sie persönliche Einblicke mit praxisnahen Ratschlägen und legt dabei besonderen Wert auf eine authentische und einfühlsame Sprache. Ziel ist es, Leser:innen Wege aufzuzeigen, wie sie selbstbestimmt Entscheidungen treffen und den Mut zu Veränderungen finden können.

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Veröffentlicht am 02.02.2026

Solide Unterhaltung - mehr nicht

Wer vom Teufel spricht
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Meine Meinung

"Wer vom Teufel spricht" ist ein Thriller, der mich zwiegespalten zurücklässt. Die Ausgangssituation ist sofort fesselnd: sieben Frauen, ein abgelegenes Hotel und der tote Jamie Spellman, ...

Meine Meinung

"Wer vom Teufel spricht" ist ein Thriller, der mich zwiegespalten zurücklässt. Die Ausgangssituation ist sofort fesselnd: sieben Frauen, ein abgelegenes Hotel und der tote Jamie Spellman, ein Mann, der sie alle auf unterschiedliche Weise verletzt hat. Die Idee, jede Figur aus ihrer eigenen Perspektive erzählen zu lassen, ist interessant sorgt nochmal für extra Spannung und Verwirrspiel.

Allerdings habe ich beim Lesen gemerkt, dass die vielen Perspektivwechsel und Zeitsprünge manchmal zu verwirrend waren. Es dauert eine Weile, bis die Zusammenhänge klar werden, und gerade zu Beginn wirkte das Buch etwas langatmig. Die Spannung steigert sich zwar nach und nach, aber sie wird durch die verschachtelte Struktur nicht immer konstant gehalten.

Die Figuren selbst sind vielschichtig, was positiv ist, aber teilweise hätte ich mir gewünscht, dass ihre Motive klarer herausgearbeitet werden. Jamie Spellman ist überzeugend als manipulativer und toxischer Charakter, doch seine Präsenz wirkt manchmal eher als "Schattenspiel", anstatt wirklich greifbar zu sein.

Die Autorin zeigt, wie Gewalt, Manipulation und Machtmissbrauch Menschen prägen. Das zu verdeutlichen geklingt ihr gut, was ich positiv frand!

Insgesamt ist "Wer vom Teufel spricht" für mich ein solides spannendes Buch, jedoch hatte ich aber das Gefühl, dass die Geschichte nicht ganz das Potenzial ausschöpft, das in ihr steckt.


Über die Autorin

Rose Wilding ist eine Krimiautorin aus Newcastle upon Tyne. Sie absolvierte ihr Studium der Kreativen Künste an der University of Manchester. Wenn sie nicht gerade fiktive Figuren ermordet, findet man Rose Wilding meist bei einer Tasse Kaffee, vertieft in feministische Science-Fiction – oder dabei, Bilder ihrer beiden Chihuahuas auf Instagram zu posten. Nach ihrem Debüt Wer vom Teufel spricht ist Wahn. Drei Frauen. Eine lügt. ihr zweiter Thriller.

Q: Verlag / vlb

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Veröffentlicht am 02.02.2026

Nervenkitzel garantiert!

Tiefer als der Abgrund
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Meine Meinung

Nachdem ich "Nichts wird dir bleiben" von dem Autor bereits gelesen hatte und extrem spannend fand, war ich voller Vorfreude auf "Tiefer als der Abgrund" herangegangen. Ich fand in diesem ...

Meine Meinung

Nachdem ich "Nichts wird dir bleiben" von dem Autor bereits gelesen hatte und extrem spannend fand, war ich voller Vorfreude auf "Tiefer als der Abgrund" herangegangen. Ich fand in diesem Werk besonders stark, wie sehr ich in die Gedanken und Gefühle der Hauptfigur eintauchen konnte. Kraus ist selbst Psychiater, und das merkt man vor allem an den Gesprächen zwischen Elias und dem Psychotherapeuten Malte Fischer, da diese sehr realistisch, intensiv und manchmal richtig beklemmend wirken. Die innere Unsicherheit, die Zweifel und die Suche nach der Wahrheit wirkten auf mich sehr echt. Der Autor sieht von Übertreibungen und überspitzten Handlungen hab.

Die kurzen Kapitel haben sich übersichtlich und flüssig lesen lassen.

Die Spannung baut sich langsam (nicht negativ behaftet), aber konstant auf. Mit jedem Kapitel wird die Geschichte intensiver, ohne all zu sehr verwirrend zu sein. Es gibt viele Momente, die mich überrascht haben und meine Erwartungen/Vermutungen in eine andere Richtung gelenkt haben. Solche Dinge mag ich besonders, da hier keine Langeweile aufkommt.

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Veröffentlicht am 02.02.2026

Forensischer Nervenkitzel

Mit kalter Hand
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Meine Meinung

"Mit kalter Hand" ist für mich einer der besten Thriller von Michael Tsokos und ein Buch, das mich von Anfang an vollkommen überzeugt hat. Es liest sich sehr schnell, ist spannend aufgebaut ...

Meine Meinung

"Mit kalter Hand" ist für mich einer der besten Thriller von Michael Tsokos und ein Buch, das mich von Anfang an vollkommen überzeugt hat. Es liest sich sehr schnell, ist spannend aufgebaut und wirkt durch die vielen echten rechtsmedizinischen Details außergewöhnlich glaubwürdig (der Mann spricht aus Erfahrung). Nichts für schwache Nerven.

Genau dieses fundierte Fachwissen, das Tsokos präzise und verständlich einsetzt macht diesen Thriller so super spannend.

Die Handlung entfaltet sich düster und intensiv, dennoch realistisch und nachvollziehbar. Mehrere Ermittlungsstränge greifen ineinander und sorgen dafür, dass die Spannung von Kapitel zu Kapitel weiter ansteigt. Man möchte permanent wissen, wie alles zusammenhängt - ich habe selbst viel gerätselt und war dennoch auf dem Holzweg.

Dr. Sabine Yao ist mir sofort sympathisch gewesen, weil sie glaubwürdig, analytisch und menschlich zugleich wirkt. Ihre Fälle sind düster.

Die Atmosphäre ist dicht und oft richtig nervenaufreibend. Trotz der medizinischen Details bleibt alles gut erklärt und verständlich, sodass man sich jederzeit orientieren kann. Diese perfekte Mischung aus Spannung, Authentizität und fachlicher Tiefe macht


Über den Autor

Prof. Dr. Michael Tsokos, 1967 in Kiel geboren, ist Professor für Rechtsmedizin und international anerkannter Experte auf dem Gebiet der Forensik. Seit 2007 leitet er das Landesinstitut für gerichtliche und soziale Medizin in Berlin. Seine bisher 28 Bücher sind allesamt Bestseller und wurden bereits mit hochkarätiger Besetzung verfilmt. Mit seinen bundesweiten Live-Events zu rechtsmedizinischen Themen fesselt er seit Jahren seine knapp 700 000 Follower auf Instagram, seine Fans, Leser und Zuschauer.

@dr.tsokos




Q: droemer knaur

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