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Veröffentlicht am 14.03.2026

"Was wäre wenn ..."

Die Iden von Rom
1

Inhalt:
Wir befinden uns im Jahr 44 v. Chr. Rom erholt sich gerade vom Bürgerkrieg, während Caesar sich auf dem Höhepunkt seiner Macht befindet. Viele fürchten um die römische Republik und Intrigen werden ...

Inhalt:
Wir befinden uns im Jahr 44 v. Chr. Rom erholt sich gerade vom Bürgerkrieg, während Caesar sich auf dem Höhepunkt seiner Macht befindet. Viele fürchten um die römische Republik und Intrigen werden gesponnen. Caesar soll sterben, aber was wäre wenn Brutus eine Entscheidung trifft die den Lauf der Geschichte verändert...

Meine Meinung:
Mir hat "Die Iden von Rom" sehr gut gefallen. Das Buch war durchweg spannend und man ist komplett in die Welt der Römer abgetaucht.

Die Idee des Buches hat mich sofort gefangen genommen, da ich es als sehr spannend empfunden habe, mit dem Gedanken zu spielen, was passiert wäre, wenn sich eine Person anders entschieden hätte, und was dies für Auswirkungen auf die Geschichte haben könnte. Auch die Umsetzung hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte wirkte gut recherchiert und der Übergang zwischen wahren Begebenheiten und Fiktion ist so fließend, dass man es kaum bemerkt. Gleichzeitig ist die Handlung, voller Intrigen, Schlachten und unterschiedlichen Beweggründen so spannend das man das buch nicht aus der Hand legen kann.

Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und wirkten sehr authentisch auf mich, wenn auch nicht unbedingt sympathisch. Man liest aus der Sicht von verschiedenen Charakteren wodurch man Einsichten in viele verschiedene Persönlichkeiten und ihre Pläne bzw. Beweggründe bekommt. Gleichzeitig durchlaufen viele der Charaktere im Laufe der Geschichte eine sehr spannende Charakterentwicklung, wodurch diese tiefe bekommen und noch authentischer werden. Besonders positiv ist mir aufgefallen, dass es einige starke weibliche Charaktere gab, und nicht nur Männer dominiert war. Auch meine Sorge, dass ich mit den ganzen Namen durcheinanderkommen werde, hat sich nicht bestätigt. Schon nach den ersten Paar Kapiteln hatte man einen guten Überblick über die verschiedenen Figuren und ihre Beweggründe. Hilfreich dabei war ein Glossar mit den Namen, der Art wie sie im Buch bezeichnet werden und einer kurzen Beschreibung.

Der Schreibstil hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Der Autor beschreibt die verschiedenen Orte, Dialoge und Charaktere so gut, dass man sich alles wunderbar vorstellen. Gleichzeitig wird das römische Ambiente durch eingestreute lateinische Begriffe und Beschreibungen von Traditionen sehr gut vermittelt, sodass man sehr gut in die Welt der Römer eintauchen kann ohne vorher unbedingt viel Vorwissen über die römische Geschichte haben zu müssen. Die Kapitelsind sehr kurz, was ich persönlich als sehr angenehm empfunden habe, da so die Spannung noch verstärkt wurde, da sich keine Szene in die länge gezogen hat und man ein Ereignis schnell aus verschiedenen Sichten betrachten konnte.

Alles in allem hat mich das Buch, sehr positiv überrascht und ich kann jedem der, sich für römische Geschichte interessiert und Lust hat mit dem Gedanken, was wäre wenn zu spielen, das Buch nur empfehlen.


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  • Charaktere
  • Cover
  • Thema
Veröffentlicht am 15.02.2026

Enemies to Lovers vom Feinsten

Empire of Whispers and Shadows
0

Inhalt:

Saya und Teno werden beide von zwei unterschiedlichen Häusern zu Assassinen ausgebildet. Um ihre Ausbildung abzuschließen müssen sie aber gemeinsam sieben Prüfungen bestehen. Die Zusammenarbeit ...

Inhalt:

Saya und Teno werden beide von zwei unterschiedlichen Häusern zu Assassinen ausgebildet. Um ihre Ausbildung abzuschließen müssen sie aber gemeinsam sieben Prüfungen bestehen. Die Zusammenarbeit gestaltet sich allerdings als sehr schwierig, da Teno der Mann ist, der für die Hinrichtung ihrer Eltern verantwortlich und überdies noch ihr wichtigstes Geheimnis kennt.

Meine Meinung:

Mir hat "Empire of Whispers and Shadows" richtig gut gefallen. Es war durchweg spannend und man konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Die Fantasywelt ist sehr gut aufgebaut und wird auch sehr verständlich erklärt so dass man eigentlich von Anfang an das Gefühl hat alles sehr gut nachvollziehen zu können. Dadurch das die Welt eine japanisch angehauchte Atmosphäre versprüht hat, hatte ich das Gefühl mal etwas anderes zu lesen als die klassischen High Fantasy Welt.
Allgemein blieb die Spannung das ganze Buch über aufrecht und es ab sehr viele gute Plottwists mit denen ich nicht gerechnet habe.

Die Charaktere haben mir ebenfalls sehr gut gefallen. Man liest die Geschichte sowohl aus Sayas als auch aus Tenos Sicht, was für Abwechslung sorgt und dazu beiträgt, dass man beide Charaktere und ihre Entwicklungen sehr gut kennen lernt bzw. mit ihnen mitfiebert.
Saya ist eine starke Junge Frau, die schon viel erlebt hat und oft unterschätzt hat. Sie ist getrieben von ihrem Wunsch nach Rache, hat aber auch verletzliche Seiten was sie sehr sympathisch macht.
Teno ist ebenfalls ein sehr interessanter Charakter, den man im Laufe der Geschichte immer besser kennen und verstehen lernt.
Zusammen haben die beiden eine einmalige Dynamik, die mich mehr als einmal zum schmunzeln gebracht hat.

Der Schreibstil und das Setting ist mir ebenfalls sehr positiv aufgefallen. Durch die guten Beschreibungen konnte man sich die Tempel, Häuser und Gassen sehr gut vorstellen, auch wenn man keine so gute Vorkenntnisse über japanische Archetektur hat und man taucht total in die Geschichte ein. Darüber hinaus gibt es immer wieder Szenen bzw. Dialoge die mich zum Lachen, Nachdenken oder Mitleiden gebracht haben, was definitiv für den Schreibstil der Autorin spricht.

Dazu kommt dann auch noch das wunderschöne Cover, der beeindruckende Farbschnitt und die fantasievolle Gestaltung der Innen- bzw. Außenklappe, sowie den Seiten.

Alles in allem hat mir das Buch einfach unglaublich gut gefallen. Es ist spannend, hat eine originelle Fantasywelt, sehr gut ausgearbeitete Charaktere, wundervolle Settings und Dialoge die zum Lachen und Nachdenken anregen.

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Veröffentlicht am 02.02.2026

Sehr guter Auftakt einer neuen Fantasy Reihe

Royal Houses – Haus der Drachen
6

Inhalt:
Kerrigan ist eine lebt seit ihr Vater sie aufgesetzt hat im Haus der Drachen, hat es als Halb-Fae in einer Welt in der Fae regieren und Menschen sowie Halb-Fae diskriminiert werden nicht leicht. ...

Inhalt:
Kerrigan ist eine lebt seit ihr Vater sie aufgesetzt hat im Haus der Drachen, hat es als Halb-Fae in einer Welt in der Fae regieren und Menschen sowie Halb-Fae diskriminiert werden nicht leicht. Als Drachenschülerin hilft sie bei dem Drachenturnier, welches alle 5 Jahre stattfindet. Diese Jahr sind 5 Drachen bereit sich zu binden so viele wie seit langer Zeit nicht mehr. Doch dann taucht Fordham, der Prinz des Hauses der Schatten auf und kämpft um einen Drachen um die Verbannung seines Hauses zu rächen.

Meine Meinung:

Mir hat der Auftakt dieser Fantasy Reihe wirklich sehr gut gefallen. Es war dauerhaft spannend und es gab einige Plottwists mit denen ich nicht gerechnet habe.

Die Charaktere mochte ich sehr gerne. Insbesondere die Protagonistin Kerrigan habe ich als sehr authentisch empfunden. Sie ist sehr mutig, etwas wild und kämpft für das was sie für richtig hält. Gleichzeitig kann sie aber auch Schwäche zeigen und fühlt sich sowohl in Kampfkleidung als auch in schönen Kleidern wohl, was sie für mich sehr sympathisch gemacht hat.
Auch die anderen Charaktere finde ich gut geschrieben. Sie sind alle sehr unterschiedlich und auf ihre eigene Art authentisch. Einige waren mir sehr sympathisch, andere habe ich verabscheut und wieder andere kenn ich immer noch nicht richtig einschätzen. Bezüglich der Charaktere hat mir besonders gut gefallen, dass viele Figuren im laufe der Geschichte eine deutliche Charakterentwicklung hatten und man das Gefühl bekommen hat die Personen immer besser zu kennen bzw. zu verstehen.

Die Welt an sich habe ich als sehr gut ausgearbeitet empfunden. Es gibt Menschen und Halb-Fae, die weniger Rechte haben sowie Fae, welche in verschiedenen Häusern in der Hohen Gesellschaft eingeteilt sind. Zusätzlich gibt es noch Drachen die sich alle Fünfjahre an die Sieger des Drachenturniers binden. Mir persönlich ist relativ schnell gelungen in die Welt einzutauchen und bis auf die ganzen unterschiedlichen Häuser der Fae habe ich auch alles gut verstanden.

Den Schreibstil habe ich ebenfalls als positiv empfunden. Die Geschichte ist aus der 3. Person geschrieben, woran ich mich erst einmal gewöhnen musste, mich aber nicht weiter gestört hat. Allgemein konnte ich mir alles sehr gut vorstellen und es gab einige Zitate die ich mir markiert habe. Besonders gut hat mir gefallen, dass es einige Kapitel gab, die aus der Schicht andere Charaktere geschrieben wurden, sodass man teilweise mehr über die Beweggründe dieser Charaktere erfahren hat.

Alles in allem hat mir das Buch wirklich super gut gefallen und ich bin gespannt wie die Reihe weiter gehen wird.

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Veröffentlicht am 16.12.2025

Super gutes Finale einer wunderbaren Reihe

Froststerne (Romantasy-Trilogie, Bd. 3)
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Mit hat das Ende der Froststerntrilogie super gut gefallen. Es war durchweg spannend und man hat total mit den Charakteren mitgefiebert.

Wie auch schon die ersten zwei Bände hat mir die Fantasy Welt rund ...

Mit hat das Ende der Froststerntrilogie super gut gefallen. Es war durchweg spannend und man hat total mit den Charakteren mitgefiebert.

Wie auch schon die ersten zwei Bände hat mir die Fantasy Welt rund um Ymatá einfach unglaublich gut gefallen und es hat mir einfach super viel Spaß gemacht noch mehr über diese zauberhafte Welt und ihre magischen Wesen zu lesen. Anna Fleck schafft es einfach eine einzigartige Atmosphäre mit wundervollen Charakteren mit Spannung und Plot Twists zu vereinen, was das Buch und allgemein die ganze Reihe absolut lesenswert macht.

Die Charaktere sind einfach so gut ausgestaltet, dass man das Gefühl hat, Elvy, Simája, Erik und all die andere zu kennen und durch die ganze Geschichte mit ihnen mitfiebert. Insbesondere Elvy und Simája sind einfach so starke Charaktere, die im Lauf der Reihe eine wahnsinnige Charakterentwicklung durchlaufen und es macht einfach Spaß ihnen dabei zuzuschauen bzw. es zu lesen. Gleichzeitig schaffte es Anna Fleck aber auch alle Nebencharaktere mit ihren eigenen Geschichten in die Handlung einzuspinnen, ohne dass es verwirrend wird, was zusätzlich dafür sorgt, dass es nicht langweilig wird und alle Charaktere unglaublich authentisch wirken, insbesondere da die Charaktere nicht perfekt sind.

Die Liebesgeschichte zwischen Elvy und Erik finde ich ebenfalls super gut, da sie sich durch das ganze Buch zieht, aber trotzdem nicht der einzige Handlungsstrang ist, was mir sehr gut gefallen hat.

Das Setting hat mir wieder einmal unfassbar gut gefallen. Die magische, verschneite Welt Ymatàs kann man sich einfach so gut vorstellen und am liebsten möchte man selbst mit Elvy und Simàja Ymatà erkunden.

Unterstützt wird das ganze durch den grandiosen Schreibstil von Anna Fleck. Es gab so viele wundervolle Zitate, die ich mir markiert habe und einfach die Art und Weise wie die Landschaften, aber auch die Charaktere beschrieben werden, lassen einen komplett in die Geschichte eintauchen.

Alles in allem hat mir das Finale der Froststerntrilogie wirklich super gut gefallen und ich kann die Reihe wirklich jedem empfehlen, insbesondere im Winter ist es das perfekte Buch, welches Märchenhafte Stimmung mit großartigen Charakteren und einer sehr spannenden Handlung vereint.

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Veröffentlicht am 07.12.2025

Sehr spannende Idee und authentische Charaktere

Katabasis
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Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen. Die Idee was sehr originell, das Setting sehr gut geschrieben und die Charaktere gut ausgearbeitet.

Die Idee, dass zwei Studenten in die Hölle gehen ...

Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen. Die Idee was sehr originell, das Setting sehr gut geschrieben und die Charaktere gut ausgearbeitet.

Die Idee, dass zwei Studenten in die Hölle gehen um ihren Professor zurückzuholen hat mich von Anfang an gecatched. Auch die Umsetzung hat mir prinzipiell gut gefallen und es hat Spaß gemacht Alice und Peter auf ihrem Weg durch die Hölle zu begleiten. Das Magie System fand ich auch sehr interessant, da es anders funktionier als ich es bisher gekannt habe und sehr gut durchdacht war. Allerdings hat es mir zwischendrin etwas an Spannung und Plot Twists gefehlt.

Die Charaktere finde ich sehr gut ausgearbeitet. Sowohl Alice als auch Peter waren Charaktere mit denen man gut mitfühlen konnte und in denen man durchaus auch eigene Charaktereigenschaften wieder finden konnte.
Alice ist eine sehr ehrgeizige, junge Frau, die unbedingt erfolgreich in der analytischen Magie sein möchte und dafür so gut wie alles tun würde. Sie ist sehr schlau aber auch mutig und gibt nie auf, was sie für mich zu einem sehr starken Charakter macht. Auch wenn ich ihre Entscheidungen nicht immer nachvollziehen könnte war sie doch ein sehr authentischer Charakter.
Ähnlich ging es mir mit Peter. Er tritt als Alices akademischer Rivale auf, ist dabei aber trotzdem sehr sympathisch. Auch er ist sehr schlau und er und Alice ergänzen sich gut.
Es hat mir auf jeden Fall Spaß gemacht zu sehen wie sich Alice und Peter zusammen, aber auch jeder für sich weiterentwickelt hat und sie zusammen auf ihrem Abenteuer durch die Hölle zu begleiten.

Auch das Setting hat mir sehr gut gefallen. Zum einen gab es immer wieder Beschreibungen von Cambridge, was dem ganzen eine akademische Stimmung gegeben hat und man selbst sich gefühlt hat, als würde man selbst über den Campus laufen oder in der Bibliothek über Orpheus lesen. Zum anderen gab es die Beschreibungen der Hölle, die ich ebenfalls als sehr gelungen empfunden habe. Insbesondere durch den Schreibstil konnte man sich die verschieden Orte gut vorstellen und hatte das Gefühl sich an Alice und Peters Seite zu befinden.

Ein Kritikpunkt den ich jedoch habe, ist, dass mir teilweise Erklärungen gefehlt haben. Das Magie System ist sehr komplex, was ich prinzipielle gut finde, allerdings wurde mir persönlich zu viel mit mathematischen Formeln bzw. Problemen und Paradoxon um sich geworfen, die kaum oder für mich nicht verständlich erklärt wurden. das hat der Handlung zwar an sich nicht viel geschadete, aber trotzdem hätte ich mir dies bezüglich die ein oder andere Erklärung mehr gewünscht um das System besser zu verstehen.

Ähnlich ging es mir bei den Quellen auf die Alice und Peter sich manchmal beziehen. Orpheus, Dante und Co. sorgen zwar einerseits auch für die akademische Stimmung, aber trotzdem hat mir auch hier Erklärungen bzw. Hintergrundwissen gefehlt, man kennt zwar oft die grundlegenden Mythen, aber Erklärungen was es eigentlich konkret mit diesen Personen auf sich hat, was sie über die Hölle gesagt haben und in wie weit das relevant für die Handlung ist, hat mir doch an einigen Stellen gefehlt, um bestimmte Entscheidungen oder Ideen besser nachzuvollziehen.

Alles in allem hat mir die Handlung allerdings gut gefallen. Zwar hat es mur teilweise an Spannung und konkreten Erklärungen gefehlt, aber die Idee, ihre Umsetzung, die Charakter und das Setting haben mich durch aus überzeugt. Ich kann das Buch insbesondere Dark Academia Fans empfehlen, die mal ein Buch mit einem anderen Touch lesen wollen, aber auch allen andern Menschen, die Lust auf eine originelle Fantasy Idee und ein Abenteuer in der Hölle haben.

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