Das Cover sieht ja gut aus und ich mags, dass es wie das richtige Buch, welches Emily in dem Buch schreibt, gestaltet ist.
Der Schreibstil der Autorin war ganz ok zu lesen, aber oft hat sich das Buch ...
Das Cover sieht ja gut aus und ich mags, dass es wie das richtige Buch, welches Emily in dem Buch schreibt, gestaltet ist.
Der Schreibstil der Autorin war ganz ok zu lesen, aber oft hat sich das Buch wie ein Sachbuch und nicht wie ein Roman gelesen. Durch die vielen Infos in den Fußnoten wurde das nicht besser und es verging mir schnell die Lust am Lesen.
Fae und faeries, was soll da schief gehen? Naja, bei dem Buch sehr viel, denn es war so langweilig. Hätte ich es nicht im Buddyread gelesen, hätte ich es abgebrochen. Emily und Wendell hatten keine Chemie, wie da eine Liebesgeschichte entstehen soll verstehe ich nicht und bei Wendell wusste man gleich, dass da irgendwas komisch ist. Generell war er aber der beste Charakter in dem Buch. Als dann ein mächtiger fae dazu kommt wurde es nur noch absurd. Emily soll so klug sein, fällt aber auf jeden Trick rein und kann eigentlich nichts. Das Ende war sehr komisch und ich werde die Reihe auch nicht weiter verfolgen.
Das Cover gefällt mir persönlich sehr gut, ich mag die hellen Farben und die kleine Welle in der Mitte.
Der Schreibstil der Autorin ist wirklich gut, ich mochte es, dass ...
Meinung:
Er trägt keine Jacke.
Das Cover gefällt mir persönlich sehr gut, ich mag die hellen Farben und die kleine Welle in der Mitte.
Der Schreibstil der Autorin ist wirklich gut, ich mochte es, dass das Buch aus Sicht von Leevi und von Riven geschrieben ist, dadurch konnte man beide besser kennen lernen. Besonders die Gefühle habe ich ganz stark gespürt, das hat die Autorin sehr gut hinbekommen.
Zu Beginn lernt man Leevi kennen, der gerade Rivens Vater vom Strand aufliest. Als ihm klar wird, dass etwas nicht stimmt ruft er Riven an und sie kommt zurück in ihre Heimat. Doch sie hat weder mit den aufkommenden Gefühlen, noch mit dieser großen Verantwortung gerechnet, die sie dort erwarten.
Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Man weiß sofort, dass mit Mr Williams etwas nicht stimmt und dadurch nehmen Riven und Leevi auch wieder Kontakt auf. Vor dem ersten Treffen lernt man auch ihr aktuelles Leben kennen, was sie machen und wo sie wohnen. Ich fand das recht interessant, da sie früher schon Freunde waren, bis Riven weggezogen ist. Wie unterschiedlich sich ihre Leben entwickelt haben sieht man dann erst später und doch merkt man bald, dass Riven auf der Insel zu Hause ist und jeder sie wieder herzlich aufnimmt.
Riven fand ich als Charakter toll. Sie hat noch drei Geschwister, aber von denen sorgt und kümmert sich niemand um ihren Vater, nur Riven. Da ich keinen Elternteil allein lassen würde, wenn etwas nicht stimmt, fühlte ich mich mit ihr sehr verbunden und hatte einen kleinen Groll gegen die anderen Geschwister. Ich verstehe einfach nicht, wie einem die Eltern so egal sein können, denn ihr Vater hat nichts falsch gemacht. Gäbe es einen Grund dafür, dann ok, aber es gibt hier wirklich keinen. Abgesehen davon ist Riven auch ein sehr lieber Mensch, man spürte ihre Zerrissenheit wenn es darum ging, ob sie nach Torronoto zurück gehen will oder nicht. Für mich war sie ein toller Charakter.
Leevi war ebenso süß. Er stellt seine Träume für seine Familie hinten an und macht einfach das Beste draus. Zwar ist er nicht wirklich glücklich, aber auch er ist immer für seine Familie da. Seine Tattoos haben ihm dann auch nochmals Tiefe verliehen, besonders als er sie erklärt und man die Bedeutung vollends versteht.
Bevor man das Buch beginnt sollte man sich unbedingt die Triggerwarnung durchlesen. Es geht um eine Krankheit und auch wenn ich in der Familie niemanden habe, der genau diese, oder eine andere Krankheit, hat, hat mich das Thema und alles drum herum schon sehr mitgenommen. Gegen Ende flossen dann auch sehr viele Tränen und es hat mich sehr nachdenklich gestimmt. Man sollte sich bewusst sein, dass dies kein 0815 Buch ist und man einfach eine süße Liebesgeschichte bekommt, denn es ist so viel mehr. Man wird förmlich von den Gefühlen erschlagen und muss zusammen mit Riven und Leevi alles bewältigen. Das war wunderschön und schmerzhaft zugleich.
Abgesehen von Thema Krankheit gibt es auch sehr viele Szenen mit Freunden von Leevi, die mir besonders gut gefallen haben. Man trifft die Personen aus den anderen Bänden und einige Lacher sind mit Tommy sowieso garantiert. Da fällt mir spontan die Szene in der Bäckerei von Tommy ein, als Riven unbedingt Pfannkuchen haben wollte, Tommy und Leevi SMS ausgetaucht haben. Diesen Nachrichtenverkehr fand ich so herrlich und genau solche Szenen haben die oft bedrückende Stimmung vom Buch aufgelockert.
Natürlich spielt die Liebe eine ganz große Rolle. Leevi und Riven kennen sich schon seit sie Kinder sind und jetzt haben sie die Chance sich neu kennen zu lernen. Leevi hilft Riven von Beginn an und dadurch verbringen sie einiges an Zeit miteinander. Wie sie zuerst wieder zu Freunden und erst langsam zu mehr wurden hat mir gefallen, es wurde nichts überstürzt und trotzdem konnte man die Gefühle richtig spüren.
Das Ende war, wie gesagt, sehr emotional. Nicht nur in Hinsicht auf Rivens Vater, sondern auch in der auf Rivens und Leevis Beziehung. Ich habe mir alle mögliche Szenarien ausgemalt, aber mit dem Endergebnis bin ich mehr als zufrieden. Für mich war das Ende perfekt.
Fazit:
Ich habe nicht damit gerechnet, dass das Buch mich so sehr berühren und mitnehmen würde. Es ist viel mehr als eine Liebesgeschichte und ich bin richtig froh, dass ich das Buch gelesen habe. Man sollte sich Taschentücher bereithalten, nur als Tipp. Leevi und Riven sind toll und ich freue mich nun schon sehr auf den nächsten Band. Eine ganz klare Empfehlung von mir, das Buch bekommt 5 Sterne.
Blut klebte an sienen Händen, doch es war nicht sein eigenes.
Das Cover hat mich sofort sehr beeindruckt und neugierig auf das Buch gemacht. Man erkennt sofort, dass es etwas mit Wölfen ...
Meinung:
Blut klebte an sienen Händen, doch es war nicht sein eigenes.
Das Cover hat mich sofort sehr beeindruckt und neugierig auf das Buch gemacht. Man erkennt sofort, dass es etwas mit Wölfen zu tun hat.
Der Schreibstil der Autorin war gut und flüssig zu lesen. Das Buch ist hauptsächlich aus Sicht von Maya geschrieben, es gibt aber auch ein paar Kapitel aus Sicht von Ezra, was mir gut gefallen hat.
Zu Beginn lernt man Maya kennen, die gerade die Ausbildung zur Jägerin macht, um danach Werwölfe zu töten. Diese sind angeblich eine Bedrohung für die Menschen und Mayas Vater will sie alle vernichten. Doch ist es wirklich richtig, dass sie alle böse sind?
Der Einstieg in das Buch ist mir leicht gefallen, allerdings lasen sich die ersten 50 Seiten so typisch für ein Jugendbuch, dass ich bereits da wusste, wie alles ausgehen wird. Das fand ich etwas schade, denn es gab keine großen Überraschungen mehr.
Maye bliebt im gesamten Buch sehr blass und oftmals waren ihre Handlungen für eine 17-Jährige nicht passend. Ihre Eltern interessieren sich nicht für sie, daher hat sie viele Freiheiten. Allerdings hat sie nicht wirklich viel zu den wichtigen Dingen beigetragen. Immer haben andere Leute die harten Sachen erledigt und sie war halt da. Manchmal hatte ich das Gefühl sie wäre unwichtig für die Geschichte und einige Entwicklungen in dem Buch.
Ezra, der Love Interest, hatte keinerlei Charakter. Er taucht in der Stadt auf, wird ein neuen Lehrer oder Trainer oder sowas an der Akademie, er ist ein Werwolf und das wars. Sein Charakter hatte keine Farbe, keine Persönlichkeit und er lebte nur für Maya. Man könnte ihn durch jeden anderen Kerl ersetzen und es würde nicht viel Unterschied machen. Dabei wäre seine Geschichte so interessant gewesen.
Wie gesagt war der Ausgang der Geschichte vorhersehbar, aber es gab auch ein paar gute Ideen. Zwischendurch war es tatsächlich sehr spannend, aber mir persönlich waren die Charaktere oft zu kindisch. Mir fielen auch ein paar Ungereimtheiten auf, so wurde zuerst erwähnt, dass Felicity mit ihrem damaligen Freund nach Paris ging, später wir gesagt sie hat ihn erst dort getroffen. Solche Kleinigkeiten gab es leider öfter und das hat mich schon sehr gestört.
Die Werwölfe selber kamen auch viel zu selten vor und es geht hauptsächlich darum, dass Maya und ihre Vater Streit haben, er die Wölfe umbringen will und sie einen Zwiespalt hat. Es fehlte mir ein bisschen die Info von den Wölfen, denn auch später wurden sie immer nur kurz erwähnt, nie wurde genauer auf sie und ihre Geschichte eingegangen.
Die Liebesgeschichte habe ich ebenfalls nicht gefühlt. Man kennt es von Twilight, die Verbundenheit von zwei Seelen, oder auch eine Prägung genannt. Allein dadurch verlieben sich Ezra und Maya, aber wirkliche Gefühle habe ich bei keinem der beiden gespürt. Sie waren halt plötzlich ein Paar und niemand fand es komisch, dass sie was mit einem Lehrer hat. Alle haben das ignoriert.
Am Ende ging dann auch alles ganz schnell. Es gab keinen wirklichen Widerstand und plötzlich änderte sich die Meinung von einer ganzen Stadt, nur weil Mayas Vater besiegt wurde? So einfach kann man keinen Umschwung herbeiführen, das war mir zu unrealistisch und einfach.
Fazit:
Das Buch ging sehr schnell zu lesen, aber es bietet keine wirklichen Überraschungen und man weiß sehr schnell wie alles ausgehen wird. Jedes Hinderniss wurde einfach umgangen und das Ende war sowieso zu schnell und einfach. Leider waren die Charaktere auch alle sehr blass und besonders Ezra hatte null Charakter. Bei der Bewertung tue ich mir schwer, da mir zwei Sterne zu hart vorkommen, aber drei auch nicht wirklich passen. Ich würde sagen 2,5 Sterne, aufgerundet auf eine schlechte drei.
Der Geruch nach frischem Gras und feuchter Erde liegt schwer in der morgendlichen Luft.
Das Cover ist passend zu Band eins gestaltet, der einzige Unterschied ist die Farbe, was ich nicht ...
Meinung:
Der Geruch nach frischem Gras und feuchter Erde liegt schwer in der morgendlichen Luft.
Das Cover ist passend zu Band eins gestaltet, der einzige Unterschied ist die Farbe, was ich nicht schlimm finde.
Der Schreibstil ist wie immer sehr gut und flüssig zu lesen. Geschrieben ist das Buch wieder aus Sicht von Atlas in der Ich-Perspektive. Besonders gefallen hat mir, dass es viele bildliche Beschreibungen gab, dadurch konnte ich mir alle neuen Orte gut vorstellen.
Dieser Band schließt recht schnell an das Ende von Band eins an. Atlas möchte Julien immer noch retten und das sieht sie zuerst als Hauptaufgabe, als dann Bennie aber einen Mord gesteht, den er nicht begangen haben kann, ermittelt Atlas mit Hilfe von Noah und Lora auf eigene Faust und findet dabei unerwartete Verbündete.
Ich gebe zu, der EInstieg ist mir sehr sehr schwer gefallen, weil ich so viele Dinge aus Band eins einfach schon vergessen habe. Was mir aber noch gut in Erinnerung war, war Julien und der ist ja leider nicht da. Ansonsten wusste ich nur noch Bruchstücke, aber hin und wieder habe ich mich an Dinge erinnernt und so kam alles langsam zurück. Nach einigen Kapiteln ging es dann schon halbwegs und ich war nicht mehr komplett verwirrt.
Atlas mochte ich wieder sehr gerne, man sieht in diesem Band ihre schwache Seite, denn ohne ihren ADIC zu benutzen muss sie sich sehr auf ihre Menschenkenntniss verlassen, die aber nicht so gut ist. Manchmal hatte ich aber das Gefühl, dass sie ihr eigentliches Ziel, Julien zu retten, aus den Augen verliert, aber es passiert so viel in dem Buch, da kann das schon sein.
Noah habe ich als sehr passiv empfunden, vielleicht liegt es an seinem nicht menschlichen Körper, aber er wirkte zurückhaltender und hat eher reagiert als agiert. Eigentlich müsst er sich endlich jemandem öffnen, denn es ist sicher nicht leicht plötzlich eine Maschine als Körper zu haben und Noah verschließt sich komplett vor dieser Tatsache. Ich will gar nicht wissen, was alles in seinem Kopf vorgeht.
Zwei recht unerwartet Charaktere waren Johnson und Boston. Johnson gehört einer Bande an und obwohl er zuerst sehr unsympathisch war, mochte ich ihn am Ende doch. Er ist ein rauer Kerl und sicher nicht der Vorzeigebürger, aber gerade seine Ecken und Kanten machen ihn so interessant. Boston kennt man schon aus Band eins, aber hier sieht man mit der Zeit noch eine ganz andere Seite von ihm: Die des Bruders, der seine Schwester verloren hat. Das macht ihn jetzt nicht unbedingt zu meinem Liebling, aber ich habe tatsächlich ein wenig Sympathie für ihn empfunden. Meiner Meinung nach hat er mehr Tiefe bekommen.
Dafür, was alles in dem Buch passiert, war es zu kurz. Ich mochte die Geschichte, sie war spannend, aber hin und wieder gab es Zeitsprünge und Ortswechsel, die zu schnell gingen. Ich weiß, dass es zuerst ein Hörbuch war und es da sicherlich eine Vorgabe gab, wie lang das Buch sein soll, aber beim Lesen hat es etwas gestört. Speziell fällt mir eine Szene ein, in der Atlas ohnmächtig wird, im nächsten Kapitel wacht sie an einem völlig anderen Ort auf, es wird etwas ohne ihre Zustimmung gemacht, sie dämmert weg und dann ist alles vorbei und sie wacht wieder ganz wo anders auf. Das ging viel zu schnell. Solche Passagen gab es öfter mal, das ist aber auch schon mein einziger Kritikpunkt.
Man sieht viele bekannte Charaktere aus Band eins wieder und kann auch hier wieder miträtseln, wer der Böse ist. Zugegeben, es war jetzt nicht schwer zu erraten, aber die Beweggründe dahinter und was da eigentlich noch alles abgeht waren, um es schön zu sagen, komplett abgefahren. Mit den Enthüllungen am Ende hätte ich nie im Leben gerechnet und es machte einfach alles Sinn. Alle Spuren, die Atlas und ihre Helfer verfolgt haben und alle Hinweise die sie gefunden haben, haben sich zu einem Bild zusammen gesetzt und ich war hin und weg.
Die Ermittlungen selbst sind aber keineswegs langweilig. Es gibt ganz neue Schauplätze, wie eine andere Stadt und geheime Tunnel, sodass auch viel Neues dabei ist und natürlich bleibt auch die Frage, ob Atlas ihren ADIC jemals wieder benutzen kann. Für mich war das Buch zu keinem Zeitpunkt langweilig. Besonders gefallen hat mir auch, dass es keine unnötige Liebesgeschichte gab. Es hätte einfach nicht gepasst und so war es besser, wie ich finde.
Das Ende lässt noch Platz für einen weiteren Teil, da noch nicht alle Fragen zu 100% geklärt wurden, aber man könnte es auch so stehen lassen. Dadurch, dass der erste als auch der zweite Teil separate Fälle behandeln, könnte man jederzeit aufhören. Ich hoffe aber, dass es noch weiter geht mit Atlas, denn ich brauche mehr Julien und Noah muss auch unbedingt ein Happy End bekommen.
Fazit:
Für mich war dieser Teil etwas schwächer als Band eins, aber insgesamt immer noch sehr gut und vor allem spannend. Ich habe nur einen Kritikpunkt und das sind die sprunghaften Szenen, abgesehen davon hat mir Der dunkle Schwarm 2 wieder super gefallen und ich wäre bereit für einen dritten Band, wenn dies aber das Ende ist, ist es ebenso gut.
2126, New London: Als die siebzehnjährige Cass in die niedrigste Klasse der Gesellschaft verstoßen wird, weiß sie, dass es nur einen Weg gibt, dieser Hölle zu entkommen: ...
Inhalt:
Gegen wen spielst du wirklich?
2126, New London: Als die siebzehnjährige Cass in die niedrigste Klasse der Gesellschaft verstoßen wird, weiß sie, dass es nur einen Weg gibt, dieser Hölle zu entkommen: Sie muss es in die nächste Gameshow schaffen. Wer an der Gameshow teilnimmt, kann ein Ticket nach ganz oben gewinnen – oder bezahlt die Chance mit dem Leben. Cass bekommt unerwartet Hilfe von Jax, dem besten Gamer in der Arena. Die beiden werden Verbündete im großen Spiel um ihr eigenes Leben und gesellschaftlichen Aufstieg. Doch ihr Deal und auch ihre Gefühle füreinander beruhen auf einer Lüge, die alles, was sie sich gemeinsam erkämpft haben, zum Einsturz bringen könnte.
Ein kraftvolles, actionreiches Debüt über ein perfides System, das nur funktioniert, weil menschliche Gier keine Grenzen kennt.
Quelle: fischerverlage.de
Meinung:
Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!
Die Stille war jedes mal ohrenbetäubend.
Das Cover ist passend zum Titel und zum Inhalt gestaltet. Ich finde es sieht cool aus, aber vielleicht leitet es ein bisschen in die Irre. Trotzdem gefällt es mir sehr gut.
Der Schreibstil der Autorin war wirklich toll zu lesen. Zuerst konnte ich mir unter den Spielen und dem Aufbau der Gesellschaft nicht viel vorstellen, aber mit der Zeit wurde es besser. Mir haben vor allem die Beschreibungen während eines Spieles gut gefallen.
Zu Beginn lernt man Cass kennen, die ein halbwegs gutes Leben führt. Durch eine falsche Wette von ihrem Vater wird sie zu einer Gamerin und muss sich vieles erst wieder verdienen. Dabei trifft sie auch Jax, der ihr helfen will.
Der Einstieg in das Buch ist mir nicht ganz so leicht gefallen, da man einfach in die Welt geworfen wird und es fast keine Erklärungen gibt. Das Verständnis kommt erst mit der Zeit, aber zuerst hab ich mir echt schwer getan. Außerdem wirkte es zuerst wie The Hunger Games, also es gab wirklich viele Ähnlichkeiten und ich war echt skeptisch, da ich THG liebe. Aber auch das hat sich gebessert und das Buch wurde bis zum Ende hin anders als THG. Natürlich kann man sagen, dass sie ein ähnliches Thema haben, das ist ok, aber Gameshow ist kein Abklatsch, es ist etwas Neues und Grandioses.
Cass mochte ich gerne, sie nimmt ihr Schicksal hin und will das beste draus machen, denn sie hat sowieso keine Wahl. Ich mochte es, dass sie nicht überheblich ist oder die Spiele einfacher dargstellt, als sie wirklich sind. Dass sie nicht immer die beste ist und manchmal mit mehr Glück als Verstand gewinnt machte sie mir noch sympathischer, denn Cass war bei weitem nicht perfekt.
Jax war als Charakter gut, aber er ist jetzt nicht mein Liebling. Irgendwas an seiner Art hat mich gestört und ich kann nichtmal genau sagen was. Er scheint sehr gut zu sein und hat auch einige Geheimnisse, aber trotzdem hilft er Cass und verrät ihr so einiges, was ihr helfen kann. Vielleicht ändert sich meine Meinung zu ihm noch, aber das werden wir erst in Band zwei sehen.
Ich bin ehrlich begeistert von der Geschichte. Cass wird zu einer Gamerin und muss an den teils brutalen Spielen teilnehmen, während andere, die Gambler, auf sie Wetten absetzen und so Coins sammeln, um sich ein besseres Leben zu kaufen. Die Gamer können nur durch Siege Coins kaufen und so vielleicht irgendwann zum Gambler werden. Im Grunde ein einfaches Prinzip, aber den Schwache wird es nie einfach gemacht, so auch in diesem Buch nicht. Manche der Spiele sind einfach, Wettschwimmen, Golf oder Schach. Andere Spiele sind es nicht. So gibt es ein Labyrinth mit Fallen, die einen Töten können, Schwimmbecken mit nicht so netten Fischen oder eine Arena, in der jeder für sich alleine kämpft.
Ich fand die Spiele alle super spannend, vor allem, weil die Gamer zufällig ausgewählt werden und Cass so öfter Zeit hatte sich zu erholen. Aber auch die Fallen und die Vielfältigkeit der Spiele waren cool, sodass es beim Lesen nie langweilig wurde. Man bemerkt ein bisschen den Einfluss von The Hunger Games, denn es gibt ein paar ähnliche Fallen, aber das wars dann auch schon. Besonders die Arena, in die Cass gesteckt wurde fand ich super, denn da erfährt man noch viel mehr über den Aufbau und die Abläufe in dieser Welt.
Die Liebesgeschichte war gut, denn sie stand nicht unbedingt im Vordergrund. Es geht auch viel um Freundschaft und Vertrauen und besonders gegen Ende wird es hier nochmal spannend. Aber die Liebesgeschichte passiert so nebenbei und ist gar nicht aufdringlich, das mochte ich sehr.
Das Buch endet mit einem Knall, den ich so nicht habe kommen sehen. Man glaubt endlich zu wissen, wie die Strukturen der Gesellschaft definiert sind, aber man irrt sich. Und dann ist das Buch einfach aus und die Autorin lässt den Leser mit offenem Mund zurück und jetzt soll man da ewig auf Band zwei warten? Wie soll das irgendjemand aushalten nach diesem Ende?!
Fazit:
Zuerst hatte ich Startschwierigkeiten und ich habe nix verstanden, aber sobald ich den Durchblick hatte, konnte ich nicht mehr aufhören. Das Buch war einfach so genial und spannend, wie eine Mischung aus Divergent, The Hunger Games und The thousandth floor. Für mich hatte das Buch alles, was man braucht und ich bin schon so gespannt auf den zweiten Teil. Von mir gibt es eine ganz klare Empfehlung.