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Veröffentlicht am 05.03.2023

Witziges Buch

Chaoskuss
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Inhalt:

Das Leben der 17-jährigen May wäre so viel einfacher, wenn sie sich nur mit den typischen Teenie-Problemen herumschlagen müsste. Doch May ist nicht wie die anderen – sie ist eine Hexe. Und trotzdem ...

Inhalt:

Das Leben der 17-jährigen May wäre so viel einfacher, wenn sie sich nur mit den typischen Teenie-Problemen herumschlagen müsste. Doch May ist nicht wie die anderen – sie ist eine Hexe. Und trotzdem muss sie an ihrer Schule das normale Mädchen spielen. Immerhin ist sie nicht das einzige übernatürliche Wesen dort, weshalb es neben dem alltäglichen Highschoolwahnsinn auch Stress mit nervigen Vampiren, streitlustigen Walküren oder unzufriedenen Dämonen gibt. Aber dann lädt Noah – ein Mensch! – sie auf eine Halloweenparty ein und plötzlich scheint doch ein bisschen Normalität in Mays Leben einzukehren. Aber nicht für lange …
Quelle: drachenmond.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Ich wusste schon immer, dass ich eine Hexe bin.

Das Cover ist so schön! Man sieht sofort, um welche Art von Buch es sich handelt und auch ansonsten gefällt es mir sehr gut.

Der Schreibstil der Autorin war locker und leicht zu lesen. Man liest das Buch aus Sicht von May und dadurch, dass es eher witzig ist, gibt es viele lustige Momente, die ich alle nicht zu übertrieben fand.

Zu Beginn lernt man May, eine Hexe kennen. Auf einer Party stirbt ein Mitschüler von ihr und ist nun ein Geist, dem sie helfen muss. Aber die nächste Katastrophe lässt nicht lange auf sich warten.

Der Einstieg in das Buch hat mir gut gefallen, denn man merkt den Humor schon auf den ersten Seiten. Außerdem lernt man gleich einige übernatürliche Wesen, wie Hexen, Vampire, Banshees und Geister kennen. Ich mochte es, dass so viele verschiedene Wesen vertreten waren. Es geht auch recht schnell mit Noah und seinem Tod los.

May mochte ich sehr gerne. Man merkt, dass sie noch nicht ganz erwachsen ist, denn sie mochte ihrer Familie gefallen und macht sich keinerlei Sorgen um die Schule. Sie hat immer einen frechen Spruch auf den Lippen und versucht trotzdem alles um jedem Wesen, das ihre Hilfe braucht, zu helfen.

Noah nimmt einen zentralen Part in der ersten Hälfte der Geschichte ein, denn er starb und wurde zu einem Geist. Ich mochte ihn recht gerne und hab es witzig gefunden, wir er mit seinem Dasein als Geist klarkommt. Ansonsten ist er ein recht netter Kerl, auch wenn er may zu Beginn nur ausnutzen wollte, um seine Ex eifersüchtig zu machen.

Ich habe gedacht, dass sich das Buch nur mit Noah, seinem Tod und der Frage, wer ihn getötet hat, beschäftigt, aber dem war nicht so. Die erste Hälfte des Buches dreht sich tatsächlich darum, aber dann in der zweiten geht es um eine ganz andere Sache. Ich bin immer noch zwiegespalten, ob ich es mag oder nicht, denn ich mochte die Handlung mit Noah und er trat in der zweiten Hälfte sehr in den Hintergrund und hatte nur noch sporadische Auftritte. Gegen Ende kam er wieder mehr vor, aber dazwischen war eine recht große Lücke.

Dadurch, dass das Buch mehr auf der witzigen Schiene ist, gab es sehr viele lustige Momente, vor allem mit der Mutter von May, die eine Vampirin ist. Ich fand sie so grandios und musste oft wirklich lachen. Aber es werden auch andere Themen angesprochen, wie Herzschmerz, Familiendrama und Freundschaft. Da es es tatsächlich ernste Szenen, die aber gut ins Gesamtbild gepasst haben.

Am Ende ging dann alles Schlag auf Schlag und ich war sehr überrascht von der Wendung, die das Buch genommen hat. Da kam dann auch ganz viel Action und Spannung dazu und es blieben einige Fragen für Band zwei offen.

Was mir an dem Buch nicht so gefallen hat, waren die vielen Info-Dumps. Man bekommt die komplette Geschichte der ägyptischen Götter in Kurzform und ich bin da komplett ausgestiegen. Das waren zu viele Namen und zu viele Infos auf einmal und ich hab da gemerkt, wie mein Hirn abgeschaltet hat und keine einzige Info davon aufgenommen hat. Das ist leider öfter passiert und man hätte das sicherlich besser lösen können.

Fazit:

Wenn man ein witziges Buch mit Hexen, Vampiren und Geistern sucht ist man mit Chaoskuss gut beraten. Der Großteil des Buches hat mir sehr gut gefallen und mich gut unterhalten, es gab aber auch ein paar Dinge, die ich nicht so mochte, daher gibt es nur vier Sterne von mir.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.03.2023

Mischung aus Familiengeschichte und Liebesgeschichte

Du irgendwo
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Inhalt:

Du. In meinem Kopf. In meinem Herzen. Immer nur du.

Lügen. Ein ganzes Leben voller Lügen. Victoria ist völlig schockiert, als sie mit neunzehn herausfindet, dass sie adoptiert wurde. Wie konnten ...

Inhalt:

Du. In meinem Kopf. In meinem Herzen. Immer nur du.

Lügen. Ein ganzes Leben voller Lügen. Victoria ist völlig schockiert, als sie mit neunzehn herausfindet, dass sie adoptiert wurde. Wie konnten ihre Eltern ihr das nur verschweigen? Und wer ist die Frau, die sie weggeben hat? Warum wollte sie sie nicht? Diese Fragen machen Vic verrückt, und wäre da nicht Jack, hätte sie bereits den Verstand verloren. Jack, ihr bester Freund, ihr Lieblingsmensch, ihr Fels in der Brandung. Sie braucht ihn jetzt mehr als je zuvor. Doch ein einziger Kuss ändert zwischen ihnen alles. Und nach einem gemeinsamen Roadtrip durch die Highlands auf der Suche nach Vics Mutter wird nichts mehr sein wie zuvor …
Quelle: endlichkyss.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

In einer meiner frühesten Erinnerungen an meine Mutter stehen wir vor glitzerndem Wasser.

Das Cover gefällt mir sehr gut, wenn man schonmal in Schottland war, weiß man, dass es dort wirklich so aussieht. Es strahlt auch eine Ruhe aus, die mir gefällt.

Der Schreibstil der Autorin war wieder sehr gut und leicht zu lesen. Geschrieben ist das Buch aus Sicht von Victoria und dadurch lernt man sie von allen Charakteren am besten kennen.

Zu Beginn findet Virctoria, oder kurz Vic, heraus, dass sie adoptiert ist und will nun ihre leibliche Mutter finden. Begleitet wird sie dabei von ihren besten Freund, für den sie allerdings etwas mehr empfindet.

Der Einstieg in das Buch hat mir gar nicht gefallen. Einerseits geht die Geschichte gleich los, was ich gut finde, andererseits ist es gleich am Anfang so viel Familiendrama und Vic ist unausstehlich. Dadurch, dass sie gerade erst hausgefunden hat, dass sie adoptiert ist, gehts bei ihr zu Hause ziemlich rund und das war mir für den Beginn eines Buches zu viel auf einmal und zu überspitzt. Sobald Vic und Jack allerdings auf dem Roadtrip sind wurde es besser.

Vic und ich werden keine Freunde mehr. Sie verhält sich in der ganzen Sache ziemlich kindisch und naiv. Ihre Adoptiveltern wollten ihr nichts Böses und sie macht so einen Aufstand. Mit der Zeit wurde es etwas besser, aber manchmal haben sich ihre Gedanken wie die einer 15-Jährigen gelesen, weil sie so sehr auf sich selbst bezogen war und oft kindisch.

Jack hingegen mochte ich den Großteil des Buches, denn auch er hatte seine Momente, in denen er mir total unsympathisch war. Immer, wenn ihn jemand auf seine Familie anspricht und ihm helfen will macht er komplett zu, schnauzt die andere Person an und wird dabei gleich beleidigend und laut. Da dachte ich wirklich „Was ist dein Problem?“. Diese Momente hielten sich in Grenzen, dennoch hat es nicht zu seinem restlichen Charakter gepasst.

Der Roatrip hat mir insgesamt gut gefallen, auch wenn er sehr schnell vorbei war. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir Willow, ein Mädchen, dass sie beiden über ein App mitgenommen haben. Willow ist die Herzlichkeit in Person, sie war mein liebster Charakter in dem Buch und hat ein paar witzige Szenen beigesteuert und mit der Zeit wurde auch Vic mit ihr warm, denn diese sieht generell in jeder Frau, die Jack auch nur anguckt, eine Konkurrentin. Abgesehen davon besuchen sie ein paar kleine Orte, aber von mir aus hätten sie ruhig länger auf der Straße bleiben können, denn sie erreichen ihr Ziel sehr schnell.

Vic und Jack haben dann die Frau, Emmeline, die sie suchen auch sehr schnell gefunden und ab da hat mir das Buch wieder sehr gut gefallen. Denn die Liebesgeschichte rückte in den Hintergrund und Vic und ihre Familienprobleme in den Vordergrund. Das hat mich gar nicht gestört, denn es gab hier so viel zu entdecken und Emmeline ist ein so toller Charakter. Ich mochte die ganzen Gespräche mit ihr echt gerne.

Die Liebesgeschichte ist die meiste Zeit sehr präsent und auch wenn sich ein sehr großer Teil des Buches um Familienangelegenheiten dreht entwickelt sich die Beziehung von Vic und Jack doch auch weiter. Die beiden sind jetzt nicht mein Traumpaar, aber sie waren doch irgendwie süß zusammen. Besonders gegen Ende wird ihre Verbindung immer stärker und obwohl es nochmal einige Rückschläge gibt, lösen sich viele Probleme rechtzeitig in Luft auf.

Fazit:

Die Geschichte hat mir gut gefallen, der Anfang war aber nicht meins. Alles danach war aber gut und schön geschrieben. Nachdem man Emmeline kennen gelernt hat freue ich mich besonders darauf, mehr von ihr zu lesen, denn sie war mein liebster Charakter in dem Buch. Du irgendwo war nicht perfekt, aber es war eine schöne Geschichte, daher gibt es von mir vier Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.03.2023

Toller Abschluss

Tanz in die abendliche Stille 2
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Inhalt:

Hiroshima im Jahr 1984: Rintaro, ein schüchterner Junge, der sich nie vom frühen Tod seiner Mutter erholt hat, verliebt sich in die rhythmische Sportgymnastik, nachdem er eines Abends eine junge ...

Inhalt:

Hiroshima im Jahr 1984: Rintaro, ein schüchterner Junge, der sich nie vom frühen Tod seiner Mutter erholt hat, verliebt sich in die rhythmische Sportgymnastik, nachdem er eines Abends eine junge Frau an einem Schrein tanzen sieht. Sein altmodischer Vater ist strikt dagegen, dass Rintaro sich diesem Frauensport widmet. Doch Rintaro trainiert heimlich und nimmt Jahre später selbst an einem Wettbewerb teil, was angesichts seines Geschlechts für Aufruhr sorgt. Kann Rintaro alle Widerstände überwinden und seinen Traum tanzen?

Bewegende Slice of Life-Story über das Streben eines Jungen nach seinem Traum angesichts von Geschlechterklischees in der Sportwelt!
Quelle: carlsen.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Das Cover ist ähnlich wie das von Band eins gestaltet, man sieht wieder Rintaro, während er trainiert und die Emotionen stehen im ins Gesicht geschrieben. Mir gefällt es sehr gut.

Der Zeichenstil ist wieder toll, es wird sich viel auf die Gefühle konzentriert und der Manga kommt auch ohne viele Worte aus. Besonders gegen Ende kann man den Charakteren die Gefühle vom Gesicht ablesen, wirklich toll.

Dieser Band geht am Ende vom ersten weiter, Rintaro trainiert immer noch und will immer besser werden, weil ihm dem Sport so Spaß macht. Sein Vater will davon aber nichts wissen und auch bei Wettbewerben darf er nicht teilnehmen.

Der erste Teil der Reihe hat mich so sehr beeindruckt, dass ich voller Vorfreude auf Band zwei gewartet habe. Der Einstieg ist mir wieder sehr leicht gefallen und ich war gespannt, was Rintaro alles schaffen würde. Ich kann jetzt schon sagen, dass mein einzige Kritikpunkt der ist, dass der Manga so schnell vorbei ist.

Rintaro ist ein beeindruckender Junge. Er gibt nicht auf und will immer besser werden. Auch von seinem Vater lässt er sich nicht abhalten, denn er macht, was sein Vater will und geht trotzdem weiter zum Sport. Wie er das alles unter einen Hut bringt weiß ich nicht, aber ich fand ihn sehr stark. Am Ende hätte ich mir fast noch mehr Blicke in die Zukunft gewunschen, aber auch so ist klar, dass Rintaro etwas Besonderes ist.

Rintaros Vater ist eine wichtige Figur in diesem Teil, denn auch ihn lernt man besser kennen und er macht ebenso eine Entwicklung durch. Ich mochte ihn am Ende viel mehr als zu Beginn, obwohl wir nie wirklich Freunde werden. Er hat sehr veraltete Vorstellungen, auch für diese Zeit, und spricht nie über seine Gefühle.

Die Geschichte hat eine tolle Entwicklung durchgemacht. Es geht hauptsächlich darum, dass Rintaro eine besser Ausbildung will aber sein Vater es nicht erlaubt und es sich auch gar nicht leisten könnte. Außerdem nimmt Rintators Gruppe an einem Auftritt teil, weil er bei keinem Wettbewerb teilnehmen darf.

Am besten gefallen hat mir die gesamte Familiensituation. Rintaro will sich seinen Traum erfüllen, aber nur wenn sein Vater auch einverstanden ist. Daran merkt man den Respekt und die LIebe für ihn von Rintaro und auch der Vater zeigt seine Gefühle, wenn auch nicht direkt und auf eine eher passive Art. Rintaros Schwester hingegen hat eine klare Meinung und unterstützt ihn wo es nur geht. Durch verschiedene Rückblicke aus Sicht des Vaters erfährt man etwas mehr über ihn und über die verstorbene Mutter von Rintaro. Diese Szenen haben mir am besten gefallen, da dadurch so viel klar wurde.

Das Ende war leider viel zu schnell da, aber wirklich gut. Ich habe mit einem Abschluss, ähnlichem dem Beginn von Band eins gerechnet, aber das kam alles ganz anders. So hat man nochmal alle Charaktere auf einem Fleck und erfährt auch, was noch aus Rintaro wurde. Ich hätte gerne von mehr von der Zeit dazwischen gelesen, oder auch danach, von mir aus noch weitere Bände, denn ich liebe alles an der Geschichte, sie berührt das Herz.

Fazit:

Ein wunderbarer Abschluss für eine wunderschöne Geschichte. Rintaro ist so inspirierend und zeigt, dass man alles erreichen kann, wenn man nur will. Seine Geschichte hat mich berührt und ich bin froh, dass ich den Manga gelesen habe. Von mir gibt es eine ganz klare Empfehlung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
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  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.02.2023

Durch die Dunkelheit

Nocterra 1
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Inhalt:

Das Licht geht aus, NIEMAND geht nach Haus‘ Es ist zehn Jahre her, dass Val Riggs mitansehen musste, wie die Sonne von der Dunkelheit verschluckt wurde. Fast jeder, den sie kannte und liebte, ...

Inhalt:

Das Licht geht aus, NIEMAND geht nach Haus‘ Es ist zehn Jahre her, dass Val Riggs mitansehen musste, wie die Sonne von der Dunkelheit verschluckt wurde. Fast jeder, den sie kannte und liebte, wurde infiziert und in groteske Schattengestalten verwandelt. In der Rolle eines „Fährmanns“ transportiert sie Menschen sowie Waren und heizt mit ihrem mächtigen Gefährt über die tödlichen unbeleuchteten Straßen – die Übel der Nacht stets dicht auf ihren Fersen. Als sie das Versprechen auf einen beleuchteten Zufluchtsort erreicht, muss Val zu einer Reise aufbrechen, die ihr alles abverlangen wird. Doch ihr läuft die Zeit davon: Eine geliebte Person an ihrer Seite ist bereits infiziert … Die Comiclegenden Scott Snyder (Dark Knights: Death Metal, Wytches, Undiscovered country) und Tony S. Daniel (Batman, Deathstroke) entfesseln in dieser aufregenden neuen Horrorserie unvergleichliche Schrecken aus den dunkelsten Ecken der menschlichen Vorstellungskraft.
Quelle: cross-cult.de

Meinung:

Das Cover hat mich sofort neugierig gemacht. Es sieht düster aus und mit den Monstern merkt man gleich um welche Art von Comic es sich hier handelt.

Der Zeichenstil ist wirklich toll, ich mag den sehr. Alles ist klar gezeichnet und vor allem die Monster sehen super aus. Der Schreibstil war auch gut und ich war komplett in der Welt drinnen.

Zu Beginn lernt man Val kennen, die Menschen gegen Geld von einem Ort zum anderen bringt. Sie weiß, wie sie in der Dunkelheit überlebt, doch als sie einen speziellen Auftrag annimmt wird sie plötzlich verfolgt und als wäre das noch nicht genug, ist ein von ihr geliebter Mensch infiziert.

Der Einstieg hat mir wirklich gut gefallen, denn alles beginnt mit einer groben Erklärung, was die Dunkelheit ist, wer Val ist und was damals geschehen ist. Dadurch weiß man nicht alles, aber genug und den Rest findet man im Laufe des Comics heraus. Mir gefiel es, dass man mit einem Rückblick staret und so nicht direkt in die Geschichte geworfen wird.

Val fand ich als Charakter toll, denn man merkt ihr an, dass sie es nicht leicht hatte im Leben. Sie ist abgestumpft und lässt sich nicht mehr so einfach beeundrucken. Einzig bei ihrem Bruder zeigt sie noch Gefühle und das sind auch nicht grade viele. Im Laufe der Geschichte lernt man sie aber immer besser kennen und dann versteht man auch, wieso sie so ist, wie sie ist.

Grundsätzlich geht es darum, dass Val zwei Menschen zu einem Ort bringen soll, an dem man auch ihrem Bruder helfen kann, denn dieser ist infiziert. Die Reise dorthin dauert lange, noch dazu kommt jemand, der sie verfolgt. Ich habe nicht mit dieser Art Geschichte gerechnet, denn man hat jetzt nicht nur die Mutationen, sondern auch noch die Menschen, die zur Gefahr werden. Ich fand den Antagonisten genial, denn er ist anders als alle anderen und man erfährt noch nicht wirklich warum, außerdem zeigt er keine Gnade und ist ein wahrer Sadist. Zwischendurch dachte ich wirklich schon, dass es mit Val vorbei ist, aber sie ist einfallsreich und konnte immer entkommen.

Die Handlung rund um ihren Bruder, der infiziert ist, war ebenso gut. Man kann verfolgen, wie er sich immer weiter verändert und bangt zusammen mit Val, ob sie es rechtzeitig schaffen und ob er wirklich Hilfe bekommen kannt. Zusätzlich sieht man auch in den Rückblicken wie damals die Dunkelheit Einfluss auf alle Lebewesen genommen hat und wie es da zu Beginn der Langen Nacht ausgesehen hat. Das war eine wirklich gute Ergänzung zur Geschichte.

Das Ende kam teils erwartet und teils unerwartet. Man konnte sich ein paar Dinge denken und ein paar Twists haben mich sehr überrascht. Ich möchte die Reihe aber auf jeden Fall weiter verfolgen.

Fazit:

Die Idee rund um den Comic finde ich sehr cool, ebenso gefällt mir der Zeichenstil, hier haben es mir besonders die Monster angetan. Ich will unbedingt erfahren, wie es mit Val weiter geht und freue mich schon auf Band zwei.

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Veröffentlicht am 18.02.2023

Spannend, doch zu viel hin und her zwischen den Protagonisten

Every Little Lie
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Inhalt:

„Die Welt ist eine einzige Lüge. Tut mir leid, dass du es so erfahren musstest.“

Julie Penn weiß nicht mehr, wem sie glauben oder vertrauen kann. Seit sie vorübergehend ein Teil des einflussreichen ...

Inhalt:

„Die Welt ist eine einzige Lüge. Tut mir leid, dass du es so erfahren musstest.“

Julie Penn weiß nicht mehr, wem sie glauben oder vertrauen kann. Seit sie vorübergehend ein Teil des einflussreichen Familienunternehmens ihrer verstorbenen Mutter geworden ist, wurde ihr Leben vollkommen auf den Kopf gestellt. Und als sie auf Caleb Bonham traf – attraktiv, arrogant und ebenfalls Erbe des Unternehmens -, wurden auch ihre Gefühle ins Chaos gestürzt. Denn nachdem Caleb in bedrohlichen Situationen an Julies Seite war, konnten die beiden die Anziehung und das Knistern zwischen ihnen nicht mehr verleugnen. Julie war sich sicher, dass sie gemeinsam mit Caleb herausfinden würde, wer hinter den Drohungen und Einbrüchen steckt. Aber dann macht Julie eine Beobachtung, die ihr Herz in tausend Scherben zerbrechen lässt …
Quelle: luebbe.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Mit klopfendem Herzen presse ich mich gegen die Wand in meinem Schlafzimmer, ohne die Tür aus den Augen zu lassen.

Das Cover ist passend zu Band eins gestaltet, gefällt mir von den Farben her aber besser, weil es doch heller ist.

Der Schreibstil war wieder sehr gut zu lesen. Wie auch schon in Band eins liest man aus Sicht von Julie und Caleb und anders würde ich es hier gar nicht wollen, da man einfach viel bessere Einsichten in alles bekommt.

Dieser Band geht direkt am Ende von Band eins weiter. Julie ist verängstigt in dem Haus und glaubt immer noch, dass Caleb vielleicht etwas mit alldem zu tun hat. Aber auch danach hat sie keine Ruhe, denn der Stalker ist immer noch da draußen und auch mit Caleb läuft nicht alles rund.

Da der erste Teil noch nicht allzu lange her ist, wusste ich noch ziemlich genau, was alles passiert ist und war daher sofort wieder in der Geschichte drinnen. Dadurch, dass man zuerst nicht weiß, ob nicht doch jemand ins Haus kommt geht es sofort spannend los. Danach dreht sich vieles wieder um die Beziehung zwischen Julie und Caleb, aber der EInstieg ist stark.

Julie war mir wieder sehr sympathisch. Ich konnte ihre Entscheidungen im Laufe des Buches nachvollziehen, zumindest in Beziehung auf den Stalker und ihre Arbeit. Dieses ganze Hin und Her mit Caleb aber war ein bisschen übertrieben. Da musste ich schon öfter den Kopf schütteln über ihr Verhalten.

Calebs Verhalten war in dieser Hinsicht aber auch nicht besser. Er hat seine Gefühle einfach nicht im Griff und sobald er irgendwas stark fühlt setzt sein Gehirn manchmal aus und er redet sehr viel Blödsinn. Obwohl er sonst so beherrscht und rational ist, bei Julie ist das eindeutig nicht so.

Die Geschichte fand ich sehr spannend. Als Leser kann man durchgehend miträtseln wer nun wirklich der Stalker ist und obwohl ich zu Beginn eine Vermutung hatte, habe ich diese im Laufe des Buches verworfen, da es immer mehr Hinweise auf eine andere Person gab und am Ende hatte ich auch recht. Wenn man wirklich aufpasst findet man sicherlich auch schon im ersten Teil eindeutige Hinweise, aber die Autorin hat den Leser wirklich gut in die Irre geführt und dann am Ende alles genial aufgelöst.

Das Ende war spannend und actionreich, wie in einem Film. Ich konnte bei den letzten Kapiteln gar nicht mehr aufhören zu lesen, weil ich unbedingt wissen wollte, was noch alles passiert. Für mich war das sehr gelungen.

Man hat also am Anfang und Ende sehr viel Spannung und Action, im Mittelteil konzentriert sich das Buch hauptsächlich auf die Beziehung zwischen Caleb und Julie. Und hier war mir das alles fast schon zu viel. Es traten immer wieder die gleichn Probleme auf und ich fand es dann schon wirklich anstrengend. Sie hätten nur einmal gescheit miteinander reden müssen, dann hätte man einige Probleme direkt aus der Welt schaffen können. Dadurch hat sich die Mitte des Buches für mich irgendwann auch sehr gezogen.

Fazit:

Insgesamt hat mir der zweite Teil besser gefallen als der erste, da es einfach noch viel spannender war und die Beziehung zwischen Caleb und Julie sich weiter entwickelt hat, wenn auch sehr sehr langsam und mit vielen Stolpersteinen. Ich bin froh, dass ich die Reihe doch noch beendet habe und wenn man Romantic Suspense mag ist die Reihe sicher was für einen.

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