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Veröffentlicht am 06.08.2017

Tränen der Göttin

Tränen der Göttin - Erwacht
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Inhalt:

Dass dieser Tag kommen würde, stand für Káyra immer fest. aber so? Mitten in der Nacht wird sie von Semar, einem Priester, entführt und auf die Festung Lýdris verschleppt. Dort soll Semar sie ...

Inhalt:

Dass dieser Tag kommen würde, stand für Káyra immer fest. aber so? Mitten in der Nacht wird sie von Semar, einem Priester, entführt und auf die Festung Lýdris verschleppt. Dort soll Semar sie auf ihre Aufgabe als Auserwählte der Heiligen Göttin vorbereiten. Was diese beinhaltet, vermag Káyra jedoch keiner zu sagen. Eines aber ist gewiss – ihr Überleben ist nicht eingeplant.
Quelle: zeilengold-verlag.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

„Der Regen der auf Semar niederprasselte, kümmerte ihn nicht. Die Kapuze seines Umhangs verhüllte sein Gesicht und er spürte, wie das Wasser den Stoff beschwerte.“

Das Cover ist einfach getroffen, es passt zum Inhalt und sieht genauso magisch aus. Darauf zu sehen ist Káyra, was an ihren zwei verschiedenfarbigen Augen erkennt. Darunter steht noch ein Baum, welcher, soweit ich mich recht erinnere, auch in dem Buch vorkommt. Alles in allem ein sehr schönes Cover, das noch nicht allzu viel verrät aber dennoch gut passt.

Der Schreibstil ist ganz gut, könnte meiner Meinung nach aber noch ausgebaut werden. Es gab für mich immer wieder Stellen, an denen ich abdriftete, einfach weil es mir so vorkam, als hätte ich das bereits gelesen. Der Satzbau allerdings war angenehm und auch die Wortwahl angemessen. Manche Dialoge könnten noch ausgebaut werden, aber alles in allem war der Schreibstil gut. Das Buch ist in der allgemeinen Erzählperspektive, was mich hier gestört hat, da es in einem Satz um Káyra ging und im nächsten um Semar, das hat mich verwirrt und hier sollte es eine klare Trennung, etwa durch Absätze oder neue Kapitel geben.

Zu Beginn lernen wir hier Káyra kenne, die von Semar entführt wird und Lýdris gebracht wird, um ihre Ausbildung zu beginnen, die sie ist von der Göttin auserwählt. SIe muss das Böse aufhalten, doch jede Auserwählte ist bis jetzt gestorben.

Dieses Buch ist die erste Episode einer neuen Serie, dies ist momentan im Trend und soviel ich weiß, wird es von „Tränen der Göttin“ vier Teile geben, welche nur als eBook erscheinen, und danach als Sammelband in Buchform. Ich habe mich schon auf dieses Buch gefreut, da ich Epsioden nicht so schlimm finde und sie schön für Zwischendurch sind. Man wird sofort in das Geschehen geworfen, es ist keine Zeit für lange Erklärungen und ich war sofort gefesselt, da es so viel neues in dieser Welt zu entdecken gab. Semar war mir sofort sympathisch, er strahlt so viel Gutes aus und auch alle Szenen mit ihm haben mich sofort fröhlich gemacht.

Die Welt an sich war für mich nicht ganz durchsichtig, hier wäre eine Karte für mich gut gewesen, denn so konnte ich mir vieles nicht vorstellen. Auch von den Charakteren hätte ich mehr Tiefgang erwartet, ich hoffe, dass sich das in den nächsten Episoden noch bessern wird. Die Grundidee allerdings gefällt mir sehr gut, auch dass es bereits vor Káyra Auserwählte gab hat mir gefallen. Um diese spinnen sich einige Geschichten, welche auch in dem Buch erläutert werden, diese waren mir aber lieblos hingeschrieben, hier kann sich die Autorin meiner Meinung nach definitiv noch verbessern. SPannend waren sie auf jeden Fall, zu hören, wie dieses Auserwählten entstanden sind und warum war meine liebste STelle in dem Buch.

Natürlich gibt es aber auch einen Charakter, den man nicht mögen kann. Dies ist hier Cayem, dem Semar angeblich seinen Platz als Priester genommen hat. Er ist wirklich interessant, da er aus der Wolke der Charaktere heraus sticht, einfach, weil er anders ist. Ich hoffe noch viel von ihm lesen zu können und freue mich schon auf die Kapitel mit ihm. Seine Geschichte ist ebenfalls interessant und doch mag ich ihn nicht, er hat einfach so etwas an sich, dies ist von der Autorin sicherlich gewollt. Dieser Charakter hat sehr viel Potential und ich hoffe, dass dies auch ausgeschöpft wird.

Das Ende war, wie für Episoden üblich, offen und spannend, wie bei einer Fernsehserie eben. Ich freue mich schon auf Episode zwei und hoffe, dass sich alles noch weiter entwickelt.

Fazit:

Allgemein ein solider Beginn einer neuen Buch-Serie, der für mich allerdings noch ausbaufähig ist. Ich vergebe solide 3 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 06.08.2017

Ein Thron aus Knochen und Schatten

Ein Thron aus Knochen und Schatten
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Inhalt:

»Sie war die Hexenkönigin, die gekommen war, um erneut ihren Thron aus Knochen und Schatten zu besteigen.«

Alisons schonungslose Ausbildung schreitet ...

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Inhalt:

»Sie war die Hexenkönigin, die gekommen war, um erneut ihren Thron aus Knochen und Schatten zu besteigen.«

Alisons schonungslose Ausbildung schreitet weiter voran, obwohl sie und Dorians königliches Gefolge das Lager im Reich der Kaskaden verlassen müssen.

Während sie versucht, die aufsteigenden Gefühle für ihren Trainer tief in sich zu vergraben und ihrer neuen Rolle als Anführerin gerecht zu werden, schmieden sowohl Dämonen als auch Menschen Pläne, die die Welt für immer verändern könnten. Alison muss sich endgültig entscheiden, auf welcher Seite sie steht. Die der Dämonen oder die der Menschen?
Quelle: drachenmond.de

Meinung:

"Tante Lucy hielt inne, hob ihr wettergegerbtes Gesicht gen Nachthimmel und wartete auf etwas, das mir noch verborgen bliebt."

Das Cover ist wieder einmal super gestaltet. Ich schätze, dass die Frau darauf Morrigan sein soll, bin mir hier aber nicht sicher. Trotzdem passt es zum ersten Teil und strahlt etwas ganz Düsteres aus. Durch die Kleinigkeiten, welche eingearbeitet wurden, wirkt es gleich noch besser. Man sieht dem Buch an, das es Fantasy ist und das gefällt mir persönlich sehr gut.

Der Schreibstil von Laura Labas ist wieder einmal herausstehend gut. In dem Buch wechseln sich die Sichtweisen immer ab, wenn man aus Alys Sicht liest, schreibt die Autorin in der Ich-Form, ansonsten in der Er-Form. Es werden sehr viele Stilmittel verwendet, meist Metaphern, dies mag ich persönlich sehr gerne und hier werden diese auch gut eingesetzt. Der Satzbau sowie auch die Wortwahl sind nicht zu kompliziert, daher kommt man schön voran.

Zu Beginn sind wir wieder bei Aly, die noch immer bei den Dämonen ist und dort ihre Ausbildung absolviert. Nebenbei lernen wir auch mehr über Evan und über seine Geschichte nach dem Ausbruch. Aly und Garteh kommen sich ebenfalls näher, sowie die entscheidende Mission näher rückt.

Es ist schon länger her, dass ich den ersten Band gelesen habe und ich musste mir meine Rezension von Band eins nochmal durchlesen, um wieder zu wissen, was ungefähr passierte. Darum habe ich mir auch beim Einstieg etwas schwer getan, was aber nicht an dem Buch lag! Es ging einfach super spannend weiter und am meisten habe ich mich natürlich auf Aly und Gareth gefreut, ich wollte so unbedingt, dass sie zusammen kommen und habe daher jeder Szene von ihnen entgegen gefiebert.

In diesem Band gibt es, zumindest kommt es mir so vor, mehr Sichtwechsel, als im ersten Band. Ich muss gestehen, dass ich irgendwann die Kapitel von Evan am liebsten gelesen habe, habe aber auch keine Ahnung warum. Seine Geschichte, wie es mit ihm und Crystal nach der FLucht weiter ging, hat mich einfach sehr interessiert und es gab hier immer wieder Wendungen und spannende Stellen. Es gab aber auch Kapitel von der Seherin Cleo und von der Hexe Morrigan. Zuerst war ich verwirrt, wer denn diese beiden sind, aber mit der Zeit wurde alles klarer und die Informationen, welche man in den einzelnen Kapiteln erhält, haben sich zu einem gesamten Bild zusammen gesetzt. Daher wusste ich auch bis zum Ende nicht, wer denn nun dieser Colin ist und was er mit der ganzen Geschichte zu tun hat, denn recht bald zu Beginn gibt es ein Kapitel aus seiner Sicht. Das hat mich da wenig interessiert und ich habe ihn fast vergessen, aber bei der Autorin darf man nichts vergessen und immer in Hinterkopf behalten, dass jeder wichtig ist.

Die meisten Kapitel handelten natürlich von Aly und ihrem Training. Mittlerweile hat sie sich ja schon mit ein paar anderen Jägern angefreundet und dieser Kreis wird in diesem Band noch mehr ausgebaut und Aly versteht endlich, wie wichtig Freunde sind. Hier bekommen wir auch sehr viel von Noah und Gareth zu lesen, wobei Noah mich meistens einfach nur nervte. Ich mochte ihn im ersten Band richtig gern, aber hier hat er sich oftmals so richtig dumm verhalten, dass ich ihn einfach schlagen wollte. So schnell kanns gehen. Dahingegen mochte ich Gareth aber lieber, durch ein Kapitel aus seiner Sicht bekommt man auch endlich Einsicht in ihn und ab da zählte er wirklich zu meinen Lieblingen. Zwischen Gareth und Aly gab es auch wieder sehr viele witzige Szenen, aber sie kamen sich auch endlich näher.

Durch den Mix von Spannung, Witz und auch Intrigen hat es Laura Labas hier wieder geschafft mich vollkommen zu fesseln. Ich wollte immer wissen, was denn nun als nächstes passiert und konnte ein paar Dinge gar nicht glauben. Es gibt hier aber etwas Romantik, mit dem hätte ich schon gar nicht gerechnet! Zwischendurch gab es schon mal Passagen, die nicht so spannend waren, oder bei denen nur geredet wurde und nichts passierte, dennoch gingen diese auch sehr schnell vorbei. Ich weiß gar nicht, warum ich so lange für das Buch gebraucht habe, die letzten 100 Seiten habe ich aber an einem Tag gelesen. Das Buch hatte wirklich alles, was Fantasy braucht! Es wurde auch die Spaltung zwischen Königs- und Schattendämonen verdeutlicht, welche in Band eins noch nichts so sehr hervorgetreten ist.

Das Ende war, wie sollte es anders sein, richtig gemein! Der erste Band hatte auch einen Cliffhanger, allerdings war dieser nicht so böse wie dieser. Ich habe gelesen und die Seiten wurden weniger und dann war das Ende da und ich konnte nicht glauben, was die Autorin ihren Lesern da antut. Ich brauche Band drei!

Fazit:

Für mich ist dieser Band nochmal besser als der erste, er konnte mich richtig überzeugen. Es gib tolle Fantasy-Elemente, die mit dem Rest des Buches super harmonieren, daher vergebe ich für diesen Band 5 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 04.08.2017

The hate u give

The Hate U Give
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Inhalt:

Die 16-jährige Starr lebt in zwei Welten: in dem verarmten Viertel, in dem sie wohnt, und in der Privatschule, an der sie fast die einzige Schwarze ...

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Inhalt:

Die 16-jährige Starr lebt in zwei Welten: in dem verarmten Viertel, in dem sie wohnt, und in der Privatschule, an der sie fast die einzige Schwarze ist. Als Starrs bester Freund Khalil vor ihren Augen von einem Polizisten erschossen wird, rückt sie ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit. Khalil war unbewaffnet. Bald wird landesweit über seinen Tod berichtet; viele stempeln Khalil als Gangmitglied ab, andere gehen in seinem Namen auf die Straße. Die Polizei und ein Drogenboss setzen Starr und ihre Familie unter Druck. Was geschah an jenem Abend wirklich? Die Einzige, die das beantworten kann, ist Starr. Doch ihre Antwort würde ihr Leben in Gefahr bringen...
Quelle: randomhouse.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

"Ich hätte nicht auf diese Party gehen sollen."

Das Cover gefällt mir ziemlich gut, es ist nicht überfüllt und das den wesentlichen Inhalt des Buches, dies ist in diesem Fall Starr. Man sieht sofort, dass es sich um ein dunkelhäutiges Mädchen handelt und sie hält ein Schild, auf dem "The hate u give" oben steht, welches in dem Buch eine tiefere Bedeutung hat. Mir gefällt das Cover sehr gut, da es passend zum Inhalt ist und auch nicht zu überfüllt ist und dadurch ablenkt.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr einfach, also wirklich einfach. Trotzdem ist dieser sehr angenehm zu lesen und fesselnd, durch den einfachen Satzbau kommt man sehr schnell voran und sollten Wörter vorkommen, die man nicht kennt, kann man im Glossar nachschlagen. Das Buch wird aus der Ich-Perspektive von Starr erzählt, hierdurch bekommt man einen guten Einblick in ihr Leben und ihre Gedanken. Man kann hier richtig durch die Seiten fliegen, da der Schreibstil fesselnd ist und es schon fast wie eine Erzählung zu lesen ist.

Zu Beginn lernen wir hier Starr kennen, die auf einer Party ist. Dort trifft sie Khalil, einen alten Freund von ihr. Als es aber Schüsse zu hören gibt, flüchten die beiden und werden auf dem nach Hause Weg von einem Polizisten aufgehalten. Die Dinge nehmen ihren Lauf und Khalil wird von diesem erschossen, danach beginnt für Starr ein Kampf mit ihrem Gewissen und mit der weißen Gesellschaft.

Das Buch wurde im englischsprachigen Raum so gehypt, dieser Hype schwappte dann auch auf den deutschen Raum über und ich muss zugeben, dass das Buch wirklich sehr gut ist und ein wichtiges Thema behandelt. Ich war sofort gefesselt, als ich begonnen habe zu lesen, Starr ist ein so sympathischer Charakter, den man einfach mögen muss. Auch Khalil mochte ich sofort, und dann ... dann war er tot (Ney, das erinnert mich an Grischa :D). Ich weiß nicht, ob sowas in den USA wirklich passiert, wenn es aber so ist, dann sollte sich was ändern. Das Buch sollten viele Leute lesen, denn es wird gezeigt, wie die Judikative und die Exekutive mit dunkelhäutigen Menschen verfahren und wie diese Leben.

Starr und ihre Familie leben in einem Haus, das sie sich nur leisten können, da ihre Eltern sehr hart arbeiten. Familie wird in dem Buch allgemein ganz groß geschrieben und diese Szenen haben mir immer am allerbesten gefallen. Es waren so schöne Stellen dabei, und trotzdem gibt es auch Streitereien, wie es eben im echten Leben auch sein kann. Starr hat einen Halbbruder, Seven, dessen Mutter mit dem Drogendealer King zusammen ist. Dadurch ist Seven sehr oft bei Starr daheim und ich fand es einfach nur toll, dass Starrs Mutter Seven einfach so als ihren Sohn annimmt und sich genauso sehr um ihn kümmert wie auch um ihre eigenen Kinder. Aber nicht nur die Familie, sondern auch die Freunde spielen eine sehr große Rolle. Es wird der Zusammenhalt gezeigt, und auch, wie es Starr damit geht, dass sie als Schwarze auf eine weiße Schule geht.

Es gibt zwei Starrs, sagt sie immer, die Ghetto Starr und die weiße Starr. Wenn sie in der Schule mit ihren Freunden zusammen ist, verstellt sie sich und kann nie sie selbst sein, da sie ANgst hat, dass sie sie für ein "Angry Black Girl" halten könnten. Hier sei vor allem ihre angebliche Freundin Hailey genannt, sie lässt in dem Buch, laut Starr, immer wieder rassistische Bemerkungen fallen und ich konnte sie einfach nicht verstehen. Warum rede ich so mit einer Freundin? Ich denke, dass hier schon sehr übertrieben wurde, und dass jeder, der so eine Freundin in der Realität hat, sich bald von dieser befreit. Sehr toll fand ich aber, dass Starr mit Chris, einem Weißen, zusammen ist. Es gibt hier kein kitschiges Kennenlernen, die Liebesgeschichte ist auch nicht Mittelpunkt der Geschichte, nein, sie waren einfach schon zusammen. Bei ihm kann Starr eine Mischung aus beiden Starrs sein und das tut ihr gut, allerdings sollte sie sie selbst sein können, doch das wird im Laufe des Buches ja noch.

Hauptpunkt des Buches ist der Fall von Khalil, wie die Gesellschaft damit umgeht und auch wie STarr damit umgeht. Das Buch hat zwar 500 Seiten, aber trotzdem flogen sie nur so dahin und es war sehr spannend zu lesen, wie unterschiedlich Menschen auf einen Tod reagieren und wie sich Aussagen unterscheiden bzw. Einfluss nehmen können. Die heftigen Ausbrüche in Garden Heights, den´m Viertel in dem Starr lebt, waren dann auch noch ein sehr großes Thema und ich fand es erschreckend, wie ruhig STarr und ihre Familie darauf reagieren. Sie ziehen sich einfach in ein Zimmer ohne Außenwände zurück, damit sie keine Kugeln treffen können, es wirkte wie Routine für sie. Dies war eine Szene, die mich selbst sehr schockiert hat.

Starr erweist sich im Laufe des Buches immer wieder als mutig und erwachsen, dies wird vor allem im letzten Teil des Buches deutlich. Ich bewundere sie für ihre Stärke und wie sie mit der gesamten Situation umgeht. Dennoch gab es auch einen Punkt in dem Buch, welcher mir nicht so gut gefallen hat. Es gibt auch hier sehr viel Rassismus, allerdings richtet sich dieser gegen Weiße und nicht gegen Schwarze, irgendwie scheint das nur keinen zu stören. Klar passt es gut zu dem Buch, allerdings war es mir manchmal zu viel. Ansonsten hat mir aber alles sehr gut gefallen, es gab tolle Szenen und erschütternde Szenen, alles in einem guten Buch verpackt.

Starr ist ein starker Teenager, der manchmal aufmüpfig sein kann, dennoch hat sie ein sehr großes Herz und setzt sich auch für ihre Ansichten ein. Durch ihre tolle Art, fühlt man sich als Leser sofort verbunden mit ihr.

Fazit:

Das Buch hat mich wirklich berührt und mir auch sehr gut gefallen, es begeistert durch die authentische Geschichte und die liebevollen Charaktere. Ich vergebe dafür 4 von 5 Sterne!

Veröffentlicht am 25.07.2017

Nemesis

Nemesis - Geliebter Feind
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Inhalt:

Prinzessin Sepora ist auf der Flucht: Ihr Vater will sich mithilfe ihrer einzigartigen Gabe zum Herrscher über alle fünf Königreiche aufschwingen. ...

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Inhalt:

Prinzessin Sepora ist auf der Flucht: Ihr Vater will sich mithilfe ihrer einzigartigen Gabe zum Herrscher über alle fünf Königreiche aufschwingen. Um das zu verhindern, taucht sie im verfeindeten Theoria unter, wo sie unfreiwillig als Dienerin am Königshof landet. Prompt verliebt sie sich in den jungen, smarten König Tarik – und steht schon bald vor einer folgenschweren Entscheidung: Ist sie bereit, ihren Gefühlen nachzugeben und Tarik die Wahrheit über ihre Herkunft zu verraten?
Quelle: randomhouse.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

"Wenn ich nicht so ein Feigling wäre, würde ich von Nunas Rücken springen und mich absichtlich in die Felsen des Unterlands stürzen. Aus dieser Höhe wäre der Tod kurz und schmerzlos."

Das Cover gefällt mir gar nicht und führt den Leser auch irgendwie in die Irre. Das Mädchen darauf sieht richtig Badass aus und so als wäre sie taff und es strahlt irgendwie Jugendfantasy aus, doch hier würde ein sich küssendes Paar besser passen. Außerdem sieht das Mädchen ziemlich komisch aus, muss ich sagen.

Der Schreibstil ist nichts für mich. Leider habe ich erst nach ungefähr 250 Seiten gemerkt, dass ich schon einmal ein Buch von der Autorin gelesen habe und dieses auch nicht mochte. DIe Autorin schreibt sehr ausführlich, d.h. dass alles bis ins kleinste Detail beschrieben wird, aber nichts spannend, sondern langweilig. Dann waren die DIaloge oftmals so an den Haaren herbei gezogen, so würde nie jemand reden oder reagieren. An sich war die Wahl der Wörter und der Satzbau aber einfach und dadurch kommt man doch etwas flotter voran. Die Kapitel sind immer abwechselnd aus Sicht von Sepora und Tarik geschrieben, Seporas Kapitel sind in der Ich-Form und die von Tarik in der Er-Form, das hat mich ein wenig gestört.

Zu Beginn lernt man hier Sepora kennen, die von zu Hause abhaut und durch die Wüste nach Theoria flüchtet. Dann gibt es noch Tarik, der König von Theoria, der mit ganz normalen Problemen eines Königs zu kämpfen hat. Irgendwann kreuzen sich ihre Wege aber.

Ich habe dieses Buch wieder zusammen mit Ney und Neyla gelesen und wir haben alle drei gekämpft, dass wir es beenden.

Der Anfang war ziemlich schwierig, es gab so viele neue Begriffe und auch die Welt an sich war anders. Wobei ich schon meinen ersten Kritikpunkt habe. Es gibt kein Worldbuilding. Es gibt irgendwelche fliegenden Berge, eine Wüste und dann Theoria, dann noch ein paar andere Königreiche, welche sowieso egal sind. Ich hatte keine Vorstellung von nichts, ich weiß weder, wie der Palast aussieht, noch wie ich mir die fliegenden Berge vorstellen soll, denn anscheinend gibt es ja auch normales Land. Die Welt bliebt für mich blass, ohne die Beschreibungen, die jede Fantasy-Welt braucht, konnte ich mich nicht zurecht finden und mir auch nichts vorstellen, außer die Wüste.

Abgesehen davon hatte ich auch mir Sepora ein Problem. Sie war mir ab Seite eins unsympathisch und ich kann nicht genau benennen warum. Tariks Kapitel habe ich viel lieber gelesen, denn bei Sepora passierte einfach nichts, sie redet immer so, als wär sie der ärmste Mensch auf der Welt und das wurde mit der Zeit ziemlich nervig. In ihren Kapiteln ging auch nichts voran, sie lief gefühlt 250 Seiten lang durch die Wüste und auch danach kam kein Schwung in ihre Geschichte. Bei Tarik hatte ich wenigstens das Gefühl, als würde sich wenigstens ein bisschen etwas tun. Ich war auch versucht abzubrechen, da es in diesem Buch keinen Höhepunkt gab, keine Spannung kam auf, es plätscherte einfach vor sich hin. Und dann diese unnötigen Beschreibungen von allem (ausgenommen natürlich der Welt), es war einfach schwierig.

Als wäre das nicht schon schlimm genug, muss es auch noch eine 0815 Geschichte sein: Ein wunderschönes Mädchen reißt von zu Hause aus und läuft einem supertollen Jungen in die Arme. Zuerst hassen sie sich doch plötzlich, von einer Seite auf die andere, lieben sie sich heiß und innig. Ehrlich, das gibt es so oft und ich hatte mir hier wirklich etwas anderes erwartet, denn das Buch ist als Romantasy eingestuft. Von Fantasy habe ich hier wirklich nicht viel mitbekommen, ausgenommen ein paar Sachen, aber auch diese waren unlogisch. Die ersten 200 Seiten liest man immer wieder von Spektorium, das aus Sepora heraus kommt, wie wichtig dieses Zeug ist und was für eine Bürde es für Sepora ist. Erstmal, warum kommt das aus ihr raus? Warum nur sie? Warum leuchtet Spektorium und wird als Energiequelle genutzt, wo es doch mehr wie Metall behandelt wird? Wie funktioniert das alles? Ich habe es leider nicht verstanden und meine Fragen wurden in dem Buch auch nicht beantwortet. Außerdem wurde Spektorium dann irgendwann nebensächlich und ich dachte schon, dass die Autorin darauf vergessen hätte. Das zweite Fantasy-Element in dem Buch waren fliegende Schlangen. Ganz richtig, riesige Schlangen, auf denen Menschen reiten. Ich frage mich, wie groß und breit und lang eine solche Schlange ist, dass man wirklich mit einem Sattel darauf sitzen kann. Aber dem nicht genug können diese auch noch fliegen und haben Flügel. Vorstellen kann ich mir diese Tiere nicht, auch nicht wie das alles geht, aber ok. Bei diesem Buch darf man nichts hinterfragen.

Was ich noch am besten fand war, dass es Lingots gibt, dies sind Menschen die erkennen können, ob jemand lügt oder nicht. Diese Gabe wurde oft und gut eingesetzt und hat einige Gespräche interessanter gemacht, als andere.

Ich hatte ja die Hoffnung, dass es am Ende nochmal spannend wird, dass es ein episches Battle gibt, eine unverhoffte Wendung, dass Riesen alle Menschen fressen, irgendwas, aber auch hier wurde ich enttäuscht. Das Ende war für mich unlogisch, ich konnte von keinem der Charaktere die Beweggründe verstehen und auch wie sich am Ende alles gefügt hat. Ich war ziemlich enttäuscht.

Sepora wirkt für mich wie ein sture 10-jährige, die überempfindlich ist und wo alles nach ihrem Kopf gehen muss. Läuft etwas nicht so, wie sie es will regt sie sich sofort auf. Als stark würde ich sie auch nicht wirklich bezeichnen, durch ihr oftmals überstürztes Handeln wirkt sie eher unkontrolliert.

Tarik ist sehr ruhig und wird auf mich wie ein schwacher König. Ich hätte gern einen starken König gesehen, aber er knickt bei Sepora sofort ein, obwohl er immer meint, dass das nicht so ist.

Fazit:

Für mich ist das Buch leider eine ziemliche Enttäuschung und ich werde auch den Folgeteil nicht lesen. Durch undurchdachte Charaktere und eine schwach ausgebaute Welt kann ich meinerseits nur einen von fünf Sternen geben.

Veröffentlicht am 22.07.2017

Secrets

Das Geheimnis der Feentochter
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Inhalt:

Als Nessyas Freundin von einem grausamen Feenprinz in sein Reich entführt wird, kann ihr nur der Heeresführer der Seelenfresser helfen. Doch sein ...

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Inhalt:

Als Nessyas Freundin von einem grausamen Feenprinz in sein Reich entführt wird, kann ihr nur der Heeresführer der Seelenfresser helfen. Doch sein Preis ist hoch.
Als Magielose war Nessya im Síd den Feenhügeln eine Schande für ihre Mutter und floh deshalb in die Welt der Menschen, nach Dublin. Um Emma zu retten, muss sie Jahre später dorthin zurückkehren, wo ihre Flucht einst begann, und sich auf einen Pakt mit dem gefährlichsten aller Fay einlassen ...

Band 1 der magischen Geschichte um die Welt unter dem Feenhügel.
Quelle: drachenmond.de

Meinung:

Vielen Dank an die Autorin für dieses Vorableseexemplar!

"Ich töte sie alle. Alle, die mich gedemütigt und über mich gelacht hatten, doch auch dann war meine Rache noch nicht gestillt."

Das Cover strahlt bereits etwas sehr magisches aus, dies ist natürlich passend zum Inhalt. Darauf ist ein Mädchen in einem Kleid zu sehen, ein Vollmond und Nebel, was gibt es magischeres? Die lila Töne verleihen dem Ganzen nochmal ein gewisses Flair und ich war sofort begeistert. Zwar hätte ein anderes Cover eventuelle besser zur Geschichte gepasst, da dieses doch eher einem Jugendbuch ähnelt, aber trotzdem finde ich es sehr gelungen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und flüssig, ich bin dadurch sofort in die Geschichte gekommen und fand mich zurecht. Sie beschreibt alles ausreichend und auch ihr Satzbau ist sehr angenehm. Da die Kapitel manchmal von Nessya und manchmal von Cathal handeln, konnte ich mir von beiden ein gutes Bild machen und ich las sehr gerne die unterschiedlichen Sichtweisen. Das Buch ist in der allwissenden Erzählform geschrieben, was ich persönlich fast schon lieber mag, als die Ich-Form. Es wurden keine komplizierten oder hochgestochene Wörter verwendet, wodurch man im Lesefluss nicht gestört wird.

Zu Beginn lernt man Nessya kenne, sie scheint ein Mensch zu sein und ist mit ihrem Leben auch zufrieden. Gerade macht sie Urlaub auf einer kleinen Insel, doch als sie eine Leiche findet und dann auch noch den Mörder, welcher ein Fay ist, und nicht nur irgendein Fay, sondern der Heerführer der Sluaghs, ändert sich ihr ganzes Leben und sie wird an ihre Vergangenheit erinnert.

Müsste ich das Buch kurz beschreiben, würde es sich in etwa so anhören: OMG, wie geil war das denn, das Buch ist der Hammer, es ist Perfektion, alles hat gepasst, lest es alle, ich brauche Teil 2!

Man sieht also schon, dass ich sehr angetan von dem Buch bin, aber mal mit der Ruhe. Es war schon eine Weile her, dass ich den Klappentext gelesen habe und ich würde jedem empfehlen, diesen nicht zu lesen, da er meiner Meinung nach zu viel verrät. Ich ging also recht unwissend an das Buch heran und wurde sofort in seinen Bann gezogen. Die Geschichte beginnt ziemlich rasant, was mir hier wirklich sehr gut gefallen hat, natürlich gab es sehr viele neue Begriffe und ich habe eine Weile gebraucht, bis ich mir alles merken konnte, aber dann ging es ziemlich schnell.

Schon zu Beginn lernen sich Cathal und Nessya kennen, zwar unter ungewöhnlichen Umständen, aber doch. Bereits hier hat man gemerkt, dass man kein Jugendbuch in der Hand hält, sondern Fantasy, denn bereits in den ersten Kapiteln kam das Wort "Sex" ziemlich oft vor. Wenn wir schon beim Sex sind, muss ich sagen, dass dieser in dem Buch eine kleine ROlle spielt, er wird immer wieder erwähnt und es war klar, dass es dann auch so eine Szene in dem Buch geben würde. Diese wurde von der Autorin sehr geschickt in die Geschichte eingebaut und auch wunderbar beschrieben, das soll heißen, dass nicht seitenlange Beschreibungen über das Aussehen von einem Penis vorkamen, sondern einfach der Akt an sich toll beschrieben wurde.

Abgesehen vom Sex gab es natürlich magische Wesen, welche hier die Fay sind. Diese kann man sich als Elfen vorstellen, wobei diese Gruppe nochmal unterteilt werden kann und zwar in Seelie und Unseelie. Wie man an den Namen erahnen kann, sind die Seelie das kleinere Übel der beiden, denn man kann keinem von beiden wirklich trauen. Die nächste große Gruppe der Wesen sind die Sluaghs, sie rauben ihren Opfern die Seele und gehören weder den Seelie noch den Unseelie an, Cathal ist ihr Führer und kann sie auch befehligen. Es gibt auch noch andere Gruppen, diese werde ich aber nicht aufzählen, da diese beiden die wichtigsten sind. Diese Wesen wurden einfach so toll und bildhaft beschrieben, dass ich sie mir richtig gut vorstellen konnte, auch der Feenhügel, ihre Heimat war sehr faszinierend für mich. Eine solche Idee gab es zwar schön öfter, allerdings nicht in dieser Ausführung und gerade das hat mich so gut an dem Buch gefallen. Wie die Autorin Magie und Menschen verbunden hat und wie Nessya in das Gesamtbild passt.

Die Geschichte beginnt rasant und geht rasant weiter, der Leser hat nur wenige Verschnaufpause, doch die Autorin macht das wirklich gut, es wirkt nicht erzwungen und die Handlungen sind auch nachvollziehbar. Ich habe das Buch innerhalb von zwei Tagen verschlungen, da es mich nicht losgelassen hat. Bereits in der Menschenwelt war alles spannend, da man hier das Zusammenfinden von Nessya und Cathal verfolgen konnte, aber als sie dann noch im Feenreich waren, war es um mich geschehen. Es gab so viele spannende Momente, ich habe immer mitgefiebert. Gegen Ende ging dann alles doch recht schnell, aber dies war wirklich minimal. Es wurde dennoch gut durchdacht und hat mich vollends überzeugen können. Einen Cliffhanger gab es dann auch noch, welcher allerdings nicht ganz so fies ist.

Am besten an der Geschichte hat mir, denke ich, die Beziehung zwischen Cathal und Nessya gefallen. Sie entwickelt sich während des Buches weiter und man kann richtig sehen, wie sich auch die beiden Charaktere verändern. Ihre Beziehung ist außergewöhnlich und einzigartig, dadurch hat das Buch nochmal einen Pluspunkt gesamt, denn meist nerven mich Liebesbeziehungen nur noch, aber hier war ich einfach nur begeistert!

Nessya ist ein sturer Mensch, aber sie kümmert sich immer um ihre Freunde und stellt sich selbst hinten an. Auch wenn sie oftmals aufbrausend sein kann und nicht immer den richtigen Weg einschlägt, stellt sie sich mutig allen Gefahren.

Cathal strahlt eine düstere Aura aus, doch ich habe ihn sofort in mein Herz geschlossen. Er ist nicht der, der er zu sein scheint und ein Blick hinter sein Äußeres lohnt sich hier wirklich.

Zum Abschluss habe ich hier noch ein sehr eindeutig zweideutiges Zitat, bei welchem ich wirklich lachen musste (P.S. es geht nicht um DIESEN Schwanz :D)

"Bei genauerem Hinsehen werdet Ihr feststellen, Lord Azariel, dass ich Flügel und einen Schwanz habe. Einen äußerst langen Schwanz. Dieser >Aufzug> ist meine gewohnte Aufmachung. Habt Ihr eine Vorstellung, wie störend Kleidung wäre?"

"Nein", knurrte Azariel. "Denn ich bin ein hoher Seelie und habe weder Flügelauswüchse noch einen langen Schwanz."

Cathal lächelte. "So genau wollte ich das gar nicht wissen, Lord Azariel."


Fazit:

Das Buch hat mich einfach umgehauen, die Idee ist super, die Charaktere sind super, alles ist super. Mehr brauche ich wohl nicht zu sagen, 5 von 5 Sterne.