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Veröffentlicht am 17.05.2017

Raukland

Raukland Trilogie
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Inhalt:

** Du allein bestimmst, wer du bist ** Ronan ist Sohn des Königs von Raukland. Sein Vater ist der mächtigste Herrscher im Nordmeer: ein machtgieriger Mann, der sein Land von einem Krieg in den ...

Inhalt:

** Du allein bestimmst, wer du bist ** Ronan ist Sohn des Königs von Raukland. Sein Vater ist der mächtigste Herrscher im Nordmeer: ein machtgieriger Mann, der sein Land von einem Krieg in den anderen führt. Ronan hat nie gelernt, das infrage zu stellen: Freundschaften sind ihm unbekannt und die einzige Liebe, die er kennt, gilt seinem Schwert. Doch dann fällt Ronan in Ungnade und wird auf die nordische Insel Lannoch verbannt. Das Eiland muss er einnehmen oder er verliert den Thron. Mit Waffengewalt ist das aussichtslos: Ronan braucht nicht nur einen Freund an seiner Seite, er muss auch die Achtung der Prinzessin von Lannoch gewinnen. Wie man das anstellt, kam in seinem Schwerttraining jedoch nicht vor. „Rauklands Sohn“ ist der erste Band der Raukland Trilogie.
Quelle: amazon.de

Meinung:

Vielen Dank an die Autorin für das Rezensionsexemplar!

„“Was hast du getan?“ Der Schrei trieb durch seine bleierne Müdigkeit. Ein Schatten wuchs über im´hm, Hände krallten sich in sein Haar und rissen seinen Kopf zurück.“

Das Cover wäre mir so nie aufgefallen. Es ist eher unscheinbar und lässt nicht auf die wunderbare Geschichte darin schließen. Man sieht darauf ein Schwert und eine Burg, also eher unspektakulär. Trotzdem hat es doch etwas ganz eigenes an sich und sobald man die Geschichte kennt, weiß man, dass die abgebildeten Dinge auf dem Cover wichtig sind.

Der Schreibstil von Jordis Lank hat mir sehr gut gefallen. Sie schreibt den Roman aus der allgemeinen Erzählperspektive, mit Hauptaugenmerk auf Ronan. Diese Perspektive passt bei diesem Buch perfekt und ich könnte mir keine andere vorstellen. Die Autorin schreibt sehr bildlich, ich konnte mir wirklich alles sehr gut vorstellen und habe mich so in Lannoch verliebt. Durch den tollen Schreibstil ist es nicht mehr einen schönen Lesefluss zu finden und kommt somit auch rasch voran.

Zu Beginn des Buches lernt der Leser Ronan kennen. Er ist der Thronfolger von Raukland, doch als er eine Schlacht verschläft, da er zu viel Wein intus hatte, bestraft sein Vater ihn. Er schickt ihn auf die Insel Lannoch, welche er einnehmen will. Der König dort überlässt die Insel demjenigen, der alle Aufgaben, die er stellt, erfüllt, somit muss Ronan ein Jahr dort bleiben und alle Aufgaben lösen um seinen Vater wieder zu gefallen.

Als Ronan auf die Insel kam, mochte ich ihn nicht. Er wirkte viel zu hochnäsig und von sich selbst überzeugt. Dies ist aber, denke ich, von der Autorin so beabsichtigt. Es ist sehr gut beschrieben, wie er sich auf der Insel einleben zu versucht und die Bewohner ihn nur schief angucken, da konnte man als Leser schon ein wenig Mitleid mit ihm empfinden. Für die Aufgaben, die der König ihm stellt, braucht er einen Freund und durch Zufall findet er einen. Liam. Liam war sofort mein Liebling, er hatte von Beginn an eine so liebenswerte und offene Art, dass man ihn einfach mögen muss.

Die Aufgaben des Königs erscheinen einem zu Beginn unmöglich, ebenso wie sie Ronan unmöglich erscheinen. Manche davon haben mich auch zum schmunzeln gebracht, da sie einfach komisch waren. Diese Idee mit den Aufgaben, fand ich aber richtig toll, da dadurch alles ein wenig aufgelockert wird und das Buch nicht ganz so ernst ist (es geht ja eigentlich darum, dass Rauklands König Lannoch haben will).

Ein sehr wichtiger Aspekt in dem Buch ist die Freundschaft. Endlich mal nicht die Liebe. Hier steht die Freundschaft wirklich im Vordergrund und das hat mir gut gefallen. Man konnte richtig miterleben, wie Ronan und Liam immer enger zusammen gewachsen sind und sich angefreundet haben. Die einzelnen Aufgaben haben sie immer mehr zusammen gebracht und ich wollte keine Szenen mit beiden missen.

Natürlich muss es auch Spannung geben, diese wird hier eingebaut indem drei Männer einen Streit mit einem Bürger anfangen. Sie wollen den Ziehsohn von diesem kaufen, doch Ronan lässt das nicht zu und kämpft mit ihnen. Einer von diesen leistet einen Blutschwur, dass er Ronan töten wird. Dieser Schwur wird gegen Ende des Buches noch sehr wichtig, allerdings verrate ich nicht warum. Ab diesem Kampf weg sind die Dorfbewohner Ronan auch besser gesinnt und sind netter zu ihm. Dieser Prozess von Hass über Akzeptanz bis hin zur Freundschaft war toll erdacht. Die Dorfbewohner haben sich, ebenso wie Ronan und Liam weiterentwickelt und das hat mich seht gut gefallen. Auch hier sieht man wieder, dass die Freundschaft in diesem Buch im Vordergrund steht. Nach einiger Zeit haben die Dorfbewohner Ronan auch geholfen mit seinen Aufgaben.

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Ein wenig Liebe muss aber auch in diesem Buch sein, allerdings spielt sich diese eher im Hintergrund und nebenbei ab. Diese Liebesgeschichte fand ich ganz amüsant, da sie mit Hass begann. Hier gab es zwischen den beiden (ich verrate nicht wem) oftmals witzige Streitereien und Situationen, aber es war mir sofort klar, dass sich da etwas entwickeln wird.

Gegen Ende wurde es dann super spannend. Das Buch hat zwar keine Spannung nötig, da es auch so super ist, aber hier wollte ich dann wissen wie es weiter geht. Ich saß bis ich die Augen fast nicht mehr offen halten konnte und habe gelesen. An dem Tag an dem ich das Buch beendet habe, plante ich eigentlich nur 100 Seiten zu lesen und dann alles andere zu erledigen, aber ich konnte nicht aufhören und dann las ich 240 Seiten und hab das Buch beendet. Das Ende hat mich sehr überrascht. Mit dem hätte ich nie im Leben gerechnet. Es passierte so viel auf den letzten Seiten und alles hat mir Gänsehaut verschafft. Es gab Enthüllungen, Kämpfe und Täuschungen und all das zusammen hat einen tollen Abschluss für Band eins gebildet. Nun möchte ich unbedingt Band zwei und drei lesen und wissen wie es mit Ronan und Liam weiter geht. DIe beiden sind mir wirklich ans Herz gewachsen, ebenso wie das Buch selbst.

Ronan ist ein sehr starker Charakter. Er musste schon viel in seinem Leben aushalten und trotzdem hat er nie aufgegeben. Er tut für seine Freunde auch alles und ist nicht so engstirnig wie sein Vater.

Liam ist ein guter Mensch. Er hilft den Leuten, ist zu allen nett und freundlich und auch sehr witzig. Er hat sich, ebenso wie Ronan, in dem gesamten Buch weiterentwickelt.

Fazit:

Ein sehr gutes Buch, das es wert ist gelesen zu werden. Ich empfehle es wirklich jedem. Das Buch bekommt von mir 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 17.05.2017

Rat der Neun

Rat der Neun - Gezeichnet
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Inhalt:

In einer Galaxie, in der Gewalt und Rache das Leben der Völker beherrschen, besitzt jeder Mensch eine besondere Lebensgabe, eine einzigartige Kraft, die seine Zukunft mitgestaltet. Doch nicht ...

Inhalt:

In einer Galaxie, in der Gewalt und Rache das Leben der Völker beherrschen, besitzt jeder Mensch eine besondere Lebensgabe, eine einzigartige Kraft, die seine Zukunft mitgestaltet. Doch nicht jeder profitiert von seiner Gabe …

Cyra ist die Schwester des brutalen Tyrannen Ryzek. Ihre Lebensgabe bedeutet Schmerz, aber auch Macht – was ihr Bruder gezielt gegen seine Feinde einsetzt. Doch Cyra ist mehr als bloß eine Waffe in seinen Händen: Sie ist stark und viel klüger, als er denkt.

Akos stammt aus einem friedliebenden Volk und steht absolut loyal zu seiner Familie. Als Akos und sein Bruder von Ryzek gefangen genommen werden, trifft er auf Cyra. Er würde alles dafür tun, seinen Bruder zu retten und mit ihm zu fliehen, doch mächtige Feinde stehen ihm im Weg. Akos und Cyra müssen sich entscheiden: sich gegenseitig zu helfen oder zu zerstören …
Quelle: randomhouse.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

„Die Rauschblumen blühten nur in der längsten Nacht. Die ganze Stadt feierte, wenn sich die Blütenblätter zu einem satten Rot entfalteten – zum einen, weil die Rauschblumen das Herzblut des Volkes darstellten, zum anderen – das vermutete Akos -, damit nicht alle in der Kälte den Verstand verloren.“

Das Cover ist ein richtiger Eye-Catcher! Ich habe es zuerst auf englisch gesehen und war sofort begeistert, darum habe ich mich auch umso mehr gefreut, als sie es übernommen haben, für die deutsche Ausgabe. Durch die Schlichtheit gefällt es mir nochmal besser und man guckt zuerst auf den Titel. Diesen hätte ich aber nicht geändert, denn im englischen heißt das Buch „Carve the mark“, was wirklich toll zum Inhalt passt. „Rat der neun“ ist ein schlecht gewählter Titel, da der Rat in diesem Teil noch keine richtige Rolle spielt.
Die Schnitte im Buch, aus denen goldene Flüssigkeit herausrinnt, sollen, meiner Meinung nach, die Tötungsmale darstellen (wieder passt der englische Titel besser zum Bild), was wirklich gelungen aussieht.

Der Schreibstil hat sich, im Gegensatz zu „Die Bestimmung“, wirklich gebessert. Die Autorin beschreibt alles sehr genau, manchmal zu genau, und erzählt wichtige Geschehnisse oftmals sehr kurz. Dies hat mich gestört, die spannenden Stellen, oder die Stellen bei denen Geheimnisse aufgedeckt wurden, waren in oftmals 3-5 Sätzen abgespeist. Aber natürlich braucht man eine 10 Seiten Beschreibung von einem Zimmer, das nur einige Quadratmeter hat. Ansonsten ist die Sprache ein wenig komplexer als bei anderen Jugendbüchern, was ich persönlich ganz gut finde, da das das Buch anspruchsvoller macht.

Das Buch habe ich wieder mit der lieben Neyla zusammen gelesen.

Zu Beginn lernt man hier Akos und Cyra kennen. Akos gehört den Thuvesi (schreibt man das so?) und Cyra den Shotet an. Beide Völker leben auf dem selben Planeten getrennt durch Federgras.(heißt das so?). Ryzek, Cyras Bruder, möchte sein Schicksal verhindern. Einige Menschen haben Schicksale, die sich immer erfüllen, und Ryzek möchte seines verhindern, daher entführt er Akos und seinen Bruder, da Eijeh, Akos Bruder, das neue Orakel ist. Akso bleibt ein Gefangener und ist von nun an Cyras Diener, der ihr mit ihrer Gabe hilft.

Ich kann den Inhalt nicht sehr gut zusammen fassen, da das Buch zuerst nur verwirrend war und rund 600 Seiten hat. Der Beginn war sehr kompliziert und ich habe mir sehr schwer getan, in das Buch zu finden. Es waren so viele neue Begriffe und Orte und erst die Namen, von denen kann ich genau 3 aussprechen. Es wäre sehr hilfreich gewesen, wenn es eine Karte von den Planeten gegeben hätte und ein längeres Glossar, in dem auch alle Namen und Personen verzeichnet sind. Nach ungefähr 200 Seiten habe ich dann alles halbwegs verstanden und konnte der Geschichte folgen.

Da ich schon sehr viele Rezensionen zu dem Buch gelesen habe, bin ich natürlich mit vielen Vorurteilen ran gegangen. Von diesen habe ich persönlich aber nicht viel mitbekommen, vielleicht, weil ich mich nicht so auf Kleinigkeiten konzentriert habe, oder aber, weil ich das nicht unlogisch fand. Ja, es gibt ein Volk, dass eine dunklerer Hautfarbe hat und aggressiver dargestellt wird, aber bei den Thuvesi ist es immer eiskalt und die haben keine Sonne, da hätte sogar ich eine dunklere Hautfarbe. Also ich kann diese Vorurteile wirklich nicht bestätigen, da sie mir erstens nicht so aufgefallen sind und zweitens waren dies alles logische Dinge, die nicht etwas mit Beleidigungen von der Autorin, sondern einfach mit den Völkern selbst, der Umgebung und ihrer Kultur zu tun haben. Aber jeder sieht das anders, dies ist nur meine Meinung.

Die Idee mit den Gaben fand ich ziemlich cool, auch wenn dieses Potentials hier oftmals nicht genutzt wurde. Jetzt kann ich mich nur noch an ungefähr 5 Gaben erinnern, von den 30 Leuten, die in dem Buch eine Rolle gespielt haben. Hauptsächlich ging es um Cyras Gabe anderen Schmerz zuzufügen, Akos Gabe den Strom zu unterbrechen, Ryzeks Gabe Erinnerungen zu tauschen und Eijehs Gabe, der ja das Orakel ist. Kurz zum Strom, damit ihr versteht, was das ist: Neyla und ich sind zum Schluss gekommen, dass der Strom ähnlich wie Energie ist. Er fließt überall auf den Planeten herum und auch durch die Menschen durch. Wegen dem Strom haben sie ihre Gaben und können Geräte betreiben. Akso ist immun gegen den Strom, somit auch gegen alle Gaben,l daher kann es Cyras Schmerzen unterdrücken und sie von ihrem Leiden befreien. Ich hatte das Gefühl, dass es 200 Seiten lang nur darum ging, wie sehr sie ihre Gabe hasst, dass sie Schmerzen hat, dass sie anderen Schmerzen zufügen muss, dass Akos ihr helfen muss und allgemein um sie. Oftmals hätte ich mir gewünscht, dass die Gaben von anderen genauer erklärt werden oder überhaupt mehr Wissen über die Gaben an den Leser weiter gegeben wird.

Dann waren da noch die Schicksale. Diese leuchteten mir sofort ein, da es nicht so kompliziert beschrieben wurde. Einige Menschen sind mit einem Schicksal gesegnet, welches sich, in welcher Zukunft auch immer, unumstößlich erfüllt. Die Schicksale werden von den Orakeln vorhergesagt und alle Hauptfiguren in dem Buch sind mit einem Schicksal gesegnet. Man kann sagen, dass der zweite große Handlungsstrang, neben Cyras, der war, dass Ryzek versucht sein Schicksal auszutricksen. Schon zu Beginn als er Eijeh entführt ist dies klar, da er ein Orakel braucht um seine Zukunft vorherzusehen. Akos und Cyras Schicksale spielen in diesem Band eine noch eher unwichtige Rolle, sie sind zwar bekannt, allerdings noch nicht von Bedeutung. Ryzek versucht also Eijeh dazu zu überreden, dass er ihm hilft, was dieser logischerweise nicht tut. Daraufhin setzt Ryzek seine, wie ich finde, eigentlich sehr coole Gabe ein. Ich weiß, dass er böse ist, aber seine Gabe Erinnerungen zu tauschen finde ich faszinierend. Er kann eine seiner Erinnerungen jemand anderem geben und dafür eine Erinnerung von dieser Person erhalten. Welche kann sich Ryzek aussuchen.

Hier kommen wir zu einem Punkt, den ich nicht verstanden habe. Eijeh und Ryzek tauschen immer mehr Erinnerungen. Eijeh wird immer mehr wie Ryzek, er geht wie er, spricht wie er und hasst die selben Leute wie er, gut. Aber dann müsste doch Ryzek immer mehr wie Eijeh werden, denn Erinnerungen formen einen Menschen und wenn Ryzek stets seine schlechten Erinnerungen hergibt und dafür schöne von Eijeh bekommt, müsste er ja netter oder sogar ein ganz anderer Mensch werden. Dies finde ich wirklich unlogisch, da Eijeh sich verändert aber Ryzek immer gleich bleibt.

Wenn ich schon bei unlogischen Dingen bin, kann mir jemand erklären, warum die Kapitel von Cyra in der Ich-Perspektive und die Kapitel von Akos in der Erzählperspektive geschrieben sind? Ich konnte mich viel besser in Cyra hineinversetzen, da man ihre Gedanken besser mitbekommt und nicht wie bei Akos nur das liest, was er gerade tut. Das wäre mir zuerst gar nicht aufgefallen, doch als ich einige Kapitel von Cyra und dann wieder eines von Akso gelesen habe, fand ich das schon komisch. Gegen Ende hin hätte ich mir sowieso mehr Kapitel von Akos gewünscht, da ich ihn immer lieber mochte. Zu beginn wirkte er wie ein unfähiger 10 Jahre alter Junge, der sich nicht selbst verteidigen kann und sich auch nichts sagen traut. Mit der Zeit wurde er mir aber immer sympathischer und ich muss sagen, dass er gegen Ende meine liebste Figur wurde. Übrigens sind die Protagonisten 16 Jahre alt, was ich schrecklich finde, da sie sich wie mindest 20 aufführen und ja „so viel Lebenserfahrung“ haben. Das Alter ist ziemlich schlecht gewählt, da die Figuren auch nicht mehr so jung wirken und hätte die Autorin geschrieben, dass die beiden schon 20 sind, wäre vieles glaubwürdiger geworden.

Der Punkt, der mich am meisten gestört hat ist, dass so viele Dinge unnötig lang beschrieben wurden, so als wolle die Autorin das Buch unnötigerweise in die Länge ziehen. Man kann sich das so vorstellen, dass 20 Seiten lang beschrieben wurde, wie ein Stück Brot aussieht. Genauso unnötig. Im Gegensatz dazu wurden spannende Stellen viel zu kurz beschrieben. Die Kämpfe, die Geschichten und die Geheimnisse wurden mit höchstens einer Seite abgespeist, und genau solchen Stellen liebe ich zu lesen, aber hier wurden sie einfach am Rande erwähnt. Ich habe in jeder Audio, die ich Neyla zu dem Buch gemacht habe, gesagt, dass dem Buch 300 Seiten weniger nicht geschadet hätten.

Bis jetzt bin ich nicht viel auf die Story eingegangen, das liegt daran, dass diese erst ab Seite 400 spannend wurde, und alles davor eher nicht der Rede wert ist. Aber die letzten 200 Seiten waren wirklich toll und haben mir sehr gefallen. Es ging alles endlich voran und die Charaktere wurden schlauer. Ab hier konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen und habe die letzten 200 Seiten in einem Rutsch durchgelesen, da das Buch ja wirklich flott zu lesen geht. Aber wenn man sich das anhört merkt man, dass NUR die letzten 200 Seiten richtig spannend waren. 200 von 600. Ich will nicht sagen, dass mir der Rest nicht gefallen hat, aber es war einfach nicht ganz so spannend.

Ich mochte es sehr, wie sich Cyra und Akos näher gekommen sind, auch wenn es eigentlich etwas komisch war, dass er es einfach so hingenommen hat, dass er jetzt ihr Diener ist. Er konnte sich die ganze zeit frei bewegen und wurde auch nicht wie ein gefangener behandelt. Ich weiß ja nicht, was in seinem Kopf vorging, aber ich fand das recht komisch.

Das Ende war dein ein richtiger Cliffhanger. Es machte mir richtig Lust auf mehr und darum freue ich mich schon auf Band 2, auch wenn ich hoffe, dass dieser spannender und vielleicht nicht ganz so lang wird.

Ich bin richtig froh, dass ich das Buch auf deutsch und nicht auf englisch gelesen habe. Schon beim Deutschen hatte ich Schwierigkeiten, da mir alles Spanisch vorkam, wie wäre es dann erst beim Englischen gewesen. Ich kann nur sagen, wenn ihr nicht zweisprachig aufgewachsen seit, lest es lieber auf deutsch, es ist so auch schon schwer genug, alles zu verstehen.

Cyra ist ein ganz eigenartiger Charakter. Sie steht zwar immer an der Seite ihres Bruders, will es aber nicht. Sie ist stark und könnte sich gut gegen ihn wehren, tut es aber nicht. Sie hat ein Herz und kann einfühlsam sein, ist sie aber nicht. Mit der Zeit hat sie sich gebessert, aber trotzdem kann ich ihre Entscheidungen nicht immer nachvollziehen.

Akos hingegen ist zu Beginn schwach, kann nicht kämpfen und eher ein Milchbubi. Er lässt alles mit sich machen und setzt sich nicht wirklich zur Wehr, aber mit der Zeit wird es besser rund er wird ein starker Junge (Mann ist bei einem 16-jährigen gar übertrieben).

Fazit:

Ein Buch, das eine spannende Grundidee hat, die aber nicht ganz ausgeschöpft wurde. Ich hoffe, dass Teil 2 besser wird, aber da mich dieser auch recht gut unterhalten hat, bekommt „Rat der Neun“ von mir 3 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 17.05.2017

Prinz der Elfen

Der Prinz der Elfen
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Inhalt:

Die Geschwister Hazel und Ben leben in dem Ort Fairfold, der an das magische Elfenreich grenzt. Seit Jahrzehnten steht dort, mitten im Wald von Fairfold, ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz ...

Inhalt:

Die Geschwister Hazel und Ben leben in dem Ort Fairfold, der an das magische Elfenreich grenzt. Seit Jahrzehnten steht dort, mitten im Wald von Fairfold, ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz schläft – von Touristen begafft und von der Bevölkerung argwöhnisch beäugt, auch wenn Hazel und Ben die alten Geschichten nicht glauben. Seit Kindertagen fühlen sie sich zu dem schlafenden Jungen magisch hingezogen, ihm vertrauen sie alle ihre Geheimnisse an. Inzwischen ist Hazel 16 und küsst immer neue Jungs, um die Leere in ihrem Herzen zu füllen. Doch als eines Tages der Sarg leer ist und der Prinz erwacht, werden die Geschwister in einen Machtkampf der Elfen gezogen. Hazel muss die Rolle annehmen, in die sie sich als Kind immer geträumt hat: als Ritter gegen ein dunkles Monster kämpfen …
Quelle: randomhouse.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

„Am Ende eines Waldwegs, hinter einem Bach und einem ausgehöhlten Baumstamm mit Asseln und Termiten, stand auf dem Erdboden ein Sarg aus Glas. Darin schlief ein Junge mit Hörnern und Ohren, so spitz wie Messer.“

Das Cover gefällt mir persönlich gar nicht. Wäre nicht der Klappentext gewesen, wäre ich nie auf das Buch aufmerksam geworden. Die Jugendlichen auf dem Cover sehen zu erwachsen aus und passen nicht in die Geschichte, denn darin ist Hazel erst 16 Jahre alt. Auch, dass aus dem Umhang des Jungen irgendwie der Wald wird passt für mich nicht zusammen. Hätte man darauf nur einen Wald abgebildet, wäre es für mich ansprechender gewesen.

Ich weiß genau, warum ich noch nie ein Buch von Holly Black gelesen habe. Ihr Schreibstil ist einfach nichts für mich, er ist zu erzählerisch, dadurch werden meiner Meinung keine Gefühle transportiert. Weiters konnte ich dadurch keine Verbindung zu den Figuren aufbauen, nicht einmal mit der Protagonistin, da das Buch auch nicht in der Ich-Form geschrieben ist. Der Satzbau ist aber relativ einfach und unkompliziert.

Zu Beginn lernt man hier Hazel und Ben kennen, Geschwister die in einem Dorf neben dem kleinen Volk leben. Bens bester Freund gehört ebenfalls dem kleinen Volk an, die Geschwister sind fasziniert von ihnen, vor allem von dem Jungen in dem Glassarg. Keiner weiß, warum er dort liegt und nicht aufmacht, aber Ben und Hazel haben sich die verrücktesten Geschichten für ihn ausgedacht. Bis er dann eines Tages verschwunden ist.

Das erste, das mir auffiel war, dass man durch den sehr einfachen Schreibstil schnell vorankommt, die Schrift ist auch sehr groß, daher dachte ich, dass ich bald mit dem Buch durch sein würde. Dies war aber nicht der Fall, da ich es erstens mit Neyla zusammen gelesen habe und zweitens nicht weiter als bis zur Hälfte gekommen bin.

Die Idee, dass es ein Dorf gibt, welches direkt neben einem magischen Wald liegt, fand ich sehr gelungen. DIe Leute in dem Dorf wissen von dem kleinen Volk und auch wie sie sich gegen sie schützen. Mich hätte sehr interessiert, welche Gestalten es alle in dem Wald gibt und was sie ausmacht. Einige Fabelwesen wurden vorgestellt und kurz beschrieben, aber immer nur in ein paar Sätzen, daher konnte ich mir von vielen kein richtiges Bild machen. Der Prinz wurde auch nicht sonderlich gut beschrieben, er liegt eben da und schläft, aber da das Buch ja „Prinz der Elfen“ heißt, hätte ich mir mehr Hintergrundgeschichte oder eine bessere Beschreibung des Prinzen gewunschen.

In den 200 Seiten, die ich ungefähr gelesen habe, ist nichts passiert. Es wird viel aus der Vergangenheit erzählt und einige Erlebnisse von Hazel, jedoch wenig aus der Gegenwart oder vom Prinzen. Als er dann plötzlich aus dem Sarg verschwand wurde es etwas besser, aber trotzdem konnte mich die Story nicht packen, da viele Dinge keinen klaren Zusammenhang für mich aufgewiesen haben und zusammengewürfelt auf mich gewirkt haben. Dadurch, dass es in diesen 200 Seiten keine allzu spannenden, oder meines Erachtens, wichtigen STellen gab, konnte es mich nicht überzeugen und ich wollte mich nicht durch ein Buch quälen, das mich nicht begeistern konnte.

Die Zeitsprünge waren auch eines meiner Probleme, es gab keine Kennzeichnung oder einen sonstigen Hinweis auf die Zeit, in der man sich gerade befindet. Wären diese Sprünge durch Kapitel getrennt gewesen, oder kursiv geschrieben, hätte ich mich sicherlich besser zurecht gefunden. Hin und wieder kam es dann auch vor, dass ein Kapitel nicht von Hazel handelte und ich zuerst nicht wusste, von wem denn nun die Rede ist.

Mein größtes Problem und einer der ausschlagenden Gründe, dass ich das Buch nicht beendet habe, war Hazel selbst. Sie ist 16 Jahre alt, doch redet oft als hätte sie viel Erfahrung und wäre der klügste Mensch auf der Welt, außerdem rennt sie durch die Gegend und küsst einfach alle Jungs, die sie finden kann. Sie macht vor keinem halt und ihr ist es egal, ob sie den Burschen das Herz bricht oder nicht, sie will sie einfach nur küssen, sie macht auch nicht Halt vor dem Freund ihres Bruders, meist macht sie es nur um Aufmerksamkeit zu bekommen. Ich habe Hazel einfach nicht verstanden, wieso sie sich gerade diese Art des Seins aussucht und nicht etwas sinnvolles versucht.

Es kann sein, dass die zweite Hälfte des Buches besser ist als die erste, nur werde ich das nie erfahren, da mich schon die erste Hälfte nicht überzeugen konnte. Der Schreibstil und auch die Erzählweise waren einfach nicht meins, auch wenn sich die Geschichte toll angehört hat.

Fazit:

Leider konnte ich mit dem Buch gar nichts anfangen, darum habe ich es auch nach ungefähr der Hälfte abgebrochen. Es hätte so gut werden können, aber leider war es überhaupt nicht meins, allein schon wegen der Umsetzung und dem Schreibstil. Da ich das Buch nicht fertig gelesen habe, vergebe ich keine Sterne, denn ich kann es nicht im gesamten bewerten.

Veröffentlicht am 17.05.2017

Paper Princess

Paper Princess
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Inhalt:

Sie sind reich, sie sind mächtig und verdammt heiß! Kannst Du ihnen widerstehen?

Ellas Leben war bisher alles andere als leicht, und als ihre Mutter stirbt, muss sie sich auch noch ganz alleine ...

Inhalt:

Sie sind reich, sie sind mächtig und verdammt heiß! Kannst Du ihnen widerstehen?

Ellas Leben war bisher alles andere als leicht, und als ihre Mutter stirbt, muss sie sich auch noch ganz alleine durchschlagen. Bis ein Fremder auftaucht und behauptet, ihr Vormund zu sein: der Milliardär Callum Royal. Aus ihrem ärmlichen Leben kommt Ella in eine Welt voller Luxus. Doch bald merkt sie, dass mit dieser Familie etwas nicht stimmt. Callums fünf Söhne – einer schöner als der andere – verheimlichen etwas und behandeln Ella wie einen Eindringling. Und ausgerechnet der attraktivste von allen, Reed Royal, ist besonders gemein zu ihr. Trotzdem fühlt sie sich zu ihm hingezogen, denn es knistert gewaltig zwischen ihnen. Und Ella ist klar: Wenn sie ihre Zeit bei den Royals überleben will, muss sie ihre eigenen Regeln aufstellen …
Quelle: piper.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

„“Ella, der Direktor möchte dich in seinem Büro sprechen.“, verkündet Miss Weir mir, noch ehe ich das Klassenzimmer betreten habe. Aber der Matheunterricht beginnt doch gleich!“

Das Cover hat mich schon vor einem Jahr in seinen Bann gezogen. Und ich bin so froh, dass sie es aus dem Englischen übernommen haben. Zwar ist es etwas irreführend, aber trotzdem ein wunderschönes Cover. Darauf sieht man eine Krone und darunter den Titel (der zum Glück auch nicht geändert wurde). Die Krone soll wohl ein Zeichen dafür sein, dass die Royals steinreich sind, aber das kann ich nicht genau sagen. Es ist ansonsten sehr schlicht, was mir super gefällt. Die Krone glitzert auf dem deutschen Cover übrigens.

Der Schreibstil ist super. Erin Watt ist ja nur der Name für zwei Erotik Autorinnen, eine davon ist Elle Kennedy. Von ihr habe ich bereits zwei Bücher gelesen, und auch hier merkt man, dass sie ihre Finger im Spiel hat. Das Buch ist sehr angenehm zu lesen, wegen dem einfachen und lockeren Schreibstil. Es gibt keine verschachtelten Sätze oder Fremdwörter, alles ganz einfach. Allerdings werden öfter Jugendwörter eingebracht, was ja eigentlich normal ist, wenn man bedenkt, dass jeder heute so redet, aber in Büchern stört mich sowas.

Zu Beginn des Buches lernen wir Ella kennen. Ein armes Mädchen, welche ihre Mutter verloren hat und sich nun durchs Strippen über Wasser hält. Als eines Tages Callum Royal in ihrer Schule auftaucht und behauptet er wäre ihr Vormund, stellt sich ihr ganzes Leben auf den Kopf. Er nimmt sie mit in seine Villa, wo er zusammen mit seinen fünf Söhnen lebt. Diese sind allerdings nicht so begeistert von Ella und machen ihr das Leben schwer.

Ich habe mich schon ewig lange auf dieses Buch gefreut und als ich es dann vom Verlag bekommen habe, bin ich aus allen Wolken gefallen. Aber dadurch, dass ich schon einige Rezensionen gelesen habe, bin ich natürlich mit Vorurteilen an Buch heran gegangen und ich muss sagen, dass ich nicht alles nachvollziehen kann.

Das Buch beginnt schon mal sehr vielversprechend und Ella kam mir eigentlich sofort klug und selbstbewusst vor. Da sie ihre Mutter verloren hat, tat sie mir aber sehr leid. Man wird sofort in die Handlung geschmissen, da das Buch quasi mit dem Treffen von Callum und Ella beginnt. Zuerst dachte ich, der will sie verarschen oder so, da er irgendwie komisch war, aber mit der Zeit habe ich mich an seine komische Art gewöhnt. Es hatte öfter den Anschein, als würde er Ella begehren, und diese Stellen waren wirklich komisch.

Die Royals sind eine typische reiche Familie. Protzige Autos, riesen Villa und die Chefs auf der Privatschule, die sie besuchen. Natürlich sind diese vier auch richtig eingebildet, sodass ich keinen von ihnen mochte, außer Gideon, den ältesten der Brüder, der immer am Wochenende heim kommt. Er hat Ella nicht wie Prostituierte und eine Schlampe behandelt, zwar war er nicht gerade nett, aber besser als die anderen. Ich habe Ella bewundert, dass sie diese ganzen Schikanen ausgehalten hat, aber sie verfolgt ja ein Ziel. Sie will eine gute Ausbildung, die ihr die neue Schule bieten kann.

Dort wird sie natürlich noch schlechter behandelt, die alte Leier eben. Alle Mädchen hassen sie, da sie denken, dass sie mit allen Royal Brüdern schläft und die Jungs meiden sie, aus ANgst vor eben diesen Brüdern. Aber auf einer Party trifft sie Valerie, die ebenfalls eine Außenseiterin ist und die beiden verstehen sich sofort. Sie mochte ich richtig gern, da sie gar nicht abgehoben war, sondern wirklich bodenständig.

Was mir gefallen hat ist, dass man mitbekommen konnte, wie Ella und die Brüder sich annähern und die Royals sie in ihre Familie integrieren. Obwohl es hier viel Streit gibt, gibt es auch lustige Stellen. Callums Freundin, Brooke, mag Ella anscheinend. Sie ist sehr jung und betont immer wieder, dass Callum sie gerettet hat. Oftmals kam sie mir wie eine einfache Schmarotzerin vor und nicht wie jemand, der Callum wirklich liebt.

Negativ hingegen war, dass Reed Ella so schlecht behandelt und ihr immer Dinge befiehlt, sie macht diese dann auch da er „so eine Art an sich hat“. So als müsse sie alles machen, was er sagt. Das meiste lässt sie sich auch gefallen und ich dachte mir immer, wieso sie sich nicht wehrt. Sie ist nicht dumm und auch stark, aber gegen ihn kann sie sich nicht wehren. Bei einigen Rezensionen habe ich auch gelesen, dass es nur um Sex geht. Das stimmt gar nicht. Ella ist Jungfrau und hatte in diesem Teil nicht einmal Sex. ANdere Dinge und Gedanken an Sex ja, aber richtigen Sex nein. Das fand ich toll, da es bei vielen YA/NA Büchern so ist, dass Sex das wichtigste Thema ist und sich alles darum dreht.

Dann gabs in dem Buch noch eine fast Vergewaltigung. Ella wurde unter Drogen gesetzt und der Typ wollte sie vergewaltigen, doch Reed konnte sie gerade noch retten. ALles ok, aber dann hat er sie, meiner Meinung nach, ausgenutzt. Die Drogen haben bewirkt, dass Ella viel Lust hat und berührt werden will. Reed hat sie berührt. Als sie unter Drogen stand. Gut, sie hat gesagt sie will es, aber trotzdem stand sie unter Drogen und keiner weiß, was diese mit ihrem Gehirn und ihren Gefühlen gemacht haben, daher fand ich das wirklich nicht gut. Es vermittelt irgendwie das Bild, dass es ok ist mit einem Mädchen zu schlafen oder sie zu berühren, wenn sie unter Drogen steht und auch sagt, dass es ok ist. Nein. EInfach nein.

Ein bisschen Drama darf in so einem Buch nie fehlen, davon gibt es genug in diesem Buch. Etwas übertrieben aber doch unterhaltsam. Viele mögen nun sagen, dass das und das und das nicht passt, aber es ist ein Buch. Es ist dazu da um zu entspannen und nicht zu viel drüber nachzudenken. Klar, einige Sachen wie die Vergewaltigung sind nicht ok, aber trotzdem muss man nicht alles bemängeln, was für ein Buch normal ist. Zumindest ich mache das nicht, da ich ein Buch zur Unterhaltung lese. Darum hat mich ansonsten auch nicht viel an diesem Buch gestört und ich fand es toll, es zu lesen, unterhaltsam für Zwischendurch und genau richtig zum abschalten.

Das Ende war dann schlimm. Ich habe irgendsowas schon vermutete, aber dann war ich fast schockiert, da ich nicht mehr damit gerechnet hatte. Das Ende macht auf jeden Fall Lust auf mehr und ich freue mich schon auf Band 2!

Ella ist eine starke Frau, die schon viel durchmachen musste, aber der Aufenthalt bei den Royals hat sie verändert. Sie ist erwachsener und erfahrener geworden.

Reed ist ein Draufgänger und angeblicher Frauenheld. Jeder steht auf ihn und er ist sich dessen sehr bewusst. Aber auch Ella hat auf ihn eine Wirkung und daher wird er mit der Zeit ein netterer Kerl.

Fazit:

Ein unterhaltsames Buch für Zwischendurch, das mit trotz einiger Schwächen überzeugen konnte. Ich gebe diesem soliden ersten Band gut gemeinte 3 von 5 Sterne und denke, dass mir Band 2 und 3 genauso gut, wenn nicht besser gefallen werden.

Veröffentlicht am 17.05.2017

Mein bester letzter Sommer

Mein bester letzter Sommer
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Inhalt:

Wann du die große Liebe triffst, kannst du dir nicht aussuchen

Tessa hat immer gewartet – auf den perfekten Moment, den perfekten Jungen, den perfekten Kuss. Weil sie dachte, dass sie noch Zeit ...

Inhalt:

Wann du die große Liebe triffst, kannst du dir nicht aussuchen

Tessa hat immer gewartet – auf den perfekten Moment, den perfekten Jungen, den perfekten Kuss. Weil sie dachte, dass sie noch Zeit hat. Doch dann erfährt das 17-jährige Mädchen, dass es bald sterben muss. Tessa ist fassungslos, wütend, verzweifelt – bis sie Oskar trifft. Einen Jungen, der hinter ihre Fassade zu blicken vermag, der keine Angst vor ihrem Geheimnis hat, der ihr immer zur Seite steht. Er überrascht sie mit einem großartigen Plan. Und schafft es so, Tessa einen perfekten Sommer zu schenken. Einen Sommer, in dem Zeit keine Rolle spielt und Gefühle alles sind …
Quelle: randomhouse.de

Meinung:

Zuerst kurz etwas zum Schreibstil. Die Autorin hat, finde ich, einen sehr angenehm Stil und man kommt daher recht schnell in dem Buch voran. Sie schreibt nicht allzu kompliziert oder zu verschachtelt, jedoch sehr anschaulich und ausführlich. Ich fand es sehr schön, dass Freytag, wie so viele andere Autoren auch schon, Nachrichten von Whatsapp einbaut, auch wenn diese nicht in einer Sprechblase sind, kann man sehr gut den Unterschied zwischen normalen und geschriebenen Gesprächen erkennen. Sowas finde ich seht gut zu lesen.

Vorweg, ich lese nicht oft solche Bücher. Mit solche meine ich Liebesgeschichten zwischen Teenagern im allgemeinen. Hin und wieder lasse ich mich dann doch dazu hinreißen. Dieses Buch habe ich hauptsächlich gelesen, weil es sich nach einer tragisch-schönen Liebesromanze angehört hat und ich schon viel gutes darüber gelesen habe.

Zu Beginn lernt der Leser Tessa, die Hauptfigur im Roman, kennen. Sie ist kurz davor zu sterben und hat nur noch einige Wochen zu leben. Die Idee ist jetzt nicht unbedingt neu, aber wenigstens hat sie keinen Krebs. Ich mochte Tessa zu Beginn des Buches nicht, da sie ständig nur davon redet, dass sie bald stirbt und dann auch noch alle Leute, die sich um sie kümmern wollen wegstößt. Das machte sie sehr unsympathisch. Oskar hingegen war von Anfang an der perfekte Typ. Ja, etwas klischeehaft, aber in dieses Buch passte er hervorragend. Ich fand es sehr schön zu lesen, wie er Tessa dazu bewegt hat aus ihrem Schneckenhaus herauszukommen und wie sie wieder voller Lebensfreude erblüht ist. SIe wurde zu einem anderen Menschen und ab da mochte ich sie dann doch ein wenig.

Der Anfang hat sich etwas gezogen, etwas 150 Seiten lang passiert nicht wirklich etwas Spannendes. Erst als Tessa und Oskar aufbrechen hatte ich wieder mehr Lust weiterzulesen. Die Reise durch Italien war aufregend und ich konnte in allen Szenen mit Tessa mitfühlen, sie aber dann doch oft nicht verstehen.

Dann wurde es wieder langweilig. Immer nur das Gleiche auf der Reise und nichts Neues. Die Wendung kam dann wieder als Tessa mit Oskar geschlafen hat. Ab diesem Zeitpunkt ging das Buch recht flott voran. Hierbei versteht ich aber nicht, wie Tessa auf einmal soviel Selbstbewusstsein aufbringen konnte, um sich auszuziehen. An einem Tag traut sie sich nicht Oskar zu küssen und am nächsten schläft sie mit ihm. Aber darüber kann man hinwegsehen. Ich wollte dem Buch eigentlich nur zwei Sterne geben, weil sich die Passagen oftmals wiederholt haben (und weil mich Tessa mit ihren“Ich-sterbe-bald“ Monologen recht genervt hat) aber das Ende riss das Ruder nochmal rum. Ich hab mich schon auf sowas wie bei „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ eingestellt, aber das Ende war dann noch recht gut und schön traurig. Es war auch befriedigender als das von „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“.


Fazit:

Das Buch hat mich mit dem Ende noch positiv überrascht. Ich würde es allen, die sowieso gerne Liebesgeschichten lesen sehr empfehlen. Es ist leider einfach nicht mein Genre, aber NA und YA (hoffe das sind jetzt die richtigen Genres) Lesern wird es sicher sehr gefallen! Ich geben dem Buch nun doch 3 von 5 Sterne.