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Veröffentlicht am 17.05.2017

Prinz der Elfen

Der Prinz der Elfen
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Inhalt:

Die Geschwister Hazel und Ben leben in dem Ort Fairfold, der an das magische Elfenreich grenzt. Seit Jahrzehnten steht dort, mitten im Wald von Fairfold, ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz ...

Inhalt:

Die Geschwister Hazel und Ben leben in dem Ort Fairfold, der an das magische Elfenreich grenzt. Seit Jahrzehnten steht dort, mitten im Wald von Fairfold, ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz schläft – von Touristen begafft und von der Bevölkerung argwöhnisch beäugt, auch wenn Hazel und Ben die alten Geschichten nicht glauben. Seit Kindertagen fühlen sie sich zu dem schlafenden Jungen magisch hingezogen, ihm vertrauen sie alle ihre Geheimnisse an. Inzwischen ist Hazel 16 und küsst immer neue Jungs, um die Leere in ihrem Herzen zu füllen. Doch als eines Tages der Sarg leer ist und der Prinz erwacht, werden die Geschwister in einen Machtkampf der Elfen gezogen. Hazel muss die Rolle annehmen, in die sie sich als Kind immer geträumt hat: als Ritter gegen ein dunkles Monster kämpfen …
Quelle: randomhouse.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

„Am Ende eines Waldwegs, hinter einem Bach und einem ausgehöhlten Baumstamm mit Asseln und Termiten, stand auf dem Erdboden ein Sarg aus Glas. Darin schlief ein Junge mit Hörnern und Ohren, so spitz wie Messer.“

Das Cover gefällt mir persönlich gar nicht. Wäre nicht der Klappentext gewesen, wäre ich nie auf das Buch aufmerksam geworden. Die Jugendlichen auf dem Cover sehen zu erwachsen aus und passen nicht in die Geschichte, denn darin ist Hazel erst 16 Jahre alt. Auch, dass aus dem Umhang des Jungen irgendwie der Wald wird passt für mich nicht zusammen. Hätte man darauf nur einen Wald abgebildet, wäre es für mich ansprechender gewesen.

Ich weiß genau, warum ich noch nie ein Buch von Holly Black gelesen habe. Ihr Schreibstil ist einfach nichts für mich, er ist zu erzählerisch, dadurch werden meiner Meinung keine Gefühle transportiert. Weiters konnte ich dadurch keine Verbindung zu den Figuren aufbauen, nicht einmal mit der Protagonistin, da das Buch auch nicht in der Ich-Form geschrieben ist. Der Satzbau ist aber relativ einfach und unkompliziert.

Zu Beginn lernt man hier Hazel und Ben kennen, Geschwister die in einem Dorf neben dem kleinen Volk leben. Bens bester Freund gehört ebenfalls dem kleinen Volk an, die Geschwister sind fasziniert von ihnen, vor allem von dem Jungen in dem Glassarg. Keiner weiß, warum er dort liegt und nicht aufmacht, aber Ben und Hazel haben sich die verrücktesten Geschichten für ihn ausgedacht. Bis er dann eines Tages verschwunden ist.

Das erste, das mir auffiel war, dass man durch den sehr einfachen Schreibstil schnell vorankommt, die Schrift ist auch sehr groß, daher dachte ich, dass ich bald mit dem Buch durch sein würde. Dies war aber nicht der Fall, da ich es erstens mit Neyla zusammen gelesen habe und zweitens nicht weiter als bis zur Hälfte gekommen bin.

Die Idee, dass es ein Dorf gibt, welches direkt neben einem magischen Wald liegt, fand ich sehr gelungen. DIe Leute in dem Dorf wissen von dem kleinen Volk und auch wie sie sich gegen sie schützen. Mich hätte sehr interessiert, welche Gestalten es alle in dem Wald gibt und was sie ausmacht. Einige Fabelwesen wurden vorgestellt und kurz beschrieben, aber immer nur in ein paar Sätzen, daher konnte ich mir von vielen kein richtiges Bild machen. Der Prinz wurde auch nicht sonderlich gut beschrieben, er liegt eben da und schläft, aber da das Buch ja „Prinz der Elfen“ heißt, hätte ich mir mehr Hintergrundgeschichte oder eine bessere Beschreibung des Prinzen gewunschen.

In den 200 Seiten, die ich ungefähr gelesen habe, ist nichts passiert. Es wird viel aus der Vergangenheit erzählt und einige Erlebnisse von Hazel, jedoch wenig aus der Gegenwart oder vom Prinzen. Als er dann plötzlich aus dem Sarg verschwand wurde es etwas besser, aber trotzdem konnte mich die Story nicht packen, da viele Dinge keinen klaren Zusammenhang für mich aufgewiesen haben und zusammengewürfelt auf mich gewirkt haben. Dadurch, dass es in diesen 200 Seiten keine allzu spannenden, oder meines Erachtens, wichtigen STellen gab, konnte es mich nicht überzeugen und ich wollte mich nicht durch ein Buch quälen, das mich nicht begeistern konnte.

Die Zeitsprünge waren auch eines meiner Probleme, es gab keine Kennzeichnung oder einen sonstigen Hinweis auf die Zeit, in der man sich gerade befindet. Wären diese Sprünge durch Kapitel getrennt gewesen, oder kursiv geschrieben, hätte ich mich sicherlich besser zurecht gefunden. Hin und wieder kam es dann auch vor, dass ein Kapitel nicht von Hazel handelte und ich zuerst nicht wusste, von wem denn nun die Rede ist.

Mein größtes Problem und einer der ausschlagenden Gründe, dass ich das Buch nicht beendet habe, war Hazel selbst. Sie ist 16 Jahre alt, doch redet oft als hätte sie viel Erfahrung und wäre der klügste Mensch auf der Welt, außerdem rennt sie durch die Gegend und küsst einfach alle Jungs, die sie finden kann. Sie macht vor keinem halt und ihr ist es egal, ob sie den Burschen das Herz bricht oder nicht, sie will sie einfach nur küssen, sie macht auch nicht Halt vor dem Freund ihres Bruders, meist macht sie es nur um Aufmerksamkeit zu bekommen. Ich habe Hazel einfach nicht verstanden, wieso sie sich gerade diese Art des Seins aussucht und nicht etwas sinnvolles versucht.

Es kann sein, dass die zweite Hälfte des Buches besser ist als die erste, nur werde ich das nie erfahren, da mich schon die erste Hälfte nicht überzeugen konnte. Der Schreibstil und auch die Erzählweise waren einfach nicht meins, auch wenn sich die Geschichte toll angehört hat.

Fazit:

Leider konnte ich mit dem Buch gar nichts anfangen, darum habe ich es auch nach ungefähr der Hälfte abgebrochen. Es hätte so gut werden können, aber leider war es überhaupt nicht meins, allein schon wegen der Umsetzung und dem Schreibstil. Da ich das Buch nicht fertig gelesen habe, vergebe ich keine Sterne, denn ich kann es nicht im gesamten bewerten.

Veröffentlicht am 17.05.2017

Paper Princess

Paper Princess
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Inhalt:

Sie sind reich, sie sind mächtig und verdammt heiß! Kannst Du ihnen widerstehen?

Ellas Leben war bisher alles andere als leicht, und als ihre Mutter stirbt, muss sie sich auch noch ganz alleine ...

Inhalt:

Sie sind reich, sie sind mächtig und verdammt heiß! Kannst Du ihnen widerstehen?

Ellas Leben war bisher alles andere als leicht, und als ihre Mutter stirbt, muss sie sich auch noch ganz alleine durchschlagen. Bis ein Fremder auftaucht und behauptet, ihr Vormund zu sein: der Milliardär Callum Royal. Aus ihrem ärmlichen Leben kommt Ella in eine Welt voller Luxus. Doch bald merkt sie, dass mit dieser Familie etwas nicht stimmt. Callums fünf Söhne – einer schöner als der andere – verheimlichen etwas und behandeln Ella wie einen Eindringling. Und ausgerechnet der attraktivste von allen, Reed Royal, ist besonders gemein zu ihr. Trotzdem fühlt sie sich zu ihm hingezogen, denn es knistert gewaltig zwischen ihnen. Und Ella ist klar: Wenn sie ihre Zeit bei den Royals überleben will, muss sie ihre eigenen Regeln aufstellen …
Quelle: piper.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

„“Ella, der Direktor möchte dich in seinem Büro sprechen.“, verkündet Miss Weir mir, noch ehe ich das Klassenzimmer betreten habe. Aber der Matheunterricht beginnt doch gleich!“

Das Cover hat mich schon vor einem Jahr in seinen Bann gezogen. Und ich bin so froh, dass sie es aus dem Englischen übernommen haben. Zwar ist es etwas irreführend, aber trotzdem ein wunderschönes Cover. Darauf sieht man eine Krone und darunter den Titel (der zum Glück auch nicht geändert wurde). Die Krone soll wohl ein Zeichen dafür sein, dass die Royals steinreich sind, aber das kann ich nicht genau sagen. Es ist ansonsten sehr schlicht, was mir super gefällt. Die Krone glitzert auf dem deutschen Cover übrigens.

Der Schreibstil ist super. Erin Watt ist ja nur der Name für zwei Erotik Autorinnen, eine davon ist Elle Kennedy. Von ihr habe ich bereits zwei Bücher gelesen, und auch hier merkt man, dass sie ihre Finger im Spiel hat. Das Buch ist sehr angenehm zu lesen, wegen dem einfachen und lockeren Schreibstil. Es gibt keine verschachtelten Sätze oder Fremdwörter, alles ganz einfach. Allerdings werden öfter Jugendwörter eingebracht, was ja eigentlich normal ist, wenn man bedenkt, dass jeder heute so redet, aber in Büchern stört mich sowas.

Zu Beginn des Buches lernen wir Ella kennen. Ein armes Mädchen, welche ihre Mutter verloren hat und sich nun durchs Strippen über Wasser hält. Als eines Tages Callum Royal in ihrer Schule auftaucht und behauptet er wäre ihr Vormund, stellt sich ihr ganzes Leben auf den Kopf. Er nimmt sie mit in seine Villa, wo er zusammen mit seinen fünf Söhnen lebt. Diese sind allerdings nicht so begeistert von Ella und machen ihr das Leben schwer.

Ich habe mich schon ewig lange auf dieses Buch gefreut und als ich es dann vom Verlag bekommen habe, bin ich aus allen Wolken gefallen. Aber dadurch, dass ich schon einige Rezensionen gelesen habe, bin ich natürlich mit Vorurteilen an Buch heran gegangen und ich muss sagen, dass ich nicht alles nachvollziehen kann.

Das Buch beginnt schon mal sehr vielversprechend und Ella kam mir eigentlich sofort klug und selbstbewusst vor. Da sie ihre Mutter verloren hat, tat sie mir aber sehr leid. Man wird sofort in die Handlung geschmissen, da das Buch quasi mit dem Treffen von Callum und Ella beginnt. Zuerst dachte ich, der will sie verarschen oder so, da er irgendwie komisch war, aber mit der Zeit habe ich mich an seine komische Art gewöhnt. Es hatte öfter den Anschein, als würde er Ella begehren, und diese Stellen waren wirklich komisch.

Die Royals sind eine typische reiche Familie. Protzige Autos, riesen Villa und die Chefs auf der Privatschule, die sie besuchen. Natürlich sind diese vier auch richtig eingebildet, sodass ich keinen von ihnen mochte, außer Gideon, den ältesten der Brüder, der immer am Wochenende heim kommt. Er hat Ella nicht wie Prostituierte und eine Schlampe behandelt, zwar war er nicht gerade nett, aber besser als die anderen. Ich habe Ella bewundert, dass sie diese ganzen Schikanen ausgehalten hat, aber sie verfolgt ja ein Ziel. Sie will eine gute Ausbildung, die ihr die neue Schule bieten kann.

Dort wird sie natürlich noch schlechter behandelt, die alte Leier eben. Alle Mädchen hassen sie, da sie denken, dass sie mit allen Royal Brüdern schläft und die Jungs meiden sie, aus ANgst vor eben diesen Brüdern. Aber auf einer Party trifft sie Valerie, die ebenfalls eine Außenseiterin ist und die beiden verstehen sich sofort. Sie mochte ich richtig gern, da sie gar nicht abgehoben war, sondern wirklich bodenständig.

Was mir gefallen hat ist, dass man mitbekommen konnte, wie Ella und die Brüder sich annähern und die Royals sie in ihre Familie integrieren. Obwohl es hier viel Streit gibt, gibt es auch lustige Stellen. Callums Freundin, Brooke, mag Ella anscheinend. Sie ist sehr jung und betont immer wieder, dass Callum sie gerettet hat. Oftmals kam sie mir wie eine einfache Schmarotzerin vor und nicht wie jemand, der Callum wirklich liebt.

Negativ hingegen war, dass Reed Ella so schlecht behandelt und ihr immer Dinge befiehlt, sie macht diese dann auch da er „so eine Art an sich hat“. So als müsse sie alles machen, was er sagt. Das meiste lässt sie sich auch gefallen und ich dachte mir immer, wieso sie sich nicht wehrt. Sie ist nicht dumm und auch stark, aber gegen ihn kann sie sich nicht wehren. Bei einigen Rezensionen habe ich auch gelesen, dass es nur um Sex geht. Das stimmt gar nicht. Ella ist Jungfrau und hatte in diesem Teil nicht einmal Sex. ANdere Dinge und Gedanken an Sex ja, aber richtigen Sex nein. Das fand ich toll, da es bei vielen YA/NA Büchern so ist, dass Sex das wichtigste Thema ist und sich alles darum dreht.

Dann gabs in dem Buch noch eine fast Vergewaltigung. Ella wurde unter Drogen gesetzt und der Typ wollte sie vergewaltigen, doch Reed konnte sie gerade noch retten. ALles ok, aber dann hat er sie, meiner Meinung nach, ausgenutzt. Die Drogen haben bewirkt, dass Ella viel Lust hat und berührt werden will. Reed hat sie berührt. Als sie unter Drogen stand. Gut, sie hat gesagt sie will es, aber trotzdem stand sie unter Drogen und keiner weiß, was diese mit ihrem Gehirn und ihren Gefühlen gemacht haben, daher fand ich das wirklich nicht gut. Es vermittelt irgendwie das Bild, dass es ok ist mit einem Mädchen zu schlafen oder sie zu berühren, wenn sie unter Drogen steht und auch sagt, dass es ok ist. Nein. EInfach nein.

Ein bisschen Drama darf in so einem Buch nie fehlen, davon gibt es genug in diesem Buch. Etwas übertrieben aber doch unterhaltsam. Viele mögen nun sagen, dass das und das und das nicht passt, aber es ist ein Buch. Es ist dazu da um zu entspannen und nicht zu viel drüber nachzudenken. Klar, einige Sachen wie die Vergewaltigung sind nicht ok, aber trotzdem muss man nicht alles bemängeln, was für ein Buch normal ist. Zumindest ich mache das nicht, da ich ein Buch zur Unterhaltung lese. Darum hat mich ansonsten auch nicht viel an diesem Buch gestört und ich fand es toll, es zu lesen, unterhaltsam für Zwischendurch und genau richtig zum abschalten.

Das Ende war dann schlimm. Ich habe irgendsowas schon vermutete, aber dann war ich fast schockiert, da ich nicht mehr damit gerechnet hatte. Das Ende macht auf jeden Fall Lust auf mehr und ich freue mich schon auf Band 2!

Ella ist eine starke Frau, die schon viel durchmachen musste, aber der Aufenthalt bei den Royals hat sie verändert. Sie ist erwachsener und erfahrener geworden.

Reed ist ein Draufgänger und angeblicher Frauenheld. Jeder steht auf ihn und er ist sich dessen sehr bewusst. Aber auch Ella hat auf ihn eine Wirkung und daher wird er mit der Zeit ein netterer Kerl.

Fazit:

Ein unterhaltsames Buch für Zwischendurch, das mit trotz einiger Schwächen überzeugen konnte. Ich gebe diesem soliden ersten Band gut gemeinte 3 von 5 Sterne und denke, dass mir Band 2 und 3 genauso gut, wenn nicht besser gefallen werden.

Veröffentlicht am 17.05.2017

Mein bester letzter Sommer

Mein bester letzter Sommer
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Inhalt:

Wann du die große Liebe triffst, kannst du dir nicht aussuchen

Tessa hat immer gewartet – auf den perfekten Moment, den perfekten Jungen, den perfekten Kuss. Weil sie dachte, dass sie noch Zeit ...

Inhalt:

Wann du die große Liebe triffst, kannst du dir nicht aussuchen

Tessa hat immer gewartet – auf den perfekten Moment, den perfekten Jungen, den perfekten Kuss. Weil sie dachte, dass sie noch Zeit hat. Doch dann erfährt das 17-jährige Mädchen, dass es bald sterben muss. Tessa ist fassungslos, wütend, verzweifelt – bis sie Oskar trifft. Einen Jungen, der hinter ihre Fassade zu blicken vermag, der keine Angst vor ihrem Geheimnis hat, der ihr immer zur Seite steht. Er überrascht sie mit einem großartigen Plan. Und schafft es so, Tessa einen perfekten Sommer zu schenken. Einen Sommer, in dem Zeit keine Rolle spielt und Gefühle alles sind …
Quelle: randomhouse.de

Meinung:

Zuerst kurz etwas zum Schreibstil. Die Autorin hat, finde ich, einen sehr angenehm Stil und man kommt daher recht schnell in dem Buch voran. Sie schreibt nicht allzu kompliziert oder zu verschachtelt, jedoch sehr anschaulich und ausführlich. Ich fand es sehr schön, dass Freytag, wie so viele andere Autoren auch schon, Nachrichten von Whatsapp einbaut, auch wenn diese nicht in einer Sprechblase sind, kann man sehr gut den Unterschied zwischen normalen und geschriebenen Gesprächen erkennen. Sowas finde ich seht gut zu lesen.

Vorweg, ich lese nicht oft solche Bücher. Mit solche meine ich Liebesgeschichten zwischen Teenagern im allgemeinen. Hin und wieder lasse ich mich dann doch dazu hinreißen. Dieses Buch habe ich hauptsächlich gelesen, weil es sich nach einer tragisch-schönen Liebesromanze angehört hat und ich schon viel gutes darüber gelesen habe.

Zu Beginn lernt der Leser Tessa, die Hauptfigur im Roman, kennen. Sie ist kurz davor zu sterben und hat nur noch einige Wochen zu leben. Die Idee ist jetzt nicht unbedingt neu, aber wenigstens hat sie keinen Krebs. Ich mochte Tessa zu Beginn des Buches nicht, da sie ständig nur davon redet, dass sie bald stirbt und dann auch noch alle Leute, die sich um sie kümmern wollen wegstößt. Das machte sie sehr unsympathisch. Oskar hingegen war von Anfang an der perfekte Typ. Ja, etwas klischeehaft, aber in dieses Buch passte er hervorragend. Ich fand es sehr schön zu lesen, wie er Tessa dazu bewegt hat aus ihrem Schneckenhaus herauszukommen und wie sie wieder voller Lebensfreude erblüht ist. SIe wurde zu einem anderen Menschen und ab da mochte ich sie dann doch ein wenig.

Der Anfang hat sich etwas gezogen, etwas 150 Seiten lang passiert nicht wirklich etwas Spannendes. Erst als Tessa und Oskar aufbrechen hatte ich wieder mehr Lust weiterzulesen. Die Reise durch Italien war aufregend und ich konnte in allen Szenen mit Tessa mitfühlen, sie aber dann doch oft nicht verstehen.

Dann wurde es wieder langweilig. Immer nur das Gleiche auf der Reise und nichts Neues. Die Wendung kam dann wieder als Tessa mit Oskar geschlafen hat. Ab diesem Zeitpunkt ging das Buch recht flott voran. Hierbei versteht ich aber nicht, wie Tessa auf einmal soviel Selbstbewusstsein aufbringen konnte, um sich auszuziehen. An einem Tag traut sie sich nicht Oskar zu küssen und am nächsten schläft sie mit ihm. Aber darüber kann man hinwegsehen. Ich wollte dem Buch eigentlich nur zwei Sterne geben, weil sich die Passagen oftmals wiederholt haben (und weil mich Tessa mit ihren“Ich-sterbe-bald“ Monologen recht genervt hat) aber das Ende riss das Ruder nochmal rum. Ich hab mich schon auf sowas wie bei „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ eingestellt, aber das Ende war dann noch recht gut und schön traurig. Es war auch befriedigender als das von „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“.


Fazit:

Das Buch hat mich mit dem Ende noch positiv überrascht. Ich würde es allen, die sowieso gerne Liebesgeschichten lesen sehr empfehlen. Es ist leider einfach nicht mein Genre, aber NA und YA (hoffe das sind jetzt die richtigen Genres) Lesern wird es sicher sehr gefallen! Ich geben dem Buch nun doch 3 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 17.05.2017

Measure of Happiness

Measure of Happiness
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Inhalt:

„Meinst du, Glück kann man messen?“ Der Philosophiestudent Samuel hat ein großes Problem. Bad Boy und Frauenheld Luke verlangt von ihm Nachhilfe, dabei hat er ihm vorher nicht einen Blick gegönnt. ...

Inhalt:

„Meinst du, Glück kann man messen?“ Der Philosophiestudent Samuel hat ein großes Problem. Bad Boy und Frauenheld Luke verlangt von ihm Nachhilfe, dabei hat er ihm vorher nicht einen Blick gegönnt. Samuels Herz schlägt bei jeder Begegnung höher und trotzdem weiß er, dass ihm das Glück mit Luke nur eine begrenzte Zeit zu Verfügung steht, denn mehr als eine Zweckfreundschaft wird es nicht werden. Oder doch?
Quelle: neobooks.com

Meinung:

„Die schwarze Lederjacke umspannte seine Schultern. Mit geschmeidigen Schritten kam er direkt auf mich zu. Ich fühlte mich wie seine Beute, die er erlegen wollte.“

Das Cover finde ich persönlich eigentlich sehr schön gestaltet.Man sieht darauf die zwei Hauptfiguren des Buches, Samuel und Luke, wobei einer der beiden auf dem Cover solange Haare, wie Sam im Buch, haben sollte. Aber das fällt ja nicht so sehr auf. Auch dass die Farben der Gesichter anders sind und man somit die Züge nicht ganz erkennt finde ich super, also das Cover ist wirklich top!

Der Schreibstil ist einfach gehalten und nicht zu komplex, somit behindert er den Lesefluss nicht im geringsten. Die Orte und Figuren sind, für einen so kurzen Roman, ausreichend gut beschrieben und die Autorin hat auch die Gefühle sehr gut transportiert. Für ein Debüt ist es wirklich toll geschrieben.

Dies wird wieder eine kurze Rezension, da das Buch nur 72 Seiten hat.

Zu Beginn lernt man als Leser Samuel, oder kurz Sam, kennen. Er ist Student und steht auf Männer, was für seine Freunde kein Geheimnis ist. Sam ist heimlich in den Bad-Boy Luke verliebt, dieser gibt sich aber immer nur mit Frauen ab und daher rechnet Sam nicht damit, dass er bei ihm eine Chance hat. Als Luke Sam aber bittet ihm beim lernen für eine Prüfung zu helfen, verbringen die beiden immer mehr Zeit miteinander.

Dies war mein zweites Buch im Bereich Gay-Romance und ich bin immer noch begeistert. Ich glaube wirklich, dass ich mehr in diesem Bereich lesen muss. Sam war mir sofort sympathisch und ich konnte ihn mir perfekt vorstellen. Mann mit Man-Bun und einem drei Tage Bart, in lässigen Klamotten. Schmacht Auf jeden Fall war sofort klar, dass er ein super lieber Kerl ist, das merkt man allein schon daran, dass er immer zu seinen Freunden Jessy und Simon steht und sie bei allem unterstützt.

Natürlich ist die Geschichte eine alte Leier: Mädchen, in diesem Fall Junge, steht auf unerreichbaren Bad-Boy, doch dieser steht auch heimlich auf sie/ihn. Doch die Autorin hat es hier wirklich geschafft eine sehr schöne und emotionale Geschichte zu schaffen. Aber auch hier gibt es Probleme und einen Typen, der sich wie der letzte Arsch aufführen muss. Die Aufklärung, warum er dies tut, war ein wenig komisch und zu plötzlich, da hätte ich mir eine bessere Erklärung oder eine andere Idee gewünscht, aber man kann nicht alles haben.

Ansonsten fand ich die Idee gut, dass Sams Eltern sehr gläubig sind und jeden Sonntag in die Kirche gehen. Natürlich finden sie Homosexuelle „abnormal“ und sehen dies als Sünde an. Diese Tatsache wird auch in dem Buch ausgenutzt. Das klärende Gespräch zwischen Sam und seinen Eltern war für meinen Geschmack ein wenig zu kurz, hier hätte eine Seite mehr nicht weh getan.

Die Annäherung zwischen Luke und Sam kann man sehr gut nachvollziehen, obwohl das Prickeln zwischen ihnen schon von Beginn an da war. Auf diesen wenigen Seiten kommen sie sich trotzdem erst langsam näher. Was ich sehr gut finde ist, dass das kein Sex-Buch ist. Ja, es gibt eine Sexszene, aber das wars dann auch schon. Hier hätten mehr auch nicht dazu gepasst, das hat die Autorin wirklich toll gemacht.

Das Ende fand ich, wie schon gesagt ein wenig überstürzt und unlogisch, aber dennoch schön. Hier hätten noch ein paar Seiten nicht geschadet, aber ich musste doch lächeln, als ich die letzte Seite gelesen habe.

Sam ist ein sehr lieber Mensch und unterstützt Freunde wo es nur geht. Auch wenn er nicht so gläubig wie seine Eltern ist, schätzt er sie und beschwert sich nie, das fand ich richtig toll.

Luke ist der Bad-Boy wie er im Buche steht. Jeden Tag ein anderes Mädchen an seiner Seite, aber unter seiner harten Schale verbirgt er einen weichen Kern. Er bleibt zwar immer ein wenig doof, aber man kann nicht alle Charaktere mögen.

Fazit:

Ein wirklich schönes Buch, das man schnell zwischen anderen Büchern lesen kann. Ich vergebe für diesen kurzen aber feinen Roman 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 17.05.2017

Maskierte Weihnachten

Maskierte Weihnachten
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Inhalt:

Am 6. Dezember wird Amber von ihrer Mitbewohnerin überredet, eine Studentenparty zu besuchen. Dort trifft die 18-Jährige auf einen maskierten Mann in Prinzenverkleidung. Die beiden verstehen sich ...

Inhalt:

Am 6. Dezember wird Amber von ihrer Mitbewohnerin überredet, eine Studentenparty zu besuchen. Dort trifft die 18-Jährige auf einen maskierten Mann in Prinzenverkleidung. Die beiden verstehen sich auf Anhieb gut, doch nach einem schicksalshaften Kuss verschwindet er plötzlich.
Erfolglos versucht Amber, hinter die Identität des Fremden zu kommen – bis eines Tages ein mysteriöses Päckchen auf sie wartet und zu einem Poetry Slam einlädt.
Was folgt, ist eine weihnachtliche Schnitzeljagd,
die Masken fallen lässt,
Herzen bricht
und für viele Überraschungen sorgt.
Quelle: amazon.de

Meinung:

„Seine Lippen fühlen sich weich unter meinen an, seine Berührung ist wie ein Hauch, aber er löst mehr in mir aus, als ich je gefühlt habe: Sehnsucht, Verlangen, ein nervöses Kribbeln unterhalb meines Bauches.“

Das Cover gefällt mir sehr gut. Es sieht weihnachtlich aus und versprüht auch diese Stimmung. Mit dem Schnee und Amber passt das Cover einfach super zur Geschichte.

Regina Meissners Schreibstil ist wirklich sehr angenehm. Dies war bereits mein zweites Buch von ihr und sie schafft es einfach den Leser mitfühlen zu lassen und auch in einem so kurzen Buch wie diesem, bringt sie die Umgebung und auch die Charaktere toll zur Geltung. Auch Amber war mir sofort sympathisch durch die liebevolle Beschreibung dieser.

Zu Beginn lernt der Leser Amber und Rachel kennen. Die beiden wohnen zusammen im Studentenheim und könnten verschiedener nicht sein. Amber liest lieber, als dass sie auf eine Party geht und ist eher für sich. Rachel hingegen ist viel unter Leuten und geht liebend gern auf Partys. Als Rachel Amber wieder mal auf eine Party mitschleift, lernt Amber einen, als Prinz verkleideten, Jungen kennen und verguckt sich in ihn. Allerdings weiß sie seinen Namen nicht, er aber schickt ihr immer wieder Geschenke oder Hinweise und so beginnt eine romantische Schnitzeljagd.

Ich fand die Szene auf der Party richtig süß, allerdings konnte ich nicht ganz verstehen, wie man Geschenke von einem Unbekannten süß finden kann, obwohl man Demjenigen nichtmal seinen Namen oder sonstiges genannt hat. Allerdings habe ich im Laufe des Buches einen Verdacht entwickelt, der mcih die ganze Sache wieder süß finden ließ. Dieser Verdacht hat sich am Ende dann auch bestätigt.

Ich werde die Rezension kurz halten, da ich sonst zu viel von der Geschichte verraten würde.

Amber war mit sofort sympathisch. Sie liest gerne, hat nur einige wenige gute Freunde und bleibt abends lieber daheim, als dass sie auf eine Party geht. Mit diesem Charakter können sich sicherlich viele Leser identifizieren, daher war es für mich auch sehr einfach mich in Amber hineinzuversetzen. Sie ist mir zu Beginn aber auch sehr naiv vorgekommen, da der Typ ja auch ein Stalker hätte sein können. Mit der Zeit, und mit der Bestätigung meiner Vermutung, fand ich das nicht mehr ganz so schlimm.wp-1482337793739.jpg

Rachel mochte ich jetzt nicht sooo gern. Sie kam mir öfter eingebildet und gemein vor, vor alle zu Amber. Am Ende war sie mir ein wenig sympathischer, aber trotzdem bleibt sie der Charakter, den ich am wenigsten man.

Der Prinz. Er hat sich tolle Sachen für Amber einfallen lassen, vor allem der Poetry Slam hat mir sehr gut gefallen. Das war eine meiner liebsten Szenen. Ansonsten hat man nicht allzu viel über seinen Charakter erfahren. Seine Bemühungen um Amber muss man ihm aber hoch anrechnen, da er sogar in ihr Heimatdorf gekommen ist.

Alles in allem war es aber ein sehr schönes, weihnachtliches Buch, das perfekt in diese Jahrezeit passt. Außerdem ist es in 24 Kapiteln geschrieben, sodass man es als Adventkalender lesen kann, wenn man möchte. Regina Meissner hat mich wieder mal richtig begeistert mit ihrem Schreibstil und ihrer Geschichte!

Fazit:

Das Buch versprüht richtig Weihnachtssimmung und ich hab das gebraucht, da hier ja noch nicht mal Schnee ist, und das obwohl übermorgen schon Weihnachten ist. Wer also noch eine schöne Weihnachtsgeschichte sucht ist mit diesem Buch gut beraten. Es bekommt 4 von 5 Sterne.