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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.04.2024

Außergewöhnlicher Schreibstil, interessanter Plot, hat mich aber emotional kaum abgeholt und leider nicht gefesselt.

Daisy Valentine
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Vorab möchte ich betonen, dass diese Rezension einzig und allein mein persönliches Leseempfinden darstellt und absolut keine Kritik an der lieben Megan darstellen soll!

"Daisy Valentine" wurde von Megan ...

Vorab möchte ich betonen, dass diese Rezension einzig und allein mein persönliches Leseempfinden darstellt und absolut keine Kritik an der lieben Megan darstellen soll!

"Daisy Valentine" wurde von Megan McGary in der Third-Person-Perspektive und aus diversen Perspektiven geschrieben, jedoch weiß man nie sofort genau, für wen denn der Erzähler gerade spricht. Das macht das Lesen zu einer kleinen Challenge für den Leser. Insgesamt ist der Schreibstil außergewöhnlich. Für mich ging es leider oft zu schnell von A nach B zu C, wodurch die Charakterentwicklung und der Beziehungsaufbau zu den Charakteren für mich auf der Strecke geblieben ist. Ich bin eine sehr emotionale Leserin und konnte mich leider in "Daisy Valentine" irgendwie nicht wirklich fallen oder von der Geschichte fesseln lassen.

Die Beziehungsentwicklung zwischen den Protagonisten Jon und Kate fand ich spannend, aber irgendwann leider auch ziemlich nervig. Zum Glück konnte parallel aber der Krimianteil des Buches an Fahrt aufnehmen, sodass ich weitergelesen habe, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weiter geht und was es mit den Kindermorden sowie Jon's Mitbewohner Ben auf sich hat. Apropos Ben: auch zu ihm konnte ich irgendwie keinen Draht finden, für mich persönlich war der Mysteryaspekt auch nicht unbedingt von Nöten.

Vor allem das Ende und der Epilog konnten mich dann doch noch etwas berühren.

Und so bleibe ich zwiegespalten zurück nach diesem Buch. Ich denke bzw. sehe anhand der bisherigen Rezensionen, dass viele Leser*innen sehr begeistert von "Daisy Valentine" sind und würde mich gerne anschließen, kann dies aber leider nicht.
Das Buch war für mich nicht schlecht und hat mich zwischendurch auch unterhalten, im großen und ganzen war es aber kein Highlight oder Herzensbuch für mich.

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Veröffentlicht am 01.04.2024

So viel mehr als ein Tanzbuch!

Bring dein Herz zum Tanzen
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"Bring dein Herz zum Tanzen" von Speakerin Sandra Wurster hat nicht nur meinem Körper, sondern vor allem meinem Herzen und meiner Seele gut getan.

Zunächst möchte ich die Haptik und das Design des Buches ...

"Bring dein Herz zum Tanzen" von Speakerin Sandra Wurster hat nicht nur meinem Körper, sondern vor allem meinem Herzen und meiner Seele gut getan.

Zunächst möchte ich die Haptik und das Design des Buches loben. Das Cover hat mich digital bereits abgeholt und als ich das Buch dann in den Händen halten konnte, wurde ich nicht enttäuscht. Das Buch fühlt sich irgendwie "natürlich" an, nicht glatt glänzend sondern matt und weich. Das Innenleben ist reich gespickt an Fotos.

Zum Inhalt möchte ich vorab sagen: Ich kann die Rezensionen nachvollziehen, die kritisieren, dass es in dem Buch zu wenig ums Tanzen geht.
Für mich tut das in der Gesamtheit aber der Qualität des Buches keinen Abbruch. Im Gegenteil. Die Tanztipps sind mit Sicherheit gerade für diejenigen interessant aber nicht überfordernd, die auf der Suche nach Motivation zur Bewegung und einem seichten Einstieg in den Tanz sind.
Was für mich das Buch aber empfehlenswert macht, ist die Art und Weise, wie man an die Selbstliebe herangeführt wird. Der psychologische Aspekt ist für mich persönlich so viel mehr Wert als die Tanzinhalte.

Dieses Buch hat mich - auch durch einige Inhalte zum direkten Mitmachen - viel zum Nachdenken angeregt und ich werde es sicher noch häufig in die Hände nehmen, wenn ich mehr Selbst-Mitgefühl brauche.

"Kennst du bereits die drei großen E? Du darfst dich erfahren, du darfst experimentieren und dich erweitern. Dieser Satz lässt wenig Raum für "Richtig und Falsch"- und "Gut und Schlecht"-Denken übrig, und das ist auch gut so, dein Leben, dein Sein sind viel zu mächtig, um es in begrenzte "Entweder Oder"-Konzepte hineinzuquetschen." -> Das ist der Spirit, den wir brauchen und den habe ich bis zur letzten Seite gefühlt und geliebt.

Wer auf der Suche nach einem reinen Tanztutorial ist, wird mit diesem Buch nicht glücklich. Wer sich aber auf eine Reise zu einem zufriedeneren, friedlicherem Selbst begeben und sich sowie seine Selbstliebe weiterentwickeln will, dem lege ich dieses Buch ans Herz. ♥

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Veröffentlicht am 23.03.2024

Der bisher beste Band der Reihe! Absolut fesselnd, emotional und spicy ♥

Sinister Rivals
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"Oder wirst du mit uns untergehen und bei lebendigem Leib verbrennen, bis nichts mehr als Asche von uns und unserer Geschichte übrig bleibt?"

Band 4 holt mich genau da ab, wo Band 3 endete und ist in ...

"Oder wirst du mit uns untergehen und bei lebendigem Leib verbrennen, bis nichts mehr als Asche von uns und unserer Geschichte übrig bleibt?"

Band 4 holt mich genau da ab, wo Band 3 endete und ist in der Sinister-Reihe für mich der bisher stärkste Band. Ich konnte ihn stundenlang nicht weglegen, weil ich so gefesselt wurde von Alessias Schreibstil und der Action rund um Maeve, den Prinzen & ihre Bodyguards. Die Story ist in gewohnter Alessia Gold-Manier spicy, aber vor allem der Handlungsstrang nimmt so derbe an Fahrt auf, dass mir schwindelig wird beim Lesen. Inhaltlich möchte ich nicht zu viel verraten, aber bitte beachtet unbedingt die Triggerwarnung!

Puh, da hat die liebe Alessia mich mal wieder ordentlich auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle geschickt und so langsam weiß ich selbst nicht mehr, wem ich überhaupt noch trauen kann. Am ehesten noch Tris, dessen Charakterentwicklung mir in diesem Band auch am besten gefällt. Ich konnte die Anhänger des Team Tris bisher nicht nachvollziehen, aber jetzt bin ich all in. ♥

Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Teil und bin gespannt, wie viele Schleudertraumata Maeve und ich noch erleiden müssen, bis es vielleicht für den ein oder anderen ein Happy End gibt.

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Veröffentlicht am 18.03.2024

Guter Auftakt, langatmiger Mittelteil, spannendes Ende, aber leider kein Highlight für mich.

Kings & Thieves (Band 1) - Die Letzte der Sturmkrallen
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Vorab möchte ich betonen, dass Rezensionen für die Leser gedacht sind, und keine Kritik am Autor darstellen sollen. Es handelt sich um meinen ganz persönlichen Eindruck und dieser kann sich von dem Eindruck ...

Vorab möchte ich betonen, dass Rezensionen für die Leser gedacht sind, und keine Kritik am Autor darstellen sollen. Es handelt sich um meinen ganz persönlichen Eindruck und dieser kann sich von dem Eindruck eines anderen Lesers deutlich unterscheiden. Unabhängig davon möchte ich mich vorab beim Loewe Verlag für das Bereitstellen des Rezensionsexemplars bedanken. :)

Zum Buch:

Das Cover und die gesamte Gestaltung des Buches samt Farbschnitt ist wirklich wunderschön und hat mir auf Anhieb sehr gut gefallen!

Wir begleiten Lina, die letzte Assassine der Sturmkrallen, in einer koreanischen Sagenwelt. Nach einem vermeintlich einfachen Diebstahl werden sowohl ihr peinigender neuer Anführer sowie sie selbst in das Reich der Dokkaebi von dessen Herrscher entführt. Für Lina beginnt ein Spiel gegen die Zeit, da sie unbedingt innerhalb von 30 Tagen mit ihrem Anführer fliehen muss, da das Leben ihrer kleinen Schwester davon abhängt. Doch um ihren Anführer zu befreien, muss Lina es außerdem innerhalb von 14 Tagen schaffen, den Anführer der Dokkaebi, Rui, zu töten. Das sollte für eine Assassine eigentlich kein Problem sein, wären Dokkaebi nicht geradezu unsterblich - und würde es zwischen ihr und Rui nicht anfangen, zu knistern...

Der Einstieg in die Geschichte ist mir dank der Ich-Perspektive und dem Präsens leicht gefallen. Die Hintergrundgeschichte, warum Lina die letzte Sturmkralle ist, wird in Schnipseln immer wieder in der Vergangenheitsform erzählt, dadurch kann man die Zeitsprünge gut nachvollziehen. Es geht relativ schnell zur Sache und ich war wirklich guter Dinge, doch dann wurde es nach Linas Ankunft im Reich der Dokkaebi teilweise wirklich langatmig. Gleichzeitig wurden die Nebencharaktere kaum ausgearbeitet. Zu Lina selbst konnte ich irgendwie gar keine Verbindung aufbauen. Diese Kombination führte bei mir leider dazu, dass ich nicht gefesselt wurde von dem Buch. Ich bin eine sehr emotionale Leserin, aber in diesem Buch wurde ich tatsächlich nur 2x wirklich berührt.

Die Grundidee ist toll, da ich bisher auch noch nichts über die koreanische Sagenwelt gelesen hatte. Gleichzeitig kommt es einem aber auch so vor, als würde man deutliche Parallelen zu anderen Fantasy-Büchern erkennen (Elfenkrone, ACOTAR).
Ein großer Störfaktor waren vor allem die vielen koreanischen Begriffe. Hier wäre ein Glossar inkl. Hinweis auf die Aussprache wirklich hilfreich gewesen. So kam ich beim lesen immer wieder ins stocken.

Mein Fazit: Eine spannende Grundidee mit Potenzial, welches leider nicht ausgeschöpft wurde. Ob ich den Folgeband lesen werde, weiß ich ehrlich gesagt noch nicht.

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Veröffentlicht am 12.03.2024

Lauf, solange du noch kannst, denn wir verzehren uns nach dir.

Fucking Wild Freaks
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Fucking Wild Freaks steht dem Auftaktband in nichts nach. Die Fortsetzung meiner absoluten Lieblings-Reverse-Harem-Reihe ist gleichermaßen spannend wie spicy.

Man lernt Eden, Lucien und Sawyer, aber ...

Fucking Wild Freaks steht dem Auftaktband in nichts nach. Die Fortsetzung meiner absoluten Lieblings-Reverse-Harem-Reihe ist gleichermaßen spannend wie spicy.

Man lernt Eden, Lucien und Sawyer, aber auch Faye immer besser kennen, vor allem Sawyer hat es mir in diesem Teil besonders angetan. Sehr geliebt habe ich auch das Setting und das Crossover mit den Charakteren der Wild Dark Hunter-Trilogie von Sophie Moore in Blackwater Mountain.

Ich habe diesen Band verschlungen wie den ersten Teil und würde die Reihe allgemein jedem als Einstieg in Dark Romance und Reverse Harem empfehlen.

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