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Veröffentlicht am 15.02.2018

Bloody Weekend

Bloody Weekend. Neun Jugendliche. Drei Tage. Ein Opfer
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Der Klappentext von diesem Buch hat mich sofort angesprochen und ich wollte es unbedingt lesen. Im Nachhinein muss ich auch sagen, dass das Cover wirklich nicht passender sein könnte.

Der Schreibstil ...

Der Klappentext von diesem Buch hat mich sofort angesprochen und ich wollte es unbedingt lesen. Im Nachhinein muss ich auch sagen, dass das Cover wirklich nicht passender sein könnte.

Der Schreibstil hat mir total gut gefallen, er war angenehm flüssig, mit guten Beschreibungen, sodass man sich alles super vorstellen konnte.
Allerdings hatte ich anfangs mit den Charakteren in der Geschichte so meine Probleme. Die Story wird aus der Sicht von Greer erzählt. Am Internat St. Aiden gibt es ein Gruppe, die Medievals, eine Art Clan von Jugendlichen, denen alle anderen nacheifern und alle wollen so sein wie sie und mit ihnen befreundet sein, alle bis auf Greer, sagt sie zumindest. Doch ehrlich gesagt war genau dieses Nacheifern für mich etwas unglaubwürdig. Die Umsetzung habe ich in diesem Fall zum Teil nicht abgenommen. Auch Greer war für mich oft eine Person, die sich total widerspricht. Ihre Gedanken, die man gelesen hat, haben in meinen Augen oft nicht mit den Handlungen zusammengepasst.
Die Medievals selbst fand ich schlichtweg absolut unsympathisch. Auch ihr Verhalten war mir stellenweise zu viel des Guten, was meinen Lesefluss gerade im ersten Drittel negativ beeinflusst hat.

An und für sich finde ich die Grundidee total genial. So etwas gab es in dieser Form noch nicht und genau das war das Einzigartige, was mich auch hat weiterlesen lassen. Denn die ersten ca. 100 Seiten waren mir stellenweise zu langatmig dargestellt, es hätte etwas mehr passieren können und gerade der Bezug zur Jagd und zu Hirschen war mir schlichtweg zu detailliert, weil mich persönlich dieses Thema ehrlich gesagt null interessiert. Am Anfang hatte ich sogar einmal kurz überlegt, ob ich abbrechen soll. Im Nachhinein muss ich aber sagen, zum Glück hab ich weitergelesen.

Irgendwann im Buch gab es nämlich einen Punkt, es wurde zunehmend spannender und plötzlich hatte mich die Autorin. Einzig Greer ging mir oftmals noch auf die Nerven, weil ich ihre Fixierung auf Henry einfach nicht nachvollziehen konnte.
Der weitere Verlauf hat mir aber total gut gefallen und das Ende fand ich noch mal richtig genial.

Fazit: Bloody Weekend musste ich erst mal sacken lassen. Am Anfang tat ich mich schwer mit den Charakteren und der Umsetzung, denn die Grundidee ist wirklich einzigartig und genial. Die Darstellung war mir stellenweise zu überzogen und am Anfang sogar etwas zu langatmig, Greer zu widersprüchlich, die anderen Charaktere noch zu blass. Mit der Zeit wurde es aber zunehmend spannender, alles hat sich positiv gesteigert und ich konnte richtig mitfiebern. Das Ende fand ich richtig klasse, vor allem, weil eine Möglichkeit für einen zweiten Band besteht, aber trotzdem nicht zwingend nötig ist. Aufgrund seiner Einzigartigkeit und der weit besseren zweiten Hälfte kann ich das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen und mit gutem Gewissen 4 Sterne vergeben.

Veröffentlicht am 15.02.2018

Fantasy-Highlight zum Verlieben!

Silberschwingen 1: Erbin des Lichts
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Als ich dieses Cover gesehen habe, war ich hin und weg, absolut verliebt und ich musste das Buch einfach lesen. Klappentext und Hülle sind perfekt mit dem Inhalt abgestimmt und ich war mehr als gespannt ...

Als ich dieses Cover gesehen habe, war ich hin und weg, absolut verliebt und ich musste das Buch einfach lesen. Klappentext und Hülle sind perfekt mit dem Inhalt abgestimmt und ich war mehr als gespannt auf diese Geschichte, vor allem, weil ich schon einiges von Emily Bold gelesen habe und immer begeistert war.



Ich konnte sofort wunderbar in die Geschichte eintauchen. Thorn ist eine sympathische Jugendliche, stellenweise noch etwas naiv, aber absolut altersgerecht dargestellt. Ihr größtes Problem ist die bevorstehende Meisterschaft im Staffellauf, zumindest denkt sie das, doch bald wird sie in eine Welt hineingezogen, die sie sich nicht einmal hätte erträumen können. Riley habe ich sofort ins Herz geschlossen. Mit seinen ewigen Kaugummiblasen und seinem frechen Grinsen konnte ich ihn mir direkt vorstellen und musste jedes Mal schmunzeln. Im Laufe der Handlung trifft man auch auf Lucien und diesen Charakter fand ich sofort faszinierend. Schwer zu durchschauen, veraltete Ansichten und doch immer wieder auch Züge, die auf einen weichen Kern hindeuten, haben mich manchmal in den Wahnsinn getrieben. Sein Vater, Kane, dagegen ist so eine typische Hass-Figur, der man liebend gerne die Augen auskratzen würde. Auch Nyx konnte ich absolut nicht ausstehen, mit ihrem zickigen, hinterhältigen Getue.



Die Geschichte wird vor allem anfangs noch mit viel Witz und Humor erzählt, im Laufe nimmt aber die Ernsthaftigkeit immer mehr zu, was absolut zum Geschehen gepasst hat. Die gesamte Grundidee mit den Silberschwingen habe ich wirklich von der ersten Sekunde an geliebt und es gibt so viele detailreiche Aspekte, die im Laufe der Handlung offenbart werden, die mich immer weiter eingesogen haben. Was der absolute Hammer in diesem Buch ist, ist das Setting. Die Kulisse der Silberschwingen ist London und alles wird so traumhaft bildhaft beschrieben, dass ich es immer direkt vor mir sehen konnte und einfach nur begeistert war.



Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, war absolut gefangen und wusste nie, was als nächstes passiert. Fast nichts war für mich vorhersehbar, manchmal dachte ich das, doch dann wurde ich wieder überrascht, schockiert und manchmal auch emotional zerrissen. Irgendwann kam allerdings eine Wendung, da dachte ich plötzlich, die Spannung flacht ab, Thorn hat mich teilweise genervt und ich konnte manches von ihr nicht nachvollziehen. Doch ich katte diese Gedanken kaum zu Ende geführt, schon kam die nächste Überraschung und ich war sofort wieder voll drin, konnte gar nicht schnell genug lesen, nur um zu wissen, wie es weitergeht.





Achtung Spoiler



Oft ist es in Büchern ja so, dass mir ein Hin und Her von Protagonisten ziemlich auf die Nerven gehen kann. Hier war das bei mir aber überhaupt nicht der Fall, denn ich konnte es nachvollziehen. Es war für mich schlichtweg nachzuempfinden, wie zerrissen beide Parteien teils waren, denn ich konnte die Gründe gut verstehen.

Manchmal hatte ich zudem das Gefühl, Lucien müsste mehr gegen seinen Vater aufbegehren, aber andererseits wiederum, er ist so aufgewachsen, er hat seine Gründe und taktisch konnte ich ihn zum Teil gut verstehen.



Spoiler Ende





Das Ende ist zwar echt fies, weil man am liebsten sofort weiterlesen möchte, aber für mich trotzdem absolut perfekt! Ohne zu spoilern kann ich nur sagen, ich war sprachlos, in einem Gefühlschaos gefangen, mein Herz gebrochen und gleichzeitig musste ich über den letzten Satz im Buch auch schmunzeln.



Fazit: Silberschwingen ist ein gigantischer Reihenauftakt, der einen absolut in seinen Bann zieht. Emily entführt einen mit ihrem wundervollen Schreibstil in eine komplett neue Welt, die ich einfach nur liebe, mit einem atemberaubenden Setting, das so wundervoll beschrieben wurde, als wäre man selbst dabei gewesen. Ganz kurz hatte ich das Gefühl, die Spannung lässt nach und die Prota nervt mich, aber das war im Ganzen nur ein winziger Moment und kurz darauf war ich wieder grenzenlos begeistert. Die Autorin hat mich zum Lachen gebracht, geschockt, überrascht, in ein emotionales Chaos gestürzt und mich wieder und wieder an der Nase herumgeführt. Für mich ist die Geschichte jetzt schon ein Highlight mit einem perfekten, wenn auch offenem, Ende, und ich kann Band 2 kaum erwarten.

Veröffentlicht am 13.02.2018

Die Rivalin

Die Rivalin
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Als großer Fan des Autors war ich sehr gespannt auf dieses Buch. Der Klappentext hat mich gleich neugierig gemacht und ich finde das Cover ist super mit dem Inhalt abgestimmt.

Der Schreibstil von Michael ...

Als großer Fan des Autors war ich sehr gespannt auf dieses Buch. Der Klappentext hat mich gleich neugierig gemacht und ich finde das Cover ist super mit dem Inhalt abgestimmt.

Der Schreibstil von Michael macht es einem leicht, in die Geschichte einzutauchen. Er ist flüssig, angenehm und verspricht Spannung an den richtigen Stellen. Leider war es aber dieses Mal so, dass ich viele Abschnitte sehr langatmig fand und meiner Meinung eine gekürzte Version gereicht hätte.

Beide Protas, Agatha und Meg, waren mir nicht gerade sympathisch, deren Lebensalltag wurde aber super durchdacht, glaubhaft und authentisch dargestellt. Was die Charaktere anbelangt, kann man sich nicht beschweren, die wurden wirklich alle perfekt ausgebaut.
Wie oben aber bereits erwähnt, war es mir stellenweise zu viel des Guten. Natürlich war es wichtig für diese Geschichte, die beiden Frauen kennenzulernen, aber alles war so ausführlich beschrieben, sodass für meinen Geschmack immer wieder zu viel Langeweile für einen Thriller aufkam.

Erst ab der Hälfte des Buches, hat die Story langsam an Fahrt aufgenommen und ab da war ich auch richtig gefesselt. Auch wenn hier immer wieder mal Passagen vorkamen, die die Spannung rausgenommen haben, so hat es der Autor doch super geschafft, den Leser zu berühren und zum Mitfühlen, Mitbangen und Mithoffen zu bringen. Er hat alle Abläufe so realistisch aufgeführt, dass man davon überzeugt ist, in Wirklichkeit könnte dies genauso passieren. Vor allem Eltern können sich mit sehr guter Wahrscheinlichkeit in diese Situation hinein fühlen, auch wenn man sich so etwas lieber gar nicht vorstellen möchte. Mit einigen Wendungen konnte der Autor mich überraschen, auch wenn das Ende doch sehr vorhersehbar war.

Fazit: Insgesamt muss ich sagen, hat mich „Die Rivalin“ etwas enttäuscht zurückgelassen. Ich liebe den Schreibstil des Autors und bin von seinen Büchern gewohnt, dass sie Spannung und tolle Twists besitzen, die dazu führen, dass man die Geschichte nur schwer aus der Hand legen kann. Deswegen hatte ich auch hohe Erwartungen. Im Ganzen wurde die Grundidee dieses Buches auch perfekt durchdacht, glaubhaft und authentisch dargestellt und man hat mit den Charakteren mitgefühlt. Leider waren mir aber zu viele Längen enthalten, die den Lesefluss immer wieder gestört haben und für mich einfach oft richtig Langeweile haben aufkommen lassen. Da aber zumindest die zweite Hälfte deutlich besser wurde, kann ich letztendlich doch noch gute 3,5 Sterne vergeben.

Veröffentlicht am 08.02.2018

Dreamkeeper

Dreamkeeper. Die Akademie der Träume
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Als ich das Cover zum ersten Mal gesehen habe, wusste ich, das Buch muss ich unbedingt lesen. Eine Akademie der Träume, das klang für mich mehr als spannend und ich mag Bücher, in denen eine Schule Teil ...

Als ich das Cover zum ersten Mal gesehen habe, wusste ich, das Buch muss ich unbedingt lesen. Eine Akademie der Träume, das klang für mich mehr als spannend und ich mag Bücher, in denen eine Schule Teil des Settings ist.

Der Einstieg viel mir leicht, denn der Schreibstil ist einfach gehalten und lässt die Seiten nur so verfliegen. Schnell war klar, dass die Grundidee wirklich toll ist und die ganzen Informationen haben mich ständig neugierig gemacht und dazu bewogen, immer weiterzulesen.

Allerdings hatte ich im ersten Drittel einige Probleme mit den Charakteren, ich konnte keinen tieferen Bezug herstellen und obwohl mir die Prota Allegra nicht unsympathisch war, so fand ich so doch etwas blass und mir fehlte die emotionale Verbindung.

Im zweiten Drittel allerdings wurde es langsam besser und Allegra, Florentine und vor allem Arthur sind mir immer mehr ans Herz gewachsen. Doch was anfangs noch vielversprechend losgegangen ist, zieht sich im Mittelteil etwas. Es war zwar zu keiner Zeit langweilig, aber meiner Meinung nach hätte noch etwas mehr passieren können. Die Grundlagen waren da und die Ideen mehr als grandios, aber manchmal kam es mir so vor, als würde man auf der Stelle treten.

Im letzten Drittel des Buches ging es allerdings Schlag auf Schlag. Ich konnte es nicht aus der Hand legen und musste es unbedingt zu Ende lesen. Es gab tolle Wendungen, jede Menge Überraschungen und auch die komplette Gruppe um Allegra habe ich liebgewonnen und dadurch war es mir auch möglich, mich endlich mit ihnen verbunden zu fühlen und richtig mitzufiebern. Das Ende macht definitiv Lust auf mehr und weist auf eine vielversprechende Fortsetzung hin.

Fazit: Dreamkeeper hat interessant angefangen und eine geniale Grundidee offenbart. Anfangs blieben die Charaktere etwas farblos, was sich im Laufe der Geschichte allerdings grandios gesteigert hat. Auch die fehlende Spannung im Mittelteil kann ich im Nachhinein verzeihen, denn das letzte Drittel hat mich komplett abgeholt. Das Setting in Form der Akademie der Dream Intelligence fand ich richtig klasse und auch wenn man zeitweise das Gefühl hatte, da ist noch viel Luft nach oben, so bin ich am Ende doch begeistert. Die Geschichte bietet Action, Spannung, viele Fragen, die meiner Meinung nach nicht vorhersehbar sind und auch ein bisschen Liebe, die aber hier nicht in den Mittelpunkt gerückt wurde, was ich als sehr passend empfand. Für mich ist das Buch trotz kleiner Kritiken eine absolut Empfehlung und ich freue mich riesig auf Band 2.

Veröffentlicht am 08.02.2018

Genial!

Vampires of Eden: Bluterwachen (Der Spin-off zur romantischen Vampir-Reihe Melody of Eden)
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Als bekannt wurde, dass es zur Trilogie noch ein Spin-off geben wird, habe ich mich riesig gefreut. Die Reihe war wirklich toll und ich war mehr als gespannt, welche Geschichten die einzelnen Charaktere ...

Als bekannt wurde, dass es zur Trilogie noch ein Spin-off geben wird, habe ich mich riesig gefreut. Die Reihe war wirklich toll und ich war mehr als gespannt, welche Geschichten die einzelnen Charaktere haben.

Nach nur wenigen Seiten habe ich mich mit dem tollen Schreibstil sofort wieder wohl gefühlt. Die Darstellung mit den Zwischenspielen, wie Eden Mel alles erzählt fand ich total klasse. So hat man nicht nur das Gefühl, dass es hier um Hintergrundinfos geht, sondern man bekommt nochmals einen kleinen Einblick in das Leben der beiden.

Die Storys der einzelnen Charaktere fand ich wirklich genial! Ich habe gespannt alle Vergangenheiten verfolgt, die mich zum Teil sehr berührt haben. Obwohl es eigentlich recht düstere und traurige Geschichten sind, wurde das Ganze immer wieder aufgelockert mit tollem Humor und wundervollen starken Protagonisten.

Fazit: Der Spin-off von Meldoy of Eden hat für mich keine Wünsche offen gelassen. Man erfährt tolle Details über verschiedene liebgewonnene Mitglieder der Nachtpolizei und dabei hat es die Autorin geschafft, alles so niederzuschreiben, als ob man es selbst miterleben würde. Für alle Fans von Melody of Eden ist es für mich ein absolutes MUSS. Allerdings würde ich allen, die die Trilogie bisher noch nicht kennen, raten, dass sie diese erst lesen.