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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.06.2017

High Fantasy-Jahreshighlight!

Thalél Malis
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Ich muss gestehen, dass mich allein schon das Cover total verzaubert hat. Auch nach dem Lesen kann ich sagen, es ist perfekt gewählt und passt einfach wie die Faust aufs Auge.

Der Schreibstil der Autorin ...

Ich muss gestehen, dass mich allein schon das Cover total verzaubert hat. Auch nach dem Lesen kann ich sagen, es ist perfekt gewählt und passt einfach wie die Faust aufs Auge.

Der Schreibstil der Autorin ist absolut einnehmend und zieht einen richtig in die Geschichte hinein. Bereits nach ein paar Seiten, wusste ich, diese Geschichte wird gut. Dass es so gut wird, hätte ich allerdings nicht erwartet, ich bin nach wie vor total erstaunt und kann sagen, meine Erwartungen wurden noch bei weitem übertroffen.

Neyla war mir auf Anhieb sympathisch und ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen. Ich habe mit ihr vom Anfang bis zum Ende mit gefiebert. Sie ist eine starke, wenn auch oft sture Persönlichkeit, eine Kämpfernatur, die sich nicht von Männern unterbuttern lässt. Das fand ich richtig toll! Der Anarte Danis hatte auf mich gleich eine gewisse Anziehungskraft. Er wirkte stark, unnahbar, geheimnisvoll und ich bin ihm sofort verfallen. Es gibt insgesamt sehr viele wundervolle Charaktere, vor allem auch Ariel ist mir schnell ans Herz gewachsen. Emilijan ist der Bruder von Neyla und er war mir gleich suspekt. Sein undurchschaubares Wesen wurde aber super vermittelt.

Was mir ganz besonders an diesem Buch aufgefallen ist, war die Tatsache, dass wirklich restlos alle Gefühle auf mich übertragen wurden. Es war sehr intensiv und emotional, sodass ich mehrmals die Tränen nicht zurückhalten konnte. Oftmals wurde man geradezu überschwemmt und man spürte regelrechte Verzweiflung. Ab einem Punkt konnte ich auch das Buch nicht mehr aus der Hand legen und habe es in einem Rutsch fertig gelesen. Obwohl die Stimmung häufig düster ist und der Krieg bzw. die Dispute der verschiedenen Reiche im Vordergrund stehen, so gab es doch immer wieder Momente, in denen ich auch schmunzeln musste.

Nancy Pfeil hat immer wieder mit überraschenden Wendungen aufgewartet und mir auch mehrfach das Herz gebrochen. Sie hat wirklich eine Gabe, den Leser tief zu berühren und ich war am Ende des Buches auch emotional am Ende. Es gab so viele Situationen, traurige, wie auch freudige, die nachhaltig im Gedächtnis bleiben. Ich konnte zudem nie vorhersehen, was als nächstes geschehen würde. Die Spannung hat sich wirklich konstant durch die gesamte Geschichte gezogen.

Fazit: Thalel Malis ist eine umwerfende, sehr bildhaft beschriebene Welt, die mich komplett in seinen Bann gezogen hat. Von den Charakteren, der Grundidee und dem Schreibstil bin ich absolut überwältigt und kann es wirklich kaum erwarten zurückzukehren. Jede einzelne Seite dieses Buches ist ein purer Genuss und man merkt gar nicht, dass es so umfangreich ist, da die Zeit im wahrsten Sinne des Wortes beim Lesen verfliegt.
Thalel Malis ist "Gefühl" pur! Intensiv, zerstörerisch und herzergreifend, man begibt sich auf eine Reise, die einen auch nach dem Lesen noch verfolgt! Ich habe die Autorin gehasst und geliebt zugleich. Gehasst, weil sie mein Herz mehrfach gebrochen hat und geliebt, weil sie das geschafft hat!

In 2017 ist dies bisher eines der besten Bücher - in diesem Genre das Beste - das ich gelesen habe, ein absolutes Must-Read. Ich kann es nur empfehlen und jedem ans Herz legen.

Veröffentlicht am 09.06.2017

Noah

Noah
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Als großer Fan von diesem Autor bin ich nun endlich dazu gekommen, eines seiner „älteren“ Bücher zu lesen. Er ist einer der wenigen Schriftsteller, bei denen ich den Klappentext schon gar nicht mehr lesen ...

Als großer Fan von diesem Autor bin ich nun endlich dazu gekommen, eines seiner „älteren“ Bücher zu lesen. Er ist einer der wenigen Schriftsteller, bei denen ich den Klappentext schon gar nicht mehr lesen muss, ich würde das Buch so und so kaufen.

Ich muss gestehen, dass mir bei diesem Buch der Einstieg nicht ganz so einfach gefallen ist. Der Schreibstil ist hervorragend, wie gewohnt und es ist alles perfekt durchdacht, aber zeitweise hat es sich etwas gezogen.

Der Hauptprotagonist Noah war mir schnell sympathisch und es war spannend seine Identität nach und nach zu klären. Sebastian Fitzek hat es wieder einmal perfekt verstanden den Leser zu verwirren und tolle Wendungen einzubauen. Es gab einige Überraschungen, die mich total umgehauen haben und genau solche Momente machen seine Geschichten zu etwas ganz Besonderem.

Was mir hier allerdings sehr gut gefallen hat, war die Tatsache, dass unterschwellig ein Thema mit eingebaut wurde, das alle Menschen betrifft. Der Autor geht auf die Problematik unseres Lebensstils, wie etwa der tägliche Fleischkonsum, der selbstverständliche übermäßige Wasserverbrauch, unsere Lebensmittelverarbeitung und -Entsorgung uvm., ein. Dadurch bringt er den Leser immer wieder zum Nachdenken und ich muss gestehen, dass auch ich mich bei vielen Dingen ertappt habe und mir auch nachhaltig Gedanken darüber mache. Dies wurde sehr geschickt in der Story verpackt, ohne dass es von der Haupthandlung ablenkt, zum Teil gehörte es sogar dazu.

Am Ende wurden alle Fragen geklärt, aber typisch für diesen Autor, bleibt auch wieder genügend Spielraum für eigene Schlüsse.

Fazit: Noah ist ein gelungener und spannender Thriller, der zeitweise für mich etwas langatmig war, aber insgesamt perfekt durchdacht und gut umgesetzt wurde.

Veröffentlicht am 07.06.2017

Die Flucht

Cassia & Ky – Die Flucht
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Nach einem soliden ersten Band, wollte ich unbedingt wissen, wie die Geschichte von Cassia und Ky weitergeht.
Das Cover passt gut zum ersten Teil und auch die Beschreibung ist gut mit dem Inhalt abgestimmt. ...

Nach einem soliden ersten Band, wollte ich unbedingt wissen, wie die Geschichte von Cassia und Ky weitergeht.
Das Cover passt gut zum ersten Teil und auch die Beschreibung ist gut mit dem Inhalt abgestimmt.

Es fiel mir leicht sofort wieder in die Geschichte einzutauchen. Dieses Mal war für mich auch gleich von Anfang an mehr Spannung vorhanden. Mir gefiel es in welche Richtung das Ganze geht und die Flucht vor der Gesellschaft war auch gut nachzuvollziehen.

Doch leider ist für mich auch etwas Potenzial verschenkt worden, da sich diese Reise in Band 2 sehr zieht und man manchmal das Gefühl hatte, es geht nicht voran. Die Geschichte war zwar zu keiner Zeit langweilig und auch einige Überraschungen waren dabei und trotzdem hätte ich mir etwas mehr Handlung gewünscht. Auch die Tiefe zu den Protagonisten hat mir zum Teil gefehlt. Man konnte mit ihnen mitfühlen, aber eine richtige Verbundenheit empfand ich leider nicht.

Ich befand mich teilweise im Zwiespalt. Auf der einen Seite sind die Emotionen etwas zu kurz gekommen und gleichzeitig empfand ich aber den Schreibstil teilweise sehr episch und bildgewaltig.

Fazit: Auch wenn ich diese Reihe nicht als Highlight einstufen kann, da man aus der Idee hätte mehr machen können, so ist sie meiner Meinung nach trotzdem lesenswert und ich gespannt was im finalen Band noch passieren wird.

Veröffentlicht am 07.06.2017

In der Tat einfach nur magisch!

Die Magie der Namen
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Das Cover sieht richtig edel aus und passt auch sehr gut zur Geschichte. Allein bei der Beschreibung war die Magie im wahrsten Sinne des Wortes schon fast greifbar und ich war sehr gespannt, was es in ...

Das Cover sieht richtig edel aus und passt auch sehr gut zur Geschichte. Allein bei der Beschreibung war die Magie im wahrsten Sinne des Wortes schon fast greifbar und ich war sehr gespannt, was es in diesem Fall damit auf sich hat.

Die Autorin hat einen tollen Schreibstil. Man wird nach und nach an das Thema herangeführt und auch die vielen Begriffe werden toll erklärt, sodass es auch nicht zu überladen wirkt. Ganz im Gegenteil, ich wurde komplett in den Bann gezogen und war fasziniert von den vielen neuen Ideen, die hier auf einzigartige Weise eingesetzt wurden.

Man begibt sich mit dieser Geschichte auf ein wundervolles und magisches Abenteuer mit Tirasan Passario, der mir auf Anhieb sympathisch war. Auch Rustan ist mir sofort ans Herz gewachsen. Er ist loyal, gutmütig und man konnte seinen ausgeprägten Beschützerinstinkt richtig spüren. Allgemein fand ich mich der kleinen Gruppe, die im Laufe der Handlung zusammengewachsen sind, sehr verbunden.

Durch die tollen Beschreibungen konnte ich mir alles gut vorstellen und „Himmelstor“ hat mich total verzaubert. Beim Lesen habe ich richtig Fernweh bekommen. Es war auch alles toll durchdacht und in sich stimmig. Ich wusste nie, was als nächstes passiert und bin so einigen überraschenden Wendungen erlegen.

Obwohl am Ende alle wichtigen Fragen beantwortet wurden und es durchaus ein Einzelband hätte sein könne, so bin ich doch sehr froh, dass die Geschichte weitergeht. Zum einen möchte ich unbedingt zurück in diese fantastische Welt und zum anderen, kann es für mich einfach so nicht aufhören.

Fazit: Die Magie der Namen ist in der Tat eine magische Reise, die absolut einzigartig und wundervoll ist. Das Buch gehört zu meinen Highlights in diesem Jahr und ich kann es jedem nur empfehlen.

Veröffentlicht am 26.05.2017

Dämonisch toller Auftakt!

Fürsten der Dämonen - Unsterblich
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Ich habe das Cover gesehen und wusste, das könnte mir gefallen. Ich bin ein Fantasy-Junkie und Bücher über Dämonen gehören da natürlich unbedingt mit auf die Liste.

Der Schreibstil hat mich sofort gekriegt. ...

Ich habe das Cover gesehen und wusste, das könnte mir gefallen. Ich bin ein Fantasy-Junkie und Bücher über Dämonen gehören da natürlich unbedingt mit auf die Liste.

Der Schreibstil hat mich sofort gekriegt. Ich konnte schnell in die Geschichte eintauchen, alles war super verständlich und auch toll beschrieben. Leanne konnte ich auch richtig gut leiden. Sie wirkt zwar zeitweise etwas naiv, aber sie ist ja auch noch ein Teenager. Ihre sture, kämpferische Art fand ich aber toll. Jonathan ist der perfekte Charakter zum Anschmachten. Düster, wirkt unnahbar, geheimnisvoll und gutaussehend. Die Protagonisten sind allgemein sehr gut ausgearbeitet und auch Elly und Nathan waren mir sehr sympathisch. Bei Daniel ist man sich nicht hundert Prozent sicher, ob man ihm trauen kann. Diesen Zwiespalt hat die Autorin sehr gut vermittelt.

Auch einige Passagen waren dabei, die mich immer wieder zum Lachen gebracht haben. Die Geschichte ist wirklich eine tolle Mischung aus Fantasy, Romance und Action. Zwar hatte ich zu keiner Zeit das Gefühl, es wäre langweilig, aber bis zur Hälfte war es eben auch nicht so, dass ich mit dem Lesen nicht aufhören könnte. Auch die Idee ist nicht neu oder einzigartig, dafür ist die Umsetzung wirklich gelungen und man hat einfach Spaß beim Lesen. Es gibt zudem einige Überraschungen, die ich nicht so erwartet hätte und ich bin froh, dass das offene Ende nicht allzu fies ist.

Fazit: Mit diesem ersten Band wurde der Auftakt für eine spannende dämonische Fantasy-Reihe geschaffen und trotz meiner winzigen Kritik, freue ich mich riesig auf die Fortsetzungen. Der Handlungsverlauf, der Schreibstil und die Charaktere sind allesamt toll und daher kann ich das Buch auch mit einem guten Gewissen weiterempfehlen.