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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.12.2017

Absolut fantastisch!

Azur 3
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Das Cover ist der Hammer und passt perfekt zu den Vorgängern. Nachdem es sich ursprünglich eigentlich um eine Dilogie handeln sollte, habe ich mich riesig gefreut, dass es doch noch mal weitergeht.


Azur ...

Das Cover ist der Hammer und passt perfekt zu den Vorgängern. Nachdem es sich ursprünglich eigentlich um eine Dilogie handeln sollte, habe ich mich riesig gefreut, dass es doch noch mal weitergeht.


Azur alias Jess ist mittlerweile im Team der Behüter um Cedric fest integriert und ich liebe diese Bande einfach. Sabine Schulter hat so einen wundervollen Schreibstil, der einem die Zusammengehörigkeit so nah bringt, als gehöre man selbst mit dazu! Die ersten beiden Bände waren schon richtig toll und man hat natürlich ein bisschen Angst, dass das hohe Niveau nicht gehalten werden kann. Dies war jedoch absolut unbegründet, denn der dritte Teil hat mir fast noch besser gefallen, falls dies überhaupt möglich ist.

Besonders Julian ist mir dieses Mal ans Herz gewachsen. Der smarte, ruhige Mann hat es mir total angetan und ich liebe einfach seine Art, alles nüchtern und freundlich zu betrachten. Auch einige neue Charaktere sind dazugekommen. Olivia fand ich sofort sympathisch und ihre Entwicklung hat mir total gut gefallen. Adam dagegen hat es mir nicht immer leicht gemacht. Er ging mir manchmal ziemlich auf die Nerven, das kam super rüber, aber insgesamt hat auch er einen festen Platz in meinem Herz bekommen.


Die Idee dahinter fand ich dieses Mal richtig toll. Es war spannend, gut durchdacht und wenn auch teils vorhersehbar, so hat die gesamte Umsetzung einfach richtig Spaß gemacht. Meine Fragen wurden alle beantwortet, es war alles stimmig und es ist schade, dass es nun wirklich vorbei ist.


Fazit: Azur 3 kann locker mit seinen Vorgängern mithalten. Der Plot ist genial und ich war vor Spannung an die Geschichte gefesselt. Auch mit ihrem super einnehmenden Schreibstil konnte mich die Autorin wieder begeistern. Ich liebe die Charaktere und ich fühlte mich beim Lesen, als würde ich alte Freunde wieder treffen. Große Überraschungen gab es für mich nicht, dafür einige Herzschlagmomente und ein Ende, das keine Wünsche offen lässt.

Veröffentlicht am 12.12.2017

Tolle Mischung!

No heartbeat before coffee
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Das Cover finde ich ja etwas unscheinbar. Die Geschichte allerdings ist es absolut nicht! Der Klappentext hat mich neugierig gemacht auf eine Mischung zwischen Fantasy und Krimi und ich wurde nicht enttäuscht.

Es ...

Das Cover finde ich ja etwas unscheinbar. Die Geschichte allerdings ist es absolut nicht! Der Klappentext hat mich neugierig gemacht auf eine Mischung zwischen Fantasy und Krimi und ich wurde nicht enttäuscht.

Es ging gleich richtig zur Sache ohne großes Geschwafel und sowas mag ich ja total gerne. Diana ist eine starke Prota, die sich in ihrem Beruf, der durch Männer dominiert wird, durchsetzt und ich mochte sie von Anfang an sehr gerne. Jamie dagegen hat es mir nicht immer leicht gemacht. Auf der einen Seite habe ich seine liebenswerte Natur, den Menschen helfen zu wollen, schnell liebgewonnen. Aber manchmal gab es Momente, da konnte ich ihn nicht richtig einschätzen. Ein weiterer Charakter, der zwar nur hin und wieder auftaucht, ist Marcus Bennet und ihn fand ich einfach toll. Ich kann nicht mal genau sagen warum, aber gerade die humorvollen Auseinandersetzungen zwischen ihm und Noemi habe ich immer sehr genossen.

Die Autorin baut von Anfang an Spannung auf und geht dabei vom Inhalt her in verschiedene Richtungen, die alle Fragen für den Leser offenhalten. Mir haben die Ermittlungen hier sehr gut gefallen, allerdings hat mir Noemi das mit dem Fluch stellenweise zu leicht genommen. Es gibt aber durchaus ein paar tolle Wendungen, von denen ich manche nicht durchschaut hätte. Einzig das Ende war etwas abrupt und hat vieles offen gelassen. Allerdings wird es eine Fortsetzung geben, was mich sofort beruhigt hat.

Fazit: No heartbeat before coffee ist eine wirklich tolle Mischung aus Fantasy und Krimi. Es sind tolle Charaktere vorhanden, vor allem mit der kämpferischen Diana konnte mich die Autorin begeistern. Spannung ist durchwegs vorhanden und lässt die Seiten nur so verfliegen. Auch der Schreibstil war richtig toll, die Gefühle kamen an und ich konnte mir alles super vorstellen. Zwar hätte ich mir etwas mehr Aktion zum Fluch gewünscht und das Ende war etwas schnell, aber die Tatsache, dass es einen zweiten Band geben wird, klingt vielversprechend und ich bin gespannt, wie sich das Ganze weiterentwickeln wird.

Veröffentlicht am 07.12.2017

Überraschend gut!

Constellation - Gegen alle Sterne
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Das Cover hat mich sofort angesprochen und doch hab ich eine Zeit lang hin und her überlegt, ob die Geschichte etwas für mich ist. Sci-Fi ist nicht mein vorherrschendes Genre, aber mein Bauchgefühl hat ...

Das Cover hat mich sofort angesprochen und doch hab ich eine Zeit lang hin und her überlegt, ob die Geschichte etwas für mich ist. Sci-Fi ist nicht mein vorherrschendes Genre, aber mein Bauchgefühl hat mir gesagt, das könnte gut werden und es hat recht behalten.

Die Autorin kannte ich schon und auch hier ist ihr Schreibstil gewohnt angenehm, ohne zu viel Drumherum und trotzdem mit ausreichend Erklärungen zum Thema. Trotzdem muss man in dieser Welt erst einmal ankommen. Es ist doch etwas, was ich in dieser Form noch nicht gelesen habe und ich war gespannt, wo mich das hinführt. Noemi ist eine starke Prota und obwohl ich mit ihren Ansichten nicht immer konform war, habe ich ihre Überzeugung, ihre Leute zu retten, ihren Willen und ihren Kampfgeist absolut bewundert. Es ist eine ganz besondere Reise, auf der sie Abel begegnet, einem Mech, einer hochentwickelten Maschine, die erschaffen wurde, um seinem Commander zu dienen und Befehle widerstandslos auszuführen. Doch Abel ist kein gewöhnlicher Mech, sondern der höchstentwickelste seiner Art. Seine persönliche Entwicklung fand ich einfach grandios und ich musste ganz oft schmunzeln, wenn er wieder mal seinen Perfektionismus zur Schau gestellt hat. Ich war so fasziniert von den ganzen Details, die diese Entwicklung aufgezeigt hat. Oftmals fand ich das auch sehr berührend und es ging mir nah, in welche Richtung manches ging. Das hat mich doch sehr überrascht, am Anfang hatte ich nämlich die Befürchtung, dass Emotionen in dieser Geschichte etwas außen vor stehen, aber da habe ich mich tatsächlich geirrt. Auf dieser Reise lernt man noch einige andere Charaktere kennen und ein paar davon sind mir sofort ans Herz gewachsen.

Was mir hier wirklich super gefallen hat, war, dass ich wirklich nie gewusst habe, was als nächstes kommt. Es war zwar ziemlich eindeutig, worauf es am Ende hinauslaufen würde, aber dazwischen konnte die Autorin mit vielen überraschenden Wendungen punkten. Auch das Ende hat mich persönlich überrascht, zum Teil sogar berührt. Es gibt keinen Cliffhanger und trotzdem ist klar, dass es eine Fortsetzung gibt und ich freue mich riesig darauf.

Fazit: Constellation hat mich positiv überrascht und konnte mich am Ende überzeugen. Die Geschichte ist anders, für mich neu und man braucht ein wenig Zeit, sich mit allem anzufreunden, aber dann plötzlich hatte mich die Story und es viel mir schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Gerade das letzte Drittel war so spannend, dass ich einfach nicht mehr aufhören konnte und es in einem Stück gelesen habe. Abel und Noemi sind kein klassisches Paar und Abel ist auch nicht der typische Kerl zum Anschmachten, aber genau das hat es, im Nachhinein betrachtet, so besonders gemacht. Die Autorin hat mich einige Male überrascht und gerade zum Schluss auch berührt und sie lässt auch ohne Cliffhanger genug Fragen offen, sodass ich der Fortsetzung sehnsüchtig entgegenblicke. Von mir gibt es eine klare Empfehlung und ich hoffe, dass auch viele andere ihre Zweifel überwinden und dem Buch eine Chance geben, den die Geschichte um Noemi und Abel ist es wert, gelesen zu werden.

Veröffentlicht am 05.12.2017

Fantastisch!

Löwentochter
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Die Autorin hat schon mehrfach bewiesen, dass sie einen tollen Schreibstil hat, deswegen habe ich mich riesig auf Löwentochter gefreut. Das Cover ist richtig schön und die Innengestaltung einfach nur umwerfend.

Da ...

Die Autorin hat schon mehrfach bewiesen, dass sie einen tollen Schreibstil hat, deswegen habe ich mich riesig auf Löwentochter gefreut. Das Cover ist richtig schön und die Innengestaltung einfach nur umwerfend.

Da Giselle nicht gerade als Sonnenschein bekannt war, war ich sehr gespannt auf ihre Geschichte. Ich konnte sofort eintauchen, war gefangen und konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen.
Wie erwartet war Giselle anfangs nicht unbedingt sympathisch, aber im Laufe der Geschichte ändert sich das immer mehr. Ihre Entwicklung ist absolut faszinierend und die Autorin hat diese glaubhaft und berührend vermittelt. Man erhält einen Blick hinter die Fassade und kann sich auf so einige Überraschungen gefasst machen!

Der Waldelf, Ayrun, hat sich sofort in mein Herz gestohlen. Seine ruhige, vernünftige Art kam super rüber und und hat ihn unglaublich sympathisch gemacht.
Mir hat es auch super gefallen, dass Vaan und Fye mit in die Geschichte eingebunden waren, so hat man sich neben den neuen Personen auf alte „Freunde“ gefreut.

Die Entwicklung der Story war zwar zum Teil vorhersehbar, hat aber hier gar nichts gemacht, denn die Umsetzung ist einfach grandios und die Autorin konnte trotzdem mit der einen oder anderen Wendung überraschen. Die Seiten sind nur so dahin geflogen und obwohl ich mit dem Ende mehr als zufrieden bin, war ich traurig, dass es schon vorbei ist.

Fazit: Löwentochter ist mein Lieblingsbuch der Divinitas-Reihe! Nach Falkenmädchen dachte ich, dass eine Steigerung nicht mehr möglich ist, doch Asuka hat es geschafft und mich komplett begeistert. Es war spannend, emotional, actionreich an den richtigen Stellen und ich hab einfach nichts zu meckern. Die Protas haben sich für immer in mein Herz geschlichen und für mich ist das Ende absolut perfekt. Für dieses Buch gibt es von mir eine ganz klare Empfehlung!

Veröffentlicht am 05.12.2017

Berührend!

Der Himmel in deinen Worten
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Auf dieses Buch bin ich durch eine Empfehlung gestoßen. Der Klappentext klang sehr vielversprechend und ich war sehr gespannt auf die Geschichte.

Der Schreibstil ist wundervoll, emotionsgeladen und hat ...

Auf dieses Buch bin ich durch eine Empfehlung gestoßen. Der Klappentext klang sehr vielversprechend und ich war sehr gespannt auf die Geschichte.

Der Schreibstil ist wundervoll, emotionsgeladen und hat mich ab der ersten Sekunde überzeugt. Es ist eine Geschichte aus dem wahren Leben. Man erkennt deutlich Parallelen und wenn man ehrlich ist, findet man sich in manchem selbst wieder.

Die Autorin hat nicht nur die Geschichte zweier junger Menschen erzählt, die Schwierigkeiten haben, zurück ins Leben zu finden. Sie regt zum Nachdenken an und zeigt an vielen Beispielen, wie grausam die Gesellschaft oftmals ist durch ihre Vorurteile.

Auch wenn ich hier etwas vom Buch abschweife, aber leider ist es die absolute Wahrheit, dass nur selten hinter die Fassade geschaut wird!
Ein Jugendlicher klaut, wird in eine Schlägerei verwickelt und/oder verhält sich gegenüber Autoritätspersonen respektlos? Sofort bekommt er von den meisten Menschen einen Stempel als Krimineller. Warum fragt sich keiner, was ihn dazu gebracht hat? Warum wird nicht auch ein Blick auf die Eltern geworfen und Hilfe angeboten! Nein man muss sich von „solchen Menschen“ fern halten!

Ein Jugendlicher nimmt Drogen, dealt mit Drogen, trinkt übermäßig Alkohol! Die Leute stempeln in ab, mit der Begründung aus dem wird eh mal nichts! Ich frage mich, warum ist jemand so verzweifelt, dass er denkt, dies mit dem regelmäßigen Konsum von Rauschmitteln ausgleichen zu können?

Meiner Meinung nach sind die Menschen, die sofort verurteilen nicht besser als die, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten! Eigentlich sind sie häufig die wahren „Versager“! Anstatt zu hinterfragen und evtl. zu helfen, reden sie schlecht und heizen die Gerüchte noch an.

In diesem Buch wird hervorragend aufgezeigt, dass es manchmal nur einen einzigen Menschen benötigt, der zuhört, der hinter die Fassade blickt! Denn auch die häufige Aussage, wer einmal gegen das Gesetz verstößt, wird es immer wieder tun, ist völliger Schwachsinn! Wenn man von vornherein so abgestempelt wird und erst gar keine Chance mehr bekommt, wäre es ja kein Wunder! Oft braucht es nämlich nur diese kleine Chance, ein kleines bisschen Vertrauen und nicht die Vorurteile, aus dem wird eh nichts! Natürlich kann man nichts verallgemeinern, aber das gilt eben für beide Seiten und Vorurteile haben noch nie jemandem geholfen!

Ich konnte mich in die Geschichte wirklich super hinein fühlen und war sehr berührt. Mir kamen häufig die Tränen und ich hätte viele Personen in dieser Geschichte gerne durchgeschüttelt.

Fazit: Der Himmel in deinen Worten erzählt nicht nur eine Geschichte zweier Jugendlichen, die ihren Weg ins Leben zurückfinden müssen. Die Autorin zeigt bewusst die Fehler der Gesellschaft und kritisiert damit Vorurteile.
Die Charaktere in diesem Buch sind wundervoll authentisch und es ist absolut glaubwürdig dargestellt, einfach echt und berührend.
Man wird selbst zum Nachdenken angeregt und vielleicht gibt es sogar den ein oder anderen, der sich selbst erkennt und sein Verhalten zukünftig ändert. Vielleicht versuchen manche ihre Vorurteile zu ignorieren und hinter die Fassade zu blicken.
Die Geschichte ist auf jeden Fall ein absolutes Must-Read.