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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.01.2021

Magischer Rätselspaß!

Leuchtturm der Geister (Hotel der Magier 2)
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Magie und Thrill in einem ist ja bei Büchern insgesamt seltener gegeben, doch ich mag diese Mischung total und der erste Band hat mich schon komplett abgeholt.

Auch der zweite Band hat wieder mit einem ...

Magie und Thrill in einem ist ja bei Büchern insgesamt seltener gegeben, doch ich mag diese Mischung total und der erste Band hat mich schon komplett abgeholt.

Auch der zweite Band hat wieder mit einem leicht verständlichen und sehr einnehmenden Schreibstil überzeugt. Die Seiten sind verflogen und ich habe mich insgesamt mit Seth sehr wohl gefühlt. Die Namen und auch zum Teil die Charaktere sind sehr skurril, was ich total gelungen finde. Ich liebe sowas! Es gibt der gesamten Geschichte einen ganz eigenen, liebenswerten Touch, was nachhaltig im Gedächtnis bleibt.

Allerdings war ich dieses Mal nicht zu hundert Prozent zufrieden.
Das Buch im Gesamten war spannend, mit einem tollen Setting und schön zum Miträtseln. Dabei konnte mich die Autorin auch mindestens einmal an der Nase herumführen. Ich dachte erst, das ich es komplett durchschauen kann. Dem war aber nicht so!

Trotzdem hätte ich mir bei der Auflösung einen Tick mehr Raffinesse gewünscht, das war mir ein kleines bisschen zu einfach. Auch Seth hat mich im zweiten Band manchmal genervt. Seine Selbstzweifel konnte ich nur bis zu einem gewissen Punkt verstehen, manchmal war er mir dann einfach ein wenig zu weinerlich.

Wenn man aber alles zusammen betrachtet, hält sich das Negative in Grenzen und die Autorin konnte mit der magischen Mischung punkten. Ich bleibe bei einer absoluten Leseempfehlung und freue mich auf mehr.

Fazit
Hotel der Magier bietet eine tolle Mischung aus Zauberei und Ermittlungsarbeit. Dabei sorgt die Autorin durch ihre skurrile Namensgebung bei den Figuren zusätzlich für Individualität. Mir hat diese besondere Art der Geschichte auch dieses Mal wieder großen Lesespaß gebracht. Zwar gab es ein paar Kleinigkeiten, die mich teilweise gestört haben, wie die Selbstzweifel von Seth oder die etwas zu unspektakuläre Auflösung am Ende, aber insgesamt war es spannend, unterhaltsam mit ein paar überraschenden Wendungen dazwischen. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil und sage: Unbedingt lesen, 4 Sterne!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.01.2021

Wundervolle magische Fortsetzung!

Mitternachtsstunde 2: Emily und der löchrige Zeitzauber
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Nachdem ich vom ersten Band absolut begeistert war, habe ich mich auf mehr von Emily und Hoggins gefreut und ich wurde nicht enttäuscht.

Der Schreibstil ist auch dieses Mal wieder einfach gehalten, mit ...

Nachdem ich vom ersten Band absolut begeistert war, habe ich mich auf mehr von Emily und Hoggins gefreut und ich wurde nicht enttäuscht.

Der Schreibstil ist auch dieses Mal wieder einfach gehalten, mit einem herrlichen Humor. Emily ist frech, erfrischend witzig, ihr gesamtes Wesen ist absolut ihrem Alter entsprechend und ich liebe ihre aufgeweckte Art. Man merkt zwar, dass sie oft vorschnell handelt, sich leicht in Schwierigkeiten verstrickt und ihre Eltern hintergeht, aber alles auf so eine lockere und glaubwürdige Weise, eine wirklich toll gezeichnete Prota.

Diese gesamte magische Welt hat mich ja schon in Band 1 vollkommen begeistert und auch die Fortsetzung punktet wieder mit fantasievoller Vielseitigkeit. Es gibt ein neues spannendes Abenteuer mit alten Freunden, aber auch neuen Figuren, die hervorragend gezeichnet wurden und mich komplett überzeugen konnten. Dabei war es wieder ganz wundervoll das magische London an Emilys Seite zu entdecken. Ich kann davon gar nicht genug bekommen und es war leider wieder viel zu schnell vorbei. Das Ende lässt für mich keine Wünsche offen, gleichzeitig ist aber eine weitere Fortsetzung abzusehen.

Fazit
Mitternachtsstunde 2 war wieder ein herrliches magisches Abenteuer an der Seite von Emily und Hoggins. Die Autorin punktet bei mir vor allem mit einem genial erfrischenden Humor, der die Prota einfach unfassbar sympathisch macht und dadurch die Seiten beim Lesen verfliegen lässt. Das komplette Setting ist einfach grandios, ich liebe das Nachtvolk in dem mittelalterlichen London. Hier gibt es viele unterschiedliche Wesen und dazu vielseitige magische Komponenten, die alle perfekt miteinander kombiniert wurden. Die Autorin versteht es, alt und jung zu unterhalten und ich freue mich auf mehr davon. 5 Sterne!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.12.2020

Eine besondere Geschichte!

Emerick
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Dieses Buch hat mich irgendwie sofort angesprochen. Das Cover ist sehr schlicht, aber mir gefällt es total. Ich war gespannt, welch magische Geschichte mich erwarten würde.

Der Einstieg fiel mir leicht, ...

Dieses Buch hat mich irgendwie sofort angesprochen. Das Cover ist sehr schlicht, aber mir gefällt es total. Ich war gespannt, welch magische Geschichte mich erwarten würde.

Der Einstieg fiel mir leicht, die Autorin hat einen einnehmenden und leicht verständlichen Schreibstil. Mir war aber schnell klar, dass wir hier eine ganz spezielle Story haben mit skurrilen Figuren und verwirrenden Handlungssträngen. Jasna konnte ich auf Anhieb gut leiden, allerdings wirkt sie auch etwas unnahbar, was sicherlich von der Autorin so gewollt war, nur leider ist sie auch bis zum Schluss nicht komplett aufgetaut. Emerick dagegen fand ich sofort faszinierend und seine sarkastische Art war einfach zu herrlich.

Gerade in der ersten Hälfte habe ich aber immer wieder mit mir gerungen. Ich fand alles unheimlich interessant, doch mir fehlte es an Spannung und zum Teil auch an Hintergründen zu dieser Welt, in der nichts mehr so ist, wie wir es kennen. Das ist auch etwas, worüber ich mir insgesamt etwas mehr Einblicke gewünscht hätte.

Was Spannung anbelangt, so kam ich in der zweiten Hälfte auf jeden Fall auf meine Kosten. Ab einem bestimmten Punkt, habe ich endlich richtig mitgefiebert und konnte richtig in diese Welt eintauchen. Die Ideen, die hier vermischt wurden, sind definitiv oftmals sehr genial, es gibt viele Kleinigkeiten, die mir super gefallen haben. Nur wirkte der Handlungsverlauf manchmal etwas verwirrend und man musste schon genau aufpassen. Das lag aber nicht daran, dass die Welt oder der Schreibstil besonders komplex wären, sondern in meinen Augen eher daran, dass, wie schon erwähnt, manchmal Hintergrundinformationen gefehlt haben. Deshalb gab es auch so einige Überraschungen und Wendungen, die ich nicht vorhergesehen hätte und auch das Ende hat mir gut gefallen. Alle Fragen wurden zwar nicht komplett beantwortet, meiner Ansicht nach, aber man kann es durchaus so stehen lassen.

Fazit
Emerick ist eine besondere Geschichte mit besonderen Charakteren und stellenweise auch leicht skurril, aber genau das mag ich ja. Die erste Hälfte hat mir noch etwas die Spannung gefehlt, in der zweiten bin ich aber super ins Geschehen eingetaucht und habe mit Jasna und Emerick mitgefiebert. Gerade der teils humorvolle Schreibstil konnte mich immer wieder überzeugen und war daher ein großer Pluspunkt. Manchmal hätte ich mir gerne noch mehr Hintergrundinformationen gewünscht, doch die Handlung hat mich trotzdem gefesselt und mir haben die verschiedenen miteinander verwobenen Ideen gut gefallen. Auch mit dem Ende bin ich sehr zufrieden, obwohl durchaus Material für eine Fortsetzung vorhanden wäre. Von mir gibt es eine klare Empfehlung und 4 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.11.2020

Willkommen in der Schattenfeste!

Cassardim 2: Jenseits der Schwarzen Treppe
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Was habe ich mich auf diese Fortsetzung gefreut! Das Cover passt super zu Band 1 und dieses Mal finde ich auch die abgebildete Person gelungener, allerdings muss ich sagen, dass die Autorin selbst eine ...

Was habe ich mich auf diese Fortsetzung gefreut! Das Cover passt super zu Band 1 und dieses Mal finde ich auch die abgebildete Person gelungener, allerdings muss ich sagen, dass die Autorin selbst eine unglaubliche Künstlerin ist. Sie zeichnet einfach wunderschön (unbedingt mal bei ihr auf Instagram vorbeischauen) und ich verstehe nicht ganz, warum diese Zeichnungen vom Verlag nicht verwendet werden. Aber das hat natürlich nichts mit der Geschichte an sich zu tun, das ist nur meine Meinung bzgl. der Optik.

Diese Autorin hat einen göttlichen Schreibstil. Was ihre Geschichten mit mir machen, kann ich fast gar nicht in Worte fassen. Ihre Izara-Reihe habe ich schon geliebt und Cassardim liebe ich nicht weniger. Sie hat ein unglaubliches Talent und schafft es jedes Mal, mich vollkommen in der Handlung aufgehen zu lassen. Meine Emotionen spielen verrückt, ich liebe ihre Figuren, es fühlt sich an wie nach Hause kommen und alles fühlt sich einfach unfassbar intensiv an.

Es sind nicht nur die Protagonisten Amaia und Noár, die mir ans Herz gewachsen sind. Da wären noch viele an andere wie Rome, Pash, Drokor, und Zoey, die mir positiv im Gedächtnis bleiben und die ich unglaublich lieb gewonnen habe. Aber das ist noch nicht alles, was auf zwischenmenschlicher Ebene geboten wird. Es gibt da noch eine tiefe Liebe zu den Shendai, insbesondere Nox, und im zweiten Band kommt auch noch ein Weggefährte dazu, Flummel, der nicht süßer sein könnte. Beim Lesen besteht schon fast die Gefahr eines Zuckerschocks.

Die Handlung selbst ist dabei so vielfältig, sie ist magisch, spannungsgeladen, romantisch, trifft mitten ins Herz, unvorhersehbar und sogar immer wieder humorvoll gestaltet. Was Julia auch besonders gut kann: die Leser zutiefst schockieren und dabei kein Gefühl auszulassen! Es gab Momente, da ist mein Puls in die Höhe geschossen, Momente, in denen mir die Tränen gekommen sind und Momente, die mich mit offenem Mund und ungläubig zurückgelassen haben.

Nicht zu vergessen bei meinen Lobeshymnen: das Setting. Jede einzelne Seite strotzt voller wundervoller Beschreibungen und jedes Wort ist purer Lesegenuss. Ich kann einfach nichts Negatives finden. Für mich ist diese Geschichte einfach rundum perfekt. Die Prota ist stark und kämpferisch, Noar ist einfach nur zum Anbeißen. Es gab in der Tat keinen einzigen Moment, in dem ich genervt war, das passiert eigentlich so gut wie nie beim Lesen! Hier fand ich einfach rundum alles grandios durchdacht und vor allem umgesetzt. Immer wieder wird man auch an der Nase herumgeführt. Wer steht auf welcher Seite? Wer ist vertrauenswürdig? Welche Absichten verbergen manche Figuren? Ich war mir bei vielem absolut sicher und trotzdem hat es die Autorin geschafft, meine Ansichten immer wieder in Frage zu stellen.

Das Ende ist wirklich böse, ich war absolut sprachlos und kann es kaum erwarten, zurück nach Cassardim zu gelangen. Dazu hoffe ich wirklich, dass uns Julia Dippel allgemein noch sehr viele Geschichten schenken wird, denn ich weiß jetzt schon, dass mir der Abschied von Cassardim und seinen Figuren unheimlich schwer fallen wird. Aber zum Glück kann man sich erst einmal auf den dritten Band freuen.

Fazit
Cassardim ist eine fantastische Welt, die mich komplett in seinen Bann gezogen hat. Julia Dippel hat einfach alles richtig gemacht. Jedes einzelne Wort habe ich beim Lesen ausgekostet und doch war es wieder viel zu schnell vorbei. Sie ist meine deutsche Fantasy-Queen und ich vergöttere ihren Schreibstil einfach nur. Ihre Bücher können gar nicht genug Seiten haben, die Zeit rast nur so dahin. Wer es liebt, in eine Geschichte vollkommen einzutauchen und emotional alles mitzuerleben, der ist bei ihr an der richtigen Adresse. Cassardim bietet nicht nur Spannung pur, es gibt Kämpfe, Liebe, Freundschaft, Zusammenhalt, Witz, Magie, das alles mündet in einem wundervollen Setting und der größte Pluspunkt sind dabei die Figuren, die man innerhalb eines Wimpernschlags als Freunde bezeichnen kann. Es gab für mich in dieser Fortsetzung nicht einen Moment, in dem ich genervt oder enttäuscht gewesen wäre. Das Buch bzw. diese Reihe ist eines meiner absoluten Highlights und ich freue mich unwahrscheinlich auf den dritten Band. Das Ende war nämlich mal wieder extrem fies und hat mich mit offenem Mund zurückgelassen. An dieser Reihe kommt man als Fantasy-Leser nicht vorbei. 5 Sterne!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.11.2020

Auf der Such nach Vermissten!

Amissa. Die Verlorenen
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Das Buch hatte ich gar nicht wirklich auf dem Schirm, aber ich war doch sehr gespannt, was mich erwarten würde.

Der Einstieg hat mich doch ziemlich überrascht, muss ich gestehen. Denn schon im ersten ...

Das Buch hatte ich gar nicht wirklich auf dem Schirm, aber ich war doch sehr gespannt, was mich erwarten würde.

Der Einstieg hat mich doch ziemlich überrascht, muss ich gestehen. Denn schon im ersten Kapitel wird es richtig brutal, was natürlich sofort die Spannung auf ein hohes Niveau treibt. Wir haben hier einen klassischen Thriller mit Ermittlerduo, allerdings sind diese mal keine Polizisten, sondern Privatermittler. Dazu kommt, dass der Autor es geschafft hat, dass ich beide auf Anhieb sehr sympathisch fand, obwohl manche Methoden als fragwürdig durchgehen könnten. Der Autor hat das aber sehr gut vermittelt, so konnte ich Rica und Jan sehr gut verstehen und mich in sie hineinversetzen.

Hier habe ich tatsächlich alles bekommen, was ich mir von einem guten Thriller erhoffe. Ich konnte miträtseln, habe mit gehofft, es war durchwegs spannend, die Protagonisten waren sympathisch und die Handlung hat einige Wendungen beinhaltet, die ich nicht durchschaut habe. Dazu gab es, wie oben erwähnt, auch einige brutale Szenen, die sicher nichts für schwache Nerven sind, für mich aber dazugehören. Da lief es mir teilweise eiskalt den Rücken hinunter und ich musste manchmal sogar schlucken. Was diese Gefühle noch intensiviert hat, waren die Kapitel aus Sicht entführter Personen und deren Täter. Das war insgesamt alles super durchdacht und einfach toll gemacht.

Was ich hier schon sagen kann, ist, dass diese Trilogie nicht unabhängig voneinander gelesen werden sollte. Der erste Fall ist nur zum Teil abgeschlossen, denn es gibt einen großen Fall, der mehrere Hintergründe umfasst und bei dem in der Fortsetzung weiter ermittelt wird.

Fazit
Der erste Fall von Rica und Jan hat mich direkt positiv überrascht. Die beiden konnte ich sofort gut leiden und der Autor hat nicht lange gefackelt und gleich im ersten Kapitel die Spannung auf ein gutes Niveau angehoben. Ich war sofort in der Geschichte gefangen und es war klar, dass die Geschichte eine gewisse Brutalität mit sich bringt, wobei dies natürlich deswegen so extrem empfunden wird, weil die Opfer jugendliche Mädchen sind. Es hat Spaß gemacht, die Einzelheiten nach und nach aufzudecken, in verschiedene Perspektiven einzutauchen und mit den Charakteren mitzufiebern. Dieser erste Fall ist zugleich Band 1 einer Trilogie und die Geschichte umfasst mehrere Fälle, die in einem großen Fall münden. Am Ende gibt es zwar eine Auflösung, allerdings ist offensichtlich, dass das große Ganze noch nicht abgeschlossen ist. Für den Auftakt gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere