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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.08.2020

Grandioser High Fantasy Auftakt!

Chroniken der Dämmerung, Band 1: Moonlight Touch
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Obwohl mich das Cover sofort verzaubert hat, war ich erst mal etwas skeptisch. Mittlerweile weiß ich gar nicht mehr, warum, denn der Klappentext klingt schon toll und hält auch absolut, was er verspricht.
Die ...

Obwohl mich das Cover sofort verzaubert hat, war ich erst mal etwas skeptisch. Mittlerweile weiß ich gar nicht mehr, warum, denn der Klappentext klingt schon toll und hält auch absolut, was er verspricht.
Die Geschichte hat mich auch wirklich ab der ersten Seite einfangen können. Der Schreibstil ist locker, einnehmend, durchwegs spannend gehalten und durch die freche, wilde Protagonistin zieht sich eine gewisse Leichtigkeit durch das Buch.
Damit sind wir auch schon bei der großen Stärke, nämlich unser Hauptcharakter, Sheera. Ich mochte sie sofort. Sie ist nicht auf den Mund gefallen, stark, kämpferisch und auch wenn es mal die ein oder andere Situation gab, in der mich ihre Aufmüpfigkeit einen Tick genervt hat, so war sie doch absolut authentisch und ich konnte super mit ihr mitfiebern.
Es gibt so einige interessante Charaktere, angetan hat es mir auch irgendwie Lysander. Er ist zwar nicht der typische Bookboyfriend zum Anschmachten und trotzdem geht er mir nicht mehr aus dem Kopf.
Was ich auch sehr gelungen fand, ist die Tatsache, dass hier wirklich die Story im Vordergrund ist und in Sachen Liebe nur ganz am Rande einige Ansätze dabei sind. Trotzdem war emotional richtig was geboten. Die Autorin hat es geschafft, die Gefühle toll zu transportieren und auch einige genial durchdachte und überraschende Wendungen einzubauen. Da wurde ich stellenweise ganz schön an der Nase herumgeführt. Gerade die letzten 100 Seiten passierte so viel, dass ich das Buch unmöglich aus der Hand legen konnte.
Fazit
Moonlight Touch ist ein grandioser Auftakt, der mich auf ganzer Linie überzeugt hat. Tolle Prota, tolle Charaktere allgemein, die Story ist nicht vorhersehbar. Es gibt Kämpfe, Magie, viel Spannung, einen Tick Liebe, dazu aber viele Emotionen, die man mit den Personen durchlebt. Auch das Setting ist einfach nur genial. Alles wurde wundervoll beschrieben und ich konnte mir die Umgebung perfekt vorstellen. Die Geschichte hatte eine absolute Sogwirkung auf mich und deswegen hatte ich das Buch auch schnell durch und konnte es einfach nicht mehr weglegen. Das Ende ist zwar schon ziemlich fies, aber gleichzeitig auch einfach nur genial, sodass ich den zweiten Teil kaum erwarten kann. Absolutes Must-Read, 5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.08.2020

Bluthölle

Bluthölle
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Als riesiger Chris Carter Fan kann ich es immer kaum erwarten, bis ein neuer Fall von Hunter und Garcia erscheint. So war ich auch auf dieses Buch wieder einmal sehr gespannt und der Klappentext hat auf ...

Als riesiger Chris Carter Fan kann ich es immer kaum erwarten, bis ein neuer Fall von Hunter und Garcia erscheint. So war ich auch auf dieses Buch wieder einmal sehr gespannt und der Klappentext hat auf jeden Fall den gewünschten Thrill versprochen.

Ich liebe diesen Autor einfach! Von der ersten Seite war ich wieder gefesselt, konnte das Buch nicht aus der Hand legen, habe mit den Ermittlern mitgefiebert und musste wie gewohnt öfter mal schlucken. Hunter und Garcia sind in meinen Augen das perfekte Ermittlerteam. Mittlerweile kommt es mir hier schon so vor, als wäre es jedes Mal wie ein Treffen mit alten Bekannten, mit denen ich einen neuen Fall bearbeiten muss. So eine tolle Verbindung habe ich sonst in diesem Genre noch nie erlebt. Hier freue ich mich schon vorher immer auf die Herangehensweise und vor allem auf die Kenntnisse von Hunter, dessen hohe Auffassungsgabe so glaubwürdig dargestellt ist, sodass ich tatsächlich jedes einzelne Wort glaube. Mich fasziniert die schrittweise Auflösung jedes Mal aufs Neue und auch wenn der Schreibstil mittlerweile unverkennbar ist, so wird es mir doch nie langweilig.

Chris Carter ist allgemein nichts für schwache Nerven. Oftmals werden die Bücher auch aus Sicht des Täters erzählt, und so bekommt man auch hier wieder kleine Einblicke in dessen Gedankenwelt. Trotzdem gibt es Teile dieser Reihe, die schon deutlich brutaler waren, aber deswegen war dieser Fall nicht weniger spannend.

Fazit
Bluthölle ist wieder einmal ein grandioser neuer Fall von Hunter und Garcia. Ich kann von diesem Ermittlerteam einfach nicht genug bekommen und freue mich vorab schon immer auf das Miträtseln mit den beiden. Vor allem Hunter hat es mir angetan, ich liebe die Art und Weise, wie der Autor diesen Charakter herausgearbeitet hat, bin jedes Mal wieder fasziniert und empfinde alles absolut glaubhaft dargestellt. Obwohl es Vorgänger gab, die mehr brutale Szenen beinhalten, so kann ich nicht behaupten, dass Bluthölle deswegen weniger spannend war. Ich konnte meinen Reader nicht aus der Hand legen und war von Anfang bis Ende gefesselt. Das war der 11. Fall von diesem genialen Duo und ich hoffe sehr, dass wir noch viele Fälle von ihnen bekommen werden. 5 Sterne!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.08.2020

Perfekter Abschluss!

Im Schatten des Drachen
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Mit dieser Reihe konnte mich die Autorin von Anfang an überraschen. Teilweise hatte ich ja wegen dem japanischen Thema meine Zweifel, weil ja doch viele Ausdrücke vorkommen, die ich vorher nicht kannte, ...

Mit dieser Reihe konnte mich die Autorin von Anfang an überraschen. Teilweise hatte ich ja wegen dem japanischen Thema meine Zweifel, weil ja doch viele Ausdrücke vorkommen, die ich vorher nicht kannte, aber Band 1 hat mich sofort verzaubert.

Der zweite Teil konnte mich dann leider nicht komplett überzeugen, trotzdem habe ich mich riesig auf das Finale gefreut und habe gehofft, dass die Autorin hier noch einmal alles rausholt.

Und das hat sie ganz klar gemacht. Hier habe ich den Zauber des ersten Bandes sofort wieder gespürt. Die Verbindung von Yumeko und ihren Gefährten, vor allem Tatsumi, hat mich absolut berührt und das machte auch das Mitfiebern so einfach. Es fühlte sich an, als ob ich dazugehören würde, ein Wiedersehen mit Freunden, auf dem Weg zu unserem letzten großen Abenteuer.

Und dieses hatte es wieder in sich. Spannung pur, Action, viele Kämpfe, grandiose Magie, wieder unheimlich tolle Begegnungen und Gefahren. Wahnsinn, was die Autorin hier geleistet hat. Es gibt so vielfältige Aufgaben zu bestehen, die mich komplett geflasht haben.

Auch in Sachen Liebe bin ich dieses Mal voll auf meine Kosten gekommen, obwohl dies immer nur nebenbei eine Rolle gespielt hat. Der Kampf gegen die Dämonen war immer im Vordergrund und es war nichts vorhersehbar. Grausam, schockierend und überraschend geht diese Reise zu Ende und hat mich emotional komplett zerrissen. Es war herzzerreißend traurig und am Ende doch einfach nur perfekt.

Fazit
Im Schatten des Drachen ist ein fantastisches Finale, das absolut alles bietet, was man sich nur wünschen kann. Ich hatte ja ein bisschen Angst, da mich Band 2 nicht ganz so überzeugen konnte wie der Auftakt. Doch dies war absolut unbegründet. In diesem Teil herrscht Spannung und Adrenalin pur, man wird dazu von sämtlichen Emotionen überwältigt und kommt kaum zum Verschnaufen. Die Autorin hat mich mit vielen überraschenden Wendungen komplett umgehauen, begeistert, aber auch zerstört. Der finale Kampf war einfach nur überirdisch grandios dargestellt. Am Ende habe ich viele bittere Tränen vergossen und trotzdem empfand ich es als passend für diese Geschichte. Die Reihe ist für mich ein absolutes Must-Read, das Finale ein Traum und bekommt verdiente 5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.08.2020

Stolen

Stolen 1: Verwoben in Liebe
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Von dieser Autorin hatte ich schon einige Bücher gelesen, umso mehr habe ich mich auf die neueste Geschichte gefreut. Das Cover wie die gesamte Aufmachung des Buches ist ein Traum.

In die Geschichte konnte ...

Von dieser Autorin hatte ich schon einige Bücher gelesen, umso mehr habe ich mich auf die neueste Geschichte gefreut. Das Cover wie die gesamte Aufmachung des Buches ist ein Traum.

In die Geschichte konnte ich wirklich leicht eintauchen und auch Aby war mir zunächst absolut sympathisch. Der Schreibstil ist eine Mischung aus einnehmender Leichtigkeit mit einer Prise Sarkasmus, was mir sehr gefallen hat. Die Prota ist frech, vorlaut und mit ihrem Witz hat sie mich sofort überzeugt. Allerdings muss ich hier sagen, dass dieser Witz leider mit der Zeit verloren ging und ich von ihr irgendwann einfach nur noch genervt war. Später war sie mir zu hysterisch, zu störrisch.

Auch in Sachen Liebe werden alle Klischees bedient, die es für ein Jugendbuch nur gibt. Die Brüder Tristan und Bastian waren mir jeder für sich ganz sympathisch. Richtig umgesetzt mag ich ja das ein oder andere Klischee und die Charaktere wurden mit einem gewissen Charme eingesetzt.

Auf das Liebesdreieck hätte ich allerdings gut verzichten können. Wenn mich nicht die Grundstory mit den Weben so fasziniert hätte, dann wäre mir das an manchen Stellen zu viel des Guten gewesen. Vor allem geht dieses Hin und Her in meinen Augen etwas zu lange so, bevor die Geschichte an Fahrt aufnimmt. Da hat mir in der ersten Hälfte schon ein wenig die Spannung gefehlt.

Aber wie schon erwähnt fand ich die magische Seite der Story sehr faszinierend und interessant, sodass ich insgesamt super unterhalten wurde. Dabei bin ich echt gespannt, wo das Ganze hinführen wird und kann hier auch schon mal verraten, dass es mir Bastian angetan hat und er auch die Geschichte für mich gerettet hat.

Fazit
Stolen ist ein Jugend-Fantasy-Auftakt mit einer tollen Grundidee, bei der allerdings ein bisschen viel Liebes-Hin-und-Her mit sämtlichen Klischees im Vordergrund stand. Gerade die erste Hälfte hat es mir da nicht immer einfach gemacht. Obwohl mir die Prota zunächst sympathisch war, bin ich am Ende leider nicht mehr so begeistert von ihr. Mein Lieblingscharakter der Geschichte ist Bastian und ihm sowie auch seinem Bruder ist es zu verdanken, dass ich das Buch am Ende doch gut fand. Ich bin gespannt auf den zweiten Band, hoffe aber, auf weniger Liebesdreieck und dafür vielleicht etwas mehr Action. Von mir gibt es 3,5 Sterne, 4 auf den gängigen Portalen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.08.2020

Einfach nur WOW!

Elbendunkel 1: Kein Weg zurück
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Was habe ich mich auf dieses Buch gefreut. Die Autorin hatte ich noch positiv von ihrer Chosen-Reihe in Erinnerung und auch diese Geschichte klang einfach nur genial und dazu noch in einem dystopischen ...

Was habe ich mich auf dieses Buch gefreut. Die Autorin hatte ich noch positiv von ihrer Chosen-Reihe in Erinnerung und auch diese Geschichte klang einfach nur genial und dazu noch in einem dystopischen Setting. Da kann ich eh nie widerstehen.

Schon nach ein paar Seiten war mir klar, dass diese Story gelungen ist und ich sollte recht behalten. Das Buch hat sofort eine Sogwirkung entwickelt, der ich mich bis zur letzten Seite nicht mehr entziehen konnte. Auch wir waren ein paar kleine Klischees vorhanden, vor allem in Sachen Liebe. Doch wenn diese nach meinem Geschmack eingesetzt werden, hab ich da überhaupt kein Problem damit und das war hier der Fall.

Luz ist eine tolle Prota, die mir sofort ans Herz gewachsen ist. Ihre gesamte Entwicklung war authentisch und glaubwürdig dargestellt und ich habe durchwegs mit ihr mit gefühlt.

Es gibt so einige tolle Figuren in der Geschichte, aber besonders angetan hat es mir Darel. Obwohl er gefährlich, undurchschaubar und geheimnisvoll wirkt und man nie weiß, woran man bei ihm ist, war ich ihm sofort verfallen. Da hat die Autorin für mich die perfekte Mischung getroffen.

Das gesamte Konzept mit den Elben, die sich auf die Erde begeben haben, die Hierarchien unter den Elben, die Machtkämpfe und Intrigen fand ich allesamt einfach nur fantastisch. Ein grausames System, das perfekt dargestellt wurde, teilweise brutal und mit viel Action. So kommen wir schon zum nächsten großen Pluspunkt: Die Story strotzt nur so vor Spannung. Man konnte das Buch nicht aus der Hand legen, man musste einfach immer wissen, was als nächstes passiert. Und dabei ist die Liebesgeschichte wirklich nur immer nebenbei ein Thema, was wirklich grandios umgesetzt wurde.

Dabei gab es zudem immer wieder Wendungen, die mich überrascht und schockiert haben und am Ende bin ich einfach nur absolut zufrieden und freue mich auf die Fortsetzung.

Fazit
Elbendunkel ist ein grandioser Auftakt mit einem mehr als faszinierendem Setting. Die Welt mit den Elben ist düster, teils grausam, aber auch unheimlich faszinierend und bietet zudem Spannung pur. Für mich gab es absolut nichts zu meckern, sogar das ein oder andere Klischee konnte mich überzeugen, da ganz nach meinem Geschmack umgesetzt. Es gab viel Action, die Liebe spielt immer nur am Rande eine Rolle, einfach die perfekte Mischung, die gefühlstechnisch zu hundert Prozent bei mir ankam. Ich feiere dieses Buch und kann es nur jedem empfehlen, 5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere