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Veröffentlicht am 19.02.2026

schottisch idyllischer, entspannter und unterhaltsamer Cosy Crime

Mord & Breakfast
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„Mord und Breakfast“ ist der Auftakt Cosy Crime der Autorin Anne Gordon zu einer neuen Reihe. In deren Mittelpunkt steht die ehemalige Journalistin Melody Moss.

Melody Moss erbt überraschend das Bed & ...

„Mord und Breakfast“ ist der Auftakt Cosy Crime der Autorin Anne Gordon zu einer neuen Reihe. In deren Mittelpunkt steht die ehemalige Journalistin Melody Moss.

Melody Moss erbt überraschend das Bed & Breakfast ihrer Tante Mabel. Als sie deshalb von London nach Schottland reist, erwartet sie dort so manche Überraschung. Unter anderem kommt sie einem gut gehüteten Geheimnis ihrer Tante auf die Spur. Und dann bleibt da die Frage: ist Mabel wirklich versehentlich von der neuen Terrasse gestürzt?

Bereits das zauberhafte Cover macht sofort klar: es geht nach Schottland. Detailreich und farbenfroh, wie der bildhafte Erzählstil der Autorin, ist man sofort von der Landschaft Schottlands gefangen. So wird auch schnell deutlich, dass es sich hier um einen Cosy Crime handelt, der seiner Bezeichnung vollumfänglich gerecht wird.

Die vorgestellten Figuren sind jede für sich schnell einordenbar und überwiegend sympathisch. Dabei wirkt die Hauptprotagonistin Melody vor allem zu Beginn an manchen Stellen etwas überheblich, was sich mit der Zeit jedoch legt. Insgesamt ergibt sich eine bunte und abwechslungsreiche Mischung an Personen, die man gerne im Verlauf des Buches näher kennenlernt. Tiefgehende Charakterzeichnungen bleiben aus, jedoch erhält man mit diesem Auftakt-Band eine gute Übersicht über die verschiedenen Figuren, den Ort sowie die Beziehungen und Verflechtungen. Nicht zu vergessen ist hierbei Bulldogge Cheddar, die Melody ebenfalls von der Verstorbenen geerbt hat und für manches Schmunzeln sorgt.

Für Krimi-Fans eher vorhersehbar, jedoch handwerklich gut gemacht, entwickelt sich der zunächst als Unfall deklarierte Sturz von Tante Mabel als das was er wirklich ist: Mord. Melodys Vorleben als Journalistin, gepaart mit ihrer Neugier, kommt ihr bei den Ermittlungen zugute. So fliegt man als Leser durch die Seiten und wird dabei durch den flüssig zu lesenden Schreibstil der Autorin unterstützt.

Etwas erinnert mich die Geschichte an die „Mörderarchiv“-Reihe. Insgesamt ein leichter, solider Cosy Crime vor zauberhafter Kulisse, der für einige vergnügliche Lesestunden sorgt, ohne dass man als Leser von Spannung übermannt wird. Den folgenden Band der Reihe werde ich gerne Lesen.

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Veröffentlicht am 16.02.2026

eine Hommage an Achtsamkeit, Ruhe und Respekt, die leider am Ende etwas zu viel wollte

Mathilde und Marie
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„Mathilde und Marie“ ist der erste Roman des Autors Torsten Woywod, der auf Grund seiner bisherigen beruflichen Tätigkeiten mit der Welt der Bücher bestens vertraut ist.

Das Cover des Romans erinnert ...

„Mathilde und Marie“ ist der erste Roman des Autors Torsten Woywod, der auf Grund seiner bisherigen beruflichen Tätigkeiten mit der Welt der Bücher bestens vertraut ist.

Das Cover des Romans erinnert an ein Gemälde, das im Aquarell-Stil gemalt wirkt. Es strahlt Ruhe und Heimeligkeit aus, wobei das Dorf idyllisch zwischen Wiesen und Bergen liegt. Klar und strukturiert steht der Titel in roter Schrift über dem Ganzen.

Marie flüchtet aus der Großstadt Paris. Durch Jónína, eine ältere Frau, landet sie im belgischen Bücherdorf Redu. Dort ist alles anders als in Frankreichs turbulenter Hauptstadt. Von Natur umgeben, scheinen auch sonst die Uhren anders zu ticken. Ganz egal, ob dies beispielsweise den Fernsehkonsum oder die Verfügbarkeit des Internets betrifft. Der erwachende Frühling bringt so einige Veränderungen mit sich – nicht nur für Marie.

Achtsamkeit, Ruhe, Respekt vor der Natur und den Menschen – das sind die Hauptthemen des Romans „Mathilde und Marie“. In bildhafter, atmosphärischer Sprache entführt Torsten Woywod den Lesenden auf eine Reise ins beschauliche Redu, die teilweise recht märchenhaft anmutet. Lässt man sich ganz auf den Roman ein, so lassen einen die gefühlvollen Naturbeschreibungen zur Ruhe kommen. Angeregt wird man zum Nachdenken über das eigene Leben, das viel zu oft vom Wettbewerb „Schneller-Höher-Weiter“ bestimmt zu sein scheint. Geerdet durch die entschleunigte Lebensweise im Bücherdorf Redu, hinterfragt man den eigenen Medien-Konsum, der oftmals die Achtsamkeit und den Respekt gegenüber sich selbst, aber auch der Natur sowie anderen Menschen verhindert oder einschränkt.

Bis zur Mitte des Romans war ich gefesselt vom wunderbaren, beruhigenden Schreibstil des Autors. Allerdings erreichte das Ganze dann einen Kipppunkt, an dem die recht gleichbleibenden Formulierungen und Bezeichnungen ebenfalls zu einem Störfaktor wurden, wie die Handlung, di e an manchen Stellen zu sehr auf die Spitze getrieben wurde. So hatte ich als Leserin das Gefühl, dass weniger manchmal mehr sein könnte, und ein Roman, der durch sich selbst wirkt viel nachhaltiger ist, als sehr konstruiert anmutende Handlungen, die wirken, als müsste auch der letzte Leser vom Gemeinten überzeugt werden.

Betrachtet man die Anzahl der handelnden Figuren, so ist diese ebenso reduziert wie das Leben im Dorf. Dies stört jedoch nicht großartig und man taucht punktuell umso intensiver in die Gefühlswelt der Charaktere ein. Deren Entwicklung zu verfolgen macht große Freude und berührt den Lesenden an vielen Stellen.

Insgesamt ein sehr lesenswerter Roman, dem man nicht die Realität zu Grunde legen sollte, der aber durchaus zu einem ernsthaften Nach- und Umdenken über und für das eigene Leben anregen möchte.

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Veröffentlicht am 09.02.2026

familiärer Wohlfühlroman mit tiefen Gefühlen und überraschenden Geheimnissen

Morgensonnenglück
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„Morgensonnenglück“ von Autorin Petra Schier ist ein Wohlfühlroman, der schon auf den ersten Blick mit seinem wunderschönen Cover besticht. Die Schneeglöckchen und Krokusse deuten auf den Frühling hin. ...

„Morgensonnenglück“ von Autorin Petra Schier ist ein Wohlfühlroman, der schon auf den ersten Blick mit seinem wunderschönen Cover besticht. Die Schneeglöckchen und Krokusse deuten auf den Frühling hin. Eine wunderbare Zeit für Neuanfänge. Die zarten Farben unterstreichen das Wohlgefühl, das man beim Betrachten sofort hat. Links und rechts des Weges liegt noch Schnee, das Haus strahlt im Frühlingssonnenschein. Romantik liegt in der Luft, Aufbruch, Schönheit und Weite.

Milton und Maria Flower leben auf der gleichnamigen Ranch in unmittelbarer Nähe zum idyllischen Ort Lissenborn. Als Milton an Parkinson erkrankt, möchte er seine Nachkommen auf dem Anwesen versammeln. Doch dabei kommen Geheimnisse ans Licht, die nicht nur sein Verhältnis zu Enkelin Holly beeinflussen, die zusammen mit ihrer Zwillingsschwester bei den Großeltern aufwuchs. Dass Holly auf der Flower-Ranch ihre heimliche Jugendliebe Raik wiedertrifft, trägt weiter zu ihrem Gefühlschaos bei. Zwischen Zwillingsschwester, Großeltern, Mutter, Halbschwester und Nichte muss sie entscheiden, wie ihr Leben in Zukunft aussehen soll.

Gewohnt bildhaft und intensiv lässt Petra Schier nicht nur das Anwesen und den zauberhaften fiktiven Ort Lissenborn vor den Augen der Leser entstehen. Auch die Figuren sind durch den detailreichen Schreibstil der Autorin hervorragend vorstellbar. Leicht und flüssig lesbar taucht man in die Geschichte der Familie Flower ein und wird immer wieder von neuen Geheimnissen und Wendungen überrascht, die einen starken Sog mitten hinein in die Gefühlswelt der Protagonisten bilden. So kann man die Tiefe der Gespräche und Charaktere deutlich miterleben und nachvollziehen.

Holly, die im Mittelpunkt der Geschichte steht, wird von den Geschehnissen besonders gebeutelt, so dass sie nicht nur die Gegenwart, sondern auch die Vergangenheit in vielerlei Hinsicht in Frage stellt. Diese intensive Reise hält an wenigen Stellen etwas zu einfache Lösungen bereit. Zudem bleibt das Ende für mich ein wenig zu offen und unrund. Insgesamt sind die Geschichte sowie das Geschehen sehr stark als Auftakt zu Folgeromanen ausgelegt, was dem Roman als Einzelband aus meiner Sicht leider Abbruch tut.

Toll finde ich die starken und sympathischen Frauenfiguren, die jede für sich ihre ganz eigene Geschichte hat, die man gerne entdecken möchte.

Insgesamt ein familiengeprägter Wohlfühlroman, der sich sehr gut lesen lässt und Freude bringt. Über Fortsetzungsromane, die auch die weiteren Frauenfiguren nach und nach in den Mittelpunkt stellen, würde ich mich freuen.

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Veröffentlicht am 09.02.2026

frühlingshaftes romantisches Erwachen – nicht nur für die Blumen

Ein Zuhause im Frühling
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Spiegel Bestseller-Autorin Julie Caplin legt mit „Ein Zuhause im Frühling“ den gelungenen Auftaktroman zu ihrer romantischen neuen Country-Escapes-Reihe vor.

Ella, eine Londoner Illustratorin, treibt ...

Spiegel Bestseller-Autorin Julie Caplin legt mit „Ein Zuhause im Frühling“ den gelungenen Auftaktroman zu ihrer romantischen neuen Country-Escapes-Reihe vor.

Ella, eine Londoner Illustratorin, treibt es in das kleine Dorf Wilsgrave. Hier soll sie für ein halbes Jahr das Haus ihrer Patentante Magda hüten. Das verschlafene Nest scheint Ella genau das richtige zu sein, denn sie sucht Ruhe, Abstand zu ihrem Partner und ihrem bisherigen Leben. Außerdem hofft sie, hier ihre künstlerische Krise zu überwinden. Doch ihre Eltern jubeln ihr Tess, eine schwarze Labradorhündin unter, um die sie sich kümmern muss und die sie ganz schön auf Trab hält. Und dann sind da noch die charmanten Dorfbewohner und ihre vielfältigen Aktivitäten. Schon entwickelt sich die Auszeit ganz schön anders, als Ella sich das vorgestellt hatte.

Wunderbar einfühlsam zeichnet Julie Caplin nicht nur den kleinen Ort Wilsgrave und seine Umgebung. Auch die Figuren berühren einen sofort. Ob brummig wie Devon, fröhlich wie Bets oder zurückhaltend wie Ella – die Charaktere sind einzigartig und es macht große Freude sie in ihrer Entwicklung zu begleiten. Warmherzig und voller Zuneigung lernt man auch die Dorfbewohner kennen, die teils etwas exzentrisch sind. Doch für alle steht die Gemeinschaft im Vordergrund und so ist dieses Buch auch eine Hymne auf die englische Countryside und seine liebenswerten Bewohner.

Bereits nach den ersten Seiten ist man vom wundervollen Schreibstil der Autorin gefangen und mitten in der Geschichte, so dass man das Buch kaum mehr aus der Hand legen möchte. Klar ist natürlich, dass Ellas Geschichte ein gutes Ende findet, aber der Weg dorthin ist von tiefen und ehrlichen Gefühlen gesäumt. Diese versteht Julie Caplin meisterlich zu transportieren. Der humorvolle Ton, der im Buch mitschwingt, zaubert dem Leser dabei immer wieder ein Lächeln ins Gesicht. Absolut verliebenswert ist zudem Tess, die schwarze Hündin, die nicht nur Hunde- und Tierliebhaber sofort in ihr Herz schließen.

Das Cover passt hervorragend zum Buch. Die Bank, samt karierter blauer Decke, lädt zum Sitzen und Verweilen ein. Gesäumt von hübschen frühlingshaften Blumen, die romantisch geschwungene Schrift mit dem im Buch wichtigen schwarzen Hund garniert, ergibt sich ein harmonisches Gesamtbild. Der Rotton des Buches bildet dazu einen schönen Hintergrund und einen echten Blickfang.

„Ein Zuhause im Frühling“ ist ein wahrer Wohlfühlroman mit Happy-End-Garantie, der einem von der ersten Seite ein Lächeln ins Gesicht und Freude ins Herz zeichnet. Frühlingshaft romantisch erwachen hier nicht nur die Blumen, sondern auch die authentisch gezeichneten Figuren zu neuem Leben.
Absolut empfehlenswert! Ich freue mich schon sehr auf den Nachfolgeband und eine weitere Reise ins zauberhafte Wilsgrave.

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Veröffentlicht am 03.02.2026

leichter Wohlfühlroman vor schöner Kulisse

Der schwimmende Blumenladen von Amsterdam
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„Der schwimmende Blumenladen von Amsterdam“ ist der Auftakt zu einer neuen Reihe von Annabel French, in deren Mittelpunkt romantische Neuanfänge in den schönsten europäischen Destinationen am Wasser stehen.

Das ...

„Der schwimmende Blumenladen von Amsterdam“ ist der Auftakt zu einer neuen Reihe von Annabel French, in deren Mittelpunkt romantische Neuanfänge in den schönsten europäischen Destinationen am Wasser stehen.

Das Cover des Buches strahlt in zauberhaftem Gelb Fröhlichkeit aus. Die romantisch anmutende Schrift ist ebenso ein Blickfang, wie das kleine Schiff, aus dem herrliche leuchtende Blumen sprießen. So sind Titel wie Klappentext wunderbar eingefangen.

Mutig und entschlossen packt Rosie in London die Koffer. Ihr Weg führt sie nach Amsterdam, wo sie einen eigenen Stand auf dem berühmten schwimmenden Bloemenmarkt eröffnen möchte. Ihren Traum, ihre Leidenschaft als Floristin auch in Erinnerung an ihre verstorbene Mutter ausleben zu können, verfolgt sie zielstrebig. Doch nicht nur ihr künstlerischer Hausboot-Nachbar bringt sie gehörig ins Wanken.

Die Karte von Amsterdam zu Beginn des Buches ist schön gestaltet und erleichtert Amsterdam-Neulingen die Orientierung. Das Buch liest sich flüssig und leicht, die bildhaften Beschreibungen lassen den Leser in Rosies Welt eintauchen und das Flair Amsterdams spüren. Besonders der Blumenmarkt selbst ist durch die detaillierten Schilderungen in der Vorstellung ein wahrer Augenschmaus. Gut gefallen hat mir, dass einiges Wissenswertes über Blumen und Kräuter vermittelt wurde, ohne dass dies belehrend erfolgt ist.

Insgesamt war die Handlung sehr vorhersehbar und manche Entwicklungen etwas zu konstruiert und realitätsfern. Das Buch ist dadurch ein leichter Wohlfühlroman für entspannte Lesestunden ohne wirkliche Überraschungen. Doch manchmal sind es eben genau diese Romane, die man gerade lesen möchte, die einen gedanklich in eine andere Stadt entschwinden lassen und einen mit einem guten Gefühl zurück lassen.

Ein Teil des Charmes des Buches machen sicher die Themen Freundschaft und Zusammenhalt aus. Diese werden durch die sympathische Hauptprotagonistin Rosie unterstrichen. Auch wenn sie an mancher Stelle durchaus naiv wirkt, so sind ihre Lebensfreude, Menschlichkeit und Authentizität klare Pluspunkte des Romans. Hierzu sind auch die Nebencharaktere wie Emma zu zählen.

Mit diesem leichten Wohlfühlroman lassen sich entspannte Lesestunden ohne große Überraschungen verbringen. Sehr passend und schön verarbeitet ist das Thema rund um die Blumen zum bevorstehenden Frühlingsanfang.

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