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Veröffentlicht am 08.10.2025

Wohlfühlroman in wunderschöner Umgebung, der die Kraft der Freundschaft feiert

A Taste of Cornwall: Eine Prise Liebe
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Eine neue Reihe von Katharina Herzog beginnt. Den Auftakt bildet "A Taste of Cornwall: Eine Prise Liebe". Ein Wohlfühlroman, der berührt. In gewohnt eindrücklicher Weise zeichnet die Autorin die Charaktere, ...

Eine neue Reihe von Katharina Herzog beginnt. Den Auftakt bildet "A Taste of Cornwall: Eine Prise Liebe". Ein Wohlfühlroman, der berührt. In gewohnt eindrücklicher Weise zeichnet die Autorin die Charaktere, so dass man sich in jeden einzelnen hineinversetzen kann und seine Sorgen, Ängste, aber auch Freude und Entwicklungen hautnah spürt. Geliebt habe ich zudem die Beschreibungen der Szenerie, die nicht nur den Pub bildgewaltig vor meinem inneren Auge entstehen ließen. Doch auch die leisen Töne kamen nicht zu kurz, so dass das Herz mehr als einmal berührt wird. Schön fand ich, dass nicht nur das Thema Liebe sondern auch Freundschaft in den Mittelpunkt gestellt wurde. Beides muss sich erstmal entwickeln und ist so mancher Prüfung ausgesetzt. Und dass Liebe sowie Freundschaft zwischen ganz unterschiedlichen Menschen entstehen kann, wird greifbar und eindrücklich beschrieben.

Eine klare Leseempfehlung für diesen einfühlsamen Roman in wunderschöner Umgebung. Für Fans von Katarina Herzog ein absolutes Lese-Muss. Ich freue mich bereits auf den zweiten Band der Reihe und bin gespannt, ob sich meine Vermutung bezüglich der Hauptfiguren bestätigt. Ein schöner Cliffhanger war am Ende des Buches zu finden.

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Veröffentlicht am 04.10.2025

Achtsamkeit, Ruhe und Erholung findet man nicht nur in den Bergen sondern vor allem bei sich selbst

Die kleine Auszeit in den Bergen
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In ihrem Roman "Die kleine Auszeit in den Bergen" greift Sabina Brack ein aktuelles Thema auf. Deshalb spielen die Suche nach Erholung und Ruhe ebenso eine Rolle wie das Thema Achtsamkeit. Diese dafür ...

In ihrem Roman "Die kleine Auszeit in den Bergen" greift Sabina Brack ein aktuelles Thema auf. Deshalb spielen die Suche nach Erholung und Ruhe ebenso eine Rolle wie das Thema Achtsamkeit. Diese dafür nötige Auszeit will Lena in ihrer Alphütte in den Bergen mit Hilfe ihrer Schwester Pia schaffen. Diese beiden führen jedoch eine Geschwisterbeziehung die vorbelastet ist.

Ein dichter Roman, der den unterschiedlichsten Gefühlen Raum gibt. Die Tiefgründigkeit kommt dabei nicht nur in Bezug auf die Schwestern zu tragen. Auch die sehr unterschiedlichen Teilnehmer des Selbstfindungs-Retreats werden sehr einfühlsam beschrieben. Dabei merkt der Leser zunehmend, dass Achtsamkeit für jeden Menschen etwas individuelles ist und der Weg dorthin, sowie zu sich selbst, sowieso. Zwischenmenschliche Beziehungen gibt es in vielfältiger Weise und können als Bereicherung im Leben angesehen werden.

Das Setting wird liebevoll und eindrücklich beschrieben. Dabei ist das Buch sehr angenehm zu lesen. Eine klare Leseempfehlung für alle, die sich dem Thema Achtsamkeit nähern möchten, ohne dabei von der Moralkeule erschlagen zu werden.

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Veröffentlicht am 29.09.2025

in der wunderschönen Natur Norwegens kämpft die Liebe gegen allerlei Widrigkeiten

Sommer im Himmelfjell Hotel
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"Sommer im Himmelfjell Hotel" ist der zweite Band von Kjersti Herland Johnsen rund um das bezaubernde Hotel in den Bergen Norwegens. Im Mittelpunkt des Geschehens steht Ingrid, die sich zwischen Vergangenheit ...

"Sommer im Himmelfjell Hotel" ist der zweite Band von Kjersti Herland Johnsen rund um das bezaubernde Hotel in den Bergen Norwegens. Im Mittelpunkt des Geschehens steht Ingrid, die sich zwischen Vergangenheit und Gegenwart orientieren und für die Zukunft kämpfen muss. Dabei tauchen so einige Schwierigkeiten aus ganz verschiedenen Richtungen auf, die zu manch ungeahnter Entdeckung und Enthüllung führen.

Hat man den ersten Band der Reihe noch nicht gelesen, so kommt man trotzdem schnell und unkompliziert mit den Charakteren zurecht und versteht die Verbindungen und Beziehungen der Protagonisten untereinander. Der Spannungsbogen ist von Anfang an gegeben und es fällt schwer, dass Buch aus der Hand zu legen. Dies liegt auch an dem flüssig zu lesenden Schreibstil der Autorin, die einfühlsam die Charaktere zeichnet und in die wundervoll beschriebene Natur Norwegens einbettet.

Etwas ungewöhnlich ist, dass das Buch in der Gegenwart geschrieben ist.

Eine klare Leseempfehlung für alle, die das Bergsteigen oder Norwegen lieben oder einfach einen spannungsreichen Roman lesen möchten.

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Veröffentlicht am 25.09.2025

Kuscheliger Roman mit Krimianteil, der Potenzial hat, welches leider nicht ausgeschöpft wurde

Knäckeblut
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Nach „Knäcketod“ und „Knäckegrab“ ist „Knäckeblut“ der dritte schwedische Kriminalroman des Autors Björn Berenz rund um den Kommissar Lars und die Hobbyermittlerin Ina.

Der Einstieg in den Krimi war mit ...

Nach „Knäcketod“ und „Knäckegrab“ ist „Knäckeblut“ der dritte schwedische Kriminalroman des Autors Björn Berenz rund um den Kommissar Lars und die Hobbyermittlerin Ina.

Der Einstieg in den Krimi war mit einem spannungsvollen und bildhaften Prolog vielversprechend. Zu Beginn musste ich mich als Neuling im „Knäckeland“ erst einmal in der Vielzahl an Protagonisten zurechtfinden. Die Zusammenhänge zwischen den Personen wurden mit Fortschreiten des Buches klarer, jedoch konnte man so manches Verhalten ohne Kenntnis der Vorgängerkrimis nicht recht einordnen. So entstand für mich ein überhebliches und unsympathisches Bild von Ina. Auch Lars wirkte blass, oftmals planlos und zu sehr mit seinem Privatleben beschäftigt. So funktionierte für mich dieses sehr unterschiedliche Duo leider überhaupt nicht.

Sehr schade fand ich die gehäuft auftretenden Logikfehler, die einem Kriminalroman nicht gerecht werden. Die Story an sich ist gut angelegt und hat viel Potenzial, doch am Ende wirkte es auf mich, als wären viele Gedankengänge angefangen, aber nicht stringent zu einem sinnvollen Schluss zusammengefügt worden. So war „Knäckeblut“ nicht blutig und auf andere Weise skurril, als vom Autor gewollt.

Wirklich bezaubert haben mich die bildhaften Beschreibungen der Landschaft Schwedens und die authentischen Charakterzeichnungen, bei denen jedoch an manchen Stellen nicht mit Klischees gespart wurde. Positiv zu vermerken ist zudem der Aufbau des Buches mit netten Abschnitten „Schwedisch für Anfänger“, die viel Wissenswertes und Heimeliges bergen.

Leider kann ich für diesen Kriminalroman nur eine eingeschränkte Leseempfehlung für Schwedenliebhaber aussprechen, die mehr Wert auf die heimelige Atmosphäre des Romans und wenig Wert auf logische Kriminalistik legen.

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Veröffentlicht am 25.09.2025

gemütliche Lesestunden mit einer warmherzigen Geschichte

Weihnachten in Applemore
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In diesem vierten Band der Reihe rund um das Dörfchen Applemore und seine Bewohner, stehen Hotelbesitzer Harry und die sympathische Polly im Mittelpunkt des Geschehens. Dabei spielen auch die Influencerin ...

In diesem vierten Band der Reihe rund um das Dörfchen Applemore und seine Bewohner, stehen Hotelbesitzer Harry und die sympathische Polly im Mittelpunkt des Geschehens. Dabei spielen auch die Influencerin Ivy und deren Freund Ben mit ihrer Suche nach Vergangenheit und Zukunft eine wichtige und teils tiefgründige Rolle.

Rachael Lucas versteht es einmal mehr, das charmante Dorfleben mit seinen teils eigenwilligen aber authentischen Bewohnern in den schottischen Highlands, zum Leben zu erwecken. Fein zeichnet sie die verschiedenen Charaktere und man freut sich, Figuren aus den vorangegangenen Romanen wiederzutreffen. Hat man die ersten drei Bände der Reihe noch nicht gelesen, so erhält man trotzdem einen schnellen und guten Überblick über die familiären und freundschaftlichen Zusammenhänge. Gekonnt führt Lucas den Leser durch diese warmherzige Geschichte mit einem schönen Spannungsbogen und unerwarteten Überraschungen bis zum Ende und den Fragen: Kann aus Freundschaft Liebe werden? Wird die Hochzeit stattfinden können?

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig, die Figuren und das Setting entstehen durch die bildhaften Beschreibungen wunderbar vor Augen. Besonders die Beschreibung des Weihnachtsmarktes und dessen einzigartiger Atmosphäre haben mir sehr gefallen. Ich fühlte mich mittendrin und konnte ganz in die weihnachtliche Szenerie eintauchen.

So hält das Cover genau was es verspricht: eine romantische weihnachtliche Liebesgeschichte im winterlich verschneiten Schottland.

Für mich eine runde und gelungene Geschichte voller Herz, die gemütliche Lesestunden garantiert. Deshalb empfehle ich „Weihnachten in Applemore – Das Erbe von Applemore“ von Rachael Lucas sehr gerne weiter.

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