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Veröffentlicht am 17.09.2025

berührender Roman mit authentischen Charakteren und bewegenden Schicksalen

Das St. Alex - Tagmond
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"Tagmond" ist der zweite Band der Reihe um das St. Alex von Autorin Anne Lück. Bereits der erste Teil hatte mich begeistert, so dass ich gespannt war, ob der Zweite dies ebenfalls schafft. Mit ihrem einfühlsamen ...

"Tagmond" ist der zweite Band der Reihe um das St. Alex von Autorin Anne Lück. Bereits der erste Teil hatte mich begeistert, so dass ich gespannt war, ob der Zweite dies ebenfalls schafft. Mit ihrem einfühlsamen Schreibstil gelang es der Autorin ein weiteres Mal, mich in den Bann zu ziehen.

Im Mittelpunkt dieses Bandes steht Tessa. Ihre Erlebnisse auf der Kinderonkologie-Station sind sehr eindrücklich beschrieben. Es blieb an mancher Stelle eine Träne nicht aus und der Respekt, der Mitarbeitern dieser Stationen gelten sollte, ist hoch.
Weniger überzeugt war ich von der Entwicklung der Geschichte mit Martin. Sie bildete aber einen Kontrast zu den Liebes-Geschehnissen aus dem ersten Band, so dass ich dies so stehen lassen konnte.

Schön finde ich, dass "Tagmond" so geschrieben ist, dass man den Vorgängerroman nicht gelesen haben muss. Hat man dies getan, so trifft man viele bekannte Charaktere wieder.

Von mir erhält dieser Roman eine klare Leseempfehlung für alle St. Alex-Fans und die, die eine Liebesgeschichte, mit berührenden Schicksalen gemischt, mögen.

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Veröffentlicht am 17.09.2025

ein Sommerroman, der einige Überraschungen bereit hält

Sommerglück zum Frühstück
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Mary Kay Andrews' Roman "Sommerglück zum Frühstück" liest sich sehr flüssig. Trotz der hohen Seitenzahl ist es mir an keiner Stelle langweilig geworden. Dies lag sicherlich auch daran, dass ich etwas ganz ...

Mary Kay Andrews' Roman "Sommerglück zum Frühstück" liest sich sehr flüssig. Trotz der hohen Seitenzahl ist es mir an keiner Stelle langweilig geworden. Dies lag sicherlich auch daran, dass ich etwas ganz anderes erhielt als erwartet. Denn sowohl Cover als auch Klappentext ließen mich einen leichten, heimeligen Sommerroman erwarten. Meine Überraschung war groß, als der erste Mordfall auftauchte und auch ein zweiter nicht lange auf sich warten ließ. Diese Tatsache hätte meiner Meinung nach eindeutig im Klappentext erwähnt werden sollen. Da ich auch Krimis gerne lese, war das nun kein Problem für mich, aber gewusst hätte ich es gerne vorab. Genau so überraschend wie die Mordfälle sind auch die Ermittlungen in diesen. Die Spannung bleibt bis zum Schluss hoch. Manches erahnte man mit der Zeit, anderes kam überraschend. Der Schluss war auf jeden Fall eine spannende Lösung.

Drue, die Hauptfigur des Romans, macht eine interessante Entwicklung durch. Auch die weiteren Figuren sind gut charakterisiert und dargestellt.

Für diesen wirklich toll geschriebenen Roman mit Cosy Crime würde ich 5 Sterne vergeben. Allerdings muss ich einen Stern dafür abziehen, dass weder Cover noch Klappentext wirklich zum Buch passen. Das ist wirklich schade.

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Veröffentlicht am 16.09.2025

zu Herzen gehender und dabei spannender Roman über eine gefühlvolle, starke Frau

Die Berghebamme – Tage der Liebe
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"Die Berghebamme - Tage der Liebe" ist der zweite Band der Reihe um die Berghebamme Maria. Linda Winterberg skizziert die Charaktere mit wenigen, aber eindrücklichen Worten, die sofort Gefühle für die ...

"Die Berghebamme - Tage der Liebe" ist der zweite Band der Reihe um die Berghebamme Maria. Linda Winterberg skizziert die Charaktere mit wenigen, aber eindrücklichen Worten, die sofort Gefühle für die Personen in einem Auslösen. Ihr Schreibstil ist klar, flüssig zu lesen und bildhaft.

Den ersten Band der Reihe habe ich noch nicht gelesen. Dies stellt jedoch kein Problem dar. Ich war sofort in der Handlung drin und alle wichtigen Zusammenhänge wurden kurz und prägnant in die Geschichte eingewoben. Die Zerrissenheit Marias ob der Bitte Evis und die noch schlimmere, als sie mit der Entscheidung und den Folgen leben muss, ist so eindrücklich und authentisch beschrieben, dass ich völlig gefesselt war. Auch in anderen Situationen habe ich mit Maria gelitten, gehofft, gefreut und geweint.

Wunderbar finde ich, wie verschiedene Themen auch durchaus kritisch im Geschehen verarbeitet werden. Von Abtreibungen über die Stellung der Frauen bis hin zu elternlosen Kindern. Dies geschieht so einfühlsam und authentisch zu den Personen passend, dass dieses Buch noch länger nachhallen wird.

Ein wahrlich bewegender Roman über eine wahnsinnig starke Frau, der eine absolute Leseempfehlung mit 5 Sternen von mir erhält.

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Veröffentlicht am 15.09.2025

Skurril, tiefgründig, selbstironisch, humorvoll – abwechslungsreiche Kurzgeschichten aus dem Leben

Mehr Allergien als Freunde
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Mit „Mehr Allergien als Freunde“ gibt Johanna Wack ihr Autoren-Debüt. Das schlichte Cover passt hervorragend zum Titel. Goldfische sind für Allergiker gut als Haustiere geeignet, im Buch sind sie aus einem ...

Mit „Mehr Allergien als Freunde“ gibt Johanna Wack ihr Autoren-Debüt. Das schlichte Cover passt hervorragend zum Titel. Goldfische sind für Allergiker gut als Haustiere geeignet, im Buch sind sie aus einem anderen Grund sogar Teil eines Kapitels.

Die Sammlung an abwechslungsreichen Kurzgeschichten mitten aus dem Leben ist herrlich skurril, manchmal tiefgründig, selbstironisch und humorvoll. Wobei der Humor gerne auch einmal schwarz sein darf. Manches Klischee wird aufs Korn genommen und unter anderem die Erwartungen der Gesellschaft an Mütter thematisiert.

Mich brachten vor allem die ersten und letzten Geschichten zum Lachen. Dies ist an diesem Buch besonders schön: jeder Humor wird angesprochen – mit der einen Geschichte mal mehr, mit der anderen mal weniger. Und wenn eine gar nicht gefällt, kann man problemlos zur nächsten Blättern ohne den Faden zu verlieren.

Etwas verwundert war ich, dass weder Allergien, noch Freunde einen größeren Teil des Buches einnahmen. Erwartet hätte ich dies durch den gewählten Titel.

Von mir gibt es für diese abwechslungsreiche Sammlung an Geschichten aus dem Leben vier Sterne. Es war ein kurzweiliges Lesevergnügen, bei dem ich manchmal Lachen und oftmals zustimmend mit dem Kopf nicken musste.

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Veröffentlicht am 15.09.2025

Spannender Krimi mit bayrischem Lokalkolorit, Humor und sympathischen Ermittlern

Bodenfrost
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Bereits beim in die Hand nehmen des Buches hat man einen Wow-Effekt. Haptisch ist es ein Erlebnis, denn den (Boden-)Frost kann man direkt spüren. Das Cover in winterlichen Farben und der Ausblick auf einen ...

Bereits beim in die Hand nehmen des Buches hat man einen Wow-Effekt. Haptisch ist es ein Erlebnis, denn den (Boden-)Frost kann man direkt spüren. Das Cover in winterlichen Farben und der Ausblick auf einen See machen neugierig auf den Inhalt.

Der Schreibstil von Andreas Föhr gefällt mir sehr gut und das Buch liest sich sehr flüssig. Bisher hatte ich noch keinen Kreuthner/Wallner Krimi gelesen, weshalb ich ohne Vorkenntnisse des Duos startete. Der Einstieg fiel mir leicht. Natürlich merkt man, dass es Vorgängerkrimis gibt, aber die Figuren werden im Verlauf des Buches wunderbar vorgestellt, so dass man die Beziehungen und Charaktere schnell überblickt.

Kreuthner und Wallner finde ich jeden auf seine Art sympathisch und authentisch. Gemeinsam ergeben sie ein typisch gegensätzliches Duo, das die Ermittlungen zusätzlich spannend werden lässt. Der eingestreute Dialekt ist verständlich und verleiht mit weiteren Details dem Ganzen angenehmes Lokalkolorit. Dazu eine gute Prise Humor - das passt hervorragend!

Der Krimi hat richtig Spaß gemacht, der Spannungsbogen ist wunderbar und teils temporeich angelegt. Die vielen gut gestreuten Aufhänger vom Anfang wurden super weiterverarbeitet und geben am Ende einen tollen überraschenden Schluss. Das Ganze war dann ziemlich logisch, wenn man die Hintergründe kannte. Es machte sehr viel Spaß eigene Theorien zu entwickeln, Vermutungen anzustellen und vom Autor an mancherlei Stelle in die Irre geführt zu werden. Dabei natürlich die Freude, wenn mancher Verdacht sich bewahrheitet hat.

Etwas gestört hat mich, dass immer mal wieder englische Äußerungen eingestreut wurden, die zusätzlich Kursiv gedruckt sind. Das wirkte seltsam und war kein gelungener Kontrast zu den Sätzen im bayrischen Dialekt.

Dieser 12. Fall für das charismatische Ermittlerduo Kreuthner-Wallner von Andreas Föhr bekommt eine klare Leseempfehlung für alle Krimi-Fans von mir. „Bodenfrost“ war ganz sicher nicht der letzte Fall, den ich mit den sympathischen, stellenweise verrückt anmutenden, zu Herzen gehenden, authentischen Figuren dieses Universums erlebt habe.

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