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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.09.2019

Viel ernster, als man es von der Autorin gewohnt ist

Die Stunde der Inseltöchter
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Dieses Buch ist sehr viel ernster, als wir es sonst von Sarah Morgan gewohnt sind. Es hat mir aber auch wirklich gut gefallen.

Die Schwestern Lauren und Jenna haben beide ihre Geschichte und damit ihr ...

Dieses Buch ist sehr viel ernster, als wir es sonst von Sarah Morgan gewohnt sind. Es hat mir aber auch wirklich gut gefallen.

Die Schwestern Lauren und Jenna haben beide ihre Geschichte und damit ihr Päckchen zu tragen. Gewundert hat mich, dass der Klappentext nur auf Lauren eingeht, denn auch Jennas Geschichte kommt nicht zu kurz.

Ganz besonders gefallen hat mir, wie sich die Beziehung zwischen den beiden Töchtern und ihrer Mutter Nancy weiterentwickelt. Sehr erwachsen schaffen die Drei es, nicht nur eine Basis zu finden, auf der sie miteinander leben können, sondern ihre Beziehung zu einer wirklich schönen Beziehung auszubauen.

Sarah Morgan hat als Perspektive alle drei Frauen gewählt und so bekommen wir gute Einblicke in das Seelenleben und die Gedanken aller Frauen. Der Schreibstil ist wie von der Autorin gewohnt locker und eingängig, wobei diese Geschichte einige Längen aufweist, die nicht hätten sein müssen. hätte sie an der einen oder anderen Stelle etwas gestrafft wäre die Geschichte noch spannender geworden.

Anne Fink hat das Hörbuch für mich “okay” gesprochen. Teilweise hätte sie gerne etwas mehr Elan an den Tag legen dürfen. Die Betonungen waren manchmal nicht so ganz an der richtigen Stelle. Man hört sich in ihre Art zu lesen aber nach einiger Zeit ein und es war jetzt nicht total schlecht. Ich habe auch schon deutlich schlechtere Hörbuchsprecher gehört.

Von mir gibt es für dieses Buch, dass völlig vom sonstigen Stil von Sarah Morgan abweicht 4 Sterne. Sie beweist, dass sie auch andere Geschichten, als seichte Unterhaltung schreiben kann.

Veröffentlicht am 21.08.2019

Ich habe mich gut unterhalten gefühlt

Bier mit Dir
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Mich hatten die beiden Autorinnen von der ersten Seite an gefangen genommen und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen.

Ben war mir ehrlich gesagt die meiste Zeit über nicht sonderlich sympathisch, ...

Mich hatten die beiden Autorinnen von der ersten Seite an gefangen genommen und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen.

Ben war mir ehrlich gesagt die meiste Zeit über nicht sonderlich sympathisch, auch wenn ich ein kleines bisschen verstehen konnte, warum er sich Lisa gegenüber so abscheulich verhält. Trotzdem hätte ich ihn an der einen oder anderen Stelle gerne geschüttelt. Das Kopf waschen übernehmen dann aber sein Freund Mike und sein Onkel Rudi für den Leser. Ben ist übrigens, wie soll es anders sein, großer Fan von Bier (irgendwo musste der Titel ja herkommen). Er hat einen Blog, den er regelmäßig füttert und so erfährt auch der Leser einiges über Bier. Allerdings artet es, aufgrund der persönlichen Situation von Ben manchmal doch ein bisschen aus. Aber, wer kennt das nicht? Auch dafür ist ein Blog da, dass man ab und an mal seinen Frust mit der Welt teilt.

Rudi ist übrigens ein echtes Original. Er und seine Frau Lore haben Ben aufgezogen und sind wirklich herzensgute Menschen. Rudi spricht, außer wenn er sich sehr zusammenreißt allerdings nur pfälzer Dialekt und das ist bei mir leider ein Kritikpunkt. Anfangs fand ich es noch passend und auch sympathisch, aber ich muss gestehen, dass es für mich, als Nordlicht auf Dauer sehr anstrengend wurde. Ich habe gemerkt, wie ich bei den Sätzen im Dialekt regelrecht aus dem Lesefluss heraus gerissen wurde. Für mich persönlich wäre es schöner, wenn außer vielleicht mal im Ausnahmefall, kein Dialekt benutzt würde.

Lisa ist eine wirklich tolle Frau. Sie ist irgendwie wie du und ich. Sie weiß einerseits, was sie kann, aber sie zweifelt auch immer mal wieder an sich. Lisa macht Fehler, aber sie macht auch Vieles richtig. Ich habe sie für den Schritt, nach Pirmasens zu gehen, wo sie niemanden kennt, sehr bewundert. Diesen Mut hätte ich an ihrer Stelle nicht gehabt. Aber, wie man im Laufe der Geschichte sieht, war es die beste Entscheidung ihres Lebens. Natürlich macht sie noch etwas sehr Dummes, denn ohne Drama kommt solch ein Liebesroman ja nicht aus. Die Dummheit fügte sich aber aus meiner Sicht sehr passend in die Geschichte ein und ja, ich kann nur sagen: Der rote Faden der Geschichte war da und ich konnte ihn bis zum Ende verfolgen.

Lisas Ex-Freund Jens kann man nur abscheulich finden, aber auch er war sehr lebensecht dargestellt. Jens brachte die nötige Portion Drama in die Geschichte. Und er sorgte dafür, dass der Leser immer mal wieder merkte, dass Ben doch nicht so ein schlechter Kerl ist, wie er dem Leser über weite Strecken vermittelt.

Der Schreibstil ist flüssig und sehr humorvoll. Ich musste an etlichen Stellen schmunzeln oder lachen. Es gibt aber auch ein erstes Thema im Roman und auch das ist sehr gut umgesetzt. Ich habe den Atem angehalten und mit Lisa gebangt.

Die Geschichte ist spannend und überzeugt mit gut ausgearbeiteten Figuren, die alle ihre Eigenheiten haben. Man fliegt nur so durch die Seiten und hat das Gefühl, mitten drin zu sein und Lisa, Ben und ihre Freunde und Kollegen zu begleiten. Am liebsten würde man sich auf ein Bier mit an den Tisch setzen.

Von mir gibt es für den frisch gezapften Liebesroman von Marion Bischoff und Tina Grashoff gerne 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 18.08.2019

Nicht alles ist, wie es scheint

Niemand stirbt allein
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Ich habe diesen Psychothriller innerhalb von wenigen Stunden weggeschlürft, da ich ihn nicht aus der Hand legen konnte. Gleich von Beginn an hält Martin Krist die Spannung extrem hoch und lässt dem Leser ...

Ich habe diesen Psychothriller innerhalb von wenigen Stunden weggeschlürft, da ich ihn nicht aus der Hand legen konnte. Gleich von Beginn an hält Martin Krist die Spannung extrem hoch und lässt dem Leser kaum Zeit, um Atem zu holen. Ich floh mit Tabea durch die Nacht und wusste nicht mehr, wem ich trauen kann und wem nicht.

Wer die Bücher von Martin Krist kennt, der weiß, dass nicht immer alles ist, wie es den ersten Anschein hat und das ist auch hier so. Einige kleine Dinge erahnt man irgendwann, aber das Ganze konnte ich nicht vorhersehen und war somit bis zur letzten Seite gespannt dabei.

Von mir gibt es 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 09.08.2019

Eine wunderbare, warmherzige Geschichte

Elsa, Hexenlehrling - Lizenz zum Zaubern
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Der zweite Band um Elsa, den kleinen Hexenlehrling der Hexe Magenta Zack konnte mich wieder verzaubern. Elsa kehrt in den wandelnden Turm zurück und erlebt dort wieder spannende Abenteuer.

Der Hilferuf ...

Der zweite Band um Elsa, den kleinen Hexenlehrling der Hexe Magenta Zack konnte mich wieder verzaubern. Elsa kehrt in den wandelnden Turm zurück und erlebt dort wieder spannende Abenteuer.

Der Hilferuf von Magenta Zack kommt für Elsa gerade richtig. Zeit für ein neues magisches Abenteuer. Die kleine Elsa trifft im wandelnden Turm auf gute alte Freunde, wie Corbett den Raben, Sylphine und Jakob.

Die Geschichte ist sehr spannend und bezaubernd geschrieben. In diesem Abenteuer geht es für Elsa und ihre Freunde auf den Zauberbasar. Hier geht das Abenteuer richtig los. Sylphine schafft es natürlich wieder das komplette Chaos anzurichten. Auch Jakob ist dieses Mal nicht ganz unschuldig an den Wirrungen. Außerdem macht den Freunden Frank der Spiegelgeist, der immer die Wahrheit sagt und dabei leider sehr unfreundlich ist, das Leben schwer.

Elsa schafft es mit Herz und Verstand alles ins Lot zu bringen. Sie ist ein tolles Mädchen, Liebenswert, zuvorkommend, sympathisch.

Die Zeichnungen von Ashley King untermalen die Geschichte ganz wunderbar. Ich mag seinen Zeichenstil sehr.

Gerne gibt es für den zweiten Band von Elsa, Hexenlehrling 5 Sterne. Ich kann euch diese wundervolle, warmherzige und magische Geschichte nur ans Herz legen.

Veröffentlicht am 22.07.2019

Schöne Spin-offs zu zwei Reihen von Sarah Morgan

Wenn zwei sich finden, freut sich das Glück
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“Zwischen Vernunft und Sinnlichkeit” erzählt die Geschichte von Nik und Lily, die im zweiten Band der Puffin Island Serie ihren Gastauftritt haben. Lily ist extrem süß. Sie beteuert immer wieder, wie stahlhart ...

“Zwischen Vernunft und Sinnlichkeit” erzählt die Geschichte von Nik und Lily, die im zweiten Band der Puffin Island Serie ihren Gastauftritt haben. Lily ist extrem süß. Sie beteuert immer wieder, wie stahlhart sie ist, wie wenig Gefühle sie hat. Nachdem sie betrogen wurde, hat sie nun beschlossen, auch endlich Sex ohne Gefühle haben zu wollen. Leider merkt auch der leser schnell, daass Lily ein Mensch ist, der an die große Liebe glaube und für den Familie das einzig Wahre ist. Sie ist wirklich ganz bezaubernd, wie sie trotzdem versucht, endlich mal anders, nicht gefühlvoll und weich, sondern eben knallhart zu sein, und wie sie an sich selbst scheitert.

Niks Veränderung ging mir persönlich ein bisschen zu schnell von statten. Jemand, der so tief verletzt wurde, wie er braucht mehr, als eine lebenslustige junge Frau und zwei heiße Nächte, um sich zu ändern. Ansonsten ist er natürlich der absolute Traumtyp. Reich, gutaussehend, gut im Bett… Was will Frau mehr? Im Liebesroman ist das alles, was ein perfekter Mann braucht.

Die Geschichte an sich ist relativ vorhersehbar, was auch der Kürze der Geschichte (172 Seiten) geschuldet ist. Alles in allem liest sich die Geschichte flüssig und spannend.

Die Geschichte kann auch unabhängig von der Puffin Island Reihe gelesen werden. Man versteht sie sehr gut auch als Einzelband.


In Mitternacht in Manhattan wird die Geschichte von Matilda und Chase erzählt, die wir im ersten band der Manhattan-Reihe kennenlernen.

Matilda ist ein total liebenswerter Charakter. Schüchtern, tollpatschig, man will sie einfach beschützen. Ich fand es sehr spannend wie sie in die Rolle ihrer Romanfigur Lara schlüpft und sich dann, als Lara, ein bisschen mehr traut, als sie es normalerweise würde.

Chase ist ebenso ein unglaublich sympathischer Charakter. Denkt man zunächst, dass er ein eiskalter, knallharter Geschäftsmann ist, so merkt man schnell, dass man ihm da Unrecht tut. Er hat das herz auf dem rechten Fleck und ist selbstverständlich auch vom Körper her der Traumtyp schlechthin.

Insgesamt liest sich diese Kurzgeschichte mit gut 100 Seiten sehr schnell, aber ich hatte nicht das Gefühl, dass die Geschichte überstürzt ist, oder irgendetwas vergessen wurde. Es geht hier wirklich nur um die Kennenlerngeschichte, die in Schlaflos in Manhattan nicht untergebracht wurde und dort auch nicht reingepasst hätte. Mir hat die Geschichte um Chase und Matilda sehr gut gefallen und sie rundet den ersten Band der Manhattan Serie sehr schön ab.

Man sollte diese Kurzgeschichte aber nur lesen, wenn man auch Schlaflos in Manhattan gelesen hat, sonst versteht man nicht alles.

Von mir gibt es für diesen Band mit zwei Kurzgeschichten 4 Sterne. Für Fans der Bücher von Sarah Morgan auf jeden Fall ein Must-Read.