Profilbild von Buchfresserchen

Buchfresserchen

Lesejury Star
offline

Buchfresserchen ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Buchfresserchen über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.09.2025

Niedliches Reimbuch

Mister O'Lui und das schönste Geschenk der Welt
0

Mr.O‘lui möchte allen seinen Freunden eine Freude machen und macht sich viele Gedanken was er dem Frischling, der Giraffe, dem Fuchs und dem Löwen schenken kann.


In Reimform wird der Gegenstand kurz ...

Mr.O‘lui möchte allen seinen Freunden eine Freude machen und macht sich viele Gedanken was er dem Frischling, der Giraffe, dem Fuchs und dem Löwen schenken kann.


In Reimform wird der Gegenstand kurz in einem Vierzeiler beschrieben und , um die Lösung zu finden, muss das Kind die Seite dann umblättern. Das Gefällt mir gut, da sie so genau hinhören müssen bevor sie sehen können, um was es sich in dem Paket handelt.

Dann wechseln Geber und Nehmer, denn alle möchten Mr. O‘lui auch ein Geschenk machen und überlegen nunihrerseits.

Mr.O‘lui indes ist schon glücklich über das Zusammensein mit seinen Freunden. Sie machen ihn Glücklich und sind sein größtes Geschenk.

Die Bilder sind liebevoll illustriert und auf hellem Hintergrund, so dass sie auch für Kleine nicht zu überladen sind.

Es kommen viele Geschenke vom Bären und zum Bären.

Meine Kitakids lieben es, nach nun mehrmaligem Betrachten immer wieder am Ende des Buches mit der Seite auf der alle Geschenke abgebildet sind, zu sagen, wer wem was geschenkt hat.

Das Buch hat eine handliche Größe schön für kleine Kinderhände und mit seinen dicken Pappseiten ist es auch sehr robust.

Die Reimform ist für meine Kleinen noch zu schwer, aber nach mehrmaligem Lesen können sie doch schon mein Nachfragen zu manchen Dingen beantworten.

Gerade die Kleinsten (2 Jahre) holen sich das Buch gerne aus dem Regal.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Thema
Veröffentlicht am 07.09.2025

Der vertauschte Tote

Landluft, Mord und Eifelglück: Der doppelte Tote
0

Tilla entdeckt auf dem Weg zum Seniorenheim ein Cabrio,das gegen einen Baum fuhr. Da ihr Handy leer ist, muss sie zum nächsten Bauernhof, um bei Ben anzurufen, damit er zur Unfallaufnahme kommt. Als sie ...

Tilla entdeckt auf dem Weg zum Seniorenheim ein Cabrio,das gegen einen Baum fuhr. Da ihr Handy leer ist, muss sie zum nächsten Bauernhof, um bei Ben anzurufen, damit er zur Unfallaufnahme kommt. Als sie wieder zum Unfallort zurück kehrt staunt sie nicht schlecht. Ein anderer Toter sitzt hinter dem Steuer. Das glaubt ihr natürlich niemand und sie macht sich eigenmächtig auf die Suche des ersten Toten und wo der zweite Tote so plötzlich her kam.

Dies ist mein dritter CosyCrime mit der netten Tilla. Sie hat das Herz am rechten Fleck und sagt, was sie denkt.
Beruflich hat sie sich in der Eifel niedergelassen und fährt mit ihrem Kastenwagen die Seniorenheime an, um den alten Menschen zu bringen, was deren Herz begehrt. Das geht vom Playboy bis zum lebendigen Nager. Sie versteht eben, was ihre Kunden wünschen.
So ganz nebenbei gibt es auch immer ausreichend Klatsch und Tratsch, so dass sie beim Ermitteln immer mehr Informationen als die Polizei zu haben scheint.

Mir gefällt ihre Art. Ich mag aber auch ihre Mutter und ihren Freund und den Freund der Mutter und freue mich immer auf ein Wiederhören mit den bekannten Charakteren.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.09.2025

Nicht ganz mein Fall

Die Fotografin
0

Amory kommt fast zu Tode, als ihr Vater gemeinsam mit ihr einen Selbstmord begehen will. Das hat die junge Frau natürlich ihr gesamtes Leben begleitet und vielleicht ihren Hunger nach Leben ausgemacht, ...

Amory kommt fast zu Tode, als ihr Vater gemeinsam mit ihr einen Selbstmord begehen will. Das hat die junge Frau natürlich ihr gesamtes Leben begleitet und vielleicht ihren Hunger nach Leben ausgemacht, den ich zwischen den Zeilen heraus hörte.

Der Autor hat berichtet, wie sie in Kriegsszenen fotografierte, im Berlin der dreißiger Jahre auch in der Szene unterwegs war.
Sie hatte viele Liebesgeschichten, die auch genauer beleuchtet wurden, bis sie nachher sesshaft geworden scheint und kurzerhand ihre Karriere als Fotografin in den Hintergrund rückte.

Nach einem weiteren Schicksalsschlag war sie dann aber wieder mit der Kamera zurück.

Amory war sicherlich eine interessante Frau ihrer Zeit, aber ihr Leben war mir doch zu sehr von ihren Liebschaften und ihrem Hunger nach dem perfekten Bild geprägt.
Mich hat der Roman leider nicht begeistern können, was sicherlich aber nicht am Schreibstil lag, sondern vielmehr an dem was ich lieber lesen mag.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.09.2025

Leichte Lektüre mit überraschenden Wendungen

Apfelzeit am Deich
0

Grete lebt seit fast 60 Jahren auf einem alten Apfelhof im Alten Land. Wir erfahren ein wenig aus ihren Jugendzeiten, doch das meiste der Geschichte spielt sich in der Gegenwart ab.

Gretes Familie ist ...

Grete lebt seit fast 60 Jahren auf einem alten Apfelhof im Alten Land. Wir erfahren ein wenig aus ihren Jugendzeiten, doch das meiste der Geschichte spielt sich in der Gegenwart ab.

Gretes Familie ist zerstritten. Ihr einziger Sohn hat sich vor 20 Jahren von seiner Frau und den beiden Kindern getrennt und eine neue Familie mit zwei Kindern gegründet. Oma Grete hat nur Kontakt zu Haukes erster Familie.

Merle, die Erstgeborene ist Stewardess und mit einem Piloten zusammen. Als dieser aber Nägel mit Köpfen machen will zieht sie dein Schwanz ein und flüchtet zu Oma Grete, in der Hoffnung, das diese Rat weiß.



Der Roman war schnell zu lesen, da der Schreibstil sehr einfach gehalten war.

Jedes einzelne Kapitel hat eine kurze Überschrift und ist auch mit dem Namen der jeweiligen Person überschrieben, aus deren Sicht es in Ichform geschrieben ist. Deshalb kam man schnell rein und hatte auch einen guten Zugang zu den einzelnen Personen, da die Autorin hier auch Gedanken und Gefühle mit einfließen ließ.

Meine liebsten Charaktere waren eindeutig die beiden 80 jährigen Damen, die schon eine jahrzehntelange Freundschaft leben.

Aber auch Merle und Janis fand ich sehr sympatisch.

Hauke und Wiebke hingegen mochte ich nicht, wobei sich Hauke sogar noch in die richtige Richtung zu entwickeln scheint.

Mir kam das Ende allerdings zu überraschend und plötzlich und ich hätte gerne noch mehr erfahren.
Wie gut, dass in der Leserunde dann bekannt gegeben wurde, dass es einen zweiten Band geben wird. Im Buch war nämlich kein Hinweis darauf.

Jetzt harre ich der Dinge die da kommen und hoffe ich bekomme es auch mit, wenn der zweite Band erscheint .

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.09.2025

Die Onlineomi und die Adventszeit

Wir brauchen viel mehr Schafe. Die Online-Omi macht Theater
0

Renate Bergmann, 82, rüstige Rentnerin aus Spandau, hat vier Männer überlebt und erzählt hier aus ihrem Leben.
In diesem Hörbuch geht es um die Adventszeit, die sie mit ihren Spandauer Freunden erlebt ...

Renate Bergmann, 82, rüstige Rentnerin aus Spandau, hat vier Männer überlebt und erzählt hier aus ihrem Leben.
In diesem Hörbuch geht es um die Adventszeit, die sie mit ihren Spandauer Freunden erlebt und gestaltet. Dieses Jahr darf sie mit ihnen das Krippenspiel inszenieren und es wird sogar so gut, das der Pfarrer am Ende das Stille Nacht , heilige Nacht anstimmt, obwohl es noch nicht Weihnachten ist.

Ich liebe Renate Bergmann, sie ist taff und hat einen herrliche Art sich selbst und dem Hörer die Welt zu erklären. Das ist immer unterhaltsam und sehr lustig.
Auch ihre Seniorenfreunde sind immer dabei und gut für so manche witzige Anekdote.

Bei den Hörbüchern liebe ich es, wie der Onlineomi Stimme gegeben wird. Ich habe auch hin und wieder ein Buch von ihr gelesen und da höre ich bei jedem Redetext auch immer diese Stimme. Einfach köstlich. So möchte man selbst im Alter sein, das Leben liebend und den Mitmenschen mit seiner Art nicht auf den Geist gehen, sondern sie wunderbar unterhalten.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere