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Veröffentlicht am 25.10.2019

Wie gut kennt man die Leute eigentlich?

Ich geh doch nicht mit Jedem mit! (Starke Kinder, glückliche Eltern)
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Lu hat eine Liste auf der steht mit wem sie mitgehen darf. Da sind natürlich Mama und Papa, ihr Bruder Fips, Oma und Opa, Tante Julia und Frau Besenbinder drauf, Mit Ann-Katrin darf sie auch mit, aber ...

Lu hat eine Liste auf der steht mit wem sie mitgehen darf. Da sind natürlich Mama und Papa, ihr Bruder Fips, Oma und Opa, Tante Julia und Frau Besenbinder drauf, Mit Ann-Katrin darf sie auch mit, aber nur bis zum Spielplatz hinter dem Haus. Sicherlich darf Lu auch mal mit anderen Personen mitgehen, aber das sagen Mama und Papa ihr dann vorher.
Eines Tages steht sie vor dem Haus und wird nicht abgeholt. Da kommen nach und nach Menschen vorbei die sie nach Hause bringen wollen. Vom sehen her kennt sie die sogar, aber was sie so genau machen und denken weiß sie nicht, also geht sie nicht mit denen mit. Dann fängt es an zu regnen, aber sie bleibt stur dabei, dass sie nur mit jemandem geht den sie wirklich kennt. Wie gut das dann endlich ihr Bruder vorbei kommt. Den kennt sie .Da kennt sie sogar Geheimnissse, die kein anderer über ihn weiß. Mit dem kann sie getrost mitgehen.

Ein tolles Buch , das aufzeigt, dass man nicht mit jedem mitgehen darf. Ganz ohne den Kindern Angst zu machen. Hier ist ganz klar. Ich kenn dich nicht wirklich, also weiß ich auch nicht ob es gut für mich wäre mit dir mit zu gehen. Und sogar die Frau , die Lu wirklich etwas näher kennt , darf sie nicht mitnehmen. Die ist mir aber auch sehr sympatisch, denn sie findet es auch gut, dass Lu nicht einfach so mit ihr mitgeht.
Wie gut das dann ihr Bruder kommt und sie doch noch abholt. Lu ist eine kleine starke Persönlichkeit, die ganz genau begriffen hat, das man auf keinen Fall mit jemandem mitgehen darft, den man nicht ganz genau kennt.

Ein tolles Buch für Kinder ab 4 Jahren. Ich kann es wärmstens empfehlen.

Veröffentlicht am 25.10.2019

2.Teil der Trilogie um Ruby und James

Save You
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Nachdem Ruby und James im ersten Teil zusammen kamen, sind sie seit dem Ende des 1. Teils wieder getrennt. James hatte bei seiner Rückkehr aus Oxfort vom Tod seiner Mutter erfahren. Sie war schon ein paar ...

Nachdem Ruby und James im ersten Teil zusammen kamen, sind sie seit dem Ende des 1. Teils wieder getrennt. James hatte bei seiner Rückkehr aus Oxfort vom Tod seiner Mutter erfahren. Sie war schon ein paar Tage tot, aber der Vater wollte die Aufnahmeprüfungen der Zwillinge angeblich nicht stören. Das hat James so verletzt, das er auf die Party eines Freundes fuhr und sich dem Alkohol und Drogen hingab. Als Ruby ihn mit Lydia dort fand tröstete er sich gerade mit Alisairs Schwester.
Deshalb herrschte im 2. Band erst einmal Funkstille und Ruby litt wie ein Tier. Dramatische Weihnachtsfeiertage. Ob sich wohl alles noch wieder einlenken würde? Und wie geht es mit Lydia und ihrer Schwangerschaft weiter? Kann Ruby nach Oxfort kommen?

Nachdem es mir im ersten Band hochdramatisch zu Ende ging war ich natürlich ganz gespannt wie die Sache zwischen Ruby und James weiter gehen würde. Würden sie sich doch wieder annähern, nachdem sie eine Aussprache hatten? Wie finden sie wohl wieder zusammen. Da es noch einen dritten Band gibt, war ich allerdings ganz sicher, das sie sich wieder annähern würden. Ich stellte es mir auch nicht so schwierig vor, da ich dachte Ruby würde verständiger reagieren, auch wenn sie natürlich erschüttert war das ansehen zu müssen . Außerdem stellte sie sich verständlicherweise die Frage, warum James nicht zu ihr gekommen war, statt zu seinen Freunden zu rennen.
Wie gut das Lydia inzwischen Vertrauen zu Ruby gefasst hat und sie fast als eine Freundin ansieht. Sie kann Mittlerin zwischen den beiden Parteien spielen und hat zudem noch einen Menschen mehr mit dem sie zwanglos über alles reden kann.
Auch Lin ist wieder mit dabei und steht Ruby zur Seite. Ebenso Ember, die ich ganz faszinierend finde. Sie ist so zwangfrei ehrlich und unverbraucht. Allerdings habe ich hier auch Angst, dass sie , wenn Ruby sie mit nach Maxton Hall nimmt, leicht unter die Räder kommt , da sie für die ganzen Intrigen und Machenschaften dort nicht wirklich vorbereitet ist.
Das Buch ist wieder gut geschrieben. Sehr gut gefällt mir , wie schon im ersten Band, das die einzelnen Kapitel jeweils aus der Sicht einer Person geschrieben sind. Der Name der Person steht zum besseren Verständnis auch immer über den Kapiteln.
Interessant ist, wenn hier gleiche Situtationen aus den unterschiedlichen Perspektiven der Beteiligten betrachtet werden und dann Schlüsse gezogen werden können.
An Spannung war mir bisher der erste Band lieber, da hier doch recht langatmig die Zeit des Streits ohne wahre Versöhnung gestreckt wird. Da habe ich schon ein wenig schneller gelesen und auch bischen gesprungen, damit ich schneller durch kam.
Deshalb ziehe ich hier auch einen halben Stern ab.
Aber alles in allem ein tolles Buch, das auch am Ende wieder eine Wendung nimmt, die ich so nicht erwartet hätte.
Ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen.

Veröffentlicht am 24.10.2019

Böse oder gute Fee?

Nee! sagte die Fee
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Die kleine Fee will nicht so wie ihre Mama. Warum soll man die Füße waschen, man kann doch Schuhe tragen. Einmal nicht die liebe gute Fee sein, sondern richtig böse. Und das konnte die kleine Fee. Sie ...

Die kleine Fee will nicht so wie ihre Mama. Warum soll man die Füße waschen, man kann doch Schuhe tragen. Einmal nicht die liebe gute Fee sein, sondern richtig böse. Und das konnte die kleine Fee. Sie zaubert die Rehe auf den Baum, lässt die Waschbären schlafen und die Kaninchen als Frösche herum hüpfen. Doch dann passiert das Unglück. Wer soll ihr nun helfen, wo sie vorher bei ihren Freunden so viel Unheil angerichtet ha?

Die kleine Fee ist das kleine Nein. Zu allem und jedem sagt sie nur :“ Nee!“ Da kann das Zusammenleben schon mal schwierig sein. Mutter tut das einzige was man als Mutter tun kann. Sie bleibt konsequent, aber auch liebevoll. Die kleine Fee treibt es dann aber ohne Aufsicht der Mutter wirklich doll. Einmal so richtig böse sein. Da ist es ganz egal wie sie ihre Freunde damit verletzt oder im Stich lässt. Wie gut das die Mutter alles wieder grade biegt. Die kleine Fee ist verzweifelt als ihr bewusst wird, das sie allen Freunden solche Streiche gespielt hat, das diese ihr in ihrer Notsitutation nicht zur Seite stehen können. Und hätte sie doch auf die Mutter gehört und ihren Zauberstab ordentlich geputzt, dann würde er so glänzen, dass man ihn auch zwischen den Zweigen glänzen sehen könnte. Tja, da ist guter Rat teuer und vielleicht hilft es einfach mal zu weinen. Wie gut das die Mutter nicht weit ist und alles wieder in Ordnung bringt. Schade nur, dass die kleine Fee selbst am Schluss noch nicht eingesehen hat, dass der falsche Weg war, den sie da eingschlagen hatte.

Ein Buch das zum Nachdenken über das Hören und Folgen anregen soll. Leider nicht mit einem überzeugenden Lösungsvorschlag, der auch wirklich hilft die Kinder in die richtige Richtung zu lenken. Deshalb ziehe ich hier, trotz liebevoller Bebilderung einen Stern ab.
Hätte mir da doch einen besseren Schluss gewünscht, nämlich das sie dann zum ersten Mal „ja“ sagt oder die Frage anders gestellt wäre.

Veröffentlicht am 24.10.2019

Aufstehen leicht gemacht

Raus aus den Federn!
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Antonia liebt ihren Gesang. Schon früh am Morgen fängt sie an. Die anderen Vögel aber mögen es nicht so geweckt zu werden und schimpfen jedes Mal. Irgendwann reicht es Antonia und sie verlässt den Wald. ...

Antonia liebt ihren Gesang. Schon früh am Morgen fängt sie an. Die anderen Vögel aber mögen es nicht so geweckt zu werden und schimpfen jedes Mal. Irgendwann reicht es Antonia und sie verlässt den Wald. Am Morgen haben alle Vögel verschlafen. Wo kann Antonia nur stecken. Sie fehlt und mit ihr der Weckgesang. Wie gut, dass auch Antonia das Gemurre der anderen fehlt.

Dieses Bilderbuch ist schon für Kinder ab 4 Jahren geeignet. Die Bilder sind schön bunt und ansprechend gemalt. Tuschezeichungen die coloriert wurden schmücken die Geschichte um Antonia aus. Das diese mit ihrem Gesang so anstößt ist schade, denn eigentlich wird erst später klar, dass die Vögel gar nicht ohne sie leben wollen. Sie sind nur einfach mies drauf so früh am Morgen. Da können sie schon mal beleidigend werden. Klar ,dass Antonia irgendwann keine Lust mehr hat sich das Gejammer und die Beleidigungen anzuhören.
Aber erst als sie getrennte Wege gehen bemerken beide Seiten ,das sie eigentlich nicht ohne den anderen sein wollen.
Antonia würde zu gerne wissen was die Vögel so ohne sie machen und hat eine Idee. Sie schmückt sich um anders auszusehen. Wie ein bunter Paradiesvogel kehrt sie zurück, nur um zu erfahren, dass sie den anderen Vögeln fehlt. Als sie dann auch noch sagt, was die anderen früher zu ihr gesagt haben, greifen die Vögel sie an, denn das wollen sie auf Antonia nicht sitzen lassen. Dabei geht ihre Tarnung kaputt und die Vögel erkennen um wen es sich da handelt. Ab da ist Antonia gerne gelitten und alle erfreuen sich an ihrem Lied.
Manchmal muss man etwas erst verlieren um zu wissen was man daran gehabt hat. So ergeht es auch den Vögeln in dieser Geschichte.
Ein schönes Buch mit wenig Text und ausdrucksstarken Bildern.
Ich kann das Buch für Kinder ab 4 Jahren empfehlen.

Veröffentlicht am 23.10.2019

Ein taffes Mädchen und ein ängstliches Krokodil

Ein Krokodil unterm Bett
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Wie gut das Lotte keine Angst hat. Sie hat nämlich eine Krokodil unterm Bett. Aber was ist mit dem denn los? Das Krokodil flüchtet aus Angst vor Lotte auf den Schrank. Dann traut es sich aber doch zu Lotte ...

Wie gut das Lotte keine Angst hat. Sie hat nämlich eine Krokodil unterm Bett. Aber was ist mit dem denn los? Das Krokodil flüchtet aus Angst vor Lotte auf den Schrank. Dann traut es sich aber doch zu Lotte und die beiden spielen, basteln und backen. Und zum guten Schluss kennt das Krokodil auch noch tolle Geschichten, bei denen Lotte schnell einschlummern kann

Ein köstliches Buch über eine ganz besondere Freundschaft. Da ist zum einen ein ganz mutiges Mädchen und zum anderen ein eher schüchternes Krokodil. Schön dass die beiden Freunde werden und dann alles zusammen machen .Die Bilder sind großflächig über die Doppelseite gestaltet und beinhalten darauf wenig Text. Eigentlich würden auch die Bilder alleine schon alles aussagen, so dass selbst die Kleinsten verstehen können um was es geht.
Man erfährt hier auch, das man keine Angst haben muss, das etwas unter dem Bett liegt. Denn Lotte ist echt noch klein und ist doch so mutig.
Das Buch hat gerade die richtige Länge für eine tolle Gute-Nacht-Geschichte.
Ich kann es ab 3 Jahren empfehlen