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Veröffentlicht am 24.12.2024

Schachtelsätze

Barfuß in den Bergen
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Heidi kommt zum Großvater auf die Alp. Tante Dete bringt sie hin, weil sie nach Frankfurt zieht. Heidi lernt den Großvater und Peter und seine Großmutter kennen. Sie liebt die Alp, doch dann holt Tante ...

Heidi kommt zum Großvater auf die Alp. Tante Dete bringt sie hin, weil sie nach Frankfurt zieht. Heidi lernt den Großvater und Peter und seine Großmutter kennen. Sie liebt die Alp, doch dann holt Tante Dete sie nach nach Frankfurt.

Hier wird die Geschichte von Johanna Spyri in kurzer Form erzählt, so dass auch Kinder aus der zweiten oder dritten Klasse damit klar kommen.
Die Sätze sind nicht immer ganz einfach. Es hat auch viele Schachtelsätze. Hier hätte man es für Leseanfänger meines Erachtens nach noch weiter runter brechen können.

Es ist aber gut bebildert und die Bilder helfen auch beim Textverständnis.

Ich ziehe auch nur einen Stern ab, da die Sätze nicht wirklich so kurz und einfach sind, wie auf der Rückseite des Buches beworben.

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Veröffentlicht am 24.12.2024

Mir zu viel Geschrei

Lieschen Radieschen, die rebellische Prinzessin
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Lieschen Radieschen soll sicher emanzipiert rüber kommen. Sie lässt sich nichts gefallen. Boxt alles was sie will mit Wutgeschrei durch. Das ist in meinen Augen nicht der richtige Weg und den will ich ...

Lieschen Radieschen soll sicher emanzipiert rüber kommen. Sie lässt sich nichts gefallen. Boxt alles was sie will mit Wutgeschrei durch. Das ist in meinen Augen nicht der richtige Weg und den will ich den Kindern auch nicht durch so ein Buch vormachen.

Natürlich finde ich toll, dass sie vor nix Angst hat, aber man merkt auch deutlich das eigentlich kaum jemand was mit Lieschen zu tun haben will.

Axel Schefflers Bilder sind wieder gelungen und zeigen gut auf was sie sollen. Ich mag viele seiner Illustrationen, wie den Grüffelo oder den Superwurm und ähnliche.

Mich konnte die Geschichte leider nicht wirklich überzeugen,

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Veröffentlicht am 24.12.2024

Gut für Leseanfänger

Amelie kommt in die Feenschule
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Amelie hat ein bisschen Angst vor ihrem ersten Schlutag. Die großen Feen haben sie angeflunkert und Amelie hat es geglaubt.
Doch dann kommt es ganz anders und sie findet gleich einen Freund in Felix, den ...

Amelie hat ein bisschen Angst vor ihrem ersten Schlutag. Die großen Feen haben sie angeflunkert und Amelie hat es geglaubt.
Doch dann kommt es ganz anders und sie findet gleich einen Freund in Felix, den sie schon vom Spielplatz her kennt.

Einfache Fibelschrift und kurze einfache Sätze machen es den Kindern hier leicht mit dem Lesen.
Ca. 4-5 kurze Sätze stehen auf den Seiten, die großflächig illustriert sind.
Die Bilder sind in Pastelltönen gemalt und stellen die Feen in Schule und Alltag dar. Die Bilder helfen dabei das Gelesene zu verstehen.

Die Geschichte über die Angst vor dem ersten Schultag können sicherlich viele Kinder nachvollziehen.

Schön, dass hier aufgezeigt wird wie schön Schule sein kann.

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Veröffentlicht am 24.12.2024

Der Überfall

Fünf Freunde JUNIOR - Den Räubern auf der Spur
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Es ist Sommer. Die Freunde sind mal wieder zusammen. Georg will sich eigentlich die Haare schneiden, aber als sie bei Herrn Pails im Laden ist, kommt es ganz anders.
Wie gut das Timmy sie so vermisst und ...

Es ist Sommer. Die Freunde sind mal wieder zusammen. Georg will sich eigentlich die Haare schneiden, aber als sie bei Herrn Pails im Laden ist, kommt es ganz anders.
Wie gut das Timmy sie so vermisst und sich auf die Suche ach ihr macht.

Das Buch ist konzipiert für Leseanfänger von 7 Jahren. Das finde ich noch zu schwer, da Kinder heute in dem Alter in der Regel noch keine 50 Wörter pro Seite schaffen.

Die Geschichte ist spannend. Ein Überfall, ein rasender Laster, eine heiße Spur und die Freunde mal wieder mitten drin.
Die Illustrationen erinnern mich an Bücher meiner Kindheit in den 60er/70er Jahren.

Schön finde ich auch, dass für Neulinge ganz vorne noch kurz aufgezeigt ist wer die Fünf Freunde eigentlich sind.

Ich ziehe bei der Bewertung auch nur einen Stern ab, da ich es nicht als geeignet für Leseanfänger von 7 Jahren sehe, sondern eher ab der dritten Klasse. Da sind die Kinder in der Regel 9 Jahre.

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Veröffentlicht am 24.12.2024

Heinrich und seine Getreuen

Der Silberbaum. Die siebente Tugend
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Heinrich Markgraf von Meißen und Landgraf von Thüringen verliert schon mit drei Jahren den Vater und seine Mutter Jutta hat Angst, das man ihm nach dem Leben trachtet, um die Macht an sich zu reißen.Sie ...

Heinrich Markgraf von Meißen und Landgraf von Thüringen verliert schon mit drei Jahren den Vater und seine Mutter Jutta hat Angst, das man ihm nach dem Leben trachtet, um die Macht an sich zu reißen.Sie ruft ihre Getreuen um sich, um das Leben ihres Kindes zu retten.

Rüde Sitten in einer Zeit, als ein Menschenleben noch nicht viel galt. Treue, aber auch Verrat, Liebe und abgrundtiefer Hass, Verleumdungen und Verfolgung. Alles bietet dieser mittelalterliche Roman von Sabine Ebert, der im 13. Jahrhundert angesiedelt ist.

Ich fand es sehr interessant, da ich auch vieles über das Leben der Elisabeth von Thüringen erfahren habe, die meine Mutter mir als Namenspatronin auswählte. Ich kannte bisher nur die Sage über sie, als sie den Armen Brot brachte, was sie nicht durfte und sich dann auf wundersame Weise das Brot unter ihrem Tuch in Rosen verwandelt hatte.Diese Sage kam im Buch nicht vor, aber ich erfuhr wie fanatisch religiös sie war und wie sie , nicht wirklich angenehm auch ihr Umfeld einbezog, ob diese wollten oder nicht.

Erschreckend fand ich auch ihren Beichtvater Konrad, den der Papst später mit der Ketzerverfolgung beauftragte. Furchtbar wie viel Macht ein einzelner, kranker Mensch bekommen kann, damit er sich in seinen Machtgelüsten ausleben kann. Ich sehe da leider viele Parallelen zu unserer heutigen Zeit, in der wir, trotz alles modernen Wissens auch nicht in der Lage scheinen Gut von Böse zu unterscheiden.

Das Hörbuch war wieder gut gesprochen von Gabriele Blum. Ich mag ihre Art zu lesen und konnte mich gut in die Geschichte Wegträumen.An manchen Stellen war mir aber, sicherlich aufgrund der geschichtlichen Grundlage, einfach zu viel auf einmal. Viele Namen, die nur einmal vor kamen und mich mehr verwirrten, als zu informieren.

Geliebt habe ich Änne und Simon und natürlich Christian und seinen Freund Marek sowie seinen Vater Thomas. Auch die Markgräfin Jutta fand ich eine tolle Person, da sie in dieser von Männern beherrschten Zeit wahre Größe im Kampf um Gerechtigkeit für ihren Sohn Heinrich kämpfte.

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