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Veröffentlicht am 20.12.2020

schöne weihnachtliche Geschichte für junge Leser

Das Weihnachtsmannprojekt
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bescherte uns einige vergnügliche Lesestunden.
Eine Geschichte, in 25 Kapiteln erzählt (– und somit auch ideal als Adventskalendergeschichte) mit kurzen Kapiteln, einer auf die jungen Leser abgestimmten ...

bescherte uns einige vergnügliche Lesestunden.
Eine Geschichte, in 25 Kapiteln erzählt (– und somit auch ideal als Adventskalendergeschichte) mit kurzen Kapiteln, einer auf die jungen Leser abgestimmten Schriftgröße. Die Geschichte selbst ist locker, leicht mit viel Witz und Fantasie geschrieben. Bei vielen Begebenheiten fühlten wir uns an unsere eigene Familie und Erfahrungen erinnert – und konnten so die vielen Emotionen, Gewissenskonflikte und Bemühungen nachvollziehen.
Die Geschichte selbst beginnt bereits im Sommer, denn wer kennt es nicht – bereits zu diesem Zeitpunkt beginnen in den Familien die ersten Weihnachtsüberlegungen. Wann wer mit wem und was gibt es zu Essen, Traditionen – wollen eben gepflegt werden. Und dann auch noch die Tatsache – dass ab einem gewissen Alter die Frage aufgeworfen wird „Gibt es den Weihnachtsmann?“ Und dann?

Die liebenswerten, lebensechten Charaktere, machten es uns leicht mit ihnen mit zu fiebern, mitzuleiden. Uns mit ihnen zu freuen.

Die Geschichte stimmte uns perfekt auf die Weihnachtszeit ein, vermittelte den besonderen Zauber der Weihnachtszeit. Weihnachtliche Düfte, Kerzenschein, Plätzchenduft …. und all die kleinen und großen Geheimnisse und Heimlichkeiten – die die Weihnachtszeit zu etwas ganz Besonderem machen. Gleichzeitig regt sie zum Nachdenken an und vermittelt wie selbstverständlich wichtige Werte wie Freundschaft, Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft.


Fazit:
Eine humorvolle weihnachtliche Geschichte für kleine und große Leser.

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Veröffentlicht am 14.12.2020

chaotische unkonventionelle Weihnachtsgeschichte mit ernsten Zwischentönen

Weihnachten mit Opa (Spaß mit Opa 2)
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ist eine humorvolle turbulente und unkonventionelle Weihnachtgeschichte.

Kurze Kapitel, eine für Kinder ideale Schriftgröße und immer mal wieder die ein oder andere Illustration fördern die Lesefreude. ...

ist eine humorvolle turbulente und unkonventionelle Weihnachtgeschichte.

Kurze Kapitel, eine für Kinder ideale Schriftgröße und immer mal wieder die ein oder andere Illustration fördern die Lesefreude. Der Schreibstil, humorvoll und altersgerecht. Wenn mir auch, aus Erwachsenen Sicht, die Wortwahl nicht immer gefiel.

Die Charaktere wunderbar gezeichnet. Die jeweiligen Charaktere gut herausgearbeitet (z.B. Opa: entspannt, unkonventionell, alternativ – der typische Hippie, rauchend – und auch die geltenden Regeln und Gesetze nicht immer einhaltend. Das genaue Gegenteil seines Sohnes.

Die Geschichte selbst entwickelt sich dann auch entsprechend. So bekommen liebgewonnene Rituale wie „Tannenbaum besorgen und die Weihnachtsgans – eine vollkommen andere Bedeutung.

Wie bereits erwähnt, gibt es einige Situationen – die Eltern die Haare zu Berge stehen lassen „rauchen, die „illegale“ Baumbesorgung ….
Andererseits werden ernste und wichtige Themen wie Obdachlosigkeit, Tierschutz, Hilfsbereitschaft und Zusammenhalt angesprochen – die den Leser zum Nachdenken anregen.

Fazit:

Alles in allem, und insbesondere für die angesprochene Zielgruppe eine gelungene witzig chaotische Weihnachtsgeschichte.

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Veröffentlicht am 12.12.2020

fantastische fesselnde Fortsetzung - Lesehighlight

Aroda
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Konnte mich wieder fesseln und faszinieren.

Die Geschichte selbst, wird wie bereits im 1. Teil aus Hope´s Sichtweise erzählt, sodass ich als Leser die Gedanken, Gefühle und Handlungsweisen Hopes gut nachvollziehen ...

Konnte mich wieder fesseln und faszinieren.

Die Geschichte selbst, wird wie bereits im 1. Teil aus Hope´s Sichtweise erzählt, sodass ich als Leser die Gedanken, Gefühle und Handlungsweisen Hopes gut nachvollziehen konnte. Ich als Leser mit ihr zusammen immer mehr von Aroda, der Pforte und den Zusammenhängen erfuhr. Der Schreibstil, leicht und flüssig zu lesen. Die Sprache bildreich – sodass ich mir alles gut vorstellen konnte.
Die Charaktere waren wieder sehr fein ausgearbeitet. Insbesondere die so andere Lebensweise, der Umgang miteinander in Aroda – wurden während des Lesens wieder deutlich spürbar. So z.B. die Art der Bewohner Arodas: nichts über andere zu sagen, der Verzicht auf den Versuch die Handlungsweisen der anderen zu erklären/rechtfertigen, sondern dies dem Betroffenen zu überlassen.
Hope, die vor ständig neue Herausforderungen gestellt wird. Kaum zu Atem kommt – um sich über sich und ihre Wünsche klar zu werden. Deren Verbindung zur Pforte und zur Heimat ihrer Mutter immer deutlicher wird. Die immer wieder vor vollendete Tatsachen gestellt wird, obwohl sie sich nichts sehnlicher wünscht – als diese eigenständig treffen zu können.
Neben der Weiterentwicklung der einzelnen Charaktere, sowie dem kennenlernen neuer, geheimnisvoller Charaktere konnte mich insbesondere der Weltenaufbau fesseln.
Aroda mit seinen Bewohnern, ihrer Lebensweise – die sich in den wesentlichen Aspekten sehr von unserer Welt unterscheidet – andererseits vieles welches an unsere Welt erinnert. Weiterentwickelt und verfeinert wurde.
Die Frage nach dem Zusammenspiel Arodas und unserer Welt, wie hängen sie zusammen? Welche Rolle spielt die Pforte – jetzt, in der Vergangenheit und in der Zukunft? Wird und wenn ja, wie wird es gelingen – Aroda und die Welt zu erhalten. Wie wird die zukünftige Welt aussehen?

Wie bereits im ersten Band faszinierte mich die Vorstellung, das Arodas Weltanschauung, der Umgang miteinander auch für uns möglich wäre. Dass wir selbst uns entscheiden wie wir leben wollen.

Fazit:
Von mir wieder eine klare Leseempfehlung.
Eine faszinierende Welt, deren Miteinander den Leser zum Nachdenken anregt. Der den Leser auffordert – über den ein oder anderen seiner Wesenszüge nachzudenken und sich zu fragen, ob es nicht lohnenswert wäre – diesen zu ändern.

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Veröffentlicht am 07.12.2020

informativ interssant insbesonder die Macht der Sprache wurde eindrücklich vermittelt

Sprachzauber
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Sprachzauber –Warum unser Blabla mehr als Hokuspokus ist

von Nikolaus Nützel

erklärt interessant und leicht verständlich die verschiedensten Aspekte von Sprache.
So erfuhren wir als Leser, wie machtvoll ...

Sprachzauber –Warum unser Blabla mehr als Hokuspokus ist

von Nikolaus Nützel

erklärt interessant und leicht verständlich die verschiedensten Aspekte von Sprache.
So erfuhren wir als Leser, wie machtvoll Sprache sein kann – weltverändernd, einem ständigen Wandel unterliegend (Die Sprache von früher und heute / Jugendsprache) ihre Missverständlichkeit, die zu bewussten und unbewussten Verletzungen führen kann. Die Macht der Sprache auf unsere Sicht der Dinge, ihren Einfluss darauf – wie wir die Welt sehen, wie wir etwas wahrnehmen und entsprechend handeln. Wie Sprache gar zu einer Waffe werden kann.
Die Bedeutung des Satzbaues für die Aussagekraft des jeweiligen Satzes. ( „Das kann ich auch – Ich kann das auch ….“ S.24)

Fazit:

Ein interessantes und informatives Buch zum Thema Sprache, ihrem Aufbau, dem Erfinden von Geheimsprachen und insbesondere ihrer Macht. Ihrer Möglichkeit zu verletzten, die Welt anders Wahrzunehmen, das eigene Handeln zu beeinflussen.

Von mir eine klare Leseempfehlung.


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Veröffentlicht am 07.12.2020

eine schöne Geschichte

Das Wunder von R.
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Das Wunder von R : Eine revolutionäre Weihnachtsgeschichte

von Francesca Cavallo

war für uns eine zauberhafte Geschichte.

Die Kapitel hatten eine kindgerechte Länge und auch die Schrift war entsprechend ...

Das Wunder von R : Eine revolutionäre Weihnachtsgeschichte

von Francesca Cavallo

war für uns eine zauberhafte Geschichte.

Die Kapitel hatten eine kindgerechte Länge und auch die Schrift war entsprechend groß – sodass wir nur so durch die Geschichte flogen. Passende Zeichnungen und Bilder vermitteln dem Leser nochmals die Stimmung im Laufe der Geschichte.

Die Geschichte an sich, enthielt einige schöne, ungewöhnliche und neuartige Ideen rund um die Arbeit des Nikolauses. Und gefiel uns durchaus – wenn ich als Erwachsene auch einige Kritikpunkte fand.
So enthielt sie in meinen Augen einige Ungereimtheiten. So bekam die Flüchtlingsfamilie sofort eine Wohnung und Arbeit und hatten bereits den Schlüssel. Die Postbotin fängt an heilig Abend recht früh an zu Arbeiten – und verlässt um 9 Uhr die Wohnung? Woher wussten die Bewohner aus R dass sie aus einem anderen Land kommen, wenn keiner mit ihnen gesprochen hat. Zu Beginn wird eine Szene mit u.a. 2 Vätern und Kindern beschrieben – woher weiß die neuangekommene Familie, das es sich um eine Familie handelt?

Auch hatte ich mir anhand des Klappentextes und den Meinungen aus den sozialen Medien eine etwas andere Geschichte erwartet. Die Familienkonstellation mit 2 Mamas und ihren Kindern wurde mir zu sehr betont, direkt darauf gestoßen – hier hätte ich einen subtileren Weg bevorzugt. Zudem war die Familiensituation nicht ursächlich für das Verhalten der Bewohner von R – die insgesamt gesehen (in meinen Augen) alle sehr ungewöhnlich und unrealistisch reagierten.

Fazit:
Eine schöne Geschichte für mehr Diversität, Toleranz und Offenheit.
Von der ich mir anhand der überschwänglichen Begeisterung in den Sozialen Medien etwas mehr und anderes erhofft und erwartet hatte – und so meinen Eindruck/Begeisterung trübte.

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