Zwei unterschiedliche Liebesgeschichten, die jedes Herz höherschlagen lassen
Sommernächte auf SyltSuse lebt den Traum von allen Meer-Fans: Ihr Zuhause ist Sylt und sie organisiert Events mit ihrer eigenen Eventagentur. Für ein Strandfestival bekommt sie den Sommer über sogar Unterstützung von ihrer ...
Suse lebt den Traum von allen Meer-Fans: Ihr Zuhause ist Sylt und sie organisiert Events mit ihrer eigenen Eventagentur. Für ein Strandfestival bekommt sie den Sommer über sogar Unterstützung von ihrer besten Freundin Lia, sodass ein wunderbarer Sommer voller Erlebnisse auf sie wartet. Neben den aufregenden Orgavorbereitungen, verbringen die Freundinnen viel Zeit am Meer und lernen darüber hinaus noch zwei interessante Männer kennen: Während es bei Lia ein alter Bekannter aus Kindertagen ist, der wieder in ihr Leben tritt, begegnet Suse dem unnahbaren Künstler Ben, der mit seiner Band auf dem Festival auftreten soll. Auf uns Leser warten tolle Lesestunden am Meer, Freundinnengespräche und knisternde Liebesgeschichten.
Besonders mochte ich an dieser Geschichte, dass sie mal aus der Perspektive von Lia und mal von Suse geschrieben ist. Das macht es natürlich spannend, da man immer warten muss, bis es dort weitergeht, wo es gerade am neugierigsten macht. Damit diese Perspektivwechsel gut funktionieren, setzen die Autorinnen eine Sie-Erzählperspektive ein. Damit habe ich mich am Anfang der Geschichte noch etwas schwergetan. Nach den ersten Seiten wusste ich diese aber zu schätzen, da sie die Orientierung beim Lesen enorm erleichtert.
Was mir auch extrem gut gefallen hat, war, dass die Liebesgeschichten so unterschiedlich sind. Denn mit Lia werden alle Leser glücklich gemacht, die Second-Chance Geschichten lieben. Sie trifft auf Suses Bruder Ben, der gerade nach dem Ende seiner Ehe wieder zurück auf die Insel kommt. Und in ihn war sie schon in ihrer Jugend schrecklich unglücklich verliebt. Während er eine unschöne Trennung verkraftet, finden die beiden zueinander und mein Herz ist vor Freude über die schöne Ausgestaltung der Romanze höher gehüpft. Bei Suse ist es eher eine anfängliche Abneigung aus der das Knistern mit Musiker Ben entsteht. Auch hier kann man mitfiebern und ganz wunderbar interpretieren, wie es weitergeht und warum es so ist. Genau diese Abwechslung unterhält ganz wunderbar!
Mir hat es sehr gut gefallen und ich konnte die Lesestunden auf Sylt sehr gut genießen!