Cover-Bild Keeping it casual
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17,00
inkl. MwSt
  • Verlag: pola
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 416
  • Ersterscheinung: 30.03.2026
  • ISBN: 9783759600523
Karina May

Keeping it casual

Roman. Ein feinfühlig-witziger Roman übers Daten, Selbstliebe und zweite Chancen
Antonia Zauner (Übersetzer)

Bei Maxine läuft es alles andere als rund: Erst erhält sie eine beunruhigende Diagnose, dann entdeckt sie, dass ihr Freund sie betrügt. Ihre beste Freundin Alice findet, Max braucht dringend Ablenkung - und meldet sie kurzerhand bei Tinder an. So lernt Max Johnny kennen: charmant, witzig und überraschend vertraut. Gemeinsam kochen sie sich per Chat durch das Familienkochbuch von Max’ Ex - ohne sich je zu begegnen, denn beide wollen nichts Ernstes. Doch aus dem harmlosen Spiel wird mehr, als Max vor einer entscheidenden Operation steht und alles, was sie bisher für wichtig hielt, hinterfragt. Aber hat sie den Mut, für das Leben - und die Liebe - einzustehen, die sie sich wirklich wünscht?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.05.2026

Ein rundum tolles Buch

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Oooooh ich liebe Romane die in Australien spielen! Erst recht wenn sie so toll sind wie „Keeping it Casual“ von Karina May. Dieses Buch hatte (wie üblich bei Pola) wieder mal alles was ich mir von der ...

Oooooh ich liebe Romane die in Australien spielen! Erst recht wenn sie so toll sind wie „Keeping it Casual“ von Karina May. Dieses Buch hatte (wie üblich bei Pola) wieder mal alles was ich mir von der Geschichte versprochen hatte und mehr. Aber der Reihe nach:

Unsere Protagonistin Maxine bekommt leider eine sehr beunruhigende Diagnose und um sich davon (und von ihrer Trennung) abzulenken meldet ihre beste Freundin Alice sie bei Tinder an. Nur zum Texten, nicht treffen. Dort schreibt sie dann mit Johnny, der ebenfalls nichts ernstes und nur texten möchte. Die beiden vereinbaren eine Koch-Challenge und so geht der ganze Spaß so richtig los.
Pointiert und witzig, dabei aber nie den Ernst der Lage außer acht lassend erzählt May uns Maxines Geschichte. Mal traurig, mal lustig. Dabei schafft sie es gekonnt mit Worten Brücken zu bauen und mir somit zu ermöglichen eine große Nähe zu ihrer Protagonistin aufzubauen. Aber auch die Nebenfiguren sind nicht nur lahme Enten (wers gelesen hat verstehts...). Nein, auch sie sind „echte“ Menschen mit Herz und Verstand.

Wer eine reine, witzige Love-Story im Chick-Lit Format erwartet wird allerdings enttäuscht (und kennt den Pola Verlag nicht). Das Buch geht aus meiner Sicht viel tiefer. Es zeigt Menschliche Verbindungen unterschiedlicher Art, was Nähe ausmacht und wie man sich entfremden kann. Vor allem auch: Was Angst mit einem und den Menschen mit denen man verbunden ist macht. Und das alles ohne total deprimierend zu sein. Ganz im Gegenteil, das ist schon Kunst.

Viel mehr als eine Liebesgeschichte haben wir hier eine Geschichte über eine junge Frau die aufgrund der Umstände gezwungen ist auch vor sich selber blank zu ziehen und sich und alles um sich herum neu zu betrachten. Deren Welt aus den Angeln gehoben wurde und der wir dabei zusehen dürfen, wie sie versucht alles wieder an einen sinnvollen Platz zu rücken.

Mir persönlich hat das Buch sehr viel gegeben und ich hoffe, dass, wenn du dich dazu entscheidest es zu lesen, es auch dir sehr viel geben wird.

Von mir gibt es 5/5 Sternen

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Veröffentlicht am 12.04.2026

Viele Emotionen, nahbare Protagonistin

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Maxines Leben wird völlig durcheinandergewirbelt. Nicht nur, dass ihr Freund sie betrügt, wirft sie aus der Bahn. Nein, sie hat auch noch mit einem Gehirntumor zu kämpfen. So ändert sich ihr Leben völlig ...

Maxines Leben wird völlig durcheinandergewirbelt. Nicht nur, dass ihr Freund sie betrügt, wirft sie aus der Bahn. Nein, sie hat auch noch mit einem Gehirntumor zu kämpfen. So ändert sich ihr Leben völlig und Maxine strotzt nicht gerade vor Lebensfreude. Freundin Alice rät ihr zur Ablenkung mittels einer Dating App. Das funktioniert ganz hervorragend. Denn schnell taucht Chatfreund Johnny in Maxines Leben auf und schenkt ihr jeden Tag ein paar mehr glückliche Momente.
Der Anfang dieses Romans hört sich erstmal sehr theatralisch an. Zumindest hatte ich diese Befürchtung beim Klappentext. Doch so war es überhaupt nicht. Denn Maxine wirkt total nahbar und es wird überhaupt nicht überdramatisiert. Vielmehr geht Maxine mit diesen Schicksalsschlägen sehr nüchtern um und ich hatte direkt einen Zugang zu ihr. Man kauft der Protagonistin ab, dass man sich im realen Leben auch so verhalten würde, wenn man in einer ähnlichen Situation wäre.
Ganz besonders haben mir die Zeitsprünge in die Vergangenheit gefallen. So erfährt man häppchenweise, wie Maxine von dem Betrug erfahren und darauf reagiert hat und lernt dabei Stück für Stück ihren Exfreund kennen. Aus diesem Kennenlernen und aus den Geschichten mit der Ex-Schwiegerfamilie entstehen sogar einige lustige Situationen. Auch wenn diese deshalb so witzig sind, weil sie sich unmöglich verhalten und man nur den Kopf schütteln kann.
Ebenso haben mich die unvorhersehbaren Wendungen dieses Romans sehr überzeugt. Während klassische Liebesromane doch häufig aus seichtem Kennenlernen, Herausforderung und Happy End bestehen, haben wir hier einige Wendungen, die ich nicht habe kommen sehen. Maxine denkt bei den Entscheidungen, die zu diesen Wendungen führen, auch zunehmend mehr an sich und man hat den Eindruck, sie emanzipiert sich richtig. Das macht Spaß, es zu lesen und führt auch zu vielen positiven Emotionen. Diese werden ergänzt durch das nervöse Kribbeln, was sich immer bei mir eingestellt hat, wenn Johnny wieder in Erscheinung trat. Denn er ist wirklich süß mit Maxine und sorgt für das nötige Knistern und die tiefen Emotionen in diesem Roman.
Für mich war dieses Leseerlebnis ein moderner Liebesroman mit einer starken Frau und vielen tiefgreifenden Emotionen zum Nachfühlen, die man keinesfalls vorhersehen kann. Es war gefühlvoll und spannend und absolut realistisch.
Ich bin rundherum zufrieden!

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Veröffentlicht am 12.04.2026

Habe es geliebt

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Ich habe das Buch innerhalb eines Tages gelesen, weil ich einfach nicht aufhören wollte zu lesen.
(Jetzt folgen Spoiler)
Die Thematik mit der Diagnose und der Operation hat mich direkt angesprochen, da ...

Ich habe das Buch innerhalb eines Tages gelesen, weil ich einfach nicht aufhören wollte zu lesen.
(Jetzt folgen Spoiler)
Die Thematik mit der Diagnose und der Operation hat mich direkt angesprochen, da ich im medizinischen Bereich arbeite und mich interessiert hat wie das Thema angegangen wird. Und das ganze auf die Löffel Projekt und die Aufteilung in die verschiedenen Gerichte fand ich eine total süße Idee die schön gemacht war, das Thema kochen ist einfach toll. Es hat mich dann doch überrascht wie viel noch im Buch passiert ist.
Am aller meisten hat mir gefallen, dass Max den Trip alleine macht und etwas mehr zu sich selbst findet. Sie macht was sie möchte und knüpft ein Band zu Suzette die ihr genau dabei hilft. Mir sehr wichtig zu sagen ist, ich hasse Scott und bin froh über den Ausgang der Beziehung. Die Beziehung zu Johnny wiederum fand ich sehr schön auch wie sich das ganze zwischen den beiden entwickelt hat. Es wirkte auf mich zwar verworren aber real.
Trotz dessen, dass Max sich mit ihrer besten Freundin zwischenzeitlich zerstritten hat war das Buch für mich einfach wholesome und als ich es geschlossen habe musste ich einfach lächeln. Man kann auch mit Hindernissen ein selbstbestimmtes und erfüllendes Leben führen, ist wahrscheinlich das was mir dieses Buch gezeigt hat.
Das Buch kam für mich genau zum richtigen Zeitpunkt um es einfach zu lieben und mir danach zu denken „dieses Jahr MUSS ich wieder alleine in den Urlaub fahren“. (Vielleicht finde ich ja auch meine Suzette)
(Jedes Mal wenn die Enten erwähnt wurden, war das für mich ein Moment zum Lächeln also noch ein kleiner Pluspunkt :))

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Veröffentlicht am 10.04.2026

Ein Lesevergnügen !

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Trotz der eigentlich schweren Thematik schafft es Karina May, dass man sich von der ersten Seite an mit Max lacht, mitfiebert und ganz in ihrer Welt gefangen ist. Und dabei oft vergisst, dass sie schwer ...

Trotz der eigentlich schweren Thematik schafft es Karina May, dass man sich von der ersten Seite an mit Max lacht, mitfiebert und ganz in ihrer Welt gefangen ist. Und dabei oft vergisst, dass sie schwer krank ist.

Doch bei so einer sympathisch beschriebenen Protagonistin, bei der selbst ein Ikeabesuch zum Highlight des Tages word, fällt einem dies auch nicht schwer.

Und so möchte man unbedingt, dass sich ihre Chatromanze mit Johnny zu einem Happy End im realen Leben entwickelt, sodass sie nach dieser schweren Zeit auch wieder einmal auf der Sonnenseite des Lebens steht.,

Schon allein für den Chataustausch zwischen Max und Johnny lohnt sich die Lektüre, denn ich habe noch selten einen so schön, lustig und leicht beschriebenen Beginn eines Kennenlernens gelesen.

Die Nebencharaktere, allen voran die Mitbewohnerin von Max, Alice, die man sich bildhaft vorstellen kann, tun ihr übriges dazu.

Ein wahres Lesevergnügen, nach dem man sich schon auf weitere Titel der Autorin freut.

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Veröffentlicht am 29.03.2026

Die Geschichte hat mich sehr berührt!

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Um sich vor ihrer anstehenden Operation abzulenken, lädt Max sich Tinder herunter. Ihr Ziel sind keine Dates, sondern lediglich entspannte Gespräche und Flirts. Dort trifft sie aber auf Johnny …
Wer ...

Um sich vor ihrer anstehenden Operation abzulenken, lädt Max sich Tinder herunter. Ihr Ziel sind keine Dates, sondern lediglich entspannte Gespräche und Flirts. Dort trifft sie aber auf Johnny …
Wer wissen will, ob Max sich doch noch in echt mit Johnny trifft und, ob es ein Happy End für die beiden gibt, sollte „Keeping it casual“ lesen. Ihr werdet sicher nicht enttäuscht.

Ich mag Bücher mit starken Protagonistinnen und Max gehört auf jeden Fall in diese Kategorie. Die Autorin des Buches hat eine ähnliche Krankheitsgeschichte wie Max hinter sich, weshalb sie dem Thema natürlich umso gerechter wird. Die Erkrankung ist aber nicht das Zentrum des Buches, wenngleich sie natürlich einen wichtigen Platz einnimmt. Dennoch ist das Buch auch sehr humorvoll, ein bisschen romantisch und ziemlich lebensbejahend.

Was ich außerdem wunderschön fand, war dass am Ende des Buches die Rezepte stehen, welche im Buch erwähnt und gekocht werden. So kann man also noch länger Teil der Geschichte sein, indem man zum Beispiel das „Schokoladensoufflé des Teufels“ selbst nachkocht.

Eine Aussage, die mich richtig zum Nachdenken gebracht hat, war in der Danksagung der Autorin. Sie schreibt dort: „Ich habe aufgehört, Dinge zu wollen, die mich nicht wollen, und begonnen, das anzunehmen, was für mich bestimmt ist (ich arbeite immer noch daran, aber ich bin auf einem guten Weg!)“. Wie recht sie mit ihrer Einstellung doch hat!

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