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Veröffentlicht am 28.04.2026

Geheime Geheimnisse mit sapphic Buffy Flair

Cursed – Eine Vampirin, eine Jägerin und ein Fluch, der sie auf ewig bindet
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Allein das Cover von „Cursed“ von Annie Summerlee erregt Aufmerksamkeit. Den kruden deutschen Untertitel lassen wir dabei mal außer Acht (warum???). Der hübsche Farbschnitt wird sein Übriges für die Erstauflage ...

Allein das Cover von „Cursed“ von Annie Summerlee erregt Aufmerksamkeit. Den kruden deutschen Untertitel lassen wir dabei mal außer Acht (warum???). Der hübsche Farbschnitt wird sein Übriges für die Erstauflage tun. Aber never judge a book by its cover wie man so schön sagt. Stellen wir uns also mal der Frage, ob das Buch auch hält was es verspricht.

Nebel, schottische Highlands, Mystik, Dark-Academia-Romantasy-Setting und eine Vampirjägerin an einer Vampir-Uni?! Bitte was? Was nach einem wilden „Ich mixe mir mal was aus den aktuell angesagten Themen der 90er die wieder hochkommen“ Autor:innen Mottoabend klingt weiß doch durchaus zu überzeugen.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht Rebecca, deren Eltern vor Jahren brutal von Vampiren ermordet wurden. Seitdem sinnt sie auf Rache, weswegen sie sich auch einer geheimen Geheimorganisation von Vampirjägern angeschlossen hat. Da Rebecca sich da den ein oder anderen Patzer erlaubte, hängt sie aber noch auf dem untersten Rang fest. Mit dem Versprechen auf Beförderung (und damit mehr Wissen um die Mörder ihrer Eltern) wird sie an eine exklusive Vampir-Uni geschickt um dort ein geheimes Geheimbuch zu finden und zu stehlen. Soweit zur Theorie. Die Praxis sieht dann allerdings so aus, dass sie nicht allein auf dem Zimmer ist, sondern mit einer umwerfenden Vampirin die auch noch (hey, genau wie Rebecca selbst) auf Frauen steht. Juchuh! Allerdings hasst sie ja Vampire… Und was macht jede gute Autorin in so einem Fall? Forced Proximity! Zack, werden beide durch ein blödes Missgeschick auf ewig aneinander gebunden. Nun sprühen nicht nur so langsam die Funken, sondern auch noch das Verlangen (hier könnte man einen Punkt setzen, muss man aber nicht) auf beiden Seiten den Fluch aufzuheben.

Summerlees Schreibstil ist prägnant und lässt sich super schnell lesen. Rebeccas Innenansicht wird gut wiedergegeben. Allerdings ging mir ab einem Punkt, ca zur Hälfte des Buches ihr immer wiederkehrender innerer Monolog „aber ich hasse doch Vampire“ oder auch „ich sollte alle Vampire hassen“ (so oder so ähnlich) langsam aber zunehmend auf den Keks.
Und auch darüber hinaus blieb manches andere doch ein wenig auf der Strecke. Ich hätte mir durchaus noch etwas mehr Tiefe gewünscht. Aber das ist meckern auf hohem Niveau. Wer eine sapphic Vampir x Vampir Jägerin Romance vor stimmungsvoller Kulisse mit ein wenig Spice haben möchte wird nicht enttäuscht und genau darum geht es ja in dem Buch. Da stört es auch nicht, dass die ein oder andere Begebenheit dann doch aus meiner Sicht zu einfach abgehandelt wurde.

Während ich Rebecca und auch ihre gehasste Angebetete Alice ein wenig zu blass (Haha, in einem Vampir Roman!) beziehungsweise mir die beiden doch etwas zu sehr nach 08/15 tougher Heldin und Vampirin Abziehbild erschienen konnten die Nebenfiguren überzeugen. Die Dynamik in Rebeccas Freundesgruppe an der Uni hat mir sehr gut gefallen. Von den dreien würde ich tatsächlich gerne mehr lesen. Potenzial wäre definitiv da.

Vielleicht liegt es auch einfach an meinem Alter und dass ich mit Buffy und Co aufgewachsen bin, dass mir die ein oder andere Parallele aufgefallen ist. Ist aber auch nicht hinderlich für die Story. Für mich bleibt einfach so ein gewisses 90er Jahre Feeling, auch wenn man hier schon Handys hat und nutzt.

So oder so es war ein sehr unterhaltsames Buch mit etwas Potenzial nach oben , das hält was es verspricht und schöne Lesestunden bereithält.

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Veröffentlicht am 28.04.2026

Ich habe gelacht, ich habe geweint, manchmal beides gleichzeitig

Pause
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Ich habe gelacht, ich habe geweint, manchmal beides gleichzeitig, auf jeden Fall war ich absolut gefesselt von dieser wundervollen Geschichte, die so unfassbar gut vertont wurde und das von der Autorin ...

Ich habe gelacht, ich habe geweint, manchmal beides gleichzeitig, auf jeden Fall war ich absolut gefesselt von dieser wundervollen Geschichte, die so unfassbar gut vertont wurde und das von der Autorin höchst persönlich.
Auf jeden Fall habe ich jetzt erst mal Heimweh und Trennungsschmerz, weil ich Hanna und ihre Familie vermisse. Ich hätte noch ewig hören können.

In „Pause“ erzählt Lena Kupke die Geschichte von Hanna die nach einem Zusammenbruch von ihren Eltern mangels Alternativen aus der Großstadt Berlin mit nach Hause ins kleine Lüneburg genommen wird, um dort – wie der Titel schon sagt – eine Pause einzulegen.
Dabei steht keine Spannungsgeladene Story im Fokus mit zig Wendungen und schnellen Sprüngen, sondern eine liebevolle, warmherzige Familie und Hannas Charakterentwicklung, die sich zu großen Teilen im Inneren vollzieht.
Kupkes Figuren sind nahbar und so realistisch direkt aus dem Leben gepflückt, dass ich beim Hören mehrmals Kopf schüttelnd pausieren musste, weil ich laut gerufen habe: „Wie bei uns!“
Ich weiß nicht, wie es Lena Kupke gelungen ist, aber ich habe das Gefühl sie hat in Teilen in der Dynamik meine Familie und mich nahezu perfekt eingefangen (mal abgesehen davon, dass ich keine Geschwister habe). Ich konnte mich beim Hören einfach so sehr in so viele Situationen hinein versetzen, dass es fast weh tat. Aber auch mal schön zu sehen, wie man einer Romanfigur zu ruft: Nun redet doch endlich mal mit einander! Und es im eigenen Leben auch nicht immer auf die Reihe bekommt.
Die Beziehungsdynamiken der Familienmitglieder sind stellenweise so schmerzhaft authentisch, die Ambivalenz der erwachsenen Protagonistin ihren Eltern gegenüber so realistisch geschildert, dass ich Gänsehaut hatte.
Und die Szene bei Ernstings Family mit dem aufgeschwatzten Kleid? 1:1 ich! Hilfe!

Hannas Geschichte ist tragisch, keine Frage und doch überwiegt ihre Tragik an keiner Stelle, wird auch nicht ins Lächerliche gezogen, sondern darf einfach existieren, ist da und bestimmt nicht ihr ganzes selbst. Das fand ich wundervoll, wie leise man einen so fundamentalen Einschnitt ins Leben erzählen kann, ihm Gewicht verleiht ohne ihn die Geschichte führen und dominieren zu lassen.

Zur Hörbuchversion: Dass Lena Kupke selber liest war die beste Entscheidung ever! Ehrlich es sollten mehr Autor:innen ihre Bücher selbst vertonen. Ich hatte das Gefühl meine beste Freundin erzählt mir ihre Lebensgeschichte und gleichzeitig als säße ich neben ihr bei ihren Eltern am Mittagstisch. Die Betonungen, den Slapstick mancher Situationen, die verschiedenen Figuren: Alles wurde ganz wunderbar eingefangen. Ich konnte wirklich nicht mehr aufhören zu hören und habe noch nie ein Hörbuch so schnell beendet wie dieses. Ohne es schneller laufen zu lassen wohlgemerkt!
Wenn mir ein Hörbuch gut gefällt neige ich dazu mit das ganze noch einmal als Buch zu kaufen um es selbst lesen zu können. Ein Hörbuch habe ich noch nie zweimal gehört. Hier freue ich mich schon darauf alles noch einmal zu hören, einfach weil es so so gut war.

Fazit: Ein wundervoller, leiser Roman über den langsamen Weg der Heilung, über Ankommen, sich finden ohne eine Lösung zu haben und über das Kind sein obwohl man erwachsen ist. Dazu wundervoll gelesen in der Hörbuch Version von der Autorin selbst. Eine ganz klare Empfehlung und mein bisheriges Jahreshighlight!

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Veröffentlicht am 27.04.2026

Wesentlich tiefer als es der Klappentext vermuten lässt

Homesick
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„Homesick“ von Silvia Saunders war für mich eine kleine Wundertüte, denn der Klappentext täuscht über die Tiefe, die uns Leser:innen hier erwartet hinweg.

Unsere Protagonistin Mara ist Mitte zwanzig, ...

„Homesick“ von Silvia Saunders war für mich eine kleine Wundertüte, denn der Klappentext täuscht über die Tiefe, die uns Leser:innen hier erwartet hinweg.

Unsere Protagonistin Mara ist Mitte zwanzig, in einer langjährigen Beziehung, hat einen netten Job in einer Bücherei in London und befindet sich in der Lage sich plötzlich eine Wohnung kaufen zu können.
Doch ihr Freund Tom hat andere Pläne: Er möchte nicht bei ihr einziehen. Er hat Heimweh.
Soweit ungefähr das was auch auf dem Klappentext zu finden ist. Achtung ab jetzt gehts tiefer rein (ohne wirkliche Spoiler versteht sich): Denn Tom hat Depressionen. Und das ist etwas was sich durchaus noch gut auf dem Klappentext gemacht hätte. Einfach um besser einschätzen zu können, ob die Geschichte was für einen ist.
Mich hat diese Tiefe in der das Thema dargestellt wurde positiv überrascht. Dadurch bekommt das Buch aber eine ganz andere Dynamik, als nur ein „Er hat Heimweh und sie lernt ohne ihn zu leben.“ Denn es ist nicht leicht der beiden damit umzugehen. Natürlich resultieren unfassbar viele Momente und Entscheidung daraus. Und natürlich macht das sehr viel mit der Beziehung und definiert wichtige Momente.

Saunders Schreibstil ist locker, in Verbindung mit den kurzen Kapiteln lässt sich das Buch dadurch fast nicht aus der Hand legen. „Ach, noch eins schaffe ich jetzt auch noch. Und noch eins. Und noch eins. Und... Huch, warum ist es 2 Uhr Nachts?“
Einen Comedy Award hätte ich dem Buch jetzt allerdings trotzdem nicht gegeben, auch wenn so manche Situation absurd lustig war und mich zum Schmunzeln gebracht hat. Dafür war das Thema einfach zu ernst, wenn auch locker verpackt.

Die Figuren, allen vorran Mara selbst, sind realistisch, haben Tiefe und Charakter. Durch kleine Begebenheiten und Anmerkungen hier und da verkommen die Nebenfiguren auch nicht zu reinen Statisten, sondern wirken als hätten sie ein Leben außerhalb der Seiten dieses Buches in das sie zurückkehren sobald wir die Buchdeckel schließen.
Besonders mochte ich Maras Mum die so wunderbar warmherzige Ratschläge parat hat, dass ich mir fast wünschen würde sie schriebe ein Self-Help-„Für alle Lebenslagen“-Buch.

Das Thema mentale Gesundheit wird von Saunders wunderbar in die Geschichte eingebettet. Es wirkt nicht aufgesetzt oder gar „draufgeploppt“ weil man einen Handlungsmotor brauchte. Feinfühlig schafft es die Autorin uns Toms Depression näher zu bringen und zeigt die Schwierigkeiten auf die dadurch für Mara da sind, die Fragen denen sie sich stellen muss. Und auch wenn Depressionen ein schweres Thema sind, schafft es Saunders ganz wundervoll das Thema nicht alles dominieren zu lassen.

Mein einziger Kritikpunkt: Der Alkoholkonsum. Meine Güte. Bei jedem Problem und jeder lustigen Begebenheit wurde gefühlt getrunken. Uhrzeit? Egal! Das ist etwas was mir mittlerweile einfach negativ ins Auge sticht und das meiner Meinung nach nicht so positiv und lustig dargestellt werden sollte.

Fazit:
„Homesick“ ist ein Buch was ich, mit seiner Message und den Ratschlägen von Maras Mom gut in meinen zwanzigern hätte gebrauchen können, ob die Message dann angekommen wäre ist natürlich eine andere Frage.

Von mir gibt es dafür 4/5 Sternen.

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Veröffentlicht am 27.04.2026

Mom, was ist eigentlich eine Trad Wife?

Yesteryear
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Mit „Yesteryear“ hat Caro Claire Burke einen Roman geschaffen in dem die Echos der Vergangenheit in ein brandaktuelles Thema hinein schallen.

Worum geht‘s?
Natalie Heller Mills, unsere Ich-Erzählerin ...

Mit „Yesteryear“ hat Caro Claire Burke einen Roman geschaffen in dem die Echos der Vergangenheit in ein brandaktuelles Thema hinein schallen.

Worum geht‘s?
Natalie Heller Mills, unsere Ich-Erzählerin (und Oh Gott! Was für eine Ich-Erzählerin!) hat nach außen hin alles: Farm, Mann, Kinder, das perfekte Trad Wife Leben.
Was ihre 5 Millionen Putzer-Fische... Äh... Sorry, Follower nicht ahnen: Wie viele Menschen im Hintergrund werkeln, damit Natalie die Fassade aufrecht erhalten kann.
Als sie dann plötzlich eines Morgens auf ihrer Farm aufwacht und im Jahr der Gründerväter gelandet ist beginnt ein spannender Blick auf den Zerrspiegel den Natalie der Welt vorgehalten hat.

Meine Meinung:
Ich bin von Burkes Schreibstil extrem begeistert, bzw von der Art und Weise wie sie Natalie geschrieben hat. Ich kann nicht genau sagen was für mich den Reiz ausgemacht hat einer, im Grunde, mehr als unsympathischen Protagonistin atemlos durch die Seiten zu folgen. Aber der war definitv da. Natalies Geschichte ist spannend, wenn auch ihr Denken und Handeln wenig nachvollziehbar und das soll es ja zum Glück auch gar nicht sein.
Wir dürfen sie unsympathisch, pathetisch und ja auch ganz schön fies finden und trotzdem mit ihr mitfiebern und mitleiden (wenn sie zb 1805 Wäsche am Waschbrett waschen muss. Über Stunden. In kaltem Wasser. Nur um zu sehen, dass sie sofort wieder dreckig wird.).

Zu Beginn lernen wir Natalies Leben als Trad Wife Influencerin kennen. Das fand ich persönlich schon so bizarr und spannend, dass ich noch Kapitel über Kapitel hätte lesen können. Doch ziemlich schnell landet unsere Protagonistin, ohne ihr Smartphone in der Vergangenheit.
Ab da wechseln sich die Kapitel meist ab zwischen Natalie in ihrer jetzigen Situation und mit Rückblicken auf Natalies Leben und wie sie zu der wurde die sie ist, bis dann am Ende gekonnt alle Fäden zusammen geführt werden.

Besonders faszinierend fand ich die Tatsache, dass sowohl Natalie als auch ihr Mann Caleb an den jeweiligen Rollenbildern die sie meinen ausfüllen zu müssen im Grunde, mehr oder weniger, kaputt gehen. Und auch die Diskrepanz zwischen dem Bild der Trad Wife, die ja nicht arbeitet und der Influencerin, die ganz schön viel Geld damit macht wurde aus meiner Sicht gut getroffen.
Das Buch wirft so viele wichtige Fragen auf und schneidet aktuelle politische Themen an, dass ich sehr gerne einen Buch Club dazu gehabt hätte um alles bis ins kleinste zu diskutieren.
Manosphere ist hier nur ein Schlagwort dass noch an Bedeutung in der Geschichte gewinnen wird.

Fazit:
„Yesteryear“ ist ein Roman der es versteht mit den Gefühlen der Leser:innen zu spielen, der eine Protagonistin in den Mittelpunkt stellt die im Grunde keinerlei Sympathiepunkte verdient und mit der man doch gerne auf emotionale Achterbahnfahrt geht.
Ein Buch für alle die keine „Heile Welt“ brauchen, sondern einmal hinter die Fassade blicken wollen.

Von mir gibt es volle 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 22.04.2026

Anekdoten, Lyrics und Einblicke in die verschiedenen Eras

Taylor's Version
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In „Taylor’s Version“ beschreibt die Anglistik-Professorin Stepahnie Burt Swifts Genialität anhand ihrer Alben. Dabei merkt man in jeder Zeile, dass Burt selbst ein großer Swiftie ist ohne dass diese Tatsache ...

In „Taylor’s Version“ beschreibt die Anglistik-Professorin Stepahnie Burt Swifts Genialität anhand ihrer Alben. Dabei merkt man in jeder Zeile, dass Burt selbst ein großer Swiftie ist ohne dass diese Tatsache ihr den Blick auf das Werk der Künstlerin verstellt.
Das Buch ist in Kapiteln aufgebaut, die sich jeweils mit einem Album, einer „Era“ wie Swifties sagen, befassen. Das ganze in chronologischer Reihenfolge nach Erscheinen bis zu „TTPD“. Abgeschlossen wird das Buch von einem Kapitel über die Eras Tour.

Ich bin weder riesen Swiftie, noch Musikerin, wodurch ich nicht jedes Lied kannte über das hier geschrieben wurde und auch nicht alles nachvollziehen konnte über die Musiktheorie die Swifts Lieder haben sollen. Klar, rein technisch verstehe ich es wenn da steht, dass sie von „Do“ zu „Mi“ fällt (oder aufsteigt? Da seht ihrs!), aber so wirklich sagt mir das nichts.

Glücklicherweise zog sich diese Betrachtung zwar durchs Buch dominierte aber nicht die Kapitel. In denen geht es eher um die Texte, die Entstehungsgeschichte, stellenweise auch die Lyrik die dahinter steht, um Swift selbst und in welcher Phase ihre Lebens sie da gerade war, warum sie xy vermutlich geschrieben hat etc pp.
Diese Betrachtungsweise hat mir erstaunlich viel Spaß gemacht, obwohl ich, wie bereits erwähnt, kein riesengroßer Fan bin. Trotzdem habe ich daraufhin natürlich einige Songs gehört und die die ich bereits kannte höre ich nun mit ganz neuem Bewusstsein. Es macht Spaß zu wissen was dahinter steckt und hier und da auch damit bei anderen anzugeben.
An manchen Stellen wurde es mir dann doch zu theoretisch und ich musste mich ein wenig durch einige Passagen quälen. Doch alles in allem hat es sich gelohnt das Buch zu lesen.

Fazit:
Ich würde sagen, dieses Buch ist selbstverständlich für jeden Swiftie etwas der sich näher mit Alben und den Abläufen dahinter beschäftigen möchte. Musikinteressierte werden hier auch Freude haben. Wer noch nie etwas mit der Sängerin anfangen konnte sollte zu was anderem greifen, aber ich bin sicher dass das dann auch eher passiert.

3,5 Sterne

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