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Veröffentlicht am 13.09.2021

Wiedersehen in Fuertaventura

Mit dir leuchtet der Ozean
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Als Penny ihren Animationsjob in einem All-Inclusive-Club beginnt, trifft sie dort überraschend auf Milo. Vor 4 Jahren gingen beide auf die gleiche Schule und es kam zu einem überraschenden Kuss im Schrank, ...

Als Penny ihren Animationsjob in einem All-Inclusive-Club beginnt, trifft sie dort überraschend auf Milo. Vor 4 Jahren gingen beide auf die gleiche Schule und es kam zu einem überraschenden Kuss im Schrank, über den beide nie miteinander gesprochen haben.

Eigentlich wollte Penny zusammen mit ihrer besten Freundin den Job machen, aber die muss absagen, weil sie sich kurz vor der Abreise den Fuss gebrochen hatte. Im Club bekommt Penny Helena als Patin zugeordnet, die ihr den Anfang erleichtern soll und schnell werden die beiden sowas wie Freunde. Blöd ist nur, dass Helena ausgerechnet Milos Freundin ist und somit Penny immer mehr Zeit mit Milo verbringt. Dadurch lernt sie Milo von einer ganz neuen Seite kennen und erkennt, dass sie wohl die ganze Zeit ein falsches Bild von ihm gehabt hatte.

Auch wenn es Penny am Anfang schwer fällt sich anderen Leuten gegenüber zu öffnen, schafft es Milo doch ihr näher zu kommen und so dauert es nicht lange bis sich tiefere Gefühle entwickeln, obwohl beide dagegen ankämpfen.

Lea Choplin hat den locker leichten Sommerroman "Mit Dir leuchtet der Ozean" abwechselnd aus Sicht von Milo und Penny geschrieben. So bekommt man einen guten Einblick in die Gefühlswelt der beiden.
Es ist ein leichter Jugendoman, wo mir persönlich ein wenig die Tiefe der beiden Hauptpersonen gefehlt hat. Vielleicht bin ich auch schon zu weit von dem "Zielalter" der Protagonisten entfernt, so dass mich das Buch nicht richtig überzeugen konnte.

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Veröffentlicht am 11.09.2021

Mordfall in Norwegen

Das letzte Bild
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Die Journalistin Eva entdeckt eines Tages zufällig ein Bild in der Zeitung, was ihr sehr bekannt vorkommt, obwohl es sich um einen ungeklärten Mordfall aus Norwegen von vor 50 Jahren handelt.

Eva ...

Die Journalistin Eva entdeckt eines Tages zufällig ein Bild in der Zeitung, was ihr sehr bekannt vorkommt, obwohl es sich um einen ungeklärten Mordfall aus Norwegen von vor 50 Jahren handelt.

Eva lässt die Geschichte einfach nicht mehr los und so beginnt Eva an zu rechaieren und kommt einem langgehüteten Familiengeheimnis auf die Spur. Denn die unbekannte Tote ist ihre eigene Tante, von der sie bisher nichts gewusst hat.
Was hat sie nach Norwegen verschlagen und wer ist ihr Mörder?

Der Roman "Das letzte Bild" von Anja Jonuleit orientiert sich an einem realen Kriminalfall, der sich so Anfang der 70ger Jahre ereignet hat. Nur die Familiengeschichte um Eva entspringt der Fantasie der Autorin.

Anja Jonuleit schafft es quasi 2 Romane in einem zu verbinden. Da ist zum einen die Gegenwart und die Suche von Eva nach dem Mörder ihrer Tante und zum anderen wird die Geschichte und die eigene Suche nach der eigenen Familie und Idendität der Tante in der Vergangenheit erzählt. Der Leser erlebt die letzten Tage und Woche des Mordopfers mit.

Da ich großer Fan von Truecrime bin, fand ich die Grundidee und vorallem die Umsatzung als sehr gelungen. Obwohl es häufige Zeitsprünge zwischen der Gegenwart und Vergangenheit gibt, schafft es die Autorin geschickt beide Ebenen spannend miteinander zu verweben.

Am Ende des Buches erläutert die Autorin noch die Fakten des norwegischen Kriminalfalles und zeigt auf, wie nah sie sich an der Realität gehalten hat. Ich kann eine klare Leseempfehlung aussprechen.

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Veröffentlicht am 11.09.2021

Dunkles Familiengeheimnis

Der Nachlass
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Nachdem Tod der Mutter sollen die 4 Kindern mit ihren Partnern und Kindern sowie ihr Ehemann und ihr Zwillingsbruder 27 Aufgaben lösen in 3 Tagen lösen. Nur wer die meisten Punkte erzielt soll ...

Nachdem Tod der Mutter sollen die 4 Kindern mit ihren Partnern und Kindern sowie ihr Ehemann und ihr Zwillingsbruder 27 Aufgaben lösen in 3 Tagen lösen. Nur wer die meisten Punkte erzielt soll das gesamte Millionenerbe bekommen. Zunächst sind die Aufgaben eher spielerisch und lustig, aber im Verlauf werden diese immer brutaler und gefährlicher.
Was wollte die Mutter damit erreichen oder hat jemand heimlich die Aufgaben ausgetauscht und versucht nun die Familie gegeneinander auszuspielen.
Nach und nach spitzt sich die Situation auf der einsamen Familieninsel immer mehr zu, so dass es irgendwann wirklich ein Spiel um Leben und Tod geht.

Jonas Winner legt mit "Der Nachlass" einen ungewöhnlichen Thriller um eine Familie mit so manchen ungeklärten Geheimnissen vor. Er beginnt sehr ruhig und eher thrilleruntypisch, aber er zieht einen in seinen Bann und man fragt sich nach und nach, was ist in der Familie nur vorgefallen, dass solche Spannungen untereinander auftreten.

Wer einen blutigen und "typischen" Thriller erwartet, wird sicherlich von dem Buch eher enttäuscht sein. Doch wer sich auf einen spannenden und ungewöhnlichen Roman mit einem überraschenden Auflösung einlässt, dem kann ich eine klare Leseempfehlung geben.

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Veröffentlicht am 27.08.2021

Kentucky Krimi

Unbarmherziges Land
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Mick Hardin ist eigentlich im Auslandseinsatz der US Army und befindet sich momentan nur auf Heimaturlaub in Kentucky. Doch schnell wird er in einem Mordfall verwickelt, denn seine Schwester ...

Mick Hardin ist eigentlich im Auslandseinsatz der US Army und befindet sich momentan nur auf Heimaturlaub in Kentucky. Doch schnell wird er in einem Mordfall verwickelt, denn seine Schwester Linda muss als erster weiblicher Sheriff den Fall schnellstmöglich aufklären. Doch der Fall entwickelt sich kompliziert, denn schließlich stellt er sich als Familienfehde heraus und die Mitglieder haben kein (großes) Interesse den Fall aufzuklären.
Des Weiteren gibt es auch in Micks Privatleben einige Komplikationen, denn mit seiner hochschwangeren Frau Peggy redet er momentan kaum ein Wort.

Chris Offutt hat mit "Unbarmherziges Land - ein Kentucky Krimi" einen recht kurzen Krimi (ca. 200 Seiten) vorgelegt, der mich leider nicht so richtig überzeugen konnte. Mir fehlte irgendwie der Spannungsbogen und auch die Personen sind mir zu oberflächlich geblieben. Ich hatte irgendwie das Gefühl, das auf den recht wenigen Seiten zu viele Personen "untergebracht" werden sollten. Da hätten ein paar Seiten mehr der Story insgesamt gutgetan oder es hätten wenigere Personen auftreten sollen.

Somit kann ich persönlich leider keine Leseempfehlung geben, aber möglicherweise habe ich auch andere Erwartungen an einen guten Krimi.

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Veröffentlicht am 27.08.2021

Was wurde aus den Jugendlebensträumen?

Bis ans Ende aller Fragen
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Nachdem Maxi ihr Tagebuch zufällig in die Hände fällt, hinterfragt sie ihr aktuelles Leben und überlegt, was aus ihren Träumen geworden ist.

Maxi ist Anfang 40, Single und kinderlos und führt erfolgreich ...

Nachdem Maxi ihr Tagebuch zufällig in die Hände fällt, hinterfragt sie ihr aktuelles Leben und überlegt, was aus ihren Träumen geworden ist.

Maxi ist Anfang 40, Single und kinderlos und führt erfolgreich ein Cafe im Hamburg. In ihrer Jugend hat sie sich immer als erfolgreiche Ärztin und mit einer eigenen Familie gesehen, so dass sie sich auf den ersten Blick als Versagerin sieht.

Um sie aufzumuntern und endlich den Traumprinzen mit der Traumfamilie zu finden, schlägt ihre Nichte Summer vor, sie soll in einer Trauergruppe nach Mr. Right suchen. So verrückt die Idee auch klingt, so sehr geht sie auch schief.

Doch auch wenn nicht Mr. Right dabei ist, so wirbeln gleich mehrere Männer das Leben von Maxi kräftig durcheinander und sorgen für die ein oder andere Veränderung.

"Bis ans aller Ende aller Fragen" bringt Anne Hertz nach über 7 Jahren ihren neusten Roman raus. Es ist ein gelungener Wohlfühlroman, der einen aufzeigt, dass das Leben nicht unbedingt planbar ist und das die Jugendträume nicht immer das tatsächliche Leben abbilden müssen. Aber man auch mit neuen Träumen und neuen Herausforderungen ein rundum glückliches Leben führen kann. Denn Träume können einen Weg aufzeigen, aber bekanntlich führen ja bekanntlich "viele Wege nach Rom"....

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