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Veröffentlicht am 10.08.2022

Große Enttäuschung - kaum Handlung dafür aber viele Sexszenen und flache Charaktere

Highway to Desire
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"Highway to Desire" ist der dritte Band der Highway-Serie von Christine Feehan und erzählt die Geschichte von Soleil und dem Torpedo-Ink Mitglied Ice.

Ich war immer ein großer Fan von Christine Feehan ...

"Highway to Desire" ist der dritte Band der Highway-Serie von Christine Feehan und erzählt die Geschichte von Soleil und dem Torpedo-Ink Mitglied Ice.

Ich war immer ein großer Fan von Christine Feehan Büchern. In den letzten Jahren hat der Zauber ihrer Bücher leider immer weiter abgenommen. Von ihren spannenden und handlungstarken Geschichten mit sexy Helden ist in vielen Fällen nur noch eine übermäßige Sexszenerie übriggeblieben. Hier bleibt nicht nur die Handlung auf der Strecke, sondern auch die Charaktere.

Die Figuren sind flach und einfach dimensionslos. Sie haben keine nennenswerte Persönlichkeit und während des Lesens musste ich mir das Augenrollen mehr als einmal verkneifen. Soleil kommt mir ständig wie ein kleines Dummchen vor. Wie Ice ihr immer schmeichelt, ist einfach viel zu übertrieben. Soleil ist konfliktscheu und lässt sich lieber alles gefallen, als für das, was sie möchte einzustehen. Sie hat absolut kein Rückgrat und das macht mich etwas wahnsinnig. Es ist nichts Schlimmes oder Verwerfliches als Konflikten aus dem Weg zu gehen, aber die Darstellung von ihr mag ich einfach nicht. Auf der einen Seite wird sie als Opfer hingestellt und auf der anderen ist sie so stark und taff, aber auch engelsgleich. Absolut nicht mein Bild von ihr!

Ice wird als richtiger Macho hingestellt. Er ist besitzergreifend, sehr einnehmend, beschützend und ist das Klischee eines großen bösen Bikers. Eigentlich mag ich Alphatypen in Büchern, aber hier wirkt Ice auf mich einfach so verdammt künstlich. Ich finde ihn leider total unsympathisch.

Der Schreibstil von Christine Feehan konnte mich sonst immer richtig begeistern. Hier hält es sich aber tatsächlich in Grenzen. Sie schreibt sehr ausführlich, was an sich nichts Schlechtes ist, aber hier ist es manchmal unnötig ausführlich und zieht die Geschichte etwas in die Länge.

Das bisschen an Storyline ist in meinen Augen leider total unglaubwürdig. Die Protagonisten kennen sich 10 Minuten und sind scharf aufeinander und er heiratet sie und unterschreibt einen Ehevertrag? Und sie erzählt ihm plötzlich von einer Vendetta, der sie auf der Spur ist? Außerdem passieren viel zu viele Zufälle und alles fällt ihnen sozusagen in den Schoß. Ich fand die Vergangenheit von Ice und den Mitgliedern der Torpedo-Inks sehr interessant und hätte gerne mehr über diese "Schulen" und ihre Mission erfahren. Diese Thematik wurde aber auf vielleicht 10-15 Seiten sehr knapp behandelt. Das ist einfach nur schade, weil sie eine ähnliche Thematik in ihre Schattengänger super eingearbeitet hat.

So leid es mir tut, kann ich "Highway to Desire" nur 1 von 5 Sternen geben.
Vielen Dank an den Heyne Verlag und dem Bloggerportal für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

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Veröffentlicht am 07.08.2022

Ein neues Kapitel in der Welt der Black Dagger Bruderschaft

Schakal – Black Dagger Prison Camp 1
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"Schakal – Black Dagger Prison Camp 1" ist der erste Band von der neuen Spin-off Reihe der Black Dagger Reihe von J.R Ward und erzählt die Geschichte von Nyx und dem Schakal.

Für ein besseres Verständnis ...

"Schakal – Black Dagger Prison Camp 1" ist der erste Band von der neuen Spin-off Reihe der Black Dagger Reihe von J.R Ward und erzählt die Geschichte von Nyx und dem Schakal.

Für ein besseres Verständnis der Geschichte würde ich euch empfehlen, die ersten Bände der „Black Dagger“ Hauptreihe zu lesen. Es ist aber nicht nötig, die gesamte Reihe zu lesen.

Als ich gesehen habe, dass es ein neues Spin-Off zu der Black Dagger Reihe geben soll, war ich ehrlich gesagt etwas skeptisch, weil mir die letzten Bände der Hauptreihe leider nicht mehr so gut gefallen haben wie früher. Aber da mich die erste Spin-Off Reihe „Black Dagger Legacy“ überzeugen konnte und auch die Brüder aus der Bruderschaft wieder vorkommen, hat meine Neugier gesiegt und mir hat Nyx und Schakals Geschichte gut gefallen.

Der Schakal ist für mich mit einer der interessanteste Charakter im Black Dagger Universum. Er wurde unschuldig in das Gefängnis der Glymera (der Vampiraristoratie) geworfen und fristet dort seit Jahrzehnten sein Dasein. Obwohl er schon so lange in dieser gnadenlosen Umgebung ist, hat der Schakal weder sein Gewissen noch seinen Sinn für Gut und Böse verloren. Außerdem hat er eine geheimnisvolle und gefährliche Ausstrahlung, sodass sich nur die wenigsten mit ihm anlegen und die restlichen in seinen Bann zieht.

Nyx ist eine Vampirin, die weiß, was sie will und sich das mit stählender Entschlossenheit erkämpft. Was mich aber etwas frustriert hat, ist, dass sie oft einfach viel zu unüberlegt handelt und die scheiße dann am Dampfen ist. Ihre Loyalität und Liebe zu ihrer Familie ist es, was Nyx größter Charakterzug ist.

Wir lernen nicht nur neue Bekanntschaften kennen, sondern durften auch einige Brüder der Bruderschaft begrüßen, insbesondere Rhage hat hier seinen Auftritt, und da er zu meinen Lieblingsbrüdern gehört, war meine Freude natürlich groß. Die Geschichte um den Schakal wird von Rückblenden in die Vergangenheit begleitet. Dort erfährt man nicht nur, was damals wirklich passiert ist, sondern wir bekommen einen Einblick in Rhages Vergangenheit, was für mich ein kleines Highlight war.

In „Schakal – Black Dagger Prison Camp 1“ lernen wir neue Bekanntschaften kennen, die das Universum erweitern. Wolf, Khane, und Apex sind Freunde, Verbündete und Mitgefangene des Schakals. Die Handlung hat grade durch diese Figuren an Spannung gewonnen. Ich bin schon sehr gespannt auf die Geschichten, die über sie erzählt werden und was mich noch erwarten wird.

Für mich wartet „Schakal – Black Dagger Prison Camp 1“ mit einem gelungenen Mix aus Spannung und Leidenschaft auf. Das Gefängnis als Handlungsort war sehr interessant und hat viele Möglichkeiten eröffnet.

Deshalb bekommt Nyx und Schakals Geschichte von mir 4 von 5 Sterne!

Vielen Dank an den Heyne Verlag und dem Bloggerportal für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

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Veröffentlicht am 07.08.2022

Ein wunderbares Debüt!

Blossom
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Als ich „Blossom“ in der Verlagsvorschau des cbj Verlags entdeckt habe, rechnete ich, mit einer leichten Highschool Geschichte mit Sportromance Anteilen, aber Juns und Leiths Geschichte ist viel mehr als ...

Als ich „Blossom“ in der Verlagsvorschau des cbj Verlags entdeckt habe, rechnete ich, mit einer leichten Highschool Geschichte mit Sportromance Anteilen, aber Juns und Leiths Geschichte ist viel mehr als das!

Bei „Blossom“ handelt es sich um den Debütroman der deutschen Autorin Amelia Cadan und ist der erste Band ihrer „Die Blossom-Reihe“. Die Geschichte wird aus der Sicht von Jun und Leith erzählt, was das Buch für mich nur noch schöner zu lesen macht.

Der Schreibtstil von Amelia Cadan gefällt mir sehr gut. Sie schreibt flüssig und leicht zu verstehen, weshalb es mir unglaublich leicht gefallen ist in die Geschichte hineinzufinden.

Die junge Schauspielstudentin Jun Sakura wird von allen als Eisprinzessin gesehen, keiner ihrer Mitstudenten sieht die Verletzlichkeit unter ihrer harten Schale – außer Leith. Sie ist eine sehr stolze Person und lässt es nicht zu, das andere ihre Schwächen sehen, weshalb sie auf andere Menschen oft sehr unnahbar wirkt. Jun strahlt eine solche Eiseskälte und Arroganz aus, dass es mir zunächst schwergefallen ist, sie als die verantwortungsbewusste und starke Frau zusehen, die sie in Wahrheit ist. Ich mag sie sehr gerne.

Leith Boyd ist Jura Student und ein absoluter Traum als Bookboyfriend. Er kämpft für Jun mit einer solchen Leidenschaft und Selbstlosigkeit, dass man so jemanden wie ihn nur an einer Seite haben möchte. Jun sieht ihn zunächst einmal nur als dummen Sportler oder das verwöhnte Kind zweier Anwälte, die dazu noch Teilhaber der Anwaltskanzlei ihres verhassten Stiefvaters sind. Es ist nur gut, dass Jun ihre Vorurteile gegen ihn schnell ablegt und sieht, wie nett, beschützend und liebenswürdig Leith ist.

Jun hat gegen Leiht genauso viel Vorurteile wie er gegen sie. Neben den wirklich süßen Momenten zwischen den beiden hat mich der Schlagabtausch zwischen ihnen am besten gefallen. Mit Jun und Leith hat Amelia zwei Charaktere gestaltet, die unterschiedlicher nicht sein können und gleichzeitig so gut zusammenpassen. Durch die ernsten Themen, die hier behandelt werden, hat das Buch für mich an Substanz gewonnen. Allerdings finde ich es wirklich schade, wie einige Handlungsfäden im Sand verlaufen sind. Wie zum Beispiel die Rolle von Jun Geschwistern, die zuerst eine große Rolle gespielt haben, aber nach kurzer Zeit nur noch selten aufgetaucht sind.

Für mich ist „Blossom“ dennoch eine gelungene Geschichte, die von mir 4 von 5 Sterne bekommt.

Vielen Dank an den cbj Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch jedoch nicht beeinflusst.

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Veröffentlicht am 03.08.2022

Sehr interessantes Setting mit afrikanischer Kultur

A Song of Wraiths and Ruin. Die Spiele von Solstasia
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"A Song of Wraiths and Ruin. Die Spiele von Solstasia" ist der erste Band der Reich von Sonande Dilogie von Roseanne A. Brown und erzählt die Geschichte von Karina und Malik.

Ich hab über dieses Buch ...

"A Song of Wraiths and Ruin. Die Spiele von Solstasia" ist der erste Band der Reich von Sonande Dilogie von Roseanne A. Brown und erzählt die Geschichte von Karina und Malik.

Ich hab über dieses Buch so viel Lobesgesang gehört, aber mich hat es leider nicht überzeugen können. Für mich ist "A Song of Wraiths and Ruin. Die Spiele von Solstasia" das erste Buch, dass sich mit afrikanischer Kultur beschäftigt. Malik und Karinas Geschichte ist voller afrikanischer Götter, Gebräuche und diverse Nationalitäten, von denen ich nie gehört oder gelesen habe. Für mich war es deshalb sehr schwer, in die Geschichte reinzukommen, weil ich von zu vielen fremden Begriffen erschlagen wurde.

Die Grundidee des Plots finde ich sehr spannend. Als Karina, die Tochter und Thronerbin von Solstasia, den Thron besteigt, beherrscht sie nur ein Gedanke: Sie will ihre ermordete Mutter wiederbeleben und das mit Magie. Dafür benötigt sie nur eines: das Herz eines Königs. Kurzerhand nutzt die junge rebellische Königin die Solstasischen Spiele, um sich einen Ehemann anzulachen und ihre Mutter zu retten.

Malik reist mit seinen beiden Schwestern in die Stadt, um ein Neues und bessers Leben anzufangen. Doch niemand darf um ihre Herkunft wissen und wo ursprünglich ihr Zuhause war. Als seine jüngste Schwester von einem magischen Wesen gefangen genommen wird, bleibt ihm nichts anderes übrig, als einen Handel einzugehen. Er nimmt an den Solastischen Spiele teil und bringt anschließend Karina um.

Mehr Enemies-to-Lovers geht nicht, oder? Ich bin mir aber nicht sicher, wie ich die Charaktere finden soll. Karina wollte nie Königin sein, und dass merkt man ihr auch an. Sie sehnt sich nach Freiheit und verbirgt eine tiefe Trauer. Allerdings trägt sie großes Potenzial als Anführerin in sich, wenn sie sich mehr auf ihre Vertrauten verlassen würde. Malik scheint zunächst ziemlich unscheinbar zu sein. Er ist schlaksig und sehr ruhig und verträumt. Er möchte auf seine Familie aufpassen und Verantwortung für sie übernehmen, aber dafür ist er noch nicht reif genug - ihm fehlt dazu noch die nötige Lebenserfahrung.

Die Handlung fand ich insgesamt leider ziemlich langatmig. Ich hab mich so auf die Spiele gefreut, aber war dann ziemlich enttäuscht, als dieses Event viel zu schnell abgehandelt wurde.

Von mir bekommt "A Song of Wraiths and Ruin. Die Spiele von Solstasia" 3 von 5 Sterne.

Vielen Dank an den Knaur Verlag für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst

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Veröffentlicht am 31.07.2022

Zweite Chance?

Weil ich dich nicht vergessen kann
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„Weil ich dich nicht vergessen kann" ist der erste Band der Arrowood Reihe von Corinne Michaels und erzählt die Geschichte von Connor und Ellie.

Uff. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich dieses Buch ...

„Weil ich dich nicht vergessen kann" ist der erste Band der Arrowood Reihe von Corinne Michaels und erzählt die Geschichte von Connor und Ellie.

Uff. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich dieses Buch bewerten soll. Ich habe schon so viel Gutes über die Bücher von Corinne Michaels gehört und war schon sehr gespannt auf die Geschichte um Connor und Ellie, aber leider muss ich sagen, dass ich von dem Buch etwas enttäuscht bin. Ich bin zwiegespalten, was das Buch angeht.

Einerseits muss ich sagen, hat mich die Geschichte „Weil ich dich nicht vergessen kann“ wirklich gut unterhalten und auch der Schreibstil war schön und die Charaktere waren ziemlich gut ausgearbeitet, aber andererseits wusste ich einfach schon nach 20 Seiten wie die Handlung verlaufen wird.

Mir ist der Einstieg in die Geschichte etwas schwergefallen, weil dieses „Eine Nacht mit dir hat mein Leben verändert und ich muss die letzten 7 Jahre stets an dich denken“ für mich absolut übertrieben war, dafür waren die Rückblenden beziehungsweise seine Erinnerung einfach zu schwammig.

Was mir an der Geschichte gut gefallen hat, war die Beziehung zwischen Connor und Ellis Tochter Hadley, die beiden sind wirklich süß miteinander und sind schnell zu besten Freunden geworden. Hadley hat Connor um ihren kleinen Finger gewickelt und er kann ja einfach nichts abschlagen. Die Atmosphäre auf Connors Farm hat mir gut gefallen und am liebsten würde ich jetzt meine Koffer packen und in Hadleys Baumhaus übernachten. Was ich wirklich schade fand, ist, dass die Autorin sich den Spannungsbogen total verbaut hat, indem sie die Spannung schon zu Beginn der Geschichte herausgenommen hat.

Connor fand ich sehr sympathisch. Er hat sein Herz am rechten Fleck und ist ein von Grund auf guter Mensch, auch wenn er es aufgrund seiner Vergangenheit nicht immer selbst glaubt. Er ist stets bereit anderen Menschen zu helfen, ohne groß darüber nachzudenken, was das für ihn bedeuten kann. Connor ist sehr beschützend und auch ziemlich charmant, ich kann verstehen, warum Ellie ihm nicht lange widerstehen konnte.

Mit Elli hab ich mich etwas schwerer getan, einerseits finde ich, dass sie ganz nett ist, andererseits kann ich nicht verstehen, warum sie bestimmte Entscheidungen getroffen hat und das war mein größtes Problem mit ihr. Ellie passt wirklich perfekt zu Connor, denn den Schutz, den Connor ihr bieten kann, ist genau das, was sie und ihre Tochter brauchen. Ein Ort an dem sie sich sicher fühlen und Connor gebraucht wird.
Insgesamt war „Weil ich dich nicht vergessen kann“ eine nette Lektüre für zwischendurch, wenn man wirklich nur den Kopf abschalten möchte und keine wirklich aufregende Literatur lesen möchte und bekommt deshalb von mir 3 von 5 Sterne.

Vielen Dank an den Bastei Lübbe Verlag für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

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