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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.03.2025

Ausbaufähig

How To Kill a Guy in Ten Ways
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“How to kill a guy in ten ways” von Eve Kellman ist ein Revenge-Thriller um die Protagonistin Millie Masters.

Millie hat die Hotline “Message M” ins Leben gerufen, um Frauen, die von Männern bedrängt, ...

“How to kill a guy in ten ways” von Eve Kellman ist ein Revenge-Thriller um die Protagonistin Millie Masters.

Millie hat die Hotline “Message M” ins Leben gerufen, um Frauen, die von Männern bedrängt, verfolgt oder misshandelt werden, schnell zu helfen. Doch eigentlich hat sie eine ganz andere Mission: den Vergewaltiger ihrer Schwester finden und bestrafen.

Die Idee ist gut und hat mich direkt angesprochen, allerdings wurde sie nicht wirklich gut umgesetzt. Anstatt die Storyline in eine gute Hintergrundgeschichte zu stecken und diese auszuschmücken, handelt es sich hierbei nur um eine Aneinanderreihung von Morden und Straftaten. Nichts gibt wirklich einen Sinn, was auch verhindert, dass sich die Spannung richtig aufbauen kann. Millie als Charakter und Protagonistin ist so abgestumpft, dass auch da verhindert wird, dass sich der Leser irgendwie in sie hineinversetzen kann.
Mehrere Abschnitte haben sich einfach nur in die Länge gezogen, was das Lesen zusätzlich erschwert hat. Auch der Humor, der groß angekündigt wurde, war für mich einfach nicht vorhanden.

Alles in allem war die Storyline gut gedacht, allerdings nicht wirklich gut umgesetzt.

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Veröffentlicht am 01.03.2025

Toller Auftakt

We between Worlds
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“We between worlds” von Francesca Peluso ist eine romantische Geschichte, die Grenzen überwindet und verwischt.

Peyton Torres und Charles McCoy könnten unterschiedlicher nicht sein. Während Peyton um ...

“We between worlds” von Francesca Peluso ist eine romantische Geschichte, die Grenzen überwindet und verwischt.

Peyton Torres und Charles McCoy könnten unterschiedlicher nicht sein. Während Peyton um ihr Stipendium kämpfen muss, um an der Elite-Privatschule bleiben zu können, wurde Charles, Sohn der Bürgermeisterin, dieses Privileg bereits in die Wiege gelegt. Sie leben in unterschiedlichen Welten und auf unterschiedlichen Seiten von Ferham Creek. Doch vielleicht sind sie gar nicht so unterschiedlich?

Francesca Peluso hat das Gefälle zwischen Arm und Reich und auch die nicht vorhandene Akzeptanz beider Seiten wunderbar dargestellt. Gerade das hat mir wirklich gut gefallen.
Beide Protagonisten haben so starke Charaktere und Persönlichkeiten und sind vor allem starrköpfig in ihren Ansichten, dass es fast wie ein Wunder scheint, dass sie zu einem Miteinander, in welcher Art und Weise auch immer, überhaupt in der Lage. Die kleinen Seitenhiebe der beiden waren so humorvoll, dass ich das ein oder andere Mal wirklich laut lachen musste. Es hat wirklich Spaß gemacht, den beiden zuzuschauen, wie sie ihren eigenen Weg gehen.
Der Schreibstil war sehr locker und jugendlich gehalten und doch emotional und tief greifend.

Alles in allem hat mir Band 1 unglaublich gut gefallen und ich warte sehnsüchtig auf Band 2.

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Veröffentlicht am 03.02.2025

Packender Thriller

Five Survive
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“Five Survive” ist der neue, spannende Thriller von Holly Jackson.

6 Freunde machen sich in einem Wohnmobil auf den Weg zum Springbreak. Doch nichts verläuft nach Plan. Erst verfahren sie sich mitten ...

“Five Survive” ist der neue, spannende Thriller von Holly Jackson.

6 Freunde machen sich in einem Wohnmobil auf den Weg zum Springbreak. Doch nichts verläuft nach Plan. Erst verfahren sie sich mitten im Wald und anschließend werden sie auch noch beschossen, wenn sie das Wohnmobil verlassen. Und der Schütze will erst aufgeben, wenn einer von ihnen sein Geheimnis preisgibt. Doch wer von ihnen ist es und welches Geheimnis meint er?

Die Spannung in diesem Buch hat mich durchgängig gefangen gehalten. Ein Ereignis folgte auf das nächste und nichts davon war wirklich vorhersehbar. Es ist erschreckend, wie anschaulich Holly Jackson die menschlichen Abgründe in so einer unmenschlichen Situation beschreibt. Wie sie die psychische Ausnahmesituation immer weiter pusht. Ich konnte nicht anders, ich musste einfach weiterlesen.
Auch die Charaktere sind wirklich gut dargestellt worden. Mit dem einen fieberte man mit, den anderen konnte man einfach nur verachten und doch wurde man immer wieder überrascht.

Alles in allem hat es mir wirklich gut gefallen. Es war spannend, nervenaufreibend und vorallem packend.
Ich kann es also nur empfehlen.

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Veröffentlicht am 20.01.2025

Ergreifend und schockierend

Und ich werde dich nie wieder Papa nennen
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“Und ich werde dich nie wieder Papa nennen” von Caroline Darian basiert auf der wahren Geschichte von ihr selbst. Der Tochter von Gisèle und Dominique Pelicot. Die Mutter in ihrer Stärke bewundert und ...

“Und ich werde dich nie wieder Papa nennen” von Caroline Darian basiert auf der wahren Geschichte von ihr selbst. Der Tochter von Gisèle und Dominique Pelicot. Die Mutter in ihrer Stärke bewundert und gefeiert und der Vater als Monster geächtet. Doch wie geht sie selbst damit um?

Caroline Darian beschreibt sehr anschaulich den familiären Konflikt, welchem sie selbst ausgesetzt war und immer noch ist. Wie reagiert man, wenn sich der eigene Vater als Monster entpuppt? Wie erklärt man das seiner eigenen Familie? Und vorallem wie soll man selbst damit umgehen. Ich war mehr als nur gefangen in diesem Buch und es ist absolut nichts für schwache Nerven. Ab und an musste ich es wirklich aus der Hand legen.

Es ist wichtig, dass endlich auch die Opfer eine Stimme bekommen und sich nicht alles um den Täter dreht. Genau das hat Caroline Darian hier gemacht. Sie hat sich selbst eine Stimme gegeben und diese öffentlich gemacht. Sehr viel Respekt dafür. Sie hat ein fantastisches Buch geschrieben. Auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass sie es nie hätte schreiben müssen.

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Veröffentlicht am 17.01.2025

Wirklich toll

A Pessimist's Guide to Love
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“A Pessimist’s Guide to Love” von Jennifer Hartmann, ist der zweite Teil der Dilogie um Cal und Lucy und sollte auch nur in Verbindung mit dem ersten Teil gelesen werden.

Cal verkraftet Lucys Unfall nicht ...

“A Pessimist’s Guide to Love” von Jennifer Hartmann, ist der zweite Teil der Dilogie um Cal und Lucy und sollte auch nur in Verbindung mit dem ersten Teil gelesen werden.

Cal verkraftet Lucys Unfall nicht wirklich gut und versinkt in Selbsthass und Alkohol. Lucy ist da das komplette Gegenteil. Sie versucht sich nach ihrem Unfall zurück ins Leben zu kämpfen und strahlt heller als je zuvor. Doch kann sie auch Cal aus der Dunkelheit befreien?

Dieser Teil kam zwar nicht ganz an den ersten heran, hat aber auch überzeugt. Die Rückblicke in die Vergangenheit von Cal und Lucy, sowie ein wenig von Emma haben durchaus überzeugt. Man versteht die Geschichte so doch deutlich besser.

Es passiert so unfassbar viel in diesem Buch. Zwischen den Protagonisten, aber auch bei jedem einzelnen Protagonisten. Ich mag die unterschiedliche Herangehensweise an die eigenen Probleme und den Umgang mit Konflikten der beiden. Auch wenn ich seine natürlich niemals gutheißen würde. Durch den Schreibstil der Autorin ist man aber so sehr gefangen im Kopf des jeweiligen Protagonisten, das man für alles Verständnis aufbringt, was sie tun. Ob es nun richtig ist oder falsch mag dahingestellt sein.

Alles in allem hat mir dieser Teil sehr gut gefallen und es ist schade, dass die Geschichte schon vorbei ist.

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