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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.06.2026

Toller Einblick in das Hotelgewerbe

Mont Lacroix (Band 1) - Longing for Lelibeth
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“Longing for Lelibeth” ist Band 1 der Mont Lacroix Reihe um das gleichnamige Luxushotel in den Alpen.

Lelibeth soll in das Hotelgewerbe einsteigen und es langsam aber sicher auch übernehmen. Um sich zu ...

“Longing for Lelibeth” ist Band 1 der Mont Lacroix Reihe um das gleichnamige Luxushotel in den Alpen.

Lelibeth soll in das Hotelgewerbe einsteigen und es langsam aber sicher auch übernehmen. Um sich zu beweisen, versucht sie sich in der Hochzeitsplanung. Doch das ist nicht ganz so einfach wie gedacht, denn nicht nur die Kundschaft stellt sich als schwierig heraus, sondern es lauern noch weitere Probleme auf ihrem Weg. Eines der Probleme ist es, einen passenden Floristen für die anstehende Hochzeit zu finden. Doch dann lernt sie Noah kennen und ahnt nicht, dass er nicht nur ein Geheimnis mit sich herumträgt.

Besonders gut gefallen hat mir hier das Hotelsetting in den Alpen. Die Landschaft und das Hotel wurden super detailliert beschrieben, was das Abtauchen in die Geschichte nur umso leichter gemacht hat.
Der Schreibstil war generell sehr detailliert und flüssig.
Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Sie waren authentisch und vielschichtig. Gerade Lelibeth hat mich als Frau sehr beeindruckt. Der Ehrgeiz, den sie an den Tag legt, um ihre Familie zu unterstützen, ist sagenhaft. Besonders gelungen ist die Dynamik zwischen Lelibeth und Noah. Sie wirken eher wie Rivalen, frotzeln aber doch sehr oft untereinander, bevor sie sich letztendlich annähern.
Man wartete quasi nur auf den großen Knall zwischen den beiden und so viel kann ich sagen: man wird nicht enttäuscht!
In der Geschichte sind sehr viele Charaktere und Nebencharaktere untergebracht, was mich aber gar nicht gestört hat. Ich fand es eher erfrischend und vor allem realistisch, dass an jeder Ecke ein neuer Charakter herumwuselt und auch dieser wieder liebevoll und detailgetreu beschrieben wurde.

Einziger kleiner Kritikpunkt meinerseits ist, dass die Story doch sehr vorhersehbar war. Leider war die ganze Geschichte, was das angeht, sehr eindeutig gestrickt und hatte wenig Überraschungen parat.

Ansonsten bin ich wirklich begeistert und gespannt auf Band 2!

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Veröffentlicht am 10.06.2026

Spannendes Setting

Safe Space
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“Safe Space” von Sarah Bestgen ist das packende Thriller Debüt der Autorin.

Anna Salomon ist eine forensische Psychologin und tritt ihren neuen Job im Hochsicherheitsgefängnis an. Doch dort wird sie nicht ...

“Safe Space” von Sarah Bestgen ist das packende Thriller Debüt der Autorin.

Anna Salomon ist eine forensische Psychologin und tritt ihren neuen Job im Hochsicherheitsgefängnis an. Doch dort wird sie nicht nur mit Straftätern übelster Sorte konfrontiert, sondern auch mit hohen Erwartungen der Kollegen. Allerdings ist sie dort nicht nur für einen beruflichen Neuanfang, sondern vor allem für ihren eigenen Seelenfrieden. Denn es gibt ein ungeklärtes Verbrechen innerhalb der Gefängnismauern, welches Anna selbst betrifft.

Mein persönliches Highlight war tatsächlich das Setting. Die gedrückte und bedrohliche Stimmung des Gefängnisses kam wirklich toll rüber.
Die Spannung war durchgängig sehr hoch, auch wenn sich manche Abschnitte etwas in die Länge gezogen haben.
Der Schreibstil war flüssig und spannungsgeladen und es wirkte tatsächlich auch psychologisch sehr fundiert. Ich hatte also keine Zweifel an Annas Kompetenz! Durch den emotionalen Schreibstil, sowie die Perspektivwechsel hat mich die Geschichte noch mehr abgeholt. Das Buch ist definitiv etwas besonderes!
Ich hatte allerdings meine Schwierigkeiten mit Anna als Charakter. Sie ließ manche Szenen doch sehr vorhersehbar wirken, was manchmal etwas die Spannung gedämpft hat. Die Nebencharaktere hat man leider sehr wenig bis gar nicht kennengelernt, da sich eher auf Annas “Rachefeldzug” konzentriert wurde, was ich sehr schade fand. In den Charakteren steckt doch sehr viel Potential.

Alles in allem ein durchaus spannender Thriller mit sehr beklemmendem Setting, einer guten Story, aber auch kleinen Ecken und Kanten.

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Veröffentlicht am 25.05.2026

Unglaublich berührend

Write Me for You
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“Write me for you” von Tillie Cole ist ein herzergreifender Roman mit Tränenpotenzial.

Junes Traum war es schon immer, Autorin zu werden, doch leider hat das Schicksal anders entschieden. Denn June hat ...

“Write me for you” von Tillie Cole ist ein herzergreifender Roman mit Tränenpotenzial.

Junes Traum war es schon immer, Autorin zu werden, doch leider hat das Schicksal anders entschieden. Denn June hat Krebs im Endstadium. Ihre letzte Chance besteht in einer Studie auf einer Ranch mitten in Texas. Doch gleichzeitig ist diese letzte Chance auch ihr größtes Abenteuer und vielleicht sogar ihre eigene große Liebesgeschichte. Dort lernt sie nicht nur Jesse kennen, sondern eine ganze Gruppe an Teenagern, die alle ihr Schicksal teilen.

Ich muss gestehen, dass ich zu Beginn sehr skeptisch war, wie so schwere Themen wie Krankheit, Verlust und vor allem die eigene Sterblichkeit hier verarbeitet werden. Vollkommen zu unrecht. Die Autorin hat ein Meisterwerk vollbracht in dieser Hinsicht. Es wurde nichts beschönigt, sondern vollkommen realistisch dargestellt und zwar alles. Von der Behandlung, über Arzt- und Patientengespräche, bis zu dem inneren Kampf, den jeder in dieser Situation mit sich selbst ausfechten muss. Es war so realistisch, dass ich kurz mal vergessen habe, dass ich nicht mit June in Texas bin.
Die Geschichte ist aus den Perspektiven von June und Jesse geschrieben und das auch sehr gut. Die Liebesgeschichte der beiden ist ergreifend bis zum Schluss.
Einzelne Kapitel hat June scheinbar selbst verfasst, um ihren Traum doch in gewisser Weise verwirklichen zu können. Gerade diese Kapitel haben es mir besonders angetan!
Ein kleiner Kritikpunkt ist, dass die Geschichte ab einem gewissen Punkt etwas zu kitschig wird, aber darüber kann ich ganz leicht hinwegsehen.

Alles in allem ist es ein Buch was tief berührt, Hoffnung schenkt und auch wieder nimmt und niemanden kalt lässt! Absolut empfehlenswert, aber mit Vorsicht zu genießen, wenn man Schwierigkeiten mit den Themen Tod, Verlust und schwerer Krankheit hat.

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Veröffentlicht am 25.05.2026

Genialer Auftakt

Royal Heist
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“Royal Heist” von Lena Kiefer ist der vielversprechende Auftakt einer spannungsgeladenen Romance-Reihe um die britischen Royals und eine nicht ganz fremde Trickbetrügerin und ihre Familie.

Darcy ist eine ...

“Royal Heist” von Lena Kiefer ist der vielversprechende Auftakt einer spannungsgeladenen Romance-Reihe um die britischen Royals und eine nicht ganz fremde Trickbetrügerin und ihre Familie.

Darcy ist eine Trickbetrügerin erster Klasse, doch an einen Coup hat sie sich bisher nicht getraut: die Royals auszurauben, denn das ist persönlicher als erwartet. Um in den engen Kreis der Royals aufgenommen zu werden, gibt sie sich als perfekte Hochzeitskandidatin für Kronprinz Spencer aus. Doch sie rechnet nicht mit seinem Bruder Tristan und besonders nicht damit, was er bei ihr auslöst.

Ich finde Darcy als Protagonist fantastisch. Sie ist realistisch, hat Charakter und vor allem Charme (den braucht sie auch in ihrem Berufszweig). Auch Tristan macht seinem Ruf als “schwarzes Schaf” der Familie alle Ehre, aber gerade das macht ihn unglaublich sympathisch. Die Verbindung und vor allem die Entwicklung der beiden war toll. Der Humor und besonders der erst zickige Umgang miteinander hat mich wirklich abgeholt.
Die Autorin hat auch die royale Atmosphäre toll eingefangen und dargestellt.
Der Schreibstil war leicht und flüssig, aber auch fesselnd. Das Buch konnte ich auf jeden Fall kaum aus der Hand legen.
Dank des riesigen Cliffhangers am Ende muss ich auch einfach weiter lesen!

Das Buch ist also aufjedenfall empfehlenswert für jeden der Lust auf eine unkonventionelle Liebesgeschichte hat, in royaler Atmosphäre und mit unfassbar vielen Intrigen.

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Veröffentlicht am 12.05.2026

Spannung mit kleinen Schwachstellen

Moorland. Die Zwillinge
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“Moorland : die Zwillinge” von Andreas Winkelmann ist der erste Band um die gefährliche Moorlandschaft.

Nike und Jana verschwinden im Moor, während sie Aufnahmen für ihren Social Media Account machen ...

“Moorland : die Zwillinge” von Andreas Winkelmann ist der erste Band um die gefährliche Moorlandschaft.

Nike und Jana verschwinden im Moor, während sie Aufnahmen für ihren Social Media Account machen wollen. Jede Suche nach den beiden bleibt ohne Erfolg, bis verstörende Bilder im Umlauf sind. Denn auf den Bildern sind die Mädchen zu sehen. Kommissarin Malia Gold fängt also schnell an zu ermitteln. Doch damit deckt sie nicht nur die Geheimnisse des Moores auf, sondern auch die ihrer Familie.

Die Atmosphäre in der Geschichte war absolut düster und beklemmend. Genau richtig also für einen Thriller in so einem Setting.
Außergewöhnlich gut haben mir die Charaktere gefallen. Sie waren authentisch und haben alle ihr eigenes Päckchen mit in die Geschichte gebracht. Besonders Malias Mutter hat es mir angetan. Mit ihrer schroffen und ruppigen Art und Weise hat sie etwas leicht Skurriles an sich, was aber doch ein wenig herzlich wirkt.
Es war durchgehend spannend, hatte aber doch einige Stellen, die sich in die Länge gezogen haben und etwas zu detailliert beschrieben waren.
Das Ende konnte mich aber leider nicht wirklich überzeugen, was mich doch ziemlich enttäuscht hat. Ich hatte mir aufgrund der guten Geschichte doch mehr davon erhofft.

Charles Rettinghaus liest die Geschichte wirklich toll vor und gibt jedem Charakter eine eigene Stimme. Das Hörbuch war also wirklich genial.

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